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WACHABLÖSUNG

von Team Lockentoni     Deutschland > Hessen > Lahn-Dill-Kreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 31.917' E 008° 27.917' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 2:00 h   Strecke: 3.0 km
 Versteckt am: 25. März 2011
 Veröffentlicht am: 02. April 2014
 Letzte Änderung: 25. Oktober 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC10AB4
Auch gelistet auf: geocaching.com 

6 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
1 Wartungslog
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0 Ignorierer
349 Aufrufe
0 Logbilder
Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Gefahren
Saisonbedingt

Beschreibung   

Spileburg%20kaseren%201956.jpg

Liebe Geocacher,

in diesem Gebiet wollen wir schon lange einen Cache legen, heute war es nun endlich so weit, wir waren im Zielgebiet und bastelten einen kleinen Multi, nichts Aufwändiges oder Bahnbrechendes....das kommt hier vielleicht später mal hin,

einfach ein kleiner Multi durch das Lost-Place Gebiet.

Wir wüschen euch viel Spaß.

Update 1(11.10.2011): Einige Stationen überarbeitet und hinzugefügt.Final verlegt und in eine würdige Regular-Dose verwandelt (der Mikro war ja wie beschrieben nur vorübergehend)

Achtung: Leider wurden hier neben einer großen Anzahl Leitplanken auch viele Kanaldeckel gestohlen. So ist hier größere Vorsicht geboten.

 

 

Aber nun die Geschichte:

Leopard%201.jpgSoldatenleben.jpg

 

 

 

 

Es ist der 23. November 1983, die ersten Schneeflocken sind bereits gefallen. Unteroffizier Kramer fährt mit 8 abkommandierten stark bewaffneten Soldaten des neu zugeteilten Bataillon`s die breite Straße zum gut versteckten Munitionslager entlang.

 

 

 

 

 

Am Tor 1 macht der LKW halt. Nach einem kurzen Handzeichen Kramers öffnet sich das Tor und der LKW fährt bis zum Schlagbaum.

 

Aus dem Wachhaus (ST1) kommen 2 Soldaten mit Maschinengewehren, Papiere werden kontrolliert und einige kurze Worte gewechselt, dann setzt sich der LKW wieder in Bewegung, die Straße ist glatt, die Hinterräder greifen nur zögerlich, aber dann geht es zügig den leichten Berg aufwärts.

 

 

Der Fahrer muss herunter schalten, dabei kommen die Hinterräder abermals kurz in´s Durchrutschen, das Heck bricht leicht aus und knallt an die Leitplanke (ST2)."Nichts passiert", sagt der Fahrer, die Soldaten hinten auf den Holzbänken der Ladepritsche sehen das etwas anders, aber es interessiert niemanden.

 

 

Nach kurzer Fahrt stoppt der LKW, 2 der Soldaten springen hinten von der Pritsche, gehen zum nächsten Wach-Telefon (ST 3) und melden sich als Wache für dieses Areal an. Somit können die 2 Soldaten, die abgelöst wurden hinten aufsteigen...weiter gehts.

 

 

Der LKW fährt wieder einige 100 Meter die Bunkergesäumte Straße entlang. An einem stehen gerade die Tore offen, ein Munitionstransport steht davor und große Kisten werden in`s Innere des Bunkers transportiert. (ST 4)

 

 

Da hier einige tausend Tonnen Munition aller Art lagern, ist die Explosionsgefahr sehr hoch, aus diesem Grund sind die Bunker sehr klein, jeder fasst nicht mehr wie eine LKW-Ladung. Außerdem ist ein großer Erdhügel darüber geschichtet und der Abstand der einzelnen Bunker ist genau berechnet, damit es nicht im Brandfall zu einer Kettenreaktion kommen kann.

 

 

 

Um Brände so schnell wie möglich bekämpfen zu können, befinden sich vor jedem der unterirdischen Gebäude überdachte Aufsteller mit Löschdecken, Eimern, Schaufeln und Löschsand. Außerdem befinden sich an bestimmten gut ausgeschilderten Stellen große unterirdische Wasserbehälter mit Löschwasser.(ST5)

 

Aber nun wieder zurück zu unserem LKW mit den restlichen Wachen. Inzwischen hat er noch 4 weitere Wachen ausgewechselt (ST6), bleiben noch die 2 am oberen Tor.

Nach einigen Minuten Fahrt ist das Ziel erreicht, die verbliebene Wachablösung springt ab und die Abgelösten steigen frierend auf die Pritsche. Gleich geht einer der noch ausgeruhten Wach-Soldaten an`s Telefon (ST 7) und meldet die neue Wache an, ......hoffentlich wird es eine ruhige Nacht...

