Wegpunkt-Suche: 

archiviert

 
Somnambulismus (Nightcache)

von kara&yoyo     Deutschland > Schleswig-Holstein > Stormarn

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 53° 32.763' E 010° 17.899' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 3:00 h   Strecke: 5 km
 Versteckt am: 30. November 2006
 Gelistet seit: 30. November 2006
 Letzte Änderung: 11. Juni 2009
 Listing: http://opencaching.de/OC2A2A
Auch gelistet auf: geocaching.com 

8 gefunden
1 nicht gefunden
1 Hinweis
2 Beobachter
0 Ignorierer
16 Aufrufe
1 Logbild
Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Zeitlich

Beschreibung   

 

 

Unser Cache richtet sich an alle Mondsüchtigen, die nachts lieber durch die Wälder streifen, als im warmen Bett zu liegen.

 


 

Auf einem Rundweg (5 Kilometer) entlang der Bille erwarten euch 10 Stationen, bzw. Hinweise incl. Final.

Die angegebenen oder berechneten Koordinaten geben nicht immer direkt den Ort des nächsten Hinweises an. An den Koordinaten müsst ihr immer um euch leuchten und im Umkreis von 50 Metern einen Leuchtpunkt finden. Dort befindet sich dann im Radius von 1 Meter der nächste Hinweis.

In einigen der Hinweise findet ihr Zahlen und Buchstaben, die ihr euch unbedingt zur Lösung des Final-Rätsels notieren müsst!

Feste Schuhe und robuste Kleidung sind unbedingt notwendig. Die Tour verläuft nicht immer auf befestigten Waldwegen, sondern manchmal auch über Stock und Stein. Aber auch die verwendeten Wege sind sehr verwurzelt, bei schlechtem Wetter sehr matschig und oft an steilen Abhängen. Im Dunkeln also gut auf eure Schritte achten!

Ihr benötigt:

-           Taschenrechner

-           Kompass

-           Leuchtstarke Taschenlampe

-           Papier und Bleistift


Und nun geht es los….

 

Die angegeben Koordinaten sind die Parkplatzkoordinaten.

Den ersten Hinweis findet ihr bei N 53° 32.768’ O 10° 17.924’. Um von dort aus weiter zu kommen, müsst ihr vor Ort folgendes Rätsel lösen:

53° [(MUSKAT- PLUTO)x3].[ZAR-ZAR][STEGO-1880]

10° [(STRUNSEE - MAMPE)x3].[(ATLANTIK-LUX)x121]

An den berechneten Koordinaten müsst ihr dann nach dem nächsten Hinweis suchen.

 

Wir wünschen Euch viel Spaß!

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Schönningstedt (Info)

Suche Caches im Umkreis: alle - suchbare - gleiche Cacheart
Download als Datei: GPX - LOC - KML - OV2 - OVL - TXT
Mit dem Herunterladen dieser Datei akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenlizenz.

Logeinträge für Somnambulismus (Nightcache)    gefunden 8x nicht gefunden 1x Hinweis 1x

Hinweis 11. Juni 2009 wittels hat eine Bemerkung geschrieben

Dieser Cache ist auf Geocaching.com nicht mehr verfügbar und es wurde kein "Opencaching-Only"-Attribut gesetzt. Deshalb erfolgt hier nun die Archivierung!

wittels

OC Guide

gefunden 26. April 2008 barmbek hat den Geocache gefunden

Auch ohne Vollmond, aber mit "schlafwandlerischer" Sicherheit starteten wir die Operation "Somnambulismus" um ca. 21.45 Uhr und das nächtliche Wetter meinte es gut mit uns, denn es blieb die ganze Zeit über trocken.

Unser "wagemutiges" Team, bestehend aus Saseler, Finn76 (mitsamt vierbeiniger Begleitung namens "Dustin"), Michi_hh und meiner Wenigkeit, war bestens ausgerüstet mit leuchtstarken Fenix- und Maglitelampen, Kompass, Solartaschenrechner (grins!), Kamera-Handy zum Fotografieren der Aufgaben und einem Laserpointer zum Ärgern der anderen Team-Mitglieder.[:D]

Nachdem wir das Rätsel der ersten Station mit Hilfe des Fotos bereits vorher gelöst und sodann das letzte Zeichen der Zivilisation in Form eines kleinen Waldhäuschens hinter uns gelassen hatten, umhüllte uns rasch die vollkommene Dunkelheit des Sachsenwaldes und nur ein Uhu begleitete uns akustisch. Unser Weg führte uns entlang der Bille und wir hörten dann und wann auch noch das beruhigende Rauschen des Wassers, während wir die ersten Stationen allesamt problemlos fanden.

