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Rätselcache
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 Löse einen Kriminalfall um Spielkarten

von Doc Cool     Deutschland > Bayern > Nürnberg, Kreisfreie Stadt

N 49° 26.849' E 011° 03.822' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 18. März 2015
 Veröffentlicht am: 18. März 2015
 Letzte Änderung: 31. März 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC11C7D

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Listing
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Ich versuche das Cachelisting auf allen Plattformen aktuell zu halten. Sollte dies nicht immer gelingen: das stets aktuelle Originallisting ist hier zu finden.

Dieser Virtual ersetzt den bisherige Mystery mit Dose. Die Dose wurde leider gemuggelt. Nach Lösen des Rätsels erfahrt ihr über den Checker das Passwort, mit dem ihr den Virtual loggen könnt.

"Ah, da bist du ja. Pünktlich auf die Minute. Gefällt mir. Zuverlässigkeit ist wichtig in unserem Geschäft. Ich hoffe, du hälst, was man mir über dich erzählt hat.

Kurz zu mir: Mein Name ist Jack. Ich bin Kurierfahrer. Ich transportiere Dinge von A nach B. Und ich stelle dabei nicht viele Fragen. Ich habe noch nie einen Auftrag abgelehnt, bei dem die Kohle stimmte. Und das, obwohl ich einen Ruf zu verlieren habe. Denn ich bin dafür bekannt, dass ich bisher noch jedes Päckchen abgeliefert habe. Mein Werkzeug ist mein Wagen, den ich perfekt beherrsche; in jeder Situation. Außerdem kenne ich mich mit Navigation, GPS und dem ganzen Kram aus. Mehr musst du nicht über mich wissen.

Unser gemeinsamer Kontakt hat dir bestimmt schon mitgeteilt, dass deine Aufgabe darin bestehen wird, für mich ein kniffliges Rätsel zu lösen, dass ich allein nicht auf die Reihe kriege. Aber du sollst im Rätsel-Lösen ja ein Experte sein. Ich will versuchen, dir so viele Infos wie möglich zu geben, vielleicht ist ja etwas dabei, das für das Lösen wichtig ist. Darum hole ich ein wenig weiter aus...

Es geht um unseren letzten Coup. Du hast vielleicht in der Zeitung darüber gelesen. Der Juwelenraub. Der Plan war wie alle Pläne von 'The Brain' genial. Minutiös geplant und an alle Eventualitäten gedacht. Naja, an fast alle. Wenn du den Zeitungsartikel gelesen hast, weißt du ja, dass sie zwei von uns geschnappt haben. Ich bin als Einziger davon gekommen. Also kein Wort zu jemand anders, dass ich etwas mit der Sache zu tun habe. Das weiß draussen keiner, und so soll es auch bleiben. Ich hab' keinen Bock drauf, dass die Cops auf mich aufmerksam werden.

Wo war ich? Ach ja, genialer Plan.. Der bestand kurz gesagt darin, nicht in das Geschäft einzubrechen, sondern vielmehr aus ihm auszubrechen. Wir hatten es nämlich auf den Safe abgesehen, in dem die netten, dicken Klunkerchen liegen. Karl ist zwar als studierter Chemiker und Sprengstoffexperte eine Koryphäe auf dem Gebiet des Panzerknackens und sauschnell, aber der Alarm geht schon beim Öffnen der Eingangstür los, so dass nie genügend Zeit bleiben würde, auch noch den Tresor zu öffnen und auszuräumen, bevor die Bullen da sein würden.

Also war der Plan, sich über Nacht einschließen zu lassen. Da der Besitzer jeden Abend, bevor er abschließt, noch einen Kontrollgang macht, war das gar nicht so einfach. Aber 'The Brain' hatte die clevere Idee mit der doppelten Wand auf der Kundentoilette. Die sollte ein perfektes Abbild des Originals werden, nur eben aus bedruckter Folie und ein Stückchen von der Wand weg, gerade soviel, dass zwei Männer dahinter Platz fänden. Das ausspionieren des Ladens und fotografieren der Wand lief wie am Schnürchen. Die Ausdrucke und das transparente Klebeband versteckten wir dann im Spülkasten.

Am Abend, als die Sache stieg, gab sich 'The Brain' eine halbe Stunde vor Feierabend höchstselbst die Ehre und lenkte den Juwelier mit seinen bohrenden Fragen zu diversen Luxusuhren ab, so dass dem Juwelier im Traum nicht aufgefallen wäre, dass zwei Männer auf dem Klo verschwunden und nicht wieder herausgekommen sind. In dieser halben Stunde bastelten Karl und Tom die doppelte Wand zusammen, versteckten sich dahinter und harrten der Dinge, die da kommen würden. Tom war zwar gelernter Elektroniker, aber auch mal Webdesigner und kennt sich deshalb mit Grafik, Farben, Computern und so weiter aus. Die Wand sah täuschend echt aus. Der Juwelier entdeckte die beiden nicht, selbst als er einen Blick in die Toilette warf. Dann sperrte er den Laden zu und verschwand, exakt nach Zeitplan.

Kaum war es ruhig geworden, kamen die zwei hinter der Wand hervor und bereiteten die 'Nummer sicher' vor. Das war ein kurzes wasserdichtes Rohr, in das später die Edelsteine gegeben und das Klo heruntergespült werden sollten. Unten in der Kanalisation würde ich warten, um die Klunker in Empfang zu nehmen. So wäre die wichtigste Teil der Beute auf jeden Fall schon mal in Sicherheit, auch wenn noch was schiefgehen sollte.