In der letzten Zeit häufen sich Übergriffe durch Militärgegner. Die Bundeswehr ist hier nicht so beliebt wie sie einmal war. Proteste gegen den Standort Wetzlar werden immer wieder laut. Einige Extreme greifen zu unlauteren Mitteln, aber zum Glück war diese Nacht ohne Zwischenfälle.

Der nächste Morgen dagegen war um so weniger ruhig, denn bei der Sichtung der Bestandslisten wurde eine Unregelmäßigkeit festgestellt.

Es fehlte eine Patrone eines Großkalibers 20mm.....wo ist sie hin ?(ST 8)

Ein ewig lange Suche begann.....nicht zu finden.....sie wurde irgendwann abgeschrieben...........bis heute.

...................................................

Zwischen 1989 und 1992 wird der Standort Wetzlar Schritt für Schritt geschlossen, die Soldaten gehen, die Panzer verschwinden, die Truppenübungsplätze werden Naturschutzgebiete. Die Natur erobert sich die Betonkonstruktionen zurück.

Alles sehr schön, aber für die Wirtschaft der Region sind seither die Zeiten härter und das Geschäft schlechter geworden.

Alles hat eben immer 2 Seiten.

 

Die%20Einfahrt.JPG

file:///C:/Users/Toni/AppData/Local/Microsoft/Windows/Temporary%20Internet%20Files/Content.IE5/PRQ63ZEG/warnschilder_(Medium)%5B1%5D.jpg

Reste%20vom%20Wachtelefon.JPG

 

 

Doppel%20Bunker.JPG

file:///C:/Users/Toni/AppData/Local/Microsoft/Windows/Temporary%20Internet%20Files/Content.IE5/PRQ63ZEG/Munitionskisten%5B1%5D.jpg

 

Hier%20war%20das%20Loeschgeraet.JPG

 

Das haben wir im Eingangsbereich einer der Bunker entdeckt:

Verewigt%20kl.jpg

 

Die Aufgaben:

ST 1 Es befinden sich hier 2 freistehende Betonpfeiler (ca. 30 und 50cm hoch) Auf ihnen sind Metallplatten, wie viele sind es je Pfeiler ? = A
Wie viele Löcher sind in jeder der Platten?=B

Station 2 befindet sich bei N 50° 31.((A mal B)+ 851) und E 008° 27.((30 mal A) + B +3 ) 6

 

ST 4 Welche Bezeichnung steht hier am Stahltor ?

Diese besteht aus einem Buchstaben, umgewandelt in eine Zahl ist er =C .......und einer Zahl, diese sei =D !

Station 5 befindet sich bei N 50° 31.7C2 und E 008° 27.(22 mal D)plus 18)

 

ST5 Hier seht Ihr eine der Löschwasserentnahmestellen, wie viel Kubikmeter Wasser waren hier vorrätig ? Die Zahl sei =E !

Welche Hausnummer hatte und hat die Herstellerfirma der Saugstutzen ? Die Hausnummer sei = F!

Station 6 befindet sich bei N 50° 31.(2,65 mal E) und E 008° 27.(F mal 23) plus 25

A B C D E F

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Ovggr avpug anpugf orfhpura !!!!

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archiviert 25. Oktober 2016 Team Lockentoni hat den Geocache archiviert

Hier, bei OC  ist Schluss ! Macht mittlerweile zu vile Arbeit und Probleme!

gefunden 24. Mai 2015, 17:51 Team_Al hat den Geocache gefunden

Toller Multi. Mit SteinersHunting zusammen heute gemacht und gleich gefunden.
Gruß Team_Al

gefunden 05. April 2015 r.u.f. hat den Geocache gefunden

Ja, das war ja mal ein Gebiet der ganz besonderen Art und sehr nach unserem Geschmack! Gut konnten wir alle Stationen der Wachablösung bewältigen. Zum Schluß wurde die Munition wieder sicher in ihrem Versteck gelagert!

Da das Gebiet ist außergewöhnlich ist und der Multi mit seinen Aufgabenstellungen gut gefällt, kann man diesen Cache weiterempfehlen.

Danke für den Cache sagen..........................r.u.f.

Hinweis 19. April 2014, 18:27 songohan2 hat eine Bemerkung geschrieben

Feine Runde!
Tftc

gefunden 19. April 2014, 18:27 songohan2 hat den Geocache gefunden