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Normaler Geocache
Provisorium

von deaktivieren     Schweiz

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 47° 23.776' E 008° 31.617' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Versteckt am: 11. August 2015
 Veröffentlicht am: 13. Februar 2016
 Letzte Änderung: 17. Mai 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC12AE4
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Gefahren
Zeitlich
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Beschreibung   

Dieser Cache ist an einem speziellen Ort. Hier bist Du an der Grenze zweier Strassen. Zwischen der Bucheggstrasse und der Rosengartenstrasse, beides im Quartier Wipkingen (Kreis 10). Du befindest Dich bei diesen Koordinaten bei einem der ältesten Provisorien der Stadt Zürich. Dieses Gebiet löste im Quartier, in der Politik und bei den Bürgern zum Teil massiven Streit aus.

 

Heutige Situation

Heute fahren an diesen beiden Strassen pro Tag! 56'000 Fahrzeuge durch, dies mit einem Spitzenwert von 3'400 Fahrzeugen pro Stunde!

Die Planung

In Planung ist der Waidhaldetunnel mit der Ein-/Ausfahrt bei der Hardbrücke, beim Bucheggplatz und beim Irchel. Auf der Rosengarten- / und Bucheggstrasse sollen bis 2032 zwei Tramlinien die Gebiete Zürich Nord, Zürich West und Zürich Süd miteinander verbinden. Der Tunnel soll bis 2030 gebaut sein. Ob diese Zeit eingehalten werden kann, ist offen. Fakt ist, das ein Teil dieser Tramlinie zwischen dem Hardplatz, dem Bahnhof Hardbrücke und der Pfingstweidstrasse bereits im Bau ist. Das Konzept der Stadt Zürich sieht vor, den ÖV-Anteil bis 2030 um 44% zu erhöhen, den Individualverkehr aber auf dem Stand von 2010 zu belassen.

 

Wipkingen

Der untere Teil der Strasse gehört zum Quartier Wipkingen, der Teil oberhalb der Strasse aber auch. Diese Strasse teilt ein ganzes Quartier, seit 43 Jahren! Heute wohnen direkt an dieser Strasse meist Personen mit knappen Budget, solche die sparen wollen, Asylanten, Bedürftige und solche die nie weggezogen sind. Da man hier nicht gerne wohnt, verfrachtete man Asylsuchende in diverse Häuser der Strasse entlang. Erst im Sommer 2015 berichteten Lokalmedien über die haarsträubenden Leben dieser Menschen. Wohnungen die nicht mehr renoviert werden, werden zu Bruchbuden. Die Hausbesitzer kassieren kräftig ab. Sobald die Strasse irgendwann durch Tunnel und Tram beruhigt sein wird, werden die Mieten in diesem Gebiet massiv steigen und diese Menschen verdrängen. Das zeigte auch das Beispiel der Weststrasse in Zürich. Wobei im unteren Teil von Wipkingen Bäckereien, Läden, schöne Plätze, etc. zu finden sind, ist der obere Teil davon ausgeschlossen. Mehrmals kam es an dieser Strasse auch zu Protestaktionen, wobei die gesamte Strasse gesperrt werden musste. Oder man stellte auf eine Insel an der Strasse Sonnenschirme auf und sass auf Strandsesseln. Dann wollte man Fussgängerstreifen über die Strasse machen, dafür aber drei Unterführungen abbrechen. Tempo 30 war an dieser Strasse auch schon ein Thema. Die Stadt installierte Ampeln mit Countdown, das man sehen konnte wann es rot wird (wurde wieder entfernt). Dann wurde kurz nach dem Bucheggtunnel unter dem Bucheggplatz in Richtung City eine Ampelanlange installiert, welche nun wieder versetzt wurde (um 50 Meter). Diese Strasse hat wirklich schon viel hinter sich und ich war der Meinung, das dies eine spannende Abwechslung sein kann. So hast Du vor allem die Möglichkeit, Dir ein eigenes Bild zu machen.

 

Geschichte:

1972

Wird die im Volksmund genannte Rosengartenstrasse (die Bucheggstrasse wird kaum genannt) in Betrieb genommen und gehörte zur konzipieren, aber provisorischen Westtangente. Damals wurde die Strasse mit jeweils zwei Fahrspuren pro Richtung in Betrieb genommen.

