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Prinz von Oranien

 Etwa 3 km Stadtrundgang durch Dillenburg, nicht nachts und nicht bei Schnee!

von tobsas     Deutschland > Hessen > Lahn-Dill-Kreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 44.050' E 008° 17.318' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Strecke: 3.0 km
 Versteckt am: 05. November 2006
 Gelistet seit: 09. Dezember 2006
 Letzte Änderung: 07. Dezember 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC2A9A

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Zeitlich

Beschreibung   

Etwa 3 km Stadtrundgang durch Dillenburg, für Kinderwagen leider auf Grund einiger Stufen nicht geeignet. Man darf einen Teil der Stationen zwischen 22 und 7 Uhr nicht betreten. Bei Schnee ist der Cache nicht findbar! Der Cache ist sehr schön mit Das ist der Hammer! kombinierbar.
Don't hesitate to contact us for an English description, but be aware that you'll need to understand German at least roughly in order to solve the tasks!

Hinweis: Du benötigst am Ende (fast) alle Variablen, um die Koordinaten des Caches zu berechnen. Bitte schreib Dir deshalb unterwegs alle Werte gut auf! Klein geschriebene Variablen sind einstellig, groß geschrieben Variablen sind mindestens zweistellig. Falls als Ergebnis z.B. a=12 herauskommt, dann stimmt etwas nicht! Aus dem Zusammenhang (Koordinatenformat) ist immer klar, ob bei Großbuchstaben zwei- oder dreistellige Zahlen gesucht sind. Erhält mal beispielsweise A=7 und ist eine zweistellige Zahl gesucht ist, so ist A=07 gemeint. Wird offensichtlich eine dreistellige Zahl gesucht und man erhält A=23, so gilt A=023.

Der nächstgelegene legale und kostenlose Parkplatz ist ab N50° 44.000' E008° 17.259' zu finden. Gebührenpflichtige Parkplätze (Mo-Fr 7-20 und Sa 7-15; pro Stunde 0,50 Euro; Max. 2 Stunden) sind in der Straße der Startkoordinaten vorhanden. Bei Veranstaltungen des Gestüts muss man erfahrungsgemäß sehr viel weiter weg parken.


Kommt man zum ersten Mal nach Dillenburg und sieht oben über der Stadt den Turm stehen, geht man davon aus, dass dies die Dillenburg ist – ist sie aber nicht. Die Burg wurde im 12. Jahrhundert aus Holz gebaut und ging 1325 in Flammen auf, wurde aber direkt wieder aufgebaut. Spätestens ab den Erweiterungen in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts handelte es sich auch um keine Burg mehr, sondern vielmehr um ein befestigtes Schloss. Dieses wurde wiederum während des siebenjährigen Krieges von den Franzosen mit glühend gemachten Kugeln in Trümmer geschossen. An diesem Punkt steigen wir ein: 1760, das Schloss ist zerstört.

Station 1: Zwischen N50° 44.050' E008° 17.318' und N50° 44.164' E008° 17.304'
Die bislang im Schloss residierenden Regierungsbeamten benötigen dringend standesgemäße Arbeits- und Wohnräume, aber ein Wiederaufbau scheidet aus, denn 1760 ist nicht die Zeit, in der der Staat große Herrschaftssymbole baut. Daher stellt der Regent Fürst Wilhelm V. kostenlose Bauplätze im Hofgarten zur Verfügung, beteiligt sich an den Baukosten mit 10% und verzichtet 20 Jahre lang auf Steuern. Bauinspektor Sckell wurde mit dem Bau beauftragt, als Baumaterial wurden die Steine des zerstörten Schlosses verwendet. Die Häuser stehen noch heute in einer Flucht, mit gleicher First- und Traufhöhe sowie sehr ähnlichen Tür- und Fensterformen. Aber sie sind nicht identisch, wie man in den nachfolgenden Aufgaben herausfinden kann. Und dass noch heute Regierungsbeamte hier zu finden sind, fällt ebenfalls auf:

a = 2 Mal die Anzahl der Laternen am Prinzenhaus
b = Anzahl der runden Fenster an (der Straßenfront von) Reithaus und Marstall + 1
c = Anzahl der Eingänge von der Straße aus in Reithaus und Marstall
d = (Gebäudebreite in Fenstern – Anzahl der Kellerluken) des Hauses, das 1803 verkauft wurde

Station 2: N50° 44.ab7' E008° 17.cd4'
Das Aussehen dieses Ortes ist immer wieder in der Diskussion. In den letzten Jahren wurde häufig der Bodenbelag kritisiert. Bis 1968 war das Aussehen des Platzes übrigens fast 250 Jahre lang praktisch unverändert geblieben. Uns interessiert heute der Brunnen.

