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Dortmund Hoeschpark

 Kleine Runde durch einen in Vergessenheit geratenen Erholungs- und Sportpark

von sp_do     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Dortmund, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 31.504' E 007° 29.097' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 1:15 h   Strecke: 3.2 km
 Versteckt am: 13. Mai 2006
 Gelistet seit: 13. Mai 2006
 Letzte Änderung: 28. März 2008
 Listing: http://opencaching.de/OC1E27
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Hintergrundinfos

Der 24ha große Hoeschpark entwickelte sich nach seinem Bau 1937-1941 schnell zum sportlichen und gesellschaftlichen Treffpunkt im Borsigplatzviertel. Er besteht aus mehreren Fußball- und Tennisplätzenplätzen, einer Radrennbahn (seit 2006 Baseballplatz) und einer Schießbahn (seit 1952 Freibad), die von streng axial verlaufenden Wegen, Alleen und Terrassen gegliedert werden. Ein Überbleibsel der alten Allmendefläche "Oesterholz", das heutige "Brügmanns-Hölzchen", mit Teich, Lichtung, Buchen- und Eichenbeständen ist ein angenehm ungeordneter, natürlicher Kontrast zu den strengen Sportanlagen.

Die Parkplanungen stammen von Carl Haake (Architekt) und Josef Buerbaum (Gartengestaltung) und wurden durch die NS-Unterorganisation „Kraft durch Freude“ ausgeführt. Während das Brügmanns-Hölzchen kaum verändert wurde, mussten für die Anlage des Hoeschparks über 600 Kleingärten und der noch junge BVB weichen. Die gesamte Anlage ist streng achsial ausgerichtet und orientiert sich am "Heimatschutzstil" der Nationalsozialisten. Sandstein ist ein verbreitetes Baumaterial für die Gebäude und Mauern, auch unter Einsatz von Steinen der 1939 abgebrochenen Synagoge am Grafenhof.

Der Stern des Hoeschparks stieg steil bis in die 1950er Jahre. Er sank ab Ende der 1950er Jahre ebenso rasch mit der Eröffnung des Westfalenparks (1959) und der steigenden Mobilität der Bevölkerung in den 1960er Jahren. 1993 stellte die Krupp-Hoesch-Stahl AG seine Pflege ein, der Park veraltete und verwahrloste und gint 2004 in den Besitz der Stadt Dortmund über. 2005 ist eine mehrjährige, grundlegende Neugestaltung angelaufen, in deren Rahmen der Park eine neue Spielachse, einen Baseballplatz, eine neue 400m-Bahn in der Leichtathlethik-Kampfbahn und eine Finnenbahn im "Brügmanns-Hölzchen" erhält.

Der Hoeschpark ist fest in der Hand der Borsigplatzbewohner, die hier Familienfeste, Kinderausflüge, Beziehungsarbeit, Sport und einfach alles betreiben, für das eine wohnungsnahe Parkanlage geeignet erscheint - ein Treffpunkt der Kulturen.

Technische Hinweise

Der Hoeschpark ist Tag und Nacht zugänglich. Der Spaziergang führt über Parkwege und ist kinderwagentauglich. Der Hoeschpark hat zudem einen großen Spielplatz.

Gesamtstrecke: 2,5 km
Gesamtdauer: 1.00h

Parkplatz: N 51°31.605’ // E 007°29.296’ (nächste Straßenbahnstation "Vincenzheim")

Der Cache kann bei opencaching.de und bei geocaching.com geloggt werden. Er passt thematisch und räumlich gut zum interessanten Hoeschmuseum (GCXAB9).

letzte Textverbesserung: 3.3.08 (Station am Freibad entfernt)
letzte Cachekontrolle: 3.3.08 (neue Dose)

1. Station: N 51°31.504’ // E 007°29.097’

Auf dem Weg von der Straßenbahn zum Park, für alle anderen ein Abstecher ins Borsigplatzviertel: An diesem städtebaulich reizvollen Ort sind Sozialstudien der Menschen möglich, die sich für den wirtschaftlichen Erfolg einer Bergbaustadt abrackerten und die heute, tragisch aber wahr, vielfach nicht mehr gebraucht werden. Zugleich sind es die Menschen, die zu Feierabend und vorher den Hoeschpark, ihr "Pantoffelgrün", mit Leben füllen. Obwohl mitten in der Stadt, kommt man sich doch beobachtet vor wie auf dem Dorf.

Aufgabe:

a= Anzahl der Bäume auf der Mittelinsel des Platzes. Die Büsche werden nicht mitgezählt.
b= Anzahl der Laternen auf der Mittelinsel des Platzes.
c= a-b. Das Ergebnis ist eine positive, einstellige Zahl.

