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Man trinkt den Wein nicht gern allein!

von Scaramanga     Deutschland > Rheinland-Pfalz > Cochem-Zell

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 02.612' E 007° 08.203' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 3:00 h   Strecke: 5 km
 Versteckt am: 19. Juni 2003
 Gelistet seit: 12. Januar 2006
 Letzte Änderung: 13. Juni 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC152C
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Der Cache ist für Fußgänger und Radfahrer geeignet. Wer nicht die volle Distanz gehen will kann in einer verkürzten Variante (45min, 1,5 km) vom Parkplatz bei Station 2 zum Cache gehen.



Wer mit Bus oder Bahn anreist startet vom neu eröffneten Bullayer Umweltbahnhof (N50°03.213’ E7°08.125’).

Vom Bahnhof bis zum Wanderparkplatz (N50°03.064’ E7°08.178’) ist nicht weit. Hier findet Ihr normalerweise immer eine Parkmöglichkeit.

Station 1 (N50°02.993’ E7°08.087’) Bullay liegt rechtsseitig der Mosel am Ende der großen Schleife um den Zeller Hamm. Mit Alf auf der gegenüberliegenden Moselseite ist Bullay durch eine Brücke verbunden. Sie ist die einzige kombinierte Straßen- und Eisenbahnbrücke in Deutschland und führt doppelstöckig über die Mosel. Sucht hier den Brückencache!

Die Namensendung -lay in Bullay ist keltischen Ursprungs und bedeutet soviel wie Stein, Fels, Schieferfels. In jedem Fall war der Ort eine römische Siedlung. Darauf weisen zahlreiche römische Gräberfunde und andere Funde im Ort und der Umgebung hin. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bullay im Jahre 1150. Als einziger Ort in der Region erlangte es den Status einer freien Reichsstadt mit eigener Gerichtsbarkeit, eigenen Gesetzen und eigenem Volksbrauchtum. Bullay war damit weder vom Kurfürsten von Trier noch sonst irgendeinem Territorialherrscher abhängig.

Am Ende der Brücke wendet Ihr Euch nach links. Fußgänger gehen den Pfad (N50°02.848’ E7°07.960’) bergauf zur Marienburg, während Radfahrer den Fahrweg (N50°02.407’ E7°09.011’) nehmen sollten.

Station 2 (N50°02.612’ E7°08.203’) Das Kloster Marienburg wurde wahrscheinlich 1127 von Trier gestiftet und 1157 erstmals erwähnt. An gleicher Stelle befand sich zuvor eine erzbischöfliche Burg. Für deren Existenz sprechen die 1145 bezeugte Bezeichnung "castrum Mariae" und die später erwähnten alten Befestigungsanlagen.

1515 wurde das Kloster der Augustiner-Nonnen wegen "mangelnder Zucht" durch den Erzbischof von Trier aufgehoben und stattdessen eine neue Befestigung errichtet. Diese wurde im Dreißigjährigen Krieg von Bayern und Schweden besetzt und 1650 durch französische Truppen zerstört. Die Kirche wurde einem Rektor als Wallfahrtsort unterstellt. Um 1700 erfuhren Burg und Kirche eine Restaurierung im Barockstil.

Im 18. Jahrhundert lebten Klausner auf dem Petersberg. Ein Klausner war es auch, der nach der Besetzung durch die Franzosen 1794 das verehrte Marienbild nach Kaimt rettete. Unter französischer Herrschaft wurde die Marienburg versteigert. Die Kirche war seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts eine Ruine, wurde jedoch in den Jahren 1952 bis 1957 teilweise wieder aufgebaut. Heute sind in den Räumen der Marienburg ein Jugendschulungsheim und ein Café-Restaurant untergebracht.

