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Rätselcache
Alexis Ruh

 tolle Gegend und ein klasse Spaziergang zum Schatz von Alexis Ruh

von Yalla     Deutschland > Thüringen > Ilm-Kreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 49.330' E 010° 57.330' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 1:00 h   Strecke: 4.0 km
 Versteckt am: 17. Dezember 2005
 Gelistet seit: 05. Februar 2006
 Letzte Änderung: 30. November 2009
 Listing: http://opencaching.de/OC1716
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

WILLIBALD ALEXIS

Von Beruf Jurist - doch eher als Dichter, Schriftsteller, als Begründer des realistischen
historischen Romans in der Deutschen Literatur bekannt, gehört Willibald Alexis zu den
Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts, die sich mit ihren Werken vor allem um den
Vormärz und Nachmärz einen Namen gemacht haben. Seine vaterländischen Romane wie
z. B. „Die Hosen des Herrn von Bredow“, „Der Werwolf“ oder „Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“
gehören wohl zu seinen bedeutendsten Werken.

Am 29. Juni 1798 wurde Willibald Alexis, mit bürgerlichem Namen
Georg Wilhelm Heinrich Häring, in Breslau geboren. 1806 übersiedelte die Familie nach
Berlin, wo Wilhelm dasFriedrich -Werdersche - Gymnasium besuchte. 1815 reihte sich der
Schüler als Freiwilliger in das Regiment Kolberg ein und nahm am Krieg in den Ardennen teil.
Seit 1817 studierte er Jura in Berlin und Breslau. Nach dem Ablegen der ersten juristischen
Prüfung 1820 arbeitete er als Referendar beim Kriminalsenat des Kammergerichts in Berlin.
Doch ab 1827 widmte er sich nur noch der journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeit,
wurde Mitarbeiter der Vossischen Zeitung, von 1830 bis 1835 wirkte er als Redakteur der
Zeitung „Der Freimütige oder Berliner Conversationsblatt“. In den 1820er und 30er Jahren
erschienen seine ersten Werke „Walladmor“, „Die Geächteten“, „Schloss Avalon“, „Cabanis“,
„Das Haus Düsterweg“, die er unter dem Pseudonym
Willibald Alexis veröffentlichte.
Die Kommilitonen gaben ihm diesen Namen, da die Übersetzung von Häring ins Lateinische

alex
bedeutet.

Im Vormärz dem preußischen Liberalismus zugerechnet, erwarb er wegen seines beharrlichen
Festhaltens an den Ideen der Revolution im Nachmärz den Ruf eines „roten Republikaners“.
Das, und seine persönliche Enttäuschung vom Ausgang der Revolution von 1848/49, waren die
Hauptgründe, weswegen er das reaktionäre Berlin verließ. Bis dahin waren noch seine Romane
„Der Roland von Berlin“, „Der falsche Waldemar“, „Die Hosen des Herrn von Bredow“ und
„Der Werwolf“ entstanden. Überarbeitet und krank suchte er Erholung. So kam der Dichter im
Juli 1851 mit seiner Frau Lätitia, die er 1838 geheiratet hatte, ins Solbad Arnstadt. „Es war mehr
Zufall als Absicht, was mich gerade nach Arnstadt führte. ´Ein anmuthiger, ländlicher Ort´, hatte
man mir gesagt,...“ schrieb er im Oktober 1851 in seiner Werbeschrift „Arnstadt.
Ein Bild aus Thüringen.“

Am 9. August 1852 stellte Alexis ein Gesuch um Überlassung eines Kommunalbauplatzes zum
Bau eines Wohnhauses an die Stadt Arnstadt. Das im Sommer 1854 fertiggestellte Haus im
Schweizer Stil, war als Sommerwohnsitz gedacht und wurde so auch bis 1858 genutzt.
Die Aufenthaltsdauer in Arnstadt richtete sich nach dem Gesundheitszustand der Härings.

Doch der infolge seines ersten Schlaganfalls 1856 immer kranke Alexis war bald gezwungen,
seinen Berliner Wohnsitz aufzugeben. Neben den besseren klimatischen Bedingungen in Thüringen
waren auch die hohen Kosten einer doppelten Haushaltsführung dafür der Grund.

