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Josef Krainer leads you from Wildon to Fernitz

 Dieser Cache lädt Dich zu einem 17km Spaziergang entlang des Josef Krainer Wegs ein.

von cezanne     Österreich > Südösterreich > West- und Südsteiermark

N 46° 53.759' E 015° 31.747' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 5:00 h   Strecke: 17 km
 Versteckt am: 28. März 2016
 Veröffentlicht am: 01. April 2016
 Letzte Änderung: 24. Februar 2017
 Listing: http://opencaching.de/OC12CB0
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Infrastruktur
Der Weg
Zeitlich

Beschreibung    Deutsch  ·  English

Auf eigenes Risiko kannst Du direkt zu Teil 3 (Feldarbeit) springen und auch die Hintergrundinformationen dort überspringen. Die Informationen zu den Stationen sind eingerahmt - dies ist alles was für den puritanischen Zugang benötigt wird.

Teil 1: Information zu Weg/Cache-Route


Zielpublikum/Besuchsmodus


  • Die empfohlene Art den Cache zu absolvieren ist zu Fuß. Die Route eignet sich auch für MTBs (aber deren Verwendung ist nicht in allen Abschnitten erlaubt). Autocacher sind nicht willkommen. Dieser Cache wurde für Cacher versteckt, die sich gerne im Freien bewegen.
  • Es gibt mehrere Möglichkeiten die Cache-Route in Abschnitte zu unterteilen: Allerheiligen, Buschenschank Fedl, St Ulrich und Gnaning sind zB potentielle Start- oder Endpunkte für Etappen.
  • Die Cachebeschreibung richtet sich sowohl an jene, die nur am Spaziergang/Cache Interesse haben als auch an jene, die sich über nicht cache-relevante Objekte am Weg informieren möchten.
  • Bitte besuche das Finale nicht nach Einbruch der Dunkelheit.

Der Josef Krainer Weg


Der Josef Krainer Weg ist ca 17 km lang, verbindet Fernitz und Wildon und teilt sich die Route mit dem Grazer Umlandweg (GUW) zwischen Fernitz und Wildon. Der Weg soll an den Langzeit-Landeshauptmann (1948-1971) der Steiermark Josef Krainer senior erinnern.

Der Weg beinhaltet eine Mischung aus Waldwegen, Wiesenwegen, Feldwegen und asphaltierten Strassen, führt Dich durch verschiedenartige Landschaften (Siedlungsgebiete, Wälder, landwirtschaftliche Kulturflächen, Aussichtspunkte) und führt Dich an einigen eindrucksvollen sakralen Gebäuden vorbei. Um einen Eindruck davon zu erhalten, was Dich erwartet, kannst Du einen Blick auf mein Fotoalbum zum Josef Krainer Weg (Fotos an unterschiedlichen Tagen gemacht) werfen.

Einige Abschnitte des Weges sind gut markiert (Wegnummer 1), in anderen Abschnitten kann eine Karte, ein gpx File oder eine Wegbeschreibung sehr hilfreich sein (siehe die Links im Anschluss), da ich diesmal versucht habe die Anzahl der Wegpunkte möglichst klein zu halten.


Cache-Route


Die Cache-Route folgt dem Josef Krainer Weg mit einer Ausnahme. Du kannst zwischen der Originalroute (besuche Station 2a) und einer Alternative (besuche Station 2b) wählen. Die Alternative verkürzt den Weg auf asphaltierten Abschnitten und ist empfehlenswert wenn der Boden nicht zu schlammig ist und wenn Du nicht darauf bestehst die Originalroute zu absolvieren.

Erwarte einen Spaziergang von ca. 4-6 Stunden (abhängig von Deiner Geh-Geschwindigkeit, den Längen Deiner Pausen und Deiner Route), der nur moderarte Höhenunterschiede beinhaltet und für alle Jahreszeiten geeignet ist (außer für heiße Sommertage). Einige Abschnitte können nach intensiveren Regenfällen allerdings sehr schlammig sein (ziehe dies bitte bei der Schuh- und Kleidungswahl in Betracht!)..


