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Virtueller Geocache
SVC: Relikte entlang des Atlantikwalls

 Relikte aus den Weltkriegen entlang des Atlantikwalls

von cacher.ella73     Deutschland > Niedersachsen > Cuxhaven

N 53° 49.051' E 008° 36.461' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: kein Behälter
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 03. September 2015
 Veröffentlicht am: 04. September 2015
 Letzte Änderung: 31. Oktober 2015
 Listing: http://opencaching.de/OC1256B

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Beschreibung   

safari.png

Dies ist ein virtueller Safari-Cache. Es ist nicht an einen festen Ort gebunden, sondern kann an verschiedenen Orten gelöst werden. Die oben angegebenen Koordinaten dienen nur als Beispiel.
Weitere Caches mit dem Attribut "Safari-Cache" findet man mit dieser Suche.
Safari-Caches und die zugehörigen Logs werden auf der Safari-Cache-Karte angezeigt.
Der Cache und seine Logs werden hier angezeigt.

 

Diese Safari ist nicht überall machbar sondern nur entlang des Atlantikwalls (siehe Link weiter unten).

Gesucht sind hier z.B. die Überreste von Schartenständen (Kasemattgeschützen), Ringständen (Tobruk) und Panzerkuppeln (auch Panzertürme genannt), Panzerabwehranlagen (siehe Höckerlinie) u.ä. entlang des Atlantikwalls.

Panzer bitte nur hier loggen:OC11551

Diese Bauten sind bunkerähnlich angelegt, aber hier geht es eher um oben genanntes.

Reine Bunkeranlagen bitte nur in dieser Safari loggen: OC11A1D

(Natürlich dürfen die Bunker des Atlantikwalls zusätzlich hier erwähnt werden.)

Es muss - im Gegensatz zu Untergrund-Safari - nichts betreten werden, sondern es ist erlaubt nur von außen zu fotografieren.

Einiges ist im Verborgenen zu finden, manches ist extra für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. (In der Normandie z.B. wurden zum Jubiläum der 60 Jahre Landung (2004) einige Bauten, die lange Zeit verschüttet und voll Wasser gelaufen waren, touristisch erschlossen.)


DER ATLANTIKWALL

Der Atlantikwall war eine 2685 Kilometer lange Linie von befestigten Stellungen entlang der Küsten des Atlantiks, Ärmelkanals und der Nordsee. Sie wurden im Zweiten Weltkrieg von den deutschen Besatzern in den Ländern Frankreich, Belgien, Niederlande, Dänemark, Norwegen, den britischen Kanalinseln sowie dem Deutschen Reich im Zeitraum 1942 bis 1944 geplant und teilweise erbaut. Der Atlantikwall sollte diese Gebiete vor einer alliierten Invasion schützen.

Mehr unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Atlantikwall

 

Vom Atlantikwall auf deutschem Terrain kann man nur noch sehr wenig sehen. Vor allem im Bereich der ehemaligen Festungsplätze finden sich hier und da noch Reste von Flugabwehrbatterien und Luftschutzanlagen, die zumeist vor Beginn des II. Weltkrieges erstellt wurden. Überbleibsel von Marineküstenbatterien auf dem Festland sucht man meistens vergebens, die deutschen Inseln wurden mit äußerster Gründlichkeit von allem Beton befreit. Nur hier und da kann man noch einen Fund machen, weil eine Sprengung des Bauwerkes zu viel umstehende Einrichtungen zerstört hätte, weil ein Bauwerk bereits 1946-1950 zugeweht war oder auf eine andere Weise in Vergessenheit geriet. Auf den ostfriesischen Inseln sind dagegen noch einige Anlagen erhalten geblieben. Es handelt sich hier vor allem um Bauwerke, die im I. Weltkrieg oder vor dem II. Weltkrieg erstellt wurden. Durch die Blitzkriege zu Anfang des II. Weltkrieges wurde der Ausbau der Nordseefestungen zurück- oder gänzlich eingestellt.

(Quelle: Deutsches Atlantikwall-Archiv)

 

 

Mein Beispiel:


Der Großraum Cuxhaven war wichtig für das Militär. In der Stadt selbst befand sich eine Marinegarnison mit Kasernen, ein Minensucherhafen und ein Marinesperrwaffenarsenal.
Luftabwehr: Vor Beginn des II. Weltkrieges wurde hier die Marine-Flakabteilung 214 stationiert.

Direkt an der Küste sind viele Stellungen der Verteidigungslinie noch erkennbar.

 


 

 

Bei Berensch war die Funkmeß-Stellung "Kuckuck" mit Würzburg Riese- und Freya-Geräten eingerichtet.
Von der Funkmeßstellung "Kuckuck" ist noch der Sockel des Radargeräts erhalten.(siehe Foto)


Koordinaten: N 53° 49.051 E 008° 36.461

 

 

Ein weiteres Beispiel:

Zur Cuxhavener Flak-Abteilung gehörten die Batterien: 1./214 mit ihrer Stellung im Fort Kugelbake
Das Fort Kugelbake besitzt interessante Reste einer Marineflak (10,5 cm im Schildkrötenpanzer). Neben den Geschütz ist die für die Flak errichtete Wehrmachtsbaracke weitgehend original erhalten geblieben. ->


 

Koordinaten: N 53° 53.439 E 008° 40.872

 

 

 

 

 

 

 

 

Am eindrücklichsten im Gedächtnis geblieben ist sicherlich der Atlantikwall in der Normandie,

z.B.:


La Batterie de Longues sur Mer


Die einzige deutsche Küstenbatterie des Atlantikwalles mit noch erhaltenen Kanonen in der gesamten Normandie.