Für Tom als Elektronik- und Computer-Geek war es kein großes Problem, die Sicherheitstür zum Tresorraum zu hacken. Den Tresor hatte Karl mit ein bisschen Sprengstoff in NullKommaNichts offen und die wertvollen Edelsteine wanderten in das Röhrchen und dann durch die Kanalisation zu mir. Ich machte mich mit den Klunkern gleich auf zurück zu meinem Wagen, fuhr zum vereinbarten Treffpunkt und übergab 'The Brain' die Ware.

Er übergab mir dafür ein druckfrisches, noch eingeschweißtes Skatspiel mit den Worten, dass ich gut darauf aufpassen solle. Ich würde es in ein paar Wochen nochmal brauchen, wenn ein wenig Gras über die Sache gewachsen wäre, um die Beute zusammen mit den Anderen zu finden.

'The Brain' ist ein seltsamer Typ. Niemand kennt seinen echten Namen, niemand weiß, wer er wirklich ist. Seinen Spitznamen hat er daher, weil er als Genie für die Ausarbeitung von Plänen der lukrativen Art bekannt ist. Bei ihm kann man komplette, perfekt geplante 'Ausflüge' buchen. Er hält sich bei der Ausführung stets im Hintergrund und kassiert 20%. Danach sieht man ihn nie wieder, wenn man nicht will. Man legt sich besser nicht mit ihm an, denn er hat einflussreiche Freunde. Aber das muss man auch nicht, denn er ist als äußerst zuverlässig bekannt und stand bisher immer zu seinem Wort.

Anders Tom, Karl und ich. Niemand traut dem anderen so recht, und das zu Recht. Für uns alle ist nur eins wichtig: das Geld. Dafür würden wir uns schon gegenseitig verkaufen, hätten wir die Gelegenheit dazu. Darum haben wir bei 'The Brain' das 'Vertrauenspaket' dazugebucht. Das heißt, dass die Beute an einem Ort versteckt wird, der keinen von uns dreien bekannt ist. Und das nur wir alle drei zusammen imstande sein würden, die Beute zu finden, so dass es einem allein unmöglich sein sollte, die anderen um ihren Anteil zu bringen.
Mir kam zwar kurz der Gedanke, mit der gesamten Beute zu türmen, aber wie gesagt, mit 'The Brain' legt man sich lieber nicht an. Und der würde ziemlich sauer sein, um seine 20% gebracht worden zu sein.

Ich gab also brav die Beute ab und kümmerte mich um die Pflege meine Alibis. Am nächsten Tag habe ich dann durch die Nachrichten erfahren, dass meine zwei Kumpels geschnappt worden waren. Über die näheren Details schwieg man sich natürlich aus, wegen der 'laufenden Ermittlungen'. Ich konnte nur heraushören, dass es einen Einbruch in einem Juweliergeschäft gab, bei dem wertvolle Juwelen geraubt wurden, von denen aber jede Spur fehlt. Und dass dabei zwei Einbrecher dingfest gemacht wurden. Das große Rätsel bei dem Fall sei, wie die Einbrecher in den Laden gekommen waren, ohne dabei Spuren zu hinterlassen.

Nun, dass ist jetzt mittlerweile fast ein halbes Jahr her. Karl und Tom müssen jeweils noch gut 4 Jahre absitzen. Und irgendwie habe ich keine Lust, solange auf meinen Anteil zu warten. Ich brauche mein Geld jetzt. Ich habe schon mit unserem Hehler gesprochen, der würde die Ware gleich abnehmen, zum gleichen Preis, wie damals vereinbart. Die anderen würden sicher verstehen, dass ich nicht solange warten möchte, bis sie wieder draussen sind. Und deine Belohnung für das Lösen des Rätsels, wo die Beute liegt, zahle ich natürlich von meinem Anteil.

Natürlich habe ich mich gleich gefragt, was das Kartenspiel von 'The Brain' mit dem Versteckort der Beute zu tun haben könnte. Also habe ich es mir näher angeschaut und dabei eine Karte mit 6 bunten Kästchen gefunden, die zwischen den anderen Karten versteckt war. In dem Kästchen oben links steht die Ziffer '3'.

Die beiden Karten von Karl und Tom habe ich mir auch kurz 'ausleihen' und fotografieren können. Die von Karl trägt die Ziffer '1', die von Tom die '2'.

Ich habe dir mal ein Foto von allen drei Karten zusammen gemacht:

Karten

So, nun habe ich dir wirklich alles erzählt, was ich weiß. Leider habe ich nicht die leiseste Idee, wie ich anhand der Karten zu der Beute kommen soll. Das ist für mich ein unlösbares Rätsel. Vielleicht hast du mehr Glück, und kannst mir sagen, wo ich die Beute finde? Es soll dein Schaden nicht sein, ich gebe dir ein besonders hübsches Klunkerchen als Belohnung, wenn du es für mich löst. Na, ist das ein Angebot?"



Des Rätsels Lösung sind die Koordinaten, an dem der Schatz einmal versteckt war. Leider ist er inzwischen geraubt worden. Darum gehe von den Koordinaten 130 Meter Luftlinie Richtung Westen. Dort angekommen, siehst du zwei Straßen, die aufeinander treffen. Sieh dich um - einer der Straßennamenschilder enthält den Namen eines Tieres. Gib die errätselten Koordinaten in den folgenden Checker ein. So erfährst du ein zweites Wort. Kombiniere den Tiernamen mit dem zweiten Wort und du hast das Passwort zum loggen.

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