Anreiseinformationen


Die Cache-Route ist kein Rundkurs was Planung erforderlich macht. Sowohl der Startpunkt (Wildon, Bahnhof, Parkplatz verfügbar) der Cache-Route als auch der Zielpunkt (Fernitz) sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Wenn Du Dich auf den öffentlichen Verkehr einlässt, hast Du u.a. folgende Optionen für die Rückreise von Fernitz aus
  • Die Verbund Buslinien 510 und 521 bringen Dich von Fernitz nach Graz bzw 521 auch nach Wildon (allerdings kein Busverkehr am Sonntag).
  • Erweitere Deinen Spaziergang nach Hausmannstätten (ca 3km, entlang des Ferbersbaches) um Bus 76U zu nehmen oder nach Dörfla (entlang des linken Murufers oder entlang des markierten Wanderweges, einer Erweiterung des Josef Krainer Weges) um Bus 74 zu nehmen. Beide Linien werden auch am Sonntag bedient.
  • Gehe zum Bahnhof in Kalsdorf und nimm dort den Zug nach Wildon (wenn dort Dein Auto wartet) oder nach Graz (mit vielen weiteren Verbindungsmöglichkeiten falls erforderlich).
  • Eine weitere Variante besteht darin Dein Fahrzeug in Kalsdorf oder Fernitz zurückzulassen und dann mit dem Zug oder Bus nach Wildon zu reisen. Auf diese Art ersparst Du Dir eventuell Wartezeiten bei der Rückreise.
Für jene, die mit zwei Autos anreisen und die Wegstrecke zu Station 1 verkürzen wollen, sind alternative Parkkoordinaten (siehe Wegpunkt P2, kein offizieller Parkplatz) angegeben.

Einkehrmöglichkeiten am Weg


Folgende Gasthäuser liegen am Weg Walch/Kirchenwirt (Ruhetag Di, Mi) und Windisch/Windischhansl (Ruhetag Mo) in Allerheiligen, Schaffler-Fruhmann in St Ulrich/Waasen (Ruhetag Mo, Di), Purkarthofer (Ruhetag Mo, Di) und Kirchenwirt (Ruhetag Mo) in Fernitz. Buschenschank Fedl in Mittergrub (Ruhetag Di, variierende Öffnungszeiten) könnte auch eine Option für einige sein sowie wie das Eisgeschäft und die Konditorei Purkathofer in Fernitz.



Teil 2: Information zu Josef Krainer



Josef Krainer wurde am 16. Februar 1903 in St Lorenzen bei Scheifling als lediges Kind einer Bauernmagd geboren und verstarb am 28. November 1971 in Allerheiligen bei Wildon während einer Jagd aufgrund eines Herzanfalls.

Sein Ehrgeiz, sein Talent im Umgang mit Menschen und harte Arbeiten machten den erstaunlichen Aufstieg vom Holzknecht als der er mit 15 Jahren zu arbeiten begann zu einem der einflussreichtsten Männer im politischen Leben Österreichs seiner Zeit. Er wirkte als Landeshauptmann der Steiermark von 1948 bis zu seinem Tod 1971 und wurde sieben Mal ins Amt gewählt. Für eine Kurzzusammenfassung seiner Biographie auf englisch siehe meinen Blog Beitrag.

Für weitere Informationen sei auf folgende Quellen und die dort genannte weiterführende Literatur verwiesen:
Kurzbiografie von Josef Krainer auf der Seite des ÖCV (Österreichischer Cartellverband) site
Politicum 113
Eibiswald Krainer
Lärchener Stipfel - Presse Artikel
Der private Josef Krainer (Interview mit seinem Sohn)
ORF Dokumentation anlässlich 40. Todestages von Josef Krainer




Teil 3: Feldarbeit



Sammle die Variablen A, B, C, D, F, G, H, J, K, L an den Stationen 1-10 (Ich verwende nie E um Verwechslung mit E für East zu vermeiden und nie I aus Lesbarkeitsgründen.)


Start (Bahnhof Wildon) N 46° 53.060' E 015° 31.192'

Starte nun deinen Spaziergang entlang des Josef Krainer Wegs (Weg 1) in Wildon. Geparkt werden kann am Bahnhof. Eine Anreise mit der Bahn könnte jedoch vorzuziehen sein..



Information zum Weg: Überquere die Mur mittels der großen Brücke und folge der Aframer Straße zu Station 1.


Station 1 (Schloss Marienhof-Afram) N 46° 53.759' E 015° 31.747'

Du stehst nun vor dem Schloss Marienhof-Afram in Afram.

Halte Ausschau nach einem kreisförmigen blumenartigen Dekorationselement oberhalb des rechtesten Fensters im obersten Stockwerk.

