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Normaler Geocache
Luftkrieg über Wetzlar "Dulag Luft West"

von Team Lockentoni     Deutschland > Hessen > Lahn-Dill-Kreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 34.053' E 008° 27.900' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 1:00 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 15. Dezember 2014
 Veröffentlicht am: 26. April 2014
 Letzte Änderung: 25. Oktober 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC10C2B

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Gefahren
Infrastruktur
Saisonbedingt

Beschreibung   

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Diese Cache-Serie soll Euch zu einigen Punkten in Wetzlar führen, an denen im 2.Weltkrieg etwas Besonderes gestanden hat oder etwas Interessantes vorgefallen ist.
Nummer eins dieser Serie führt Euch an den Ort, an dem damals das DULAG-LUFT-WEST stand. Um Euch alles genau zu erklären, haben wir hier einige Auszüge aus dem Super-Buch von Karsten Porezag "Der Luftkrieg über Wetzlar".
Der Cache selbst befindet sich in einem Rohr im Boden, bitte nur den gelben Deckel abschrauben und den Petling herausholen.

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Aber nun etwas Geschichte:

Das »Dulag-Luft-West« und seine Auswirkungen

auf die Luftangriffe bei Wetzlar

Eine Dokumentation der Luftangriffe auf Wetzlar kommt um eine Würdigung der Rolle des einstigen »Durchgangslagers-West der Luftwaffe« - kurz »Dulag-Luft-West« - im Zusammenhang mit der alliierten Luftangriffsstrategie im Raum Wetzlar nicht herum. Im Folgenden soll daher zuerst einmal die Geschichte dieses Kriegsgefangenenlagers nachgezeichnet werden.

Bereits 1939 gab es am so genannten Klosterwald im Nordwesten von Wetzlar ein Barackenlager für eine Luftwaffen-Nachrichteneinheit. Das Gelände an der historischen »Hohen Straße« von Wetzlar nach Köln befand sich auf einer Anhöhe, die damals noch zur Gemarkung Kleinaltenstädten gehörte. Mit der Bezeichnung »Klosterwald« drückte der Volksmund aus, dass der dortige Wald zum Solms-Braunfelsischen Kloster Altenberg gehörte.

382c40d2-bf96-46ae-b796-1c5666e8c85b.jpgEigentlich war es aber noch kein richtiges Lager, denn das Ganze bestand nur aus zwei Mannschafts- und einer Küchenbaracke. In der Folgezeit wurde die Anlage aber erheblich erweitert. Gegen Ende 1940 fand in dem »Flak-Lager am Klosterwald« bereits ein Ausbildungsbetrieb an 60-cm-Flakscheinwerfern statt.

Wegen ihrer relativ kleinen Abmessungen wurden sie von den Soldaten scherzhaft »Taschenlampen« genannt. Spätestens im Herbst 1943 erhielten als erste die Jahrgänge 1926 und 1927 der Wetzlarer Goetheschüler in diesem Lager eine militärische Grundausbildung als Luftwaffenhelfer. Gleichzeitig wurden die fünfzehn- und sechzehnjährigen Jungen in den Geschützstellungen beim Stadtgebiet an der »Heimflak« ausgebildet, die mit 2-cm- und sowjetischen 3,7-cm-Beutekanonen an verschiedenen Stellender Stadt postiert waren.

Etwa zur gleichen Zeit fanden über Deutschland zahllose Luftkämpfe deutscher Jagdflieger und Nachtjäger mit alliierten Bombern statt. Da die feindlichen Bomber zu der Zeit noch nicht mit starker Jägerbegleitung flogen, gingen diese Gefechte sehr oft zugunsten der Deutschen aus. So haben deutsche Jäger beispielsweise am 14. Oktober 1943 während eines Großangriffes der 8. US-Airforce auf Schweinfurt von den 290 beteiligten Bombern 60 über Deutschland abgeschossen und fast dreißig Prozent der Viermotorigen zum Teil irreparabel beschädigt.

Die gefangenen anglo-amerikanischen Piloten sollten verhört werden, um Hinweise auf geplante Angriffsvorhaben, militärische Ausrüstung ihrer Einheiten usw. zu bekommen. Das erforderte eine gesonderte Behandlung der englisch sprechenden Besatzungen. Es wurde ein »Kriegsgefangenen-Durchgangslager der Luftwaffe« - kurz: »Dulag-Luft« gegründet, das sich seit Anfang 1940 in Oberursel befand.

