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Flakbatterie Gut Schwartenbek

 Flakbatterie am Kanal

von epetter     Deutschland > Schleswig-Holstein > Kiel, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 54° 21.078' E 010° 03.022' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:30 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 11. März 2007
 Gelistet seit: 09. März 2007
 Letzte Änderung: 13. Juni 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC3079
Auch gelistet auf: geocaching.com 

9 gefunden
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Beschreibung   

Als leicht zu erreichendes Ziel mit strategischer Bedeutung war Kiel schon früh vom Luftkrieg über Deutschland betroffen. Zum Schutz wurde ein Ring aus Flakbatterien um Kiel herum angelegt. Heute ist nur noch wenig davon zu sehen. Die meisten Anlagen wurden nach dem Krieg von dem Engländern gesprengt.

Dieser Cache führt durch die Trümmer einer weiteren dieser Anlagen. Nur wenig weist noch darauf hin, dass hier eine ausgedehnte Anlage existiert hat. Sie ist mit einem Nadelwäldchen überwachsen.

Die Anlage zieht sich unter dem ganzen Wäldchen hin. Die Bunker sind nach dem Krieg nur teilweise und dann sehr nachlässig gesprengt worden.

Der mittlere Teil der Anlage ist wohl nach dem Kreig noch als Lagerkeller genutzt worden. Auf alle Fälle wurde er noch lange Instand gehalten.

Weitere Infos findet Ihr unter http://www.spurensuchesh.de/flaschwa.htm

Wie dicht die Abwehrstellungen lagen, sieht man daran, dass die nächste Flakstellung in Ottendorf (GCYZGH) nur 2000m entfernt ist.

Wie die meisten Stellungen lag auch diese Batterie auf einem herausragenden Punkt im Gelände mit schöner Aussicht.

Heute dient der Ort den Jägern immer noch als Anschlag.

Die hervorragende Lage wurde aber schon wesentlich früher erkannt, wie der kleine Grabhügel nebenan erkennen lässt. (siehe WP unten)

Für diejenigen, die es noch nicht kennen: Ab und zu lässt sich nördlich von hier das seltsame Phänomen "fahrender, mehrstöckiger Häuser" beobachten. Achtet einmal darauf. Der Samstag ist dafür aber kein guter Tag.


Der Cache führt Euch einmal über die Anlage. Neben dem Startpunkt gibt es zwei Zwischenstationen bis zum Final. Die Länge des Weges beträgt keine 500m.

Die zweite Zwischenstation und der Final liegen nur wenige Schritte auseinander. Es kann also sein, dass Ihr gleich den Final findet. Macht nichts.

Achtung!
Es gibt keine Verbotsschilder hier - aber einen alten Gefahrenhinweis, den man ernst nehmen sollte. Der Untergrund weist viele, große Löcher auf. Und ab und zu scheinen größere Bereiche leicht abzusacken. Bei Regenwetter und Schnee sollte besondere Vorsicht walten. Für Kinder ist das Gelände eher ungeeignet.

Einige Stationen liegen etwas "im Dunkeln". Ohne eine kleine Leuchthilfe sind hier sehr gute Augen, sensible Finger und deutlich mehr Zeit gefragt.

Es gibt nur zwei Wege zum Cache. Ihr findet Sie über die in den Waypoints angegeben Parkplätzen. Dort ist jedesmal Schluss für Motorfahrzeuge. Dahinter beginnt Privatgelände.

Je nach Ausgangspunkt ist es ein Weg von 500m - 1000m vom Parkplatz zum Startpunkt. Die Anlage selber bildet den Endpunkt einer Sackgasse.

Trotz der Abgelegenheit des Ortes gibt es hier erstaunlich viel Publikumsverkehr. Jogger, Reiter und Motorradfahrer (trotz Durchfahrverbot) nutzen diese Sackgasse ebenso als Wendepunkt wie Spaziergänger und Hundebesitzer. Und man erregt durchaus Aufsehen, wenn man dort sucht. Die Jäger hatte ich ja schon erwähnt.

Nach der Suche bitte den letzten Hinweis beachten!