  • A: Die Anzahl der "Blumen" die aus dem Zentrum herauswachsen.


Hintergrund Information: Die Ursprünge des heutigen Schlosses Marienhof gehen auf einen Meierhof zurück. Das Schloss erlebte viele Besitzerwechsel. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts hiess das Schloss Aframhof - in 1853 wurde es in Marienhof umbenannt nach der damaligen Besitzerin Maria Barbara Freifrau von Gorizutti. 1955 kaufte Helmut Frizberg (1910-2014, ein einflussreicher und interessanter Mann, bis 1993 Leitung der Hereschwerke, dem größten Arbeitgeber in Wildon) das Schloss, das immer noch im Besitz der Familie Frizberg ist. Leider sind weder der Garten noch das Schloss der Öffentlichkeit zugänglic - man kann das Schloss nur von der Straße aus betrachten. Für weitere Informationen siehe www.burgen-austria.com.


Information zum Weg (wichtig) Setze Deinen Weg vom Schloss Marienhof Richtung Sukdull fort. In der Nähe von Wegpunkt H1 (im Bereich einer Hochwasserschutzanlage (diese soll und muss nicht betreten werden) mußt Du Dich für eine von zwei Optionen entscheiden (eine führt Dich zu Station 2a und die andere zu Station 2b - es reicht eine davon zu besuchen):

  • Option 1 (Originalroute, Station 2a): Folge der Straße nach Sukdull zu Station 2a. Auf dem Weg wirst Du ein Farmwildgehege passieren.
  • Option 2 (Variation, Station 2b): Nimm den Pfad der nach rechts in den Wald führt zu Station 2b.

Station 2a (Wegkreuz in Sukdull) N 46° 54.206' E 015° 31.713'

Du bist nun bei einem Wegkreuz in Sukdull angelangt.

  • B1: Die Anzahl der langen Sitzbänke direkt vor dem Kreuz.
  • B2: Die Gesamtzahl der Holzbretter aller langen Sitzbänke.
  • B = (B1 + 1) * B2



Station 2b (Grenzstein) N 46° 54.023' E 015° 31.949'

Halte Ausschau nach einem Grenzstein mit einem gelben Holzpfosten direkt daneben.

  • B: Addiere 5 zur Positionsnummer im Alphabet (A=1, B=2, etc) des Buchstabens auf dem Stein.


Information zum Weg: Folge dem Waldweg weiter. Du wirst nach einer Weile eine Straße erreichen. Bald kannst Du aber wieder in den Wald. Gehe in Richtung von Wegpunkt H2. Dort wirst Du eine weitere Straße erreichen.


Station 3 (Ein sehr altes Haus) N 46° 54.462' E 015° 32.613'

Du stehst vor einem sehr alten Haus, Allerheiligen 1, das einst zum Schloss Allerheiligen gehörte. Man geht davon aus, dass es sich hier um das älteste Haus in Allerheiligen handelt.

Betrachte die Fenster auf der Frontseite (Seite zur Strasse).

  • C: Die Anzahl dieser Fenster, die mit einem X (=2 Holzpfosten in X-Form) markiert sind.


Information zum Weg: Gehe zum Hochsitz bei Wegpunkt H3 und folge dem Weg den Hang hinunter. Nach einer Weile wirst Du die Reishofer Teiche passieren.


Station 4 (Allerheiligen/Wildon) N 46° 54.816' E 015° 33.177'

Du bist nun im Zentrum von Allerheiligen/Wildon eingelangt.

Vor Dir befindet sich ein großes Haus, das einige Geschäfte beherbergt. Hebe Deinen Kopf und schau Dir das Gemälde auf der Fassade des kleinen Turmes an.

  • D: Die arabische Zahl, die sich aus der Umwandlung der größten römischen Zahl auf dem Gemälde ergibt.


Hintergrund Information: Im Anschluss sind ein paar interessante Fakten zusammengefasst, die Dich vielleicht während Deines Aufenthalts in Allerheiligen (wenn Du etwas zusätzliche Zeit zur Verfügung hast) interessieren könnten.