Mit dem Lager verbunden war ein schon während des Englandkrieges eingerichtetes Vernehmungszentrum, die »Auswertestelle West«. Dort wurden die Flieger nach allen Regeln der Kunst verhört. Eine hervorragende Versorgung mit allen nur möglichen Lebensmitteln und Spirituosen sorgte dabei im Lager für eine aufgelockerte Atmosphäre.

Auch Wetzlarer wurden bei Verhördiensten eingesetzt. Bernhard Rösch aus Nauborn erinnerte sich:

Mein ehemaliger Englischlehrer an der Goetheschule erzählte damals, er sei oft nach Oberursel ins Vernehmungszentrum gefahren. Dort habe er sich eine US-Uniform angezogen und dann anglo-amerikanische Flieger ausgefragt.7

Das Dulag in Oberursel wurde schnell zu klein. In Frankfurt wurde ein neues Lager errichtet, das sich im Bereich des Palmengartens befand. Die »Auswertestelle West« blieb jedoch in Oberursel, von wo sie im März 1945 nach Weimar verlegt wurde. In der Nacht vom 22. zum 23. März 1944 wurde das Dulag-Luft jedoch bei einem englischen Großluftangriff auf Frankfurt so stark zerstört, dass nur noch eine Verlagerung in Frage kam. Man entschied sich für das Flaklager am Wetzlarer Klosterwald.

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Während dies für die neue Verwendung ausgebaut wurde, hat man alle weiteren Vernehmungen vermutlich wieder in Oberursel gemacht. Vieles deutet darauf hin, dass dort der Funker eines »Avro Lancaster - Pfadfinder«-Bombers den für den 30. März 1944 geplanten britischen Großangriff auf Nürnberg ausgeplaudert hatte. Tatsächlich verloren die Engländer dann in der Nacht vom 30. auf den 31. März 1944 durch deutsche Nachtjäger 107 Viermotorige - davon allein sieben im Gebiet von Wetzlar - und 71 weitere Maschinen wurden schwer beschädigt. 74cab1d0-367e-4a28-827a-d4cad58c798f.jpg

Diese Luftschlacht ging ein in die Kriegsgeschichte als »Die Nacht, in der die Bomber starben«.  Das Lager am Klosterwald in Wetzlar lag im ehemaligen Abbaugelände der Wetzlarer Manganerz-Grube »Neu-Tiefenbach« war sehr hügelig und von sehr vielen tiefen, aber schmalen Mulden durchzogen. Ganze Regimenter hätten sich in denselben verstecken können. Eine solche Mulde führte auch von Wetzlar bis dicht an das Lager.

Insgesamt gab es zwei derartige Lager - das »Dulag-Luft-West« für die anglo-amerikanischen Luftkriegsgefangenen und ein »Dulag-Luft-Ost« für den russischen Kriegsschauplatz. Das Ost-Lager war jedoch von geringer Bedeutung, da die russische Luftwaffe noch wenig entwickelt und die Zahl der Gefangenen gering war.

Das Wetzlarer Dulag- Luft wurde im Mai 1944 in Betrieb genommen. Es war großzügig ausgebaut und soll eine der wichtigsten Abteilungen des »Führungsstabes der Luftwaffe l c - Fremde Luftwaffen Ost und West« gewesen sein. Etwa 80 englisch sprechende deutsche Offiziere waren jetzt allein bei der Vernehmung eingesetzt. Fast täglich kamen nun Reichsbahnzüge mit Gefangenen auf der Lahnstrecke nach Wetzlar. Sie stoppten westlich der Stadt im Bodenfeld an der Eisenbahnbrücke über die Lahn. Dort stiegen die anglo-amerikanischen Flieger aus und marschierten dann unter Bewachung hinauf zum Dulag

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Bevor die Gefangenen vernommen wurden, waren sie in Einzelzellen untergebracht, bekamen nur mäßige Verpflegung, durften sich nicht rasieren, nicht rauchen usw. Die bereits vernommenen Soldaten dagegen lebten direkt gegenüber in großen, sauber eingerichteten Baracken. Sie hatten jede nur erdenkliche Art von

Verpflegung und auch alle sonstigen Freiheiten, einen eigenen Sportplatz und eine Bücherei. Es war für sie ein durchaus angenehmer Aufenthalt - wären da nicht die vier maschinengewehrbestückten Wachtürme an den Lagerecken gewesen.

