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DFDA 13 - Für immer für uns

 Die Flucht der Alchemisten, Station 13: Saarlouis

von Liatynopca     Deutschland > Saarland > Saarlouis

N 49° 18.728' E 006° 44.899' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 19. April 2016
 Veröffentlicht am: 19. April 2016
 Letzte Änderung: 11. Juni 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC12DAC

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Beschreibung   

Die Flucht der Alchemisten
Eine Jagd durch Jahrhunderte voller Sagen, Mythen und Legenden. Ihr folgt dem unsterblichen Clemens du Feu, einem Wissenschaftler vergangener Tage, auf der Suche nach seiner geliebten Amalia...

 



Lasst 200 Jahre Revue passieren...

Parken: Parkstreifen Kaiser-Friedrich-Ring
N 49° 18.759, E 6° 44.980

 

Bitte denk daran, die Bonuszahl zu notieren.

 



KAPITEL 13

Je näher man seinem Ziel kommt, desto langsamer scheint die Zeit zu vergehen. Tausende Monate, hunderte Jahre, unerbittliche Ewigkeiten. Und sie alle haben mich an diesen Ort geführt.

Wer hätte gedacht, dass das Ende des Sehnens in einem kleinen Garten liegt?

Die Sonne strahlt auf die Stadt des Sonnenkönigs, wärmt den Sandstein und lässt die Blumen duften. Menschen gehen ihres Weges, nichtsahnend von den vielen Geheimnissen, die um sie herum existieren. Gesprächsfetzen dringen an mein Ohr, hier mal ein Raunen, dort ein Lachen. All diese Menschen, sie wissen nichts von dem Augenblick der Unendlichkeit, der sich zwischen ihren Zellen versteckt. Sie haben keine Vorstellung von Zeit wie ich sie erfahren habe. Doch träumen und streben sie wie ich, hoffen und fürchten sich, trösten und lieben einander. Wer braucht schon die Ewigkeit, wenn er das Jetzt nutzt? Ich muss lächeln, während ich zwischen ihnen durch die Straßen eile, nicht mehr weit bis zu meinem Ziel.

Ich sehe es – so nah – und nichts hält mich mehr. Ich laufe los und halte erst direkt vor dem offenen Tor.

Vorsichtig schreite ich durch das große gusseiserne Tor. Vor mir windet sich ein klarer Weg, die dunklen Pflastersteine wie poliert von unzähligen Füßen, die bereits über sie gegangen sind. Mein Herz schlägt mir bis zum Hals. Ich sehne mich so sehr danach mein Ziel zu erreichen, meine Liebe wieder in meine Arme schließen zu können. Zeit spielt keine Rolle mehr, als ich den schweren Griff der hölzernen Tür betätige. Sein dumpfes, bleiernes, fast behäbiges Klopfen hallt mir entgegen. Sie würde es hören, mich hören, und sie würde endlich wieder bei mir sein. So wie ich hat sie jeden einzelnen Tag gewartet. Ich bin in ihren Fußstapfen gefolgt, habe die Menschen getroffen, die sie getroffen hat. Habe Abenteuer, Alpträume und Magie hinter mir gelassen. All die Wesen, die mir halfen, die Menschen, die mich jagten und die Wunder, die ich erlebte, verschmelzen zu einer einzigen Erinnerung: der Erinnerung einer Reise zu dem größten Ziel, das ich mir vorstellen kann: Eine Reise zur Liebe.

Ich höre Schritte.

Die Tür öffnet sich, und in diesem Moment frage ich mich wie sich eine so massive Tür nur so leicht öffnen lassen kann.

Und während sich mein Verstand noch fragt wieso ich mich so etwas Unwichtiges frage, hat mein Körper schon die Kontrolle übernommen und meine Amalia in seinen Armen.

Ihr Lachen – unser Versprechen – ich halte sie fest, wir haben einander wieder. Endlich, ewig und ­für immer für uns.



SCHLUSS

Am Ende sind wir vielleicht doch mehr als nur die Zellen. Mehr als die Zellen aus denen wir bestehen, mehr als die Zeit, die wir hier verbringen, mehr als unser Streben, Bangen und Hoffen. Das, was wir aus unseren Zellen schaffen, überragt seine Grundlage. Es ist das Dazwischen, das uns ausmacht, das, was wir diese Zellen tun lassen, bestimmt wer wir sind. Wir sind wie wir handeln, egal für wen, egal wo, egal wann.

Biologisch ist es nicht viel, was uns unterscheidet. Ein winziger Bruchteil eines Minimums bestimmt Haarfarbe und Größe der Nase, der historische Zufall, wo sich diese Zellen zu unserem Selbst manifestieren. Vielleicht sind wir nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine Ansammlung dieser kleinen, eigenen Wunderwerke in einem unendlich großen kosmischen Gefüge.

Den Unterschied macht, wie wir die Zwischenräume zwischen unseren Zellen füllen. Ob wir Gutes und Gerechtes oder Niedertracht und Zorn als Füllmaterial nutzen. Die Zwischenräume sind das Entscheidende. Genau die zwischen unseren Zellen, die zwischen den Begegnungen, die wir erleben, die zwischen den Entscheidungen, die wir treffen. Und wie wir sie jedes Mal von Neuem füllen – mit Güte. Aber vielleicht ist genau das unsere Verantwortung.


Mit Güte – Clemens du Feu
(Gefährte, Alchemist, 100 Billionen Zellen und der Raum dazwischen.)

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Jnaqreg qhepu qvr Trfpuvpugr, nore xbzzg avpug ibz Jrt no!

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Logeinträge für DFDA 13 - Für immer für uns    gefunden 1x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 16. Mai 2016 peterpan_sls70 hat den Geocache gefunden

Es war noch Silber da !!

Heute noch mal zwei Caches gesucht,

gefunden und geloggt.

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