  • Dorf: Über viele Jahrhunderte weg war die Geschichte von Allerheiligen eng gekoppelt an die Geschichte von Schloss Herbersdorf und deren Besitzern. Das Schloss und die Kirche sind die zwei dominierenden Gebäude in Allerheiligen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der Gemeinde.
  • Schloss Herbersdorf: Das Schloss wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut. Die Familie Herbersdorf bestimmte das Schicksal des Schlosses und von Allerheiligen für fast 500 Jahr bis 1609 das Schloss in den Besitz der Glojacher überging, Von 1640 bis zu dessen Vertreibung 1773 besassen die Jesuiten das Schloss Herbersdorf und ließen es im Barockstil umbauen. In 1680 während der Pestepidemie in Graz war das Jesuitenkolleg in Allerheiligen angesiedelt. Nach dem Ende der Jesuiten-Ära erlebte das Schloss viele Besitzerwechsel und in 1988 wurde es schlussendlich an einen Baumeister verkauft, der Wohnungen errichten ließ. Für weitere Informationen siehewww.burgenseite.com.
  • Kirche: Die Ursprünge der Pfarrkirche mit dem Patrozinium Allerheiligen (daher der Name des Dorfes) gehen auf eine Romanische Kapelle zurück, die im 15. Jahrhundert zu einer Kirche im gotischen Stil erweitert/umgebaut wurde. Ein interessantes Detail +ber die katholische Kirche in Allerheiligen ist, dass ein Erinnerungsstück aus der Zeit erhalten blieb als die Protestanten die Gegend dominierten (und zwar ein Grabrelief, das den Ritter Franz von Herbersdorf zeigt, der den Heiligenkult der katholischen Kirche nicht schätzte). Die Jesuiten bauten die Pfarrkirche im barocken Stil um und stifteten auch den Altar, der aus der Werkstatt von Johann Cyriak Hackhofer (Kloster Vorau) stammt. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite der Pfarre.

Weg Information: Dein nächstes Ziel ist die Josef Krainer Kapelle (WegpunktH4).


Josef Krainer Kapelle N 46° 55.305' E 015° 32.514'

Alle Informationen zur Josef Krainer Kapelle und dem Gedenkstein at N 46° 55.275' E 015° 32.584' sind online verfügbar und in der Beschreibung des Traditionals bei der Krainer Gedenkstätte. Daher habe ich davon abgesehen der Krainer Gedächtnisstätte eine Station zu widmen obwohl es sich um eine zentrale Örtlichkeit entlang des Josef Krainer Weges handelt.

Die Glasfenster sind besonders schön wenn die Sonne scheint. Wenn Du möchtest, kannst Du eine kurze Rast bei der Kapelle einlegen. Es gibt hier keine Frage zu beantworten - also entspanne Dich.


Hintergrund Information: Die Kapelle und der Gedenkstein wurden in unmittelbarer Nähe der Stelle errichtet an der Josef Krainer am 28. November 1971 während einer Niederjagd (die Jagd war sein größtes Hobby) einem Herzanfall erlag.


Station 5 (Grüne Kapelle) N 46° 55.441' E 015° 32.501'

Diese eher untypische Kapelle ist durch ein grünes Gehäuse geschützt.

  • F: Die Zahl, die sich aus den letzten 2 Ziffern der Jahreszahl ergibt, die ins Gitter des Eingangstors integriert ist.


Hintergrund Information: Leider konnte ich zu dieser Kapelle keine Informationen finden. Wenn jemand etwas über die Kapelle weiß, bitte ich um Kontaktaufnahme.

Information zum Weg (wichtig): Sei achtsam in der Gegend von Wegpunkt H5. Bleibe am markierten Weg und nimm nicht einen Weg, der Dir als Abkürzung erscheinen mag, Dich aber auf die falsche Seite des Zaunes bei Station 6 bringt.


Station 6 (Wegweiser) N 46° 55.834' E 015° 32.747'

Du bist bei einem an einem Zaun angebrachten Wegweiser eingetroffen. Halte Ausschau nach einem Schild mit einem weissen Text auf rotem Untergrund.

  • G: Die Buchstabenanzahl des Wortes auf der rechten Seite im roten Schildbereich.


Station 7 (Kirche St Ulrich/Waasen) N 46° 56.961' E 015° 32.594'

Du bist im Zentrum von St Ulrich am Waasen bei der Kirche eingetroffen. Wenn Du nicht in Eile bist, wirf einen näheren Blick auf die Kirche und den Friedhof.

Für den Cache reicht es einen Blick auf die Grabsteine auf der Fassadenseite der Kirche zu werfen, die Richtung Friedhof zeigt. Halte Ausschau nach einem Grabstein auf dem eine Großmutter den Tod ihrer Enkel betrauert.