Die Bewachung erfolgte durch eine Landesschützen-Kompanie. Das Lager selbst war durch zwei 2,40 Meter hohe und zwei Meter voneinander entfernte Stacheldrahtzäune gesichert. Außerdem gab es vor gelagerte Wachposten.

Die Kriegsgefangenen standen unter dem Schutz der Genfer Konvention, nach der sie weder zu körperlicher Arbeit noch zu besonderen Aussagen gezwungen werden konnten. Selbst ein Fluchtversuch - und es gab natürlich mehrere - durfte nicht bestraft werden. Die Konvention erlaubte lediglich, den dabei angerichteten Sachschaden zu sühnen. Die Einhaltung dieser Vorschriften wurde ständig durch den zuständigen Schweizer Attache überwacht.

Die Gefangenen erhielten große Mengen Rotkreuzpakete. Zu diesem Zweck mussten allein zwei Baracken geräumt werden, um über 40 000 Zehn- Pfund- Pakete an Lebensmitteln, Zigaretten, Kaffee, Schokolade und einfachen Gebrauchsmitteln unterbringen zu können. Wetzlarer Buben drückten sich beim Anblick dieses Überflusses die Nasen am Lagerzaun platt. »Die hatten einfach alles, während wir kaum was Vernünftiges zu Essen hatten.« Bald nach beendeter Vernehmung wurden die Gefangenen in ein »Stalag«' Stammlager verlegt.

39764259-608f-41c8-bea7-a35bef823a40.jpgDurch Aussagen diverser Neuzugänge wurde bekannt, dass die amerikanische Bomber immer wieder beinahe das Lager und somit  ihre eigenen Leute bombardiert hätten. So entschloss man sich, große Buchstaben auf die Dächer zu malen und später sogar das Lager hell zu beleuchten um zu zeigen " Hallo Bomberpiloten.....hier sind Eure Leute gefangen"

Da funktionierte so gut, dass die Bürger aus der näheren Umgebung bei Angriffen zum Lager kamen, um nicht getroffen zu werden.

März 1945.

Als die Amerikaner auch in Murnau anrückten, wurde dieses letzte deutsche Dulag am 25. April 1945 auf Befehl des Lagerkommandanten Oberstleutnant Becker aufgelöst.

Nach der Einnahme Wetzlars durch das amerikanische 393. Infanterie-Regiment am 29. März 1945'8 wurde die Funktion des einstigen »Dulag-Luft-West« umgekehrt. Fortan befand sich hier ein amerikanisches Lager für deutsche Kriegsgefangene. Die amerikanischen Wachsoldaten waren überwiegend Neger. Es war eine bittere Zeit für die deutsche Bevölkerung, denn es mangelte an fast allem. So kam es, dass viele Altenstädtenerinnen (heute ein Ortsteil von Aßlar) damals bei den Amerikanern gegen Warenentlohnung - Zitat - »die Bimbo-Wäsche gewaschen haben«. Viele der jungen Frauen lernten dabei auch unter den deutschen Gefangenen ihren späteren Ehemann kennen Bald siedelten sich im Umfeld des Lagers zwielichtige Elemente an. Das ehemalige Dulag wurde zu einer Art Schwarzmarktzentrale, in der vor allem Schnaps gehandelt wurde. Die Schwarzhändler kamen oft sogar aus dem Siegerland, und auch einige Frauen aus Altenstädten müssen in die »Geschäfte« verwickelt gewesen sein. Erwin Debus aus Aßlar erinnerte sich

Die Schwarzen waren im Ort an sich sehr beliebt. Man hat sich halt arrangiert. Bald kamen auswärtige Prostituierte. Diese »Ami-Mädchen« hatten Zimmer in Altenstädten. Damals wurden sowohl im Lager selbst als auch in der »Altenberger Kolonie« bei Wetzlar öfters Orgien gefeiert. Der Bereich zwischen Lager und dem nahe liegenden Wald wurde im Volksmund »Ferkelwiese« genannt.

