Wegpunkt-Suche: 

archiviert

 
Normaler Geocache
Christuskirche

 Ein schneller Fund an einer der Kehler Kirchen

von brombeerfalter     Deutschland > Baden-Württemberg > Ortenaukreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 48° 34.273' E 007° 49.175' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Versteckt am: 07. Januar 2010
 Veröffentlicht am: 02. März 2014
 Letzte Änderung: 10. Juli 2014
 Listing: http://opencaching.de/OC108F8
Auch gelistet auf: geocaching.com 

1 gefunden
0 nicht gefunden
0 Bemerkungen
2 Wartungslogs
0 Beobachter
0 Ignorierer
16 Aufrufe
0 Logbilder
Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Infrastruktur
Der Weg
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Personen

Beschreibung   

ACHTUNG: Die Kirchen wurden
ursprünglich ja nicht als nette Kulisse für diverse Cachebehälter
errichtet, sondern als Ort für diejenigen, die die Kirche zu
religiösen Zwecken besuchen. Behaltet dies bitte im Kopf, bevor ihr
über die zahlreichen Muggels beispielsweise am Sonntagvormittag
beschwert. Verhaltet euch mit der dem Ort angemessenen Rücksicht.
Bei der Auswahl des Verstecks wurde hierauf besonders geachtet.
Wenn euch euer GPS andeutet, ihr solltet außen am Turm hochklettern
oder mit der Spitzhacke tragende Gebäudeteile entfernen, so ist das
sicher falsch!



2bd2bc77-f71f-481d-bf3c-43dc63157df1.jpg
Auszug aus der Geschichte der Kirche (von Erich Zürcher)

16. bis 17.Jahrhundert:

Im Jahre 1525 wurde der erste Pfarrer in Kehl eingesetzt. Eine einfache Kirche mit Dachreiterturm wurde errichtet. Sie stand auf dem Platz des 1680 erbauten Hornwerks der Festung Kehl (nach Georg Kilian). Dies ist somit die erste erwähnte Kirche von Kehl. Beim Bau der Kehler Festung (ab 1680) mussten die Kehler und Ihringheimer Bürger weichen. Sie siedelten sich weiter südlich in Richtung Sundheim an, am Platz des bis 1910 selbständigen Dorfs Kehl (von älteren Leuten auch heute noch als „Dorf“ bezeichnet).

18. bis 19. Jahrhundert:

Im Jahre 1756 wurde an diesem neuem Standort eine feste steinerne Kirche (vermutlich im Stiele des Barocks) erbaut. Diese Kirche stand aber nur 40 Jahre. 1796, während der französischen Revolutionskriege, wurde das noch neue Dorf mit der Kirche von den Franzosen niedergebrannt. Es wurden dabei ca. 250 Häuser mit Nebengebäuden zerstört.

1816, nach dem Sturz Napoleons, wurde das zerstörte Dorf Kehl neu errichtet und zwar größtenteils in Fachwerkbauweise. Von diesen Gebäuden sind heute noch einige erhalten und sind ein schönes Beispiel für diese Bauart. Ebenso sind die Straßenzüge von damals heute noch erhalten.

1822 bis 23 wurde die Christuskirche, so wie wir sie heute noch sehen, im klassizistischen Stil, nach Plänen des bekannten badischen Oberbaurats Weinbrenner erbaut. Die Bauausführung oblag dem Maurermeister Meisburger aus Offenburg. Sie steht höchstwahrscheinlich am Platz der 1796 zerstörten Kirche. Wahrscheinlich wurden auch die Steine der zerstörten Kirche wieder für den Neubau verwendet. Es wurde damals ein Dorfmittelpunkt mit Kirche, Pfarrhaus, Rathaus und Schule geplant und verwirklicht. Dieses schöne Ensemble ist bis heute erhalten.


20. Jahrhundert:

In den beiden Kriegen 1870/71 und 1914/18 ist das Dorf und die Christuskirche unbeschädigt geblieben. Nur die Glocken mussten 1917 für Kriegszwecke abgeliefert werden.

Im 2. Weltkrieg 1939/45 wurde die Kirche am Kriegsende durch mehrere Granateinschläge stark beschädigt. Sie war dann 7 Jahre lang mit einem zerstörten Dach und einem Loch im Turm allen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Erst 1950/51, nach der Rückkehr der Kehler Bevölkerung aus der kriegsbedingten Evakuierung, konnte mit der Reparatur der Kirche begonnen werden. In der Zwischenzeit war alles Holz verfault, so dass alles bis auf die Außenwände erneuert werden musste.

Dachstuhl, Decke, Empore, Kanzel, Altar, Bänke, Orgel, Fenster, Beleuchtung und Heizung wurden neu eingebaut. Die Einweihung erfolgte dann am 2. Sept. 1951 durch den damaligen Landesbischof. Dies war ein großes Fest für die ganze Gemeinde.
Informationsquelle: http://www.christuskirche-kehl.com/history.html)

Der Cache liegt sehr nahe an der Kirche, ist aber rund um die Uhr zugänglich. Verhaltet euch bitte angemessen und unauffällig

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Zntargvfpu, yvaxf hagre qrz Zrgnyyfgrt qverxg nz Rvatnat

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

Suche Caches im Umkreis: alle - suchbare - gleiche Cacheart
Wegpunkt an GPS-Gerät senden: Garmin
Download als Datei: GPX - LOC - KML - OV2 - OVL - TXT
Mit dem Herunterladen dieser Datei akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenlizenz.

Logeinträge für Christuskirche    gefunden 1x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 2x

archiviert 10. Juli 2014 brombeerfalter hat den Geocache archiviert

Upps... diesen Cache gibt es schon seit einer Weile nicht mehr... bitte entschuldigt, dass ich ihn hier zu archivieren vergaß.

 

Oder wie es in amerikanischen Spielfilmen heißen würde: "Bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen." :)

momentan nicht verfügbar 27. März 2014 brombeerfalter hat den Geocache deaktiviert

Muss überprüft werden

gefunden 01. Januar 2014 Occultator hat den Geocache gefunden

Bei einem kurzen Aufenthalt in Kehl zusammen mit albert Valhalla den der Christuskirche einen Besuch abgestattet.

Es war schnell klar wo sich das Dösle befindet und als der hier verweilende Muggel abgelenkt war, 
konnte die Dose schnell geborgen werden. Und so stand dem Logbucheintrag nichts mehr im Wege.
Dem Owner und natürlich auch allen Nachcachern einen guten Start ins neue Jahr 2014.
Danke an schlaegglschlotzer für diesen Cache!

Gruß Occultator