  • H: Die Buchstabenzahl des längsten Wortes in den vier letzten in schwarz geschriebenen Zeilen auf dem Grabstein, die die Kinder beschreiben.


Hintergrund Information: Die ausführlichste im Internet zugängliche Darstellung der Geschichte von St Ulrich findet sich auf der Webseite der Gemeinde. Im Anschluss sind ein paar wichtige Fakten zusammengefasst, die Dich vielleicht während Deines Aufenthaltes in St Ulrich interessieren.

  • Dorf: Seit 2015 gehört St Ulrich am Waasen zur Gemeinde Heiligenkreuz am Waasen. Besiedlungen des Gebietes sind bereits zur Kupferzeit erwiesen (basierend auf Gegenständen, die bei Ausgrabungen im Kögelberg Gebiet gefunden wurden (das berühmteste Funstück ist das sogenannte "Idol vom Kögelberg", die zweitälteste menschliche Darstellung, die in der Steiermark gefunden wurde nach Graz-iella - beide sind in Schloss Eggenberg ausgestellt). Die jüngere Geschichte von St Ulrich wurde wesentlich von den Besitzern von Schloss Waasen bestimmt (siehe auch diesen archivierten Geocache).
  • Kirche und Friedhof: Die Kirche mit Patrozinium Hl Ulrich ist von gothischem Ursprung (nettes Kreuzrippengewölbe!) und wurde in der Barockzeit umgebaut. Eine Reihe von Grabsteinen sind in die Fassade der Kirche integriert. der Friedhof schliesst direkt an die Kirche an. Der dem Heiligen Ulrich geweihte Bildstock und die Palmweih Kapelle stehen unter Denkmalschutz.
  • Ulrichsbrunn: Die Quelle Ulrichsbrunn befindet sich am nord-östlichen Rand von St Ulrich (located at the North-Eastern edge of St Ulrich siehe Wegpunkt H6. Die Quelle ist von einem Brunnenhaus aus dem 15. Jahrhundert überbaut (gothischer Stil). Oben drauf ist ein Bildstock (Kategorie Tabernakelpfeiler) gesetzt. Die Quelle war das Zentrum der lokalen Verehrung des Heiligen Ulrich - bis ins heutige Zeitalter findet am ersten Sonntag im Juli das Ulrichsfest statt.

Station 8 (Stromleitung) N 46° 57.551' E 015° 32.562'

Du bist bei Mast 44 der kontroversiell diskutierten 380 kV Steiermark Leitung eingetroffen. Es handelt sich um kein schönes Objekt, aber um eines, das wohl kaum verloren gehen wird und sich daher gut dazu eignet Dich einen Schritt näher dem Finale zu bringen.

Halte Ausschau nach einem gelben Schild, das am Mast angebracht ist, und einen schwarzen Text trägt.

  • J: Die Zahl, die sich aus der zweiten und dritten Ziffer in der letzten Zeile am Schild ergibt.


Station 9 (Kapelle Gnaning) N 46° 57.952' E 015° 32.011'

Du bist nun bei der Dorfkapelle von Gnaning eingelangt. Wenn Du magst, kannst Du eine Rast bei der nahegelegenen Bank einlegen. In der Nähe findet sich auch ein Kontrollposten des GUW Wegs.

Die Fenster auf der linken und rechten Seite der Kapelle sind mit einem schwarzen Eisengitter geschützt.

  • K: Die Anzahl der kleinen Knötchen an den Schnittpunkten von vertiken und horizontalen Gitterstäben pro Fenstergitter (also nicht von beiden).


Hintergrund Information: Die Dorfkapelle (gewidmet der Gottesmutter Maria) wurde um 1820 erreichten und 1980 renoviert. Bis vor kurzem stand eine alte Linde neben der Kapelle - diese musste aber leider gefällt werden. In Gnaning gibt es noch eine weitere Kapelle, die Einfalt-Kapelle (benannt nach der Besitzerfamilie), die auf das letzte Viertel des 19. Jahrhunderts zurückgeht.


Station 10 (Markierter Baum mit Zahlen) N 46° 58.046' E 015° 31.609'


Halte Ausschau nach einem markierten Baum mit vier Zahlen (getrennt durch Schrägstriche) in schwarz auf einem weißen Feld.

  • L1: Die Anzahl der unterschiedlichen Ziffern im weißen Feld.
  • L2: Die zweitgrößte Zahl der vier Zahlen.
  • L = L1 * L2.