Große Werke zu schreiben, war er nicht mehr im Stande. 1852 und 1854 erschienen noch
„Ruhe ist die erste Bürgerpflicht“ und „Isegrimm“; 1856 folgte „Dorothee“ und
1860 die kleine Novelle „Ja in Neapel“.


Am 12. April 1860 erlitt Alexis einen zweiten Schlaganfall. Auf der rechten Seite gelähmt,
war er an den Rollstuhl gefesselt. „
Wer damals, um die Sommerzeit, nach Arnstadt kam und
an stillen Nachmittagen unter den Bäumen des Parks spazieren ging, der begegnete einem
Wägelchen, drin ein Kranker langsam auf und ab gefahren wurde: ein alter Herr,
das Haupt entblößt und auf die Seite geneigt, das Gesicht interessant, trotz aller Zeichen des
Verfalls. Dieser Kranke war Willibald Alexis. Manches Auge ist teilnahmvoll diesem stillen
Gefährt gefolgt.
“ So die Worte Theodor Fontanes in seinem Essay über Willibald Alexis.
Am 16. Dezember 1871 starb Alexis in Arnstadt und wurde auf dem Alten Friedhof beigesetzt.
Als Zeichen des Dankes und der Ehrung errichteten seine märkischen Freunde 1911 einen
Granitfindling als Grabstein.

 

Um den Schatz von Alexis Ruh zu finden müsst ihr euch etwas vorbereiten.
Ihr benötigt eine 20 m lange Schnur (darauf markiert ihr 16 m),
einen Kompass mit 360°-Skala.
Wahrscheinlich solltet ihr in der seemännischen Literatur oder im www noch
mal nachlesen, wie viel Grad ENE sind ?

Habt ihr alles erledigt, fahrt ihr in die Kirschallee von Arnstadt und lasst
Euer Auto dort stehen.

Von dort geht ihr auf dem Rundwanderweg A3 in Richtung Walpurgiskloster
(auch Basteikloster genannt). Ihr kommt so auf einer schönen und nicht zu
anspruchsvollen Wanderung von 3 km an der Alexis Ruhe vorbei.

            N 50°48.983    E 10°57.100

Hier befindet sich ein kleiner Obelisk mit einer Inschrift. An diesem Stein
befestigt ihr eure mitgebrachte Schnur und geht 16 m nach ENE. Dort befindet
sich der Schatz unter einer großen "Unterlegscheibe" ;-)

 

Empfehlenswert ist auch der Cache GCZBWN Arnstädter Persönlichkeiten - Willibald Alexis
by BlümchenBande

Viel Spaß bei der Suche

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Logeinträge für Alexis Ruh    gefunden 16x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 20. März 2011 amigo08 hat den Geocache gefunden

Heute bei herrlichen Wetter nach der Tour zur Kiesewetterhütte an der Alexis Ruh auch Halt gemacht.
Schöner Cache in toller Umgebung!

gefunden 25. Februar 2011 SREagle hat den Geocache gefunden

Ohne topographische Karte angegangen, habe ich vom Kalenderblatt 8 aus den falschen Weg gewählt - vor Ort hab ich dann auch erstmal Ruhe gebraucht, um wieder zu Atem zu kommen. Schön großer Cache in ruhiger Gegend - ideal fürs Ausspannen am beginnenden Wochenende.

gefunden 27. September 2008 reginhard hat den Geocache gefunden

Laughing

mein erster Cache sollte Alexis Ruh werden. Habe ihn dann auch mit meiner Tochter nach kurzem suchen gefunden. Dem Cache geht es gut.

 

in: Ü-Ei  Hund

out: Apotheken Bär 

Grüße an alle

reginhard+ Lisa 

 

 

gefunden 26. Dezember 2007 haenselmen hat den Geocache gefunden

Im Anschluß an Walpurgis gleich noch mit genommen.
Frohes Fest.

gefunden 28. Oktober 2007 Steppenwolf6666 hat den Geocache gefunden

Juhu - auch ihn erwischt - an diesem schönen Sonntag. Der Anstieg war schon ein wenig anstrengend und sorgte dafür, dass man doch mal ein wenig ins schwitzen kommt - aber sehr schöner Cache.
Steppeenwolf6666 + Freundin