1977

Wird die erste Studie zur Ummantelung der Rosengartenstrasse vorgestellt. Auf deren Grundlage folgt ein verbessertes Bauprojekt inklusive Kostenschätzung mit dem Namen „Überdeckung Westtangente“. Die Reaktionen auf dieses und zwei in der Folge überarbeitete Projekte fallen mehrheitlich negativ aus. In den folgenden Jahren werden weitere Planungen unternommen, die aber nicht weiterverfolgt werden. Hauptproblematik: zu enger Strassenraum – Ummantelung käme bis 50 cm an die Fassaden der Häuser – und enorme Verkehrsbehinderungen während mehrerer Jahre Bauzeit. Als flankierende Massnahme gegen den Verkehrslärm werden bis 1979 Schallschutzfenster eingebaut.

1988

Das Stadtzürcher Stimmvolk verwirft mit 67% Nein die Initiative des VCS, die einen Rückbau der Westtangente auf zwei Spuren fordert. Der Stadtrat hatte die Initiative unter Verweis auf die Unmöglichkeit der Durchsetzung der geforderten Massnahmen abgelehnt. Die im selben Jahr im Auftrag des städtischen Tiefbauamtes durchgeführten Untersuchungen zur Untertunnelung der Rosengartenstrasse zeigen, dass die kantonale Forderung der Kapazitätserhaltung während der Bauzeit zu unverhältnismässig aufwendigen Massnahmen und damit zu hohen Kosten führen. Dazu kommen zahlreiche ungelöste bautechnische Probleme. Aus diesen Gründen beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat, auf die Erarbeitung eines abstimmungsreifen Projektes zu verzichten und nach besseren Lösungen zu suchen.

1995

Weitere Anläufe für eine Untertunnelung der Rosengartenstrasse führen zur Aufnahme des Waidhaldetunnels in den kantonalen Verkehrsrichtplan. Die bereits 1991 im Auftrag des städtischen Tiefbauamtes durchgeführte Machbarkeitsstudie weist auf die zahlreichen Vorteile gegenüber einer Untertunnelung der Rosengartenstrasse hin: das geringere Längsgefälle im Tunnel und in den Rampenbereichen, eine kürzere Bauzeit sowie die geringere Anzahl von notwendigen Hausabbrüchen.

2005

Die Gesamtstudie «Neue Wege und Räume für Zürich» empfiehlt aus drei Varianten den «Waidhaldetunnel lang» vom Bucheggplatz zur Duttweilerbrücke als Bestlösung.

2006

Die VBZ stellen ihr Liniennetzkonzept 2025 vor. Dieses beinhaltet eine bis 2020 zu bauende Tramtangente über die Rosengartenstrasse. Zwei Tramlinien sollen die Entwicklungsgebiete in Zürichs Norden, Westen und Süden miteinander verbinden.

2007

Der Kantonsrat setzt aufgrund der Opposition aus dem Quartier die Variante Waidhaldetunnel mittel» im Teilrichtplan Verkehr fest. Diese Variante sieht vor, einen mehrstreifigen Tunnel vom Bucheggplatz unter der Limmat hindurch zum Toni-Knoten in Zürich West zu führen. Im Gegenzug sollen die Rosengarten- und Bucheggstrasse abklassiert werden.

2010

Sowohl die städtische Volksinitiative des VCS als auch der Gegenvorschlag des Gemeinderats, die beide eine Ausarbeitung des Tramprojekts Rosengartenstrasse ohne Berücksichtigung des Individualverkehrs fordern, werden abgelehnt.

2015

Das Provisorium wurde zwischen dem Sommer 2013 und dem Sommer 2015 saniert. Die Strassenarbeiten selbst sind beendet. Die Abschlussarbeiten gehen noch bis Mitte September 2015. Eigentlich hätte der Bau schon im Jahre 2014 fertiggestellt werden sollen. Wegen der Leichtathletik WM in Zürich, wurde die Sanierung aber mitten drin unterbrochen und ein Jahr später fortgeführt.

Im Gebiet gibt es nur wenige Parkplätze (blaue Zone). Am besten kommst Du zu Fuss, mit dem Zweirad oder dem öffentlichen Verkehr bis Bucheggplatz oder Rosengartenstrasse. Wenn Du am Ziel die Treppe hoch gehst und alles weiter nach oben läufst, kommst Du in die Richtung des Waidspitals oder in den Bucheggwald

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Gheafghaqr

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archiviert 17. Mai 2016 deaktivieren hat den Geocache archiviert

da Cacher Spuren hinterlassen haben, wurde der Cache archiviert.

gefunden 28. August 2015, 10:24 hobbitbau hat den Geocache gefunden

Turnstunde überstanden, die Feinarbeit war um einiges anstrengender und hat uns mehr zum Schwitzen gebracht.
Ein grosses Dankeschön an den Owner für die Hege und Pflege von diesem Cache von Hobbitbau.
In: nix
Out: nix
28. August 2015 12:22