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Glück Auf! - Bergkgeschrey auf Grabentour

 einer der schönsten Wanderwege Sachsens - die Grabentour von Krummenhennersdorf nach Reinsberg im Bobritzschtal

von ellamarie     Deutschland > Sachsen > Freiberg

N 50° 59.133' E 013° 22.310' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 25. Oktober 2004
 Gelistet seit: 10. November 2005
 Letzte Änderung: 07. Oktober 2007
 Listing: http://opencaching.de/OC09B1
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Glück Auf - Berggeschrei auf Grabentour

Glück Auf - Bergkgeschrey auf Grabentour

Der Bergbau im Erzgebirge datiert zurück bis auf das Jahr 1168. Das erste "Bergkgeschrey" wurde ausgelöst durch reiche Silberfunde in der Nähe von Freiberg (Christiansdorf). Die Kunde vom ersten Silberfund breitete sich blitzschnell aus und der Silbererzreichtum gab dem vorher unzugänglichen Gebirge seinen Namen:
ERZGEBIRGE

Glück Auf! der du auf der Suche nach dem Schatz bist. Schätze suchten auch die fleißigen Bergleute im Erzgebirge und sie gruben nach Silber und nach Gold bei der Nacht aus Felsgestein.... und sie vertrauten der Kraft des Wassers.
Um das Aufschlagwasser für das IV. und V. Lichtloch des Rothschönberger Stollens bereitzustellen, wurde in nur 2 Jahren (1844-1846) das Grabensystem der Grabentour angelegt. Als einer der schönsten Wanderwege Sachsens zählt diese Grabentour von Krummenhennersdorf nach Reinsberg im Tal der Bobritzsch, die euch entlang dieses Bauwerkes führt und das V.Lichtloch streift.

Der Geocache "Glück Auf - Bergkgeschrei auf Grabentour" ist ein Cache im Cache - ein Puzzleteil des Geocachces "Glück Auf - Steigermarsch", der entlang des Rothschönberger Stollens all diese Lichtlöcher streift. Da das V.Lichtloch etwas Wanderlust erfordert, gönne ich euch hiermit einen Extracache zur Aufmunterung. Neben wichtigen Punkten für das dortige Rätsel findet ihr im Schatz aber auch eine Filmdose mit Hilfen für ein paar tückische Momente im "Steigermarsch" - also wer diesen Schatz heute findet, lasse auf jedem Fall den Inhalt der Filmdose der Nachwelt und notiere sich die dortige Nachricht, falls er den Steigermarsch noch bewältigen will.

Nun aber voran, der Morgen graut und der fleißige Bergmann muß los, um sein Tagwerk zu vollbringen...
Das Fuhrwerk stelle an der ehemaligen Wünschmann-Mühle ab bei
/0/         
50°59,133' / 13°22,310'.
Diese Bäckermühle hatte früher das Privileg Brot nach Freiberg liefern zu dürfen, heute ist sie als technisches Denkmal erhalten. Man biegt bei
/1/         
50°59,144' /13°22,231'
rechts ab und schaut sich dort das Schild zur Mühle genau an. Nimm die Jahreszahl /
abcd/ mit, ab wann das Brot ab Haus verkauft werden durfte! Klar das interessiert euch wie der Wasserstand der Bobritzsch bei
/2/         50°59,222' / 13°22,219',
aber den tiefsten (und deutlich lesbarsten) Strich aus dem 19.Jahrhundert notiert ihr euch doch hoffentlich als
/ef.0g.hijk/? Folgt einfach dem Graben und ihr kommt zum oberen Mundloch der Felsenbach-Rösche. Der Graben verschwindet, ihr aber geht bergauf zu

/3/

50°

5

9

,

e

b+c

i

'

/

13°

2

k-b

,

j

h

g-a

'

Alles klar? Rösche wieder gefunden? weiter gehts entlang des Grabens, bis zu  einer Tafel bei
/4/          50°59,561' /13°21,541'.
und diese Tafel ist nun offensichtlich für immer weg ;-( daher gibt es ein Foto davon, denn hier brauchst du folgende Daten: Buchstabenzahl des ersten Wortes
/m/ und des letzen Wortes /n/ (siehe FOTO!!!)
Noch ein Stückchen bergan und ihr steht vor der ehrwürdigen Tafel zum Gedenken des V.Lichtloches. Nun müßtet ihr auch den Kinderspielplatz, die Grillidylle und eine Schutzhütte sehen unter der auch ein Stollenloch herausschaut. Jetzt holt das Bandmass und messt dort wie breit der Hütteneingang /o/ Meter ist und wie breit die Hütte (Außenmaß) /p/ Meter (ganze Meter natürlich - Bergleute sind exakt aber nicht spitzfindig) von vorn ist. Du solltest dich nun gen