Spätestens an Station 6 mußten wir uns aber schon wesentlich mehr anstrengen, da sich partout kein 3. Leuchtpunkt zeigen wollte. Da wir schließlich schon glaubten die Aufgabe falsch verstanden zu haben, sind wir nochmals zurück zur Station mit der letzten Aufgabenstellung. Letztlich haben wir aber auch diese Herausforderung gemeistert und konnten den Weg (oder eher den matschpampigen Pfad) weitergehen.

Aufgrund leistungsschwacher Akkus mußte ich zwischdurch mehrfach frische Energiespender in die Fenix einlegen, aber meine Stirnlampe leistete die gesamte Zeit über ohne Schwächen ihren Dienst mit nur einer Batterieladung.

Insgesamt bekamen wir leider (oder Gott sei dank?) keine wilden Tiere zu sehen, aber wir wurden zum Glück auch nicht von anderen Zweibeinern heimgesucht. Lediglich ein paar reflektierende Augenpaare sahen wir dann und wann in der Ferne.[:O]

Nachdem uns die Beine doch langsam etwas müde wurden und seit dem Start bereits 3 Stunden und 20 Minuten vergangen waren, konnten wir dann endlich den letzten Reflektor und damit auch den Finalbehälter in den Händen halten.

Und um 01.05 Uhr haben wir schließlich gemeinsam unseren Fund gelogged.

Vielen Dank an die Owner für das Auslegen dieses interessanten und zwischenzeitlich auch nicht ganz so einfachen Nachtcaches. Es war mein erster! Und vielen Dank auch an die anderen Mitglieder unseres Teams für die interessante "Nachtwanderung".

-- No Trade --

Schöne Grüße,
barmbek (Roland, heute ohne Andrea auf Tour).

P.S. Die anonymen Nachtwanderer, die unsere Vorlogger an Station 6, bzw. kurz danach antrafen könnten unter Umständen die Idioten-Muggels gewesen sein, die den in der Nähe befindlichen fahrbaren Hochstand umgestürzt und daran rumgezündelt haben. Denn Cacher würden so etwas wohl nicht machen.

nicht gefunden 27. Oktober 2007 Nasenfluegelbeben hat den Geocache nicht gefunden

***Nachtrag: die Owner haben uns das Bild der tatsächlich abgerissenen Station 1 gemailt - hier ist es nun =)

Am Startpunkt ist ein großer Schweinestall abgerissen und überall der Zaun erneuert worden. Wir haben den ersten Reflektor auch trotz Hilfe von örtlichen Pferdemuggels und mehrstündiger Suche nicht mehr finden können, sind aber, mangels Bereitschaft, aufzugeben, irgendwie über einen anderen gestolpert, vermutlich den zweiten. Dessen Koordinaten gibts gern auf Wunsch für andere Unverzagte, veröffentlichen wollen wir sie hier sportlicherweise nicht... Sealed Geholfen hat er uns aber nicht, also haben wir schließlich, auch aufgrund der Hinweise der Reitmuggels, dass gerade Jagdsaison sei und recht viele Wildschweine unterwegs, die Suche abgebrochen und sind nahezu unverrichteter Dinge abgerückt Cry

Bilder für diesen Logeintrag:
Die abgerissene Station 1Die abgerissene Station 1


zuletzt geändert am 14. Februar 2017

gefunden 31. März 2007 Oschn hat den Geocache gefunden

22 Uhr. Der schwere Wagen rollt auf den Parkplatz. Ich schalte die Scheinwerfer aus und beobachte einen Moment lang die Umgebung. Alles bleibt ruhig. Der Mond steht schon hoch am Himmel. Gegen Mitternacht wird er sein Zenit erreichen. Die fahle Scheibe ist fast vollständig rund, der Himmel ist klar, die Lufttemperatur beträgt 8 Grad Celsius. Optimale Voraussetzungen für die bevorstehende Nachtmission, die schon lange überfällig war und die ganz oben auf der Liste der unerledigten Aufträge stand.
Ich steige aus dem von schwedischen Stahlarbeitern aus einem einzigen soliden Stahlblock getriebenen Gefährt und halte die Nase in den Wind, der leicht abgeflaut aber noch spürbar vorhanden ist und ziehe mir die schwarze SpecCOps*-Mütze über den Kopf. Über den olivgrünen Pullover (reine Schafwolle, nur 20 Prozent Beimischung) ziehe ich eine Jacke mit einem speziellen Tarnmuster, das mich regelrecht mit meiner Umgebung verschmelzen lässt. In meiner Umhängetasche befinden sich eine ultrahelle Taschenlampe, eine Kopflampe, ein Kartenausschnitt der Umgebung im Maßstab 1:50.000, eine Notration Wasser (0,5 Liter), Ersatzbatterien, ein 15 Meter langes Kommandoseil, ein scharfes Messer und ein paar weitere Kleinteile, die meisten davon streng geheim. Ein Gefühl der Beklommenheit machte sich breit, als ich das sichere Gefährt verließ, um zum Ausgangspunkt zu gehen. Würde ich erwartet? War das eine Falle – hier, so dicht an den bewohnten Häusern?