E = Summe aller Blätter in den Wappen + Summe aller Hämmer in den Wappen
F = Summe aller Blätter in den Wappen + Summe aller Hämmer in den Wappen - 2 Mal die Summe aller Löwen in den Wappen

Station 3: N50° 44.E0' E008° 17.F0'
Hier scheinen sich Seefahrer zu treffen.  ;-) Im 18. Jahrhundert haben hier noch Fürsten gewohnt, insofern ist es nicht verwunderlich, dass dieses Haus als erstes in Dillenburg tapezierte Zimmer hatte! Über der Tür findest Du ein Fahrzeug, das Du hier nicht erwartest. Darüber ein Schmuckstück, das hier allerdings nicht wirklich überrascht. Die Hausnummer ist ghi.

Station 4: N50° 44.[h*i+3*g][i+i]4' E008° 17.[g][i*i]2'
Biegt hier vor der doppelten Laterne ab und gehe an der einzelnen Laterne (rechts oder links) vorbei. Am Ende angekommen, wendet Euch nach rechts und geht zu

Station 5: N50° 44.[h*i+i][2*i-1]2' E008° 17.[g][g+h+i+1]0'
Graf Johann V. erreichte durch ein Gesuch beim Erzbischof von Trier, dass in dieser Kirche ab 1490 der Gottesdienst mit allen Sakramenten abgehalten werden durfte. Dies war von großem Vorteil, denn zuvor wurde die Stadt mehrfach während der Abwesenheit ihrer Bürger zum Gottesdienst in der Kirche auf dem Feldbacher Hof überfallen und ausgeraubt. Seit 1510 kann man die Walpurgis-Glocke läuten hören. 1530 wurde die Reformation übernommen, Dillenburg war damit eine der ersten Städte. In der Kirche wurden zwei Emporen gebaut, so dass heute rund 1000 Gläubige die Gottesdienste besuchen können. Hier sind die Gräber von Wilhelm dem Reichen und Juliane von Stolberg (Eltern des Prinzen Wilhelm I. von Oranien). In einer Seitengruft befinden sich die Särge der letzten Fürstenfamilie des Dillenburger Schlosses.
Neben der Kirche finde man ein weiteres interessantes Haus mit einer auf Holz angebrachten Inschrift:
"Erbaut 1xkj - 1xkk durch [...] "

Der weitere Weg führt Euch an einer Mauer entlang - diese wurde 1525 von Festungsbaumeister Ulrich von Anspach errichtet. Wenn Ihr am nächsten Wegpunkt angekommen seid, habt Ihr sicherlich eine Idee, warum sie "Hohe Mauer" genannt wird. ;-)

Station 6: N50° 44.kj5' E008° 17.jk3'
Falls Ihr die Aussicht noch nicht genossen habt, geht nochmal eine Treppe runter und nach rechts bis vorne an die Mauer. Das Haus rechts von Euch ist auf den ältesten Zeichnungen des Schlosses bereits zu erkennen! Im unteren Bereich des Hauses gab es einen ausgehöhlten Holzklotz, in dem die Füße eingeschlossen wurden, den "Stock". Einer der so festgehaltenen Insassen war höchstwahrscheinlich Jan Rubens, der Vater des Malers Peter Paul Rubens, der mit der zweiten Ehefrau des Prinzen von Oranien (Anna von Sachsen) ein Kind gezeugt hatte...
Nun aber zu dem Bauwerk an den Koordinaten: Eigentlich sollte dieses Bauwerk ein Gefängnis werden... doch es kam anders als man dachte. Macht Euch am besten erst mal Licht, der Schalter befindet sich am Geländer. Das Bauwerk konnte dennoch auch so ganz gut genutzt werden, Informationen hierzu gibt es in dem Holzrahmen nebenan.

P = (Durchmesser + Abstand zum Wasser) * Gesamthöhe + 67
Q = (Gesamthöhe - Durchmesser) * Gesamthöhe - 4

Station 7: N50° 44.P' E008° 17.Q'
"Je maintiendrai Nassau." bedeutet soviel wie "Ich werde Nassau wahren; Ich werde standhalten; Ich werde Nassau nicht aufgeben." Später ließ die hier dargestellte Person das Wort "Nassau" weg und bis heute ist dies der Wappenspruch der Niederlande. Oberhalb des Spruchs (und unterhalb der Schnecke) findet Ihr "ruhig in stürmischer See", dies ist die Übersetzung des lateinischen Spruchs auf der gegenüberliegenden Seite an gleicher Stelle. Diesen könnt Ihr über dem Eingang der nächsten Station wiederfinden.

r = Anzahl der Knöpfe am linken Schuh
s = Jahr der Königin - 2000
t = Häufigste Ziffer auf der Vorderseite (z.B. "1988": die 8 ist die häufigste Ziffer)
u = Anzahl der Knöpfe am rechten Schuh