Wann wurden die Pfarrechte der Abtei Springiersbach übertragen? abcd =
Wann wurde die Burg im Zuge der Säkularisation versteigert? efgh =

Station 3 (N50°02.fd5’ E7°07.(c+h)df’ 255m) Vom Aussichtsturm habt Ihr einen fantastischen Blick auf das Moseltal. Auf dem Petersberg bei Kaimt, Alf und Bullay, der die schmalste Stelle einer von der Mosel umflossenen Halbinsel bildet, erhebt sich die weithin sichtbare Marienburg. Hier verengt sich die fast 14 km lange Moselschleife des Zeller Hamms bis auf weniger als 300 Meter.
Beim Besteigen des Turmes solltet Ihr die Holzstufen zählen, die zur Aussichtsplattform führen. Den Wert (Quersumme 14) benötigt Ihr für den Cache Hohe Acht - Das Eifelturmdiplom.
Der Turm ist zur Zeit gesperrt, es sind 86 Stufen.

Station 4 (N50°02.fd6’ E7°07.(2*h)hd’) Auf dem Ehrenfriedhof ist Franz Burgstaller gleich am Eingang zu finden.

Wann wurde der Franz geboren? ik.lm.nopq =
Die Jahreszahl solltet Ihr Euch für den "Hohe Acht" Cache notieren.


Den Cache findet Ihr bei N50°02.f(o-d)(q-l)’ E7°07.(c+h)md’.

Station 5 Über (N50°02.(e+f)(c+d)6’ E7°07.(f-e)g4’) und (N50°03.gd8’ E7°07.(b+c)a0’) erreicht Ihr Alf (N50°03.386’ E7°07.677’). Alf entstand aus einer keltisch-römischen Siedlung. Seinen Namen erhielt es von dem gleichnamigen Bach. Zur Römerzeit wurde der Bach "Albis" genannt. 938 wurde die Burg Arras auf einem schon früher befestigten Platz von Pfalzgraf Hermann zur Abwehr von Ungarneinfällen erbaut.

Um die neugotische Basilika St. Remigius haben sich im Ortskern schöne Fachwerkhäuser und antike Gewölbekeller erhalten. Als attraktiver Fremdenverkehrsort bietet Alf auch eine breite Palette gastronomischer Betriebe. Empfehlenswert sind das Eiscafé und die beiden Pizzerien.

Wer den Rückweg nach Bullay etwas abkürzen will, kann bis 19:00 Uhr mit Otto’s Fähre ans andere Ufer übersetzen. In Bullay befinden sich weitere Einkehrmöglichkeiten.

Scaramanga & Moselgorgo

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Moselgebiet von Schweich bis Koblenz (Info)

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Logeinträge für Man trinkt den Wein nicht gern allein!    gefunden 37x nicht gefunden 1x Hinweis 0x

gefunden 11. April 2009 Eibel hat den Geocache gefunden

gefunden 25. Oktober 2008 marelke hat den Geocache gefunden

mit 19 Gastcachern bei herrlichem Wetter von Hogars Pfad hier hochgelaufen. War beste Werbung fürs Geocaching.

danke sagt marelke

gefunden 09. Oktober 2008 esxyubovr hat den Geocache gefunden

Gefunden!

Danke

No trade

gefunden 10. Juli 2008 s.w-z hat den Geocache gefunden

10-07-2008 18:20h #738 (56.)
Ich habe die kurze Runde gewählt und es war ein schöner Weg vom Kloster am Aussichtsturm vorbei zum Ehrenfriedhof. Den Cache konnte ich ungestört suchen und das war gut so, denn es war auch eine Horde Muggels mit dem Planwagen hinterm Traktor auf dem Petersberg unterwegs. Die Dose scheint undicht zu sein, denn das Logbuch ist leicht klamm. TFTC s.w-z In: TB Cäsar (will nach Rom)

edit: Wieso gibt es eigentlich 2 Petersberge hier?



[This entry was edited by s.w-z on Tuesday, July 15, 2008 at 4:04:28 PM.]

gefunden 28. März 2008 ufabra hat den Geocache gefunden

Auf unserer heutigen Wanderung haben wir noch diese kleine Cacherunde eingebaut. Alle Aufgaben waren leicht zu lösen. Schade, dass der Aussichtsturm zur Zeit gesperrt ist. TFTC.

OUT: Coin

Viele Grüße aus Aachen-Brand,
Ulrich und Barbara