Einen Augenblick später stand ich am verabredeten Punkt und fand die benötigten Daten. Das Mondlicht war hell genug, ich brauchte nicht einmal meine Lampe anschalten, um die Zahlen lesen zu können. Gut so! Ich schlich zurück zum Oschnmobil, um unter dessen Panzerschutz den Code zu entschlüsseln. Nach einem anschließenden Blick auf die Karte, bei dem sich mein fotografisches Gedächtnis jedes Detail einprägte, ging ich los. Wieder überkam mich ein ungutes Gefühl, als ich sah, dass ich an Stallungen und Pferdekoppeln vorbei musste. Pferde sind Fluchttiere – was, wenn meine Anwesenheit sie erschreckte, ja vielleicht sogar in Panik versetzte? Aber die Tiere blieben ruhig. Sie schienen zu schlafen, eines hatte sich sogar hingelegt. "Aha", dachte ich, "sie legen sich also doch zum Schlafen hin!" Ich kam an einigen Häusern vorbei und hoffte nur, dass SIE dort keine Bewegungsmelder installiert hatten. Aber auch hier blieb alles ruhig und meine Anwesenheit unbemerkt. Eine Minuten später war ich außer Sicht und schaltete kurz darauf zum ersten Mal meine Lampe ein. Bingo! Ich stand unmittelbar vor dem ersten Hinweis. So konnte es weitergehen.

Und es ging so weiter! Nach weniger als zwei Stunden, exakt um 23:50 Uhr, hatte ich das Ziel dieser Operation erreicht und machte mich auf den Rückweg. Als ich die Brücke überquerte, die mich zurück in die Zivilisation bringen würde, zog ich sicherheitshalber meine Tarnjacke aus und nahm die SpecCOps*-Mütze ab, denn ich wollte hier nicht auffallen und so zivil wie möglich aussehen. Um Mitternacht passierte ich erneut einige Pferdeställe, aber auch diesmal blieben die Tiere ruhig. Nicht einmal ein Hund kündigte meine Anwesenheit durch Bellen an. Es roch nach Mist, nach Ziegen und Pferden. "Pferde ...", murmelte ich angewidert.
Ich drehte den Schlüssel im Zündschloss nach rechts, und nahezu lautlos begann der quer eingebaute Reihen-Fünfzylinder mit seiner Arbeit. Langsam setzte sich der schwere Wagen in Bewegung. Eine gelbgetigerte Katze sprang zur Seite und fauchte vor Schreck, als das Auto an ihr vorbeifuhr. Sie hatte es offenbar nicht kommen hören. Als ich die asphaltierte Landstraße erreicht hatte, trat ich das Gaspedal durch, und 355 Pferdestärken rissen an der Vorderachse. "Pferde", dachte ich und musste lächeln, "Pferde!" Ich zündete mir ein Zigarillo an und lehnte mich entspannt zurück.

In/out: TB
T4C

* Special Caching Operations

gefunden 11. März 2007 Banjo HH hat den Geocache gefunden

Ein wirklich gelungenes Erstlingswerk!

Nachdem ich vor einigen Tagen schon an der ersten Station war, wegen falscher Bekleidung aber gar nicht erst versucht habe weiter zu gehen (es war saukalt und ich hatte nur ein T-Shirt und eine dünne Jacke an), heute also los zum Nachtcachen. Um 19:30 Uhr ging es von Station 1 los. Fast alle Leuchtpunkte und alle Hinweise waren schnell und leicht gefunden (nach meinem Geschmack schon fast zu leicht). Da hatte ich mich doch auf mehr Schwierigkeiten eingestellt! Die Leuchtpunkte denen ich nach den letzten Koordinaten folgen sollte, habe ich nicht entdecken können. Da ich eine SEHR! leuchtstarke Taschenlampe benutzt habe, konnte ich von dort aus aber schon den Final ausmachen und mich um 21:05 in sein Logbuch eintragen.

Ein toller Nachtcache, bei dem das Gelände fast zu schade ist, um es nur nachts zu erleben!
Ich werde bestimmt noch einmal wiederkommen, um die Gegend bei Tageslicht zu genießen!

Out : Räucherstäbchen
In : Geldbörse ?Deutschland? , TB ?Kleiner Schäkel?


Vielen Dank für diesen tollen Nachtcache!

Gruß Banjo HH