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Normaler Geocache
Haunetal Rhina

von Team Sachensucher     Deutschland > Hessen > Hersfeld-Rotenburg

N 50° 45.752' E 009° 41.110' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 25. Oktober 2013
 Veröffentlicht am: 01. Dezember 2013
 Letzte Änderung: 01. Dezember 2013
 Listing: http://opencaching.de/OC102C3
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Das ist eine Serie bestehend aus 15 Traditionellen Caches und 1 Bonus Cache. Die Koordinaten für den Bonus Cache ergeben sich durch finden der 15 Caches.

Rhina ist ein Dorf in Ost-Hessen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, das zur Gemeinde Haunetal gehört. Die Einwohnerzahl lag im Jahr 2004 bei 509 Bewohnern.
Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Ort wird 1003 erstmals urkundlich erwähnt. Allerdings stammen erste Spuren der Anwesenheit des Menschen aus dem Jungpaläolithikum und der Mittelsteinzeit 10000 bis 6000 v. Chr. Die mittelalterliche Siedlung lag zwar im Bereich des Territoriums der Reichsabtei Fulda, allerdings setzte die buchische Ritterschaft ihre Hoheit über den Ort weitgehend durch. So waren nachweislich seit dem Spätmittelalter die Familien von Trubenbach (heute Trümbach genannt), von Bimbach, von Buchenau und von Haune in Rhina begütert. Auf der Gemarkung finden sich die Bodendenkmalreste der [Sinzigburg] nahe der B27 östlich Richtung Stoppelberg. Im 15. Jahrhundert gelang es der Landgrafschaft Hessen Besitztitel in Rhina zu erwerben. Dies führte seit dem Beginn der Reformation zu heftigen Konflikten zwischen Hessen und den ritterschaftlichen Familien um die Rechte im Dorf.

Die Rhinaer Kirche war ursprünglich St. Nikolaus geweiht. Sie wurde um 1529 und 1530 reformiert. Am östlichen Rand des Dorfes befindet sich die Mühle an der Haune, die 1494 zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde. Am westlichen Rand des Dorfes liegt am kleinen Rhina-Bach die Rhinmühle, die bereits 1454 in der schriftlichen Überlieferung auftaucht. Im Reformationszeitalter ist im Dorf auch eine örtlich produzierende Töpferei nachweisbar. Im Dreißigjährigen Krieg sind erstmals Juden im Dorf schriftlich belegt (1631). Insbesondere seit dem 18. Jahrhundert nahm die jüdische Gemeinde beständig zu. 1782 wurde die erste Synagoge errichtet. 1806 kam der Ort zum Königreich Westfalen. Das benachbarte Wehrda als Sitz der Ritterschaft und Rhina zählten zum Kanton Holzheim. 1814 wurde die Kirche in Rhina neu erbaut. 1821 wurde Rhina dem Kreis Hünfeld in der kurhessischen Provinz Fulda zugeschlagen. 1831 und 1832 wurde die Synagoge umgebaut. 1835 wurden erstmals Kommunalwahlen durchgeführt. 1837 wurde ein eigener jüdischer Friedhof angelegt. Die Einwohner der Dörfer Wehrda, Rhina, Schletzenrod und Wetzlos begehrten in der Revolution von 1848 gegen die adlige Gutsherrschaft von Stein zu Wehrda auf. Im Zuge der Auseinandersetzungen kam es auch zu Angriffen auf Rhinaer Juden. 1862 wurde infolge der starken Zunahme der jüdischen Bevölkerung eine eigene jüdische Volksschule eröffnet. 1902 kam das erste Telefon nach Rhina, und 1912 erhielt der Ort eine Wasserleitung. 1933 wurden die jüdischen Mitglieder der Gemeindevertretung auf Anordnung der NSDAP-Kreisleitung und des Landratsamtes zum Rücktritt gezwungen. Ab 1934 kam es zu Übergriffen auf jüdisches Eigentum und auch auf Menschen jüdischen Glaubens. 1935 wurden die Besucher der Synagoge zusammengeschlagen. 1937 ereignete sich eine Unwetterkatastrophe. Am 10. November 1938 wurden die Synagoge und die räumlich integrierte jüdische Schule niedergebrannt. Am 1. März 1939 meldete der Bürgermeister den Ort als „judenfrei“. Wohl 49 Menschen wurden im Zuge von Deportationen in Ghettos und Vernichtungslagern ermordet. Ab 1949 erfolgten Wiedergutmachungsleistungen an überlebende Juden und an die JRSO, d.h. die Jewish Restitution Successor Organization in der Amerikanischen Besatzungszone. 1965 wurde auf dem Grundstück der ehemaligen Synagoge das Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht. 1966 wurde Rhina durch ein Hochwasser der Haune stark in Mitleidenschaft gezogen. Am 1. Februar 1971 erfolgte im Rahmen der Gebietsreform in Hessen die Eingliederung in die neue Gemeinde Haunetal.

Im Mai 2003 feierte das Dorf sein 1000-jähriges Bestehen. Zu diesem Ereignis gab es ein Konzert der Band Hoi! Aus dem Anlass des Jubiläums wurde erstmals auch eine mit wissenschaftlicher Methodik erarbeite Darstellung der Geschichte des Dorfes im Umfang von 504 Seiten erstellt, die inhaltlich als einen Teil die wohl ausführlichste Erarbeitung der Genese einer bedeutenden ländlichen jüdischen Gemeinde auf nahezu erschöpfender archivalischer Auswertung im deutschen Sprachraum enthält (siehe Neuber 2005 im Literaturverzeichnis)

Quelle Wikipedia

Weitere Caches der Serie:

 

Neukirchen OC102BF
Oberstoppel OC102C0
Unterstoppel OC102C1
Rhina OC102C3
Wherda OC102C4
Holzheim OC102C5
Kruspis OC102C6
Stärklos OC102C8
Mauers OC102E1
Meisenbach OC102C9
Müsenbach OC102CA
Hermannspiegel OC102CB
Odensachsen OC102CD
Wetzlos OC102CE
Schletzenrod OC102CF
Bonus-Cache Haunetal OC102D0



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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Auenverbund Fulda (Info)

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Logeinträge für Haunetal Rhina    gefunden 4x nicht gefunden 1x Hinweis 2x Wartung 1x

gefunden 29. Januar 2016, 17:49 Brentano hat den Geocache gefunden

Schnell gefunden und geloggt.

Danke

gefunden 17. September 2014, 19:05 TDatFD hat den Geocache gefunden

Supi gefunden beim Hin und Mit. Danke für den Cache

gefunden 28. August 2014, 17:19 lolls12 hat den Geocache gefunden

Super gefunden jetzt beim dritten Anlauf.

kann gesucht werden 15. August 2014 Team Sachensucher hat den Geocache gewartet

Hinweis 14. August 2014, 23:15 Team Sachensucher hat eine Bemerkung geschrieben

Es kann weiter gehen.
Viel Spaß beim suchen.