Berechnungen


Ich kann Dir keine Sitzbank für die Durchführung der Koordinatenberechnung anbieten, aber ein paar Meter nach der letzten Station wirst Du einen grossen Baumstumpf auf der linken Wegseite antreffen wo Du Dich hinsetzen kannst wenn Du möchtest, um die Berechnungen zu erledigen.

Alternativ kannst den Multichecker verwenden wenn Du mobiles Internet hast. (Der Multichecker ist ein Experiment und wenn er missbraucht wird, werde ich diese Option wieder entfernen.)

  • U = J + K + ( A + B + F + G ) * D
  • V = ( J + K + D ) * ( L - F - H * C ) + C
  • X = 57.500 + U / 1000
  • Y = 30.700 + V / 1000



Finale N 46° X' E 015° Y'

Nun bist beim Finale eingetroffen.

Der Cachebehälter ist eine kleine Lock&Lock Dose, die nur ein Logbuch, 2 Bleistifte und eine Cachenotiz enthält. Der Behälter ist an einem charakteristischen Ort versteckt. Bitte verstecke ihn wieder gut.




Ende (Bushaltestelle Fernitz) N 46° 58.373' E 015° 29.894'

Nun bist Du am Zielort Fernitz angekommen. Ich hoffe Dir hat der Spaziergang gefallen.



Hintergrund Information: Wenn Du noch Zeit hast und Fernitz noch nicht gut kennst, dann ergreife die Chance und besuche die Kirche und/oder den netten Erzherzog Johann Park. Es gibt auch in der Nähe einen kurzen Multi Cache.
Sehr viel mehr über die Kirche Maria Trost (eine der ältesten Marien-Verehrungsstätten in der Steiermark) und andere sakrale Gebäude der Pfarre Fernitz findet sich im Fernitzer Kirchenführer. Einige Basisinformationen zu Fernitz finden sich auf der Wikipedia Seite von Fernitz.

Zusätzliche Wegpunkte   andere Koordinatensysteme

Parkplatz
N 46° 53.060'
E 015° 31.230'
Park&Ride Wildon
Station oder Referenzpunkt
N 46° 53.759'
E 015° 31.747'
Stage 1/Station 1
Station oder Referenzpunkt
N 46° 54.023'
E 015° 31.949'
Stage2b / Station 2b: Border marker / Grenzstein
Station oder Referenzpunkt
N 46° 54.206'
E 015° 31.713'
Stage 2a / Station 2a: Cross Sukdull / Wegkreuz Sukdull
Station oder Referenzpunkt
N 46° 54.462'
E 015° 32.613'
Stage 3 / Station 3: Old house / Altes Haus
Station oder Referenzpunkt
N 46° 54.816'
E 015° 33.177'
Stage 4 / Station 4: Allerheiligen/Wildon
Station oder Referenzpunkt
N 46° 55.441'
E 015° 32.501'
Stage 5 / Station 5: Green chapel / grüne Kapelle
Station oder Referenzpunkt
N 46° 55.834'
E 015° 32.747'
Stage 6 / Station 6: Sign Post / Wegweiser
Station oder Referenzpunkt
N 46° 56.961'
E 015° 32.594'
Stage 7 / Station 7: Church/Kirche St Ulrich am Waasen
Station oder Referenzpunkt
N 46° 57.551'
E 015° 32.562'
Stage 8 / Station 8: Power line / Stromleitung
Station oder Referenzpunkt
N 46° 57.952'
E 015° 32.011'
Stage 9 / Station 9: Chapel/Kapelle Gnaning
Station oder Referenzpunkt
N 46° 58.046'
E 015° 31.609'
Stage 10 / Station 10: Numbered tree / Baum mit Zahlen
Pfad
N 46° 53.855'
E 015° 31.772'
Auxiliary waypooint 1 / Hilfswegpunkt 1

Leave road and take right trail to reach Stage 2b (Option 2).

Verlasse die Strasse und nimm den rechten Weg zu Station 2b (Option 2).
Pfad
N 46° 54.394'
E 015° 32.618'
Auxiliary waypoint 2 / Hilfswegpunkt 2

Here you reach the road again (Option 2)

Hier erreichst Du wieder die Strasse (Option 2)
Pfad
N 46° 54.450'
E 015° 32.668'
Auxiliary waypoint 3 / Hilfwegspunkt 3

Follow the trail 1 down

Folge Weg 1 abwärts.
interessanter Ort
N 46° 55.309'
E 015° 32.514'
Josef Krainer chapel / Josef Krainer Kapelle
interessanter Ort
N 46° 57.079'
E 015° 32.605'
Ulrichsbrunn

Target for pilgrims over many centuries.

