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St. Johannis

von wega     Deutschland > Bayern > Nürnberg, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 49° 27.532' E 011° 03.762' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 1:00 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 29. April 2006
 Gelistet seit: 29. April 2006
 Letzte Änderung: 26. Juni 2012
 Listing: http://opencaching.de/OC1D1D
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Dieser Cache führt Euch über den Johannisfriedhof in Nürnberg. Es ist ein kleiner Rundgang der Euch zu einigen Gräbern berühmter Nürnberger Personen führt, oder Euch auf interessante Epitaphien aufmerksam macht. Ihr braucht nirgendwo zu graben, ihr sollt Euch dort lediglich die nötigen Informationen beschaffen, die ihr braucht um den Cache zu finden. Der Final selbst liegt außerhalb des Friedhofes.

Der Johannisfriedhof entstand als erster großer Friedhof, nachdem man in St. Lorenz und St. Sebald nicht mehr begraben werden konnte. Dies war zur Zeit der großen Pestepidemien: Man wollte die verseuchten Toten nicht innerhalb der Stadtmauern haben. So entstanden ex urbis (außerhalb der Stadtmauern) die Pestfriedhöfe: der Johannis- und der Rochusfriedhof.

Achtet auch auf die Öffnungszeiten: April-September: 7-19 Uhr
Oktober-März: 8-17 Uhr
Ihr solltet römische Zahlen lesen können.

Station 1:
49° 27,535
11° 03,740
Findet das Grab mit der Nummer 1016. Auf dem Epitaph seht ihr die Abbildung einer Familie, die Eltern und deren Kinder.
Wieviele Buben (A) und wie viele Mädchen (B) sind zu sehen?
Bei A bildet die einstellige Quersumme!

Station 2:
49° 27,534
11° 03,728
Findet das Grab von Anselm Feuerbach. Der in Speyer geborene Künstler gehört zu den bedeutendsten deutschen Malern des 19. Jahrhunderts.
Zählt alle Ziffern unter seinem Namen zusammen und bildet die einstellige Quersumme und teilt sie durch 8, das ist (C)

Station 3:
49° 27,529
11° 03,720
Findet das Grab Albrecht Dürers. Auf dem Epitaph findet ihr eine lateinische Inschrift (übersetzt: Was an Albrecht Dürer sterblich gewesen, ist unter diesem Stein beigesetzt...). Es folgt eine römische Jahreszahl, bildet die einstellige Quersumme (D)

Station 4:
49° 27,541
11° 03,697
Findet das Grab von Andreas Georg Paumgartner. Den Grabstein bedeckt eines der schönsten und bedeutendsten barocken Epitaphien des Friedhofs. Es zeigt den auf 2 Knochen liegenden lebensgroßen Totenkopf, in den ein Nagel eingeschlagen war (er wurde gestohlen, man sieht nur noch das Loch!). Der Nagel gab Veranlassung zu der Sage, dass eine junge Frau ihren sehr viel älteren Ehemann, der plötzlich verstorben sei, auf solche Art und Weise ermordet habe, um einen jungen Mann zu heiraten.
Über dem Totenkopf findet ihr wieder eine römische Zahl, rechnet sie in arabisch um und nehmt die 3. Ziffer als (E)


Station 5:
49° 27,502
11° 03,609
Findet das Grab von William Wilson. Er war der erste Lokführer des „Adler“. Die erste Eisenbahn in Deutschland fuhr zwischen Nürnberg und Fürth im Jahr 1835. Der Lokführer kam aus England, da das Eisenbahngewerbe ja in Deutschland etwas völlig Neues war. Er hat damals ungefähr das verdient, was heute ein Vorstandsvorsitzender verdient, weshalb er auch in Nürnberg blieb.
Ein kleiner Tipp: An den Startkoordinaten und an jedem Eingang ist ein Übersichtsplan auf dem die Lage des Grabes eingezeichnet ist!
In welchem Ort in England wurde er geboren? Die Anzahl des am meisten vorkommenden Buchstabens ist (F)

Station 6:
49°.27,515
11° 03,742
Hier findet ihr die Holzschuher-Kapelle, früher (Stephans-Kapelle), sie wurde
erstmals 1395 urkundlich erwähnt. An ihr ist zum Zweck des Normgrabes ein Stab angebracht: Ein Grabstein musste 3 x 6 "Nürnberger Werksschuhe" messen.
Findet dieses Grabsteinmaß, wie groß ist ein Nürnberger Werkschuh?
GH,IJ cm

Station 7:
Vom Grabsteinmaß geht ihr wenige Schritte nach SW, dort findet ihr das Grab Nr. 1619.
Dort seht ihr den Goldschmied Hans Bauch der seinen Bauch auf einem Schubkarren fährt! Das Herz mit Hammer und (K) Pfeilen ist das Handwerkszeichen der Goldschmiede.
Anzahl der Pfeile =(K)

Den Final findet ihr bei:

49° 27. (F+G)(E-H)(K+B)
11° 03.(I-K-A)(D-C)(J+J)



Viel Spaß beim Suchen !

WEGA

Erstinhalt: 10 Erstfinderkärtchen

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Fgngvba 5: nhs qre Eüpxfrvgr tnam hagra

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Logeinträge für St. Johannis    gefunden 72x nicht gefunden 2x Hinweis 0x

gefunden 24. Mai 2015 Nicole1338 hat den Geocache gefunden

Eigentlich war heute so ein richtiger "Ich bleib im Bett Tag", aber gegen Nachmittag hab ich mich dann doch noch aufgerafft und wollte was schönes, gemütliches machen.
Diesen Multi hatte ich im Frühjahr schon angefangen, wurde dann aber rausgeschmissen. Anscheinend konnte ich damals auch nicht richtig zählen, weil meine Informationen von Stage 1 waren nicht ganz richtig^^. Alle weiteren Informationen ließen sich gut finden und der Friedhof ist wirklich sehr Interessant, teilweise hab ich mich wie in die Vergangenheit zurückversetzt gefühlt. Das tolle Finale brachte mich dann aber zurück in die Wirklichkeit, so schön auffällig unauffällig.

Danke für den Spaß,
Nicole1338
#764 @ May 24, 2015 16:03

Bilder für diesen Logeintrag:
St. Johannis FriedhofSt. Johannis Friedhof

gefunden 17. August 2014 rolandforchrist hat den Geocache gefunden

Diesen Cache habe ich am angegebenen Datum bei Gc.com geloggt. Nun hole ich das bei Oc nach. Danke fürs VersteckenLächelnd

Mit freundlichem Glückauf - Roland

gefunden 31. Oktober 2013 Julius-K9 hat den Geocache gefunden

Sehr schöner, interessanter Multi in einer etwas anderen Location.

TFTC

gefunden 26. Juni 2012 andy-nbg hat den Geocache gefunden

:)

gefunden 27. Januar 2012 pescum hat den Geocache gefunden

Als ich heute hier in der Gegend war, suchte ich spontan nen Cache der etwas mehr bietet, als ne Tradidose. Also machte ich mich bei Eiseskälte auf den Weg über den Friedhof. Sehr beeindruckende Gräber, genaue Koordinaten und zahlreiche Entdeckungen vertrieben mir die Zeit ausgezeichnet.
Vielen Dank.