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Hünengräber-Letterbox

 Eine Runde zu jungsteinzeitlichen Gräbern im Forst Düngel.

von medwediza     Deutschland > Niedersachsen > Cuxhaven

N 53° 18.461' E 008° 38.517' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 4:00 h   Strecke: 13 km
 Versteckt am: 29. November 2014
 Veröffentlicht am: 05. Dezember 2014
 Letzte Änderung: 05. Dezember 2014
 Listing: http://opencaching.de/OC11820
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Infrastruktur
Der Weg
Wegpunkte
Zeitlich
Benötigt Werkzeug

Beschreibung   

Großsteingräber oder Dolmen werden sie genannt, die mächtigen Bauwerke aus unbearbeiteten Felsblöcken, die noch heute vom Leben und Wirken der ersten sesshaften Menschen in der Jungsteinzeit zeugen. Mehr als 5.000 Jahre sind die auffälligen Steinsetzungen alt, die uns in Mittel- und Nordeuropa an vielen Stellen begegnen. Hier zu Lande sind es vor allem Findlinge, große Felsen, die die letzten Eiszeiten aus Skandinavien in die norddeutsche Tiefebene gebracht haben, die zum Bau von Großsteingräbern verwendet wurden. Großsteingräber sind die ältesten bekannten Grabbauten in Norddeutschland und Skandinavien.

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Hünengräber nennt der Volksmund die jungsteinzeitlichen Anlagen in Norddeutschland, denn – so war man sich lange sicher - nur Hünen (Riesen) konnten die mächtigen Felsen bewegt haben. Der Aufwand beim Bau der Großsteingräber muss tatsächlich gewaltig gewesen sein. Für ein größeres Hünengrab bei Großenkneten wird geschätzt, dass 100 Menschen hier rund vier Monate beschäftigt waren.

Nicht verwechseln darf man die Hünengräber mit den in Norddeutschland häufigen bronzezeitlichen Hügelgräbern. Diese sind weitaus jüngeren Datums und enthalten keine so aufwendigen Steinsetzungen. Von den meisten Großsteingräbern sind nur Reste erhalten. In späterer Zeit wurden viele ganz zerstört – vor allem, um die Steine als Baustoff neu zu verwenden. Im Forst Düngel nordöstlich von Bremen gibt es auf kleinstem Raum eine erstaunliche Anzahl mehr oder minder gut bewahrter Hünengräber. Einige sind als Touristenattraktion ausgeschildert, andere liegen abseits der Wege im Wald. Dieser Cache führt zu sieben Gräbern im und um den Forst Düngel. Eine Besonderheit hier ist, dass sowohl typisch nordeuropäische runde Dolmen vorkommen, als auch langgestreckte Anlagen, wie man sie sonst vor allem weiter westlich bis nach Frankreich hinein findet.

Hier kannst Du den Clue und die Schatzkarte für die Letterbox als PDF-Datei herunterladen. Du benötigst sie, um die Box zu finden.

Sei kein Frosch...

... und gehe diese Tour als Original-Letterbox ganz ohne GPS an. Nachdem der Clue Dich im Letterboxing-Stil über 13 km durch den Forst Düngel geführt hat, gelangst Du zu einer großen Buche. Dort musst Du die ausgedruckte und mitgebrachte "Schatzkarte" mit Hilfe der Großsteingräber entschlüsseln, um das Versteck der Letterbox zu finden.

Ich bin aber ein Frosch...

... und spiele lieber mit meinem Tamagotchi, als seltsame Letterboxing-Codes zu knacken. Dann wähle die Version als Letterbox-Hybrid-Cache. Diese Version ist eigentlich für die Seite mit dem Frosch gemacht, da Frösche nun einmal nur Dosen mögen, für die man einen GPS-Empfänger zu Rate ziehen muss. Du findest am Fuß der großen Buche eine andere "Schatzkarte" mit deren Hilfe Du die Finalkoordinaten ermitteln kannst.