/5/

50°

5

9

,

m-n+p

p-o-o-o

p+p

'

/

13°

2

1

,

m-n-o

p²-o

p+p

'


halten, dort lauert ein Denkmal - der Kroatenstein - (ein Wegweiser gibt euch die Richtung), der Stein wird wie andere Punkte der Tour noch eine wichtige Rolle spielen - aber vorerst nimmst du die Daten:  In welchem Lebensjahr starb der Held /qr/ und wieviel Söhne /s/ hatte er? mit zum Bad/Zeltplatz in Reinsberg bei

/6/         51°00,158' /13°21,503'
aber hüte dich dem Drang des kühlen Nass nachzugeben, denn der Tag eines Bergmanns ist kurz und das Ziel noch nicht erreicht. Oder ist vielleicht doch eine Abkühlung das Beste, notfalls schlagt ihr eben eure Zelte hier auf und ruht. Aber irgendwann müßt ihr zu:

/7/

51°

0

0

,

s-p

s-r

s-q

'

/

13°

2

1

,

r-o

o+p

q

'


Man sieht, um den Bergbau herum wurde auch gelebt und gefeiert, aber wann fand der erste öffentliche Jahrmarkt statt?/tuvw/. Geht mit diesen Daten jetzt
zum Schloß zu Reinsberg bei
/8/         51°00,374' / 13°21,361'
Dort interessiert euch nur eins; vorm Eingang ist ein Parkplatz, wenn ihr dort über den Graben zum Schloß schaut, seht ihr
/x/ Kanonen und an der Eingangstür zum Schloß /y/ Köpfe, die euch das Rätsel erleichtern sollen.
Sollte es spät sein, zündet eure Grubenlampe an und wandert durch den Wald zurück an den schon bekannten Stellen. Ihr sollte wenigstens auf dem Weg an "WagnersStille" (oder so ähnlich ;-) ) bei
/9/        
50°59,693' / 13°21,613'
vorbeikommen und dann wieder am V.Lichtloch vorbei zum magischen Punkt

/10/

5w°

v+t

u+t

,

v+t

x

w

'

/

13°

2

t

,

u-t

v

y

'

wo der Schatz ganz nahe liegt und auf euch wartet.
Ein Geländer muß euch hier ins Auge fallen (bei uns war es noch weiß gestrichen und ziemlich lang). Von dem magischen Punkt nehmt ihr das dort nächstgelegene Geländerende und messt von dort an nun
/z/ m. Wenn ihr jetzt nasse Füße habt - selber Schuld; lasst eure Fantasie walten, ein Bergmann bleibt bei seinem Leisten ("...aus Felsgestein gruben sie das Gold...");-)  (Tipp: Wer jetzt denkt, dass er hier Eisen, Schlägel und Geleucht braucht, ist ein guter Bergmann aber ein erfolgloser Schatzsucher)

ach ja wie kriegt ihr nun /z/ raus

z = Zahl1 Zahl2 Zahl3 Meter

dabei gilt:
Zahl1=(m+r)-(d*e)          
Zahl2=(m+n)-(u+k+b+x)   
Zahl3=(b+c-v-x)              

Hilfskrücke für alle die gar zu sehr verzweifeln - es gibt auch Cachekoordinaten, wenn ihr überhaupt Empfang bekommt:
der Cache liegt bei den im Punkt /10/ ermittelten ##°##, Korrdinaten; die 3 letzen Stellen hinter dem Komma ergeben sich wie folgt
Nimm das Maß einer Fahrt (sind 12 Freibergische Ellen, darin 24 Sprossen" - das entspricht 6,84 m) also diese Meterzahl mal Hundert das ist @
für Nord: ziehe von @ den Wert ab, der sich ergibt aus 6*(n+u+k+t)
für Ost: addiere zu @ dazu den Wert aus (s*v)                                              

Nehmt neben euren Schatz, die Hilfskrückeninfo (nicht den Zettel oder gar die Filmdose) und noch folgende Informationen für die Steigermarschtour mit, die ihr euch sicher unterwegs zusätzlich notiert habt, denn sonst müsst ihr wohl noch ein mal zurück und das gibt dann ein mächtig Bergkgeschrey:


F1 = Anzahl der Buchstaben des Berufes von Herrn?? Es interessiert der Beruf vom Herrn "Wagner" (ihr wisst schon der, der einen großen Stein unterwegs fallenließ, den ich scherzhafterweise Wagners Stille nannte  ;-) ihr könnt den Beruf des Herrn in der Nähe des Schatzes an 2 Tafeln finden,

F2 = Jahreszahl wann der Gedenkstein (Kroatenstein) Lorenz von Schönberg gewidmet wurde  

F3 = Jahreszahl des ersten Reinsberger Vogelschießens am Gedenkstein zwischen Bad und Schloß

F4 = Quersumme des Jahres in dem Samuel Kroch ju. das Grundstück der Wünschmannmühle kaufte

F5 = die Breite der Schutzhütte am V.Lichtloch in ganzen Metern  

Nun hoffe ich ihr habt euren Gäulen reichlich Ruhe verpaßt und strebt nach dem großen Ziel der Lichtlochtour.
Viel Spaß!


 

In der Lade der Schatz in der Grundausstattung:

  • Logbuch+BleiStift+Spitzer+Kuli
  • Geocaching-Info zweisprachig
  • Filmdose mit Räselhilfe (eine Rätselhilfe ist auch am Boden geklebt mit Infos zu Bergbaubegriffen)
     
  • Begrüßungsschnaps für den Erstfinder + Gestein aus Freiberger Revier
    und zum Tausch:
  • 2005 Kalender
  • Xmas Kleber
  • Kugelkopf
  • Murmel
  • Schlüsselanhänger
  • Klebestift

 

 

 

 

 

 

 

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Qvr Tenoragbhe vfg thg orjnaqreg, nyfb yrvpugr Zhttrytrsnue hagre Hzfgäaqra rvacynara. Haq ovggr jvrqre thg trgneag irefgnha, Yrhgr zvg orfgvzzgra Jhpuf xöaara qvr yrhpugraqr Irecnpxhat fbafg ibemrvgvt ragqrpxra.

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Grabentour (Info), Vogelschutzgebiet Täler in Mittelsachsen (Info)

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Logeinträge für Glück Auf! - Bergkgeschrey auf Grabentour    gefunden 12x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

gefunden 07. November 2015 wienja hat den Geocache gefunden

Die Grabentour steht schon länger auf der Liste.Heute hat es endlich geklappt und wir sammelten bei mildem Herbstwetter alle nötigen Informationen. Am Finale brauchten wir dannen doch etwas länger um die Dose zu finden. Wir hatten uns von der T Wertung etwas irritieren lassen. Außerdem bekamen wir auch noch die benötigten Infos zum Steigermarsch.Die Wanderung war interessant und hat uns Spaß gemacht. Das Logbuch ist ziemlich voll, wir haben noch ein Plätzchen auf vorderen Seiten gefunden. Danke fürs herführen und verstecken sagt Team wienja.

Hinweis 25. Juli 2012 KOFKOF hat eine Bemerkung geschrieben

Die halbe Strecke haben wir!!!

gefunden 24. April 2011 Funnek hat den Geocache gefunden

Die Sonne lockte und so suchten wir uns diesen viel gelobten Cache für unsere Ostersonntagswanderung heraus. Wir haben es nicht bereut. Probleme hatten wir nur am Anfang, da wir an der Koordinate schon am Schild vorbei waren, ohne dies wahrgenommen zu haben. Aber nachdem wir es doch noch entdeckt hatten, konnten wir diese interessante Tour fortsetzen, alles gut ermitteln und am Ende die Dose in einer Muggelpause bergen.
Vielen Dank und viele Grüße von
Funnek

gefunden 26. Mai 2010 halsbacher hat den Geocache gefunden

Gefunden vor längerer Zeit nach den Daten von gc.com, nachgeloggt auf OC am 05.08.2013.

gefunden 15. August 2009 dieschwerge hat den Geocache gefunden

Cool 

Sehr schöner Cache entlang der Bobritzsch! Für die potentiellen Muggels sahen wir offensichtlich sehr seltsam aus und wurden auch gefragt, von zwei Wesen aus dem Klub der Christen ob wir auch das "Quiz" machen. Unsere Antwort: Ja, eins.... Der Cache selber war sehr sehr sehr gut versteckt und ist es acuh jetzt wieder. So können wir von uns behaupten, schon ein Fünkchen Intelligenz zu besitzen. Danke für dieses schöne Erlebnis.

 

Mekker : Die Ballermänner sind wegen zugewachsen kaum noch zu erkennen( Eingeweihte wissen schon).

In: Ü-Ei Cowboy Out: Pokemon Monster (auch Ü-Ei)

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