Ein Mann aus Altenstädten kam nach seiner Rückkehr aus dem Krieg nicht mehr aus dem Staunen heraus: »Wie meine Frau zu diesem Haus kam, ist mir schleierhaft - aber auch egal.«:-)

 Die Prostituierten boten sich offen am Weg zum Lager an. Im Lager selbst fanden oft Razzien der amerikanischen Militärpolizei statt, bei denen sogar geschossen wurde. Gelegentlich riegelten die »MP's« Altenstädten völlig ab. Dann wurden alle geschlechtskranken »Mädchen« mit einem Transport nach Hadamar gebracht. Sie durften erst zurückkehren, »wenn sie wieder cool (gesund) waren«

Später kam eine amerikanische Sanitätseinheit in das Lager. Dort wurde dann eine so genannte »Pro-Station« für Geschlechtskranke unterhalten  Eine Außenstelle davon befand sich in der Wetzlarer Altstadt. Im Haus Silhöferstraße 5 gab es neben der Gastwirtschaft »Haferkasten« eine amerikanische Pro-Station, bei der sich jeder Bürger kostenlos mit Verhütungsmitteln usw. versorgen konnte. Einige Wetzlarer Jungen besorgten sich dort Kondome.

»Es gab doch damals keine Fahrradklammern zu kaufen, und mit den Kondomen konnte man sich die Hosenbeine so gut für das Radfahren zubinden".«

Die Sexualprobleme der Besatzungssoldaten waren damals offensichtlich nachhaltig. Auf der Dillinsel im Bereich der heutigen Uferstraße befand sich kurz nach dem Krieg ein US-Armeelager. Am Eingangstor stand ein Schild mit der Aufschrift: »Is Your Future Dripping Away - Use A Rubber, Take a PRO«

1946 haben die Amerikaner das Lager verlassen. Bald darauf brannten einige Baracken, und später wurde das ganze Lager abgerissen. In den fünfziger Jahren dienten die alten Lagerstraßen des einstigen »Dulag-Luft-West« schließlich vielen Wetzlarer Führerscheinbewerbern als Verkehrs- Übungsplatz. Heute ist das Gelände fast vollständig überwachsen. Die einst befestigten Lagerstraßen im Bereich der »Hohen Straße« in Dalheim sind aber immer noch recht gut zu erkennen.

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Kaum jemand weiß heute noch um die so schicksalhafte Bedeutung dieses jetzt so unscheinbaren Fleckchens Erde für die alte Reichs- und Goethestadt Wetzlar.

 
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Logeinträge für Luftkrieg über Wetzlar "Dulag Luft West"    gefunden 7x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 2x

archiviert 25. Oktober 2016 Team Lockentoni hat den Geocache archiviert

Hier, beo OC  ist Schluss ! Macht mittlerweile zu vile Arbeit und Probleme!

gefunden 26. Oktober 2014 ColleIsarco hat den Geocache gefunden

Als letzte Station des Tages bin ich noch an diese Stelle gelaufen. Ich finden den Hintergrund sehr interessant und bedanke mich bei dem Owner für die Aufbereitung. Vor Ort kann man man, wenn man genau hinschaut, noch einiges sehen, aber es ist auch beeindruckend, wie sich die Natur das Gebiet zurückgeholt hat.

TFTC

kann gesucht werden 26. April 2014 Team Lockentoni hat den Geocache gewartet

Alles gut

gefunden 07. Oktober 2012 kade1964 hat den Geocache gefunden

Monatelang lag dieser hier auf meinem Schreibtisch und vor Ort fand ich einfach nicht den passenden Zugang zu dieser Dose.
Heute nun auf meiner Dahlheim Tour habe ich mir auch den Spoiler mit eingepackt. Und siehe da: ich fand den passenden Durchgang ohne durch die Dornenhecke zu müssen. Und nach ein wenig suchen stolperte ich doch fast über die allbekannte Dose des Owners.
Wieder ein super Versteck und schöne Geschichtsstunde von diesem Owner.
Hierfür und die Monatelange Spannung meinerseits einen Fav
TFTC

gefunden mit GC

gefunden 23. September 2011 CocoKiwi hat den Geocache gefunden

Schöner Ort mit interessanter Geschichte. Der Cache war auch im Dunkeln gut zu finden, auch wenn ich keine Reflektoren entdecken konnte.

TFTC,
CocoKiwi