Einige Hinweise zur Letterbox

Du kannst neben dem Feuerwehrhaus in Lehnstedt parken. Von hier aus siehst Du bereits das erste Großsteingrab. Geh die Tour bitte nur zu Fuß an, für Fahrräder sind die Passagen querfeldein völlig ungeeignet.

Bitte beachte die folgenden Hinweise für die Letterbox::

  • Der Behälter einer Letterbox enthält einen Stempel, der in der Dose verbleibt und zum Stempeln eines persönlichen Letterboxing-Buches verwendet werden kann. Der Stempel ist kein Tauschgegenstand.
  • Du solltest einen persönlichen Stempel mitnehmen, mit dem Du Dich im Logbuch der Box verewigst. Die Letterbox kann aber auch ohne Verwendung eines Stempels geloggt werden.
  • Druck Dir den Clue und die Schatzkarte am besten aus, sie sind nicht zum "paperless Caching" gemacht.
  • Was die Hinweise bedeuten, erschließt sich oft erst vor Ort.
  • Peilungen spielen eine große Rolle beim Letterboxing. Ein Lineal- oder Spiegelkompass ist hierfür praktisch. Außerdem ist eine topographische Karte wichtig – am besten die Messtischblätter 2617 (Hagen im Bremischen) und 2717 (Schwanewede) oder eine digitale Topo-Karte auf dem GPS-Empfänger.
  • Entfernungen werden in Schritten angegeben. Am Anfang findest Du eine Eichstrecke, um Dein Schrittmaß zu prüfen. Falls es nicht passt, hast Du auf der Schule hoffentlich den Dreisatz gelernt. Statt Schritte zu zählen, kannst Du natürlich auch in Meter umrechnen und mit dem GPS-Empfänger Wegpunktprojektionen durchführen.
  • Unterwegs musst Du ein paar Fragen beantworten, um die Variablen A bis L zu erhalten. Schreib sie Dir auf, Du brauchst sie für Berechnungen unterwegs.
  • Es gibt zu jedem Großsteingrab ein Foto. Du musst unterwegs jedem Grab das richtige Bild zuordnen, die Werte benötigst Du für die Schatzkarte.
  • Bei Multiplikationen steht immer ein * als Zeichen. Reine Buchstabenfolgen wie ABC sind als Ziffernfolgen zu lesen, nicht als Multiplikationen.
  • In der Dose gibt es in der Letterboxing-Tradition keine trade items. Also nicht enttäuscht sein, wenn nichts zum Tauschen da ist. Trackables sind auf jeden Fall wilkommen.

Diese Dose ist auch bei Letterboxing Germany, bei Atlasguest und bei der Seite mit dem Frosch gelistet.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

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Logeinträge für Hünengräber-Letterbox    gefunden 1x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden Empfohlen 28. Dezember 2014 daRAMA hat den Geocache gefunden

Eigentlich hatten schon-unterwegs ich ich diese Letterbox schon für letztes Wochenende geplant. Damit wir die Runde nicht bei strömendem Regen machen müssen, hatte ich mir aber fürsorglich einen grippalen Infekt angelacht, der pünktlich zum strahlenden Sonnenschein heute soweit niedergerungen war, dass die 13km machbar erschienen.

Auch der leichte Frost war sehr zuträglich, da die Minusgrade den Matsch in gut begehbaren Untergrund verwandelt hatten.

Dem Clue konnten wir sehr gut folgen. Ein paar Mal waren wir uns nicht 100% sicher, ob wir richtig waren, erkannten dann aber immer bald das nächste Ziel wieder.

Die abwechselungsreiche Wegführung hat mir gut gefallen und Spaß gemacht hat's -- wie immer mit schon-unterwegs - sowieso.

Am Prefinal haben wir dann noch Beliba getroffen, mit dem wir gemeinsam zum Final und zurück zum Parkplatz marschiert sind.

Out: Unverdiente Zweitfindermedaille :-)

DfdC und Gruß daRAMA