Station 8: N50° 44.rs0' E008° 17.tu0'
Die Gesamtbaukosten betrugen 29.122 Taler, davon übernahm Prinzessin Marianne der Niederlande 18.000 Taler. Ziel war es, ein bleibendes Denkmal für den Prinzen von Oranien, Wilhelm I. von Oranien, zu schaffen.
Vier Jahre nach der Zerstörung des Schlosses wurden 19 unbeschädigte Kanonen per Schiff nach Rotterdam gebracht - 5.439 Kugeln wurden an die Eisenhütten an der Lahn verkauft, weil man sonst für die etwa 550 Zentner an 21 Zollstellen zwischen Dillenburg und Rotterdam hätte zahlen müssen... es verblieben ein paar Alarmkanonen in Dillenburg, die später aber auch abtransportiert wurden. Die heute hier (im Sommer) vorhandenen Kanonen wurden 1995 für 15.000 DM gekauft, nachdem man vor einer Nachgießaktion für die Wartburg angesprochen wurde, um Kosten zu reduzieren. Die Vorlage der Kanone wurde 1691 in Sachsen gegossen und steht heute auf der Wartburg. Das Rohr der Kanone hat eine Lauflänge von 1,4 m und einen Durchmesser von 8,5 cm. Ostern 1996 wurden sie hier vorgestellt und im Rahmen eines Festes unter dem Motto "Spektakulum mit Pulverdampf" auch ausprobiert. Die angebrachten Schlösser haben also ihren Grund ...

Der Höhepunkt dieser Tour: Geht zur Bank am erhöhten Punkt. Vor der Bank findet ihr ein Objekt und auf dessen Oberseite ein
- Kreuz: v = 2
- Dreieck: v = 3
- Rothaarsteigsymbol: v = 8
- Westerwaldmarkierung: v = 9

Der Cache ist ein loser grau-schwarz gemusterter "Stein" im Grünen. Man muss NICHTS außer diesem etwa faustgroßen "Stein" bewegen. BITTE haltet Euch daran, KEINERLEI GRABUNGEN!!! Und bitte auch nicht besser verstecken oder stärker tarnen.

Y = P - (k + i + v) + 8
Z = Q - (v * F) - (u + b + v) - 25

CACHE: N50° 44.Y' E008° 17.Z'

Dillenburg

 
Vorschlag für den Rückweg: Der zweifellos meistbesuchte Baum Dillenburgs befindet sich bei N50° 44.216' E008° 17.144' - auf einem Stein am Rande des Platzes findet man weitere interessante Informationen. Von hier aus geht man bergab bis zur Kreuzung, rechts ab weiter bergab, so kommt man auf kürzestem Weg Richtung Ausgangspunkt.

Dieser Cache ist auch auf geocaching.com veröffentlicht. Es ist daher möglich, dass hier nicht alle Finder geloggt haben.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Oyvpxg nhs qvr npughaqfvromvt, erpugf qnarora nz Obqra qverxg nz Bowrxg.

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Naturpark Lahn-Dill-Bergland (Info)

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Logeinträge für Prinz von Oranien    gefunden 12x nicht gefunden 0x Hinweis 7x

Hinweis 07. Dezember 2011 mic@ hat eine Bemerkung geschrieben

Dieser Cache ist auf geocaching.com (GCZ7PP) archiviert und hier nicht mit dem Attribut "OC only" versehen. Das letzte Funddatum liegt lange zurück und die Logs bei geocaching.com lassen darauf schließen, das der Cache nicht mehr existiert. Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollten sich später neue Aspekte ergeben und der Cache wieder aktiviert werden, so kann dies durch den Owner selbstständig über die Funktion "Cache bearbeiten" erfolgen.

mic@ (OC-Guide)

Hinweis 13. Mai 2010 tobsas hat eine Bemerkung geschrieben

An den verlängerten Himmelfahrts- und Pfingstwochenenden finden auf dem Schlossberggelände Veranstaltungen statt, teilweise mit Eintritt. Der Cache ist zwar vor Ort, aber wegen des zu erwartenden großen Publikumsandrangs und der daher problematischen Suche deaktivieren wir den Cache für diese Zeit.

Viele Grüße,
tobsas

gefunden 11. Juni 2009 Styrnir and Styrnia hat den Geocache gefunden

Heute bei leider schlechtem Wetter zusammen mit "Das ist der Hammer" (auch wenn es da ja im Moment keine Dose am Ziel gibt) gemacht. War unser erster Multi, vielen Dank fuer den schoenen Rundgang Laughing

TFTC
styrnir and styrnia

gefunden 31. Mai 2009 Snailpush hat den Geocache gefunden

Ein echt schöner Cache durch Dillenburg.
Auf halber Strecke haben wir das Team Basc80 getroffen und beschlossen.dass 8 Augen mehr sehen als 4. So war es dann auch.Trotz Mittelaltermarkt rund ums Finalgebiet fand Team Basc80 die Dose als Erster.
Das Logbuch ist aber mehr als voll!!!

TFTC Team Snailpush

Grüße an Bastian und Greta (Ihr habt übrigens genau am gleichen Tag wie wir angefangen.Aber euer Suchradius ist definitiv größer!)

gefunden 21. Mai 2009 Oskarbingo124 hat den Geocache gefunden

Vielen Dank für den schönen Stadtcache. Es war sehr interessant und viele Plätze laden zum Verweilen ein. Den Cache haben wir mit einiger Mühe gefunden, um ehrlich zu sein, wäre es uns ohne den Hinweis wohl sehr schwer gefallen. Oskarbingo124 [Angela, Frank & Nicole]