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2. Station: N 51°31.(a/2)(b-1)(b*2)’ // E 007°29.374’ (330m von 1. Station entfernt)

Zur Blütezeit des Parks bildete die Rosenterrasse, mit roh behauenen Sandsteinblöcken verblendet, einen repräsentativen Ort, um Sportveranstaltungen zuzusehen.

d= Letzte Ziffer aus der Anzahl der alten Krüppelplatanen auf dieser Terrassenhälfte. Die neu gesetzten Bäume werden nicht mitgezählt.
e= Anzahl der Basketballkörbe zwischen den beiden Terrassenhälften.
f= b+e

Auf linken Weg zur 3. Station findest du unter einer Eiche einen Gedenkstein für einen 1778 geborenen Turnlehrer.

h= Ordnungszahl des Monats, der auf der Tafel genannt wird, wobei 1=Januar,... 12=Dezember.

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3. Station: N 51°31.fcd’ // E 007°29.ce8’ (290m von 2. Station entfernt)

Neben den repräsentativen Terrassen und Hauptwegen ist dies das Herzstück des Hoeschparks. Wie die inzwischen zur Baseballanlage umgebaute Radrennbahn folgt die Leichtathletik-Kampfbahn dem Vorbild griechischer und römischer Erdstadien des Altertums.

g= Letzte Ziffer aus der Anzahl der Stufen, die der Besucher genau hier vom Rundweg bis zur Hecke hinabsteigen muss.

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4. Station: N 51°31.g(h-c)d’ // E 007°29.gdg’

Das Rauschen der Pappeln lässt die Vorstellung von der "Weißen Wiese" an diesem beschaulichen Ort lebendig werden. Kaum vorstellbar, dass man sich mitten in einer Großstadt befindet. Leider hat sich dieser Platz von Charakter "Picknickwiese" etwas entfernt...

k= Zahlenwert des ersten Buchstabens jener Baumart, die den größten Baum auf der Wiesenfläche stellt, wobei A=1, B=2, ... Z=26.

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5. Station: N 51°31.g(k+b)(d+e)’ // E 007°29.cch’ (90m von 5. Station entfernt)

An den Koordinaten findest du vollkommen unerwartet Relikte eines Boulefeldes oder Wasserbeckens. Wie hat es hier wohl früher einmal ausgesehen?

l= Anzahl der Bänke üblicher Breite, für die sichtbare Existenzbeweise in Form von Betonstützen vorhanden sind. Auch "halbe" Bänke werden ganz mitgezählt. Das Ergebnis ist eine ungerade Zahl.

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6. Station: N 51°31.ghb’ // E 007°29.bl(a-k)’ (250m von 6. Station entfernt)

Von einem Hügel ergibt sich ein Blick auf Betriebsgebäude der fast 20 qkm großen Westfalenhütte, in der zu Blütezeiten Mitte der 1960er Jahre rund 20.000 Menschen arbeiteten und der der Park seine Existenz zu verdanken hat. Eine Stadt in der Stadt, mit eigenen Straßen, Eisenbahnlinien und mehreren (außen gelegenen) Personenbahnhöfen - nach seiner Stilllegung 2001 die größte Industriebrache Europas.

Dein Blick fällt auf knallrote Brandschutzvorrichtungen.

m= Erste Ziffer aus der dreistellige Zahl, die möglicherweise einen Hydrant markiert und vor der der Buchstabe "B" steht.

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Finale: N 51°31.lhk’ // E 007°29.mfg’ (370m von 7. Station entfernt)

Der befindet sich unter einem von drei Findlingen. Es ist kein Kraftaufwand und kein Buddeln nötig, um ihn zu heben.

Hilfreiches

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Logeinträge für Dortmund Hoeschpark    gefunden 21x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 06. März 2008 ba1407 hat den Geocache gefunden

im 2. anlauf gut und schnell gefunden.
danke
ba1407

gefunden 09. Februar 2008 stroppy#123 hat den Geocache gefunden

siehe User Stroppy

gefunden 09. Februar 2008 stroppy hat den Geocache gefunden

Dies war unser erster Cach. Es hat sehr viel Spaß gemacht ihn zu suchen. Wir hatten nur einige Probleme mit den Koordinaten. Wir haben den Cach trotzdem gefunden. ( nach ca. 2 Stunden)

gefunden 03. Februar 2008 SDCache hat den Geocache gefunden

Das Wetter war überraschend gut am Sonntag, also raus und cachen gehen. Der Cache gefiel uns gut, und wieder einiges über Dortmunds Geschichte gelernt. Bei den Weißen Wiesen hatten wir Probleme mit den Koordinaten, aber man weiß sich zu helfen.

Schöner Cache für einen 1,5h Spaziergang.  8)
SDCache

gefunden 09. Oktober 2007 Pitri & Benns hat den Geocache gefunden

Gestern mit benns auf einer Fahrradtour im Dortmunder Norden gewesen (wir müssen hier noch alles "abgrassen" bevor wir aus der Innenstadt wegziehen) und die Stationen gut gefunden und das Döschen konnte sich auch nicht lange vor uns verstecken. Leider konnten wir den TB den wir dabei hatten nicht durch die Öffnung bekommen so das er wieder mit musste.
TFTC Pitri