Cache: 1,1l Dose - Logbuch und Bleistift bitte drinnen lassen.

Auch veröffentlicht unter OC.de

letzte Cachecontrolle: 11.03.2007



  PrefixLookupNameCoordinate
available Reference Point G1 GB01 Grabhügel (Reference Point) N 54° 21.178 E 010° 03.106
Note: Grabhügel neben der Stellung. Leider weis ich nicht, ob stein- oder "erst" bronzezeitlich.
available Parking Area P1 PK01 Ottendorf (Parking Area) N 54° 20.836 E 010° 03.043
Note: Dichteste Parkmöglichkeit. Wo der Betonweg endet beginnt der Sperrbereich/Privatbesitz.
available Parking Area P2 PK02 Gut Schwartenbek (Parking Area) N 54° 21.204 E 010° 03.690
Note: Der nettere Weg. Von hier Anhöhe rauf und dann rechts. Der direkte Weg ist hier der falsche.
no coordinates Stages of a Multicache S2 ST02 Station 02 (Stages of a Multicache) ???
Note:
no coordinates Stages of a Multicache S3 ST03 Station 03 (Stages of a Multicache) ???
Note:
no coordinates Final Location S4 ST04 Station 04 / Final (Final Location) ???
Note:

Hilfreiches

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Logeinträge für Flakbatterie Gut Schwartenbek    gefunden 9x nicht gefunden 1x Hinweis 3x

Hinweis 24. Februar 2008 epetter hat eine Bemerkung geschrieben

Tja, leider ist wirklich vor dem Zentralbunker nun ein Schloss. Da es sich dabei um eine Extra-Sicherheitsschloss handelt, gehe ich davon aus, dass sich hier nicht zu viel ändern wird. Schade.

EPetter

P.S: Ein - allerdings weniger spektakulärer - Nachfolger ist schon in Planung.

gefunden 04. November 2007 leocat hat den Geocache gefunden

So, heute aber! Unter Anwendung roher Gewalt ließ sich der Zugang dann doch öffnen (danke für den Hinweis bzgl. Brett - manchmal ist man doch etwas "langsam" beim Denken).

Wir haben den TB mal mitgenommen :)

Danke sagen
leocat & tolotus

nicht gefunden 21. Oktober 2007 leocat hat den Geocache nicht gefunden

So ein schönes Gelände, tolle Stationen - und doch blieb der Final vor uns verborgen. Ist er überhaupt noch da? Die drei Stationen fanden wir heute problemlos - aber als wir dann wieder "unter dem Berg" waren - die Anweisung von Station 3 ließ keinen anderen Schluss zu - war es dort sehr aufgeräumt. Von einer Dose keine Spur. Dabei haben wir jeden Balken einzeln gewendet und jeden Luftschacht durchleuchtet. Wir sind dann nach 40 min ergebnislosen Suchens frustriert (und ziemlich durchgefroren) wieder umgekehrt. Hat trotzdem Spaß gemacht - wir versuchen's später nochmal!
Kleiner Tipp vom Owner wäre willkommen. :)

gefunden Empfohlen 13. August 2007 dellwo hat den Geocache gefunden

Im dritten Anlauf mit Diddi* auch den Final gefunden. Sehr schöne Tour in beeindruckender Kulisse.

Danke für den Cache.
Grüße dellwo

gefunden Empfohlen 28. Juni 2007 schmitty hat den Geocache gefunden

An der ersten Station hab ich mangels ausreichendem Licht (nur PDA-Licht) ein wenig länger gesucht, ist auch gut getarnt ;-)

Bei der zweiten Station vermutete ich schon den Final, konnte aber im weiteren Umkreis keinen Zugang finden. Dafür war der Hinweis aber dann doch sehr genau an den Koords. Mit meinen derzeitigen GPS hab ich die Peilung noch nicht so drauf, so dass ich erstmal den Bunker untersucht habe. Da die Türen, wie auch die Lüftungssysteme recht neu sind, vermute ich, das dieser von Wehrmeistern zur Munablage genutzt wurde.

Fündig wurde ich aber nur mit Hilfe des dritten Hinweises!

Eine Runde, die Spaß gemacht hat.

schmitty