 

Koordinaten: N 49° 20.610 W 000° 41.725

 

 

 

 

Gold Beach (Mulberry Hafen)



Die Häfen waren zwei im Zweiten Weltkrieg von den Alliierten errichtete künstliche Nachschubhäfen an der Küste der Normandie.

Koordinaten: N 49° 20.456 W 000° 37.218

 

 Deine Aufgabe:

Finde ein Relikt am Atlantikwall und fotografiere es zusammen mit dir und / oder deinem GPS.

Gib die Koordinaten im Log an und lade das Foto mit dem Log hoch.

Jeder darf diese Safari 3x als Fund loggen. (Bei unterschiedlichen Objekten!)

Jedes Objekt darf nur 1x genannt werden.

(Teamlogs sind erlaubt. Bitte nennt im ersten Log die Nicks aller Beteiligten.)

Hinweise und Bemerkungen sind jederzeit willkommen.

Alle oben genannten Beispiele dürfen gern noch einmal verwendet werden.

Fundlogs gelten ab Erstellungsdatum dieser Safari.

 

 

In eigener Sache:

Diese Safari soll natürlich nicht den Krieg verherrlichen, sondern stattdessen sollte man die Relikte als Mahnmal sehen.

Gegen das Vergessen...

 

Gruß C.

 

 

Wer sich für Relikte der Vergangenheit interessiert kann sich auch diese Safaris ansehen:

Relikte im Wald

Relikte aus dem Bergbau

und

Relikte entlang des Westwalls

 

(Eine Safari über die Maginot-Linie "SVC: Relikte entlang der Maginot-Linie" ist auch geplant, aber da war ich noch nicht selbst vor Ort. Wer mag kann mir natürlich zuvorkommen und selbst eine Safari über die Maginot-Linie erstellen.)

Hilfreiches

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Logeinträge für SVC: Relikte entlang des Atlantikwalls    gefunden 5x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 29. März 2016, 20:38 Polarlicht98 hat den Geocache gefunden

Gestern Gefunden
Tftc

gefunden 03. Januar 2016 Nachtwolf1954 hat den Geocache gefunden

Moin.
Diesen Bunker des Atlantikwalls entdeckte ich in Grenen bei Skagen/Dänemark.

Koordinaten: N57° 44.378' E010° 38.393'

Gruß aus der Seestadt Bremerhaven
Nachtwolf 

Bilder für diesen Logeintrag:
BunkerBunker

gefunden 24. September 2015 Brezenbeissers hat den Geocache gefunden

Zum Atlantikwall können wir auch ein Puzzleteil beitragen. Am Strand zwischen Audierne und Primelin befand sich ein Bunker, der auf der Liste unter Qu 15 Anse du Cabestan gelistet ist. Heute wird er als Aussichtspunkt für die Strandwächter benutzt.

Koordinaten: N 48°00.797 W 04°35.685

Vielen Dank für die geschichtliche Aufklärung!

Bilder für diesen Logeintrag:
Anse du CabestanAnse du Cabestan

gefunden 12. September 2015 Team Brummi hat den Geocache gefunden

So, da sind wir extra nach Frankreich gefahren um diese Safari zu erfüllen (nein Scherz). Aber extra etliche Kilometer um diese eindrucksvolle Anlage bei N 45 31.766 W 001 06.685 zu besuchen. Wenn man so vor Ort steht wird einem erst Recht der Wahnsinn bewusst der hier praktiziert wurde. Soweit das Auge reicht Reste von Geschützständen, Mannschaftsunterkünften und Bunkeranlagen. Der von uns fotografierte Abschnitt nennt sich GI307 und lässt sich auf dem Satelittenbild auf das man von der Seite "Atlantikwall" die auch unser Vorlogger nannte kommt gut erkennen.

Der Bild mit dem Blick ins Innere ist ein "Schartenstand für Geschütze auf mittlerer Sockellafette".

Danke für diese mahnende Safari

Bilder für diesen Logeintrag:
Impression 1Impression 1
Impression 2Impression 2
Blick ins InnereBlick ins Innere
Impression 3Impression 3
Impression 4Impression 4
Lostplace CharakterLostplace Charakter
InfotafelInfotafel

gefunden 06. September 2015 Keitaro64 hat den Geocache gefunden

N 49° 43.531 W 001° 56.485

Hier findet man das SK Searchlight Cap de la Hague (http://www.atlantikwall.mynetcologne.de/Atlantikwall/Frankreich/AOK%207/KVA%20J/F-WN308.html), welches natürlich sogleich bestiegen werden mußte Zwinkernd. Man hat eine fantastischen Ausblick auf den Ärmelkanal und den Leuchtturm Phare de la Hague.

Wenn man wie wir die ganze Küste von D bis hier entlanggefahren ist, wird die Dimension des Größenwahns erkennbar...

Besten Dank für die schöne Cacheidee!

Keitaro64

Bilder für diesen Logeintrag:
SK 1SK 1
SK 2SK 2