Pilgerziel über viele Jahrhunderte.
Pfad
N 46° 53.060'
E 015° 31.192'
Start train station Wildon

Start Bahnhof Wildon
Pfad
N 46° 58.373'
E 015° 29.894'
End bus stop Fernitz

Ende Bushaltestelle Fernitz
Pfad
N 46° 55.562'
E 015° 32.550'
Auxiliary waypoint 5 /Hilfswegpunkt 5

Stay on the marked trail. Do not try to take a shortcut.

Bleibe am markierten Weg. Versuche nicht abzukuerzen.
Parkplatz
N 46° 53.725'
E 015° 31.963'
P2: Alternative parking lot for 2 car approach / Alternativer Parkplatz für den 2 Auto Ansatz
Info Die zusätzlichen Wegpunkte werden bei Auswahl des Caches auf der Karte angezeigt, sind in heruntergeladenen GPX-Dateien enthalten und werden an das GPS-Gerät gesendet.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

[A:] rvamvssevt
[D:] hatrenqr
[L:] hatrenqr
[Plausibilitaetspruefung fuer U und V:] I-H-1 retvog rvar qre Fgngvbafinevnoyra
[Final]: Jhemryorervpu rvarf tebffra Onhzf

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

Suche Caches im Umkreis: alle - suchbare - gleiche Cacheart
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Logeinträge für Josef Krainer leads you from Wildon to Fernitz    gefunden 0x nicht gefunden 0x Hinweis 2x Wartung 1x

kann gesucht werden 11. März 2017 cezanne hat den Geocache gewartet

[EN:] Today I visited the final as a nice walk brought me in the area. The cache container is in good condition. Spring is a nice season for this cache.

[DE:] Heute habe ich das Finale dieses Caches besucht da mich ein netter Spaziergang in diese Gegend gefuehrt hatte. Der Cachebehaelter ist in gutem Zustand. Der Fruehling ist eine gute Zeit diesen Cache zu absolvieren.

Hinweis 06. April 2016 cezanne hat eine Bemerkung geschrieben

[EN:] I decided to insert a further waypoint (called H5) on the way to Stage 6 (the old H5 is now called H6). The waypoint has been estimated from the map (better waypoints are welcome) and just designates the area where you should be careful to stay on the marked trail and avoid the temptation to take what might seem to be a shortcut but will bring you to the wrong side of a fence. The old cache description can still be used - just do not get confused about the extra waypoint.

I recommend to walk along the complete route or to come by bicycle. Then there is more to experience than quiet roads and villages.

[DE:] Ich habe mich dazu entschieden einen zusaetzlichen Wegpunkt (H5) auf dem Weg zu Station 6 einzufuegen (der alte Wegpunkt H5 heisst nun H6). Der Wegpunkt wurde aus der Karte geschaetzt (besserer Wegpunkt willkommen) und soll nur das Gebiet anzeigen wo es sinnvoll ist aufzupassen am markierten Weg zu bleiben und der Versuchung zu widerstehen eine Route zu nehmen, die als Abkuerzung wirken mag aber auf die falsche Seite des Zaunes fuehrt. Die alte Cachebeschreibung ist weiter verwendbar (lass Dich nur nicht vom zusaetzlichen Wegpunkt verwirren).

Nochmals moechte ich empfehlen den Cache vollstaendig zu Fuss oder mit dem Rad zu absolvieren. Dann gibt es mehr zu erleben als verkehrsarme Strassen und stille Doerfer.

Hinweis 03. April 2016 cezanne hat eine Bemerkung geschrieben

[EN:] I deleted the comment "Look carefully" as it rather seems to confuse some cachers. At the last stage I emphasized "distinct". I also added a comment that I never use the variables E and I.
For the first found it logs see gc.com.

[DE:] Ich habe "schau genau" entfernt da dieser Zusatz eher einige zu verwirren scheint. Bei der letzten Station habe ich "verschieden" herausgehoben. Ich habe auch eine Bemerkung eingefuegt, dass ich nie E und nie I als Variable verwende.
Fuer die ersten Fundlogs siehe gc.com.