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archiviert

 
Normaler Geocache
Likedeeler Goldschatz

 Ein Cache, der nicht jederzeit zu erreichen ist!

von Mystphi     Deutschland > Hamburg > Hamburg

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 53° 32.814' E 009° 51.769' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:30 h 
 Versteckt am: 10. April 2007
 Gelistet seit: 02. April 2007
 Letzte Änderung: 13. Juni 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC322D
Auch gelistet auf: geocaching.com 

17 gefunden
1 nicht gefunden
34 Bemerkungen
8 Beobachter
0 Ignorierer
400 Aufrufe
8 Logbilder
Geokrety-Verlauf
3 Empfehlungen

große Karte

   

Infrastruktur
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Werkzeug

Beschreibung    Deutsch  ·  English


Wer kennt nicht den Namen Klaus Störtebeker? Dieser große Seeräuber, der um 1400 herum als einer der Anführer der sog. Vitalienbrüder oder auch Likedeeler (Gleichteiler) mit seinen Beutezügen auf Nord- und Ostsee die Kaufleute der Hanse zur Verzweiflung trieb, wurde am 20. Oktober 1401 bei einer spektakulären Hinrichtung in Hamburg enthauptet. Seither ranken sich unzählige Gerüchte und Legenden um diesen Helden und die Likedeeler. Eine davon berichtet von einem sagenhaften Goldschatz, den Störtebeker zu Lebzeiten an einem geheimen Ort versteckt haben soll. Mal ist die Rede von den Masten seines Schiffes, in denen dieser Schatz gelegen haben sollte, dann wieder von seinem Unterschlupf in Marienhafe. Sogar auf Rügen und seinem letztem Refugium Helgoland suchten die Schatzjäger vieler Epochen, aber keiner wurde jemals fündig. Muss also der Schatz der Likedeeler für immer im Reich der Legende verbleiben?

Nein! Dem listigen Störtebeker war natürlich klar, dass seine Feinde diesen Schatz im Falle seiner Gefangennahme und seines Todes an den Orten suchen würden, an denen er sich gemeinhin aufzuhalten pflegte. Deshalb wählte er als Lager für den Schatz einen Ort, an den selbst der kühnste Hanseat nicht im Traume zu denken wagte. Er versteckte ihn nämlich mitten auf dem Gebiet seines Erzfeindes. Für diese Operation hatte er einen verbündeten Spion, der den Schatz einschmuggelte und am Elbstrand bei Nacht in einer Steintruhe vergrub. Als einen weiteren Verbündeten hatte er das Wasser, denn der Schatz wurde so vergraben, dass er nur bei ablaufendem Wasser erreicht werden kann, während bei Flut das Wasser wie ein Wächter auf ihm ruht, unerreichbar für Freund wie für Feind.

Wenn Du also vorhast, den Schatz der Likedeeler zu heben, dann solltest Du als erstes einen Blick in den Gezeitenkalender werfen. Nur bei Niedrigwasser und etwa 2 Stunden davor und danach hast Du die Möglichkeit, an den Schatz heranzukommen. Zu den anderen Zeiten ist der Schatz vom Wasser bedeckt. Wenn Du Dir einen passenden Zeitpunkt ausgesucht hast, bewaffne Dich mit einer Schaufel (zur Not geht es auch mit den Händen) und begib Dich zu den angegebenen Koordinaten. Dort stocherst Du dann den Boden ab, bis Du auf etwas Hartes in etwa 20 bis 40cm Tiefe stößt. Das ist der Schatz. Diese Art der Suche ist die sportliche Variante, denn obwohl der Empfang vor Ort fast immer ziemlich gut ist, wirst Du den genauen Lageort wohl nicht treffen, so dass Du schon einen gewissen Umkreis absuchen musst.

Doch wie konnte Störtebeker den Schatz wiederfinden, schließlich gab es zu seiner Zeit noch keine Satellitennavigation? Dazu bediente er sich eines alten Seefahrertricks. Schon damals gab es an dieser Stelle einen Fähranleger, ganz ähnlich dem, der heute dort zu finden ist. Er wurde über zwei Brücken mit dem Festland verbunden. Der Spion stellte sich genau unter den Ostrand der westlichen Brücke und schritt nun langsam entlang dieses Randes auf das Wasser zu. Dabei achtete er genau auf Meister Amsincks Speicherhaus, das auf dem gegenüberliegenden Ufer der Elbe hoch aufragte. Sobald er dieses Haus genau zwischen den zwei Dalben (Befestigungspfähle) sehen konnte, an denen der Anleger festgemacht ist, hielt er an. Genau dort vergrub er den Schatz. Zwar hat sich natürlich im Lauf der Zeit vieles geändert, aber auch heute noch findest Du Anleger, Brücken und Dalben in der Anordnung vor, wie auch Störtebekers Spion sie vorfand. Meister Amsincks Speicherhaus existiert zwar auch nicht mehr, aber an der gleichen Stelle steht heute ein markant herausragendes Hochhaus.

Zur Bergung des Schatzes genügt es, den Deckel der Kiste freizulegen. Es muss nicht die ganze Kiste ausgegraben werden, denn der Schatz selbst befindet sich nach dem Öffnen des Deckels in einem weiteren Gefäß, welches Du herausnehmen kannst. Die Kiste könntest Du auch kaum bewegen, denn Störtebeker und seine Mannen waren ganz andere Kerle als wir heute, so dass sie mit einer fast 50kg schweren Kiste keine Schwierigkeiten hatten.

Ein Wort an die Erwachsenen:
Wenn möglich, nehmt zu dieser Schatzsuche Eure Kinder mit. Nicht nur, dass sie dabei ihren Spaß haben werden, sie sind auch die perfekte Tarnung gegenüber neugierigen Muggelblicken. Denkt beim Tauschen besonders an die Kinder und tauscht nur kinderfreundliche Dinge. Wer Muggelblicke scheut, der sollte diesen Schatz in den Abend- oder Nachtstunden suchen.

Ein Wort an die Kinder:
Wenn Ihr diesen Schatz suchen wollt, dann nehmt Euch unbedingt einen Erwachsenen mit. Der Deckel der Truhe ist sehr schwer, den werdet Ihr ohne die Hilfe eines Erwachsenen kaum aufbekommen. Und das wäre doch wirklich ärgerlich.

Wichtige Hinweise!

  • Der Schatz besteht aus zwei ineinandergesteckten Plastikbehältern. Der äußere, sowie die Steinkiste können durchaus mit Wasser gefüllt sein. Bitte entleert und säubert ggf. den Plastikbehälter und steckt sie wieder so zusammen, dass der innere mit dem Deckel nach oben und der äußere mit dem Deckel nach unten in der Steinkiste zu liegen kommt (die Behälter sind auch beschriftet). Nur dadurch wird sicher verhindert, dass Wasser in den innersten Behälter eindringt.

  • Haltet Euch bitte unbedingt an das angegebene Zeitfenster! Es besteht sonst die Gefahr, dass die Kiste durch Grundwasser oder gar einlaufendes Oberflächenwasser hochgedrückt wird. Ihr seid dann nicht mehr in der Lage, die Kiste wieder abzusenken!!!

  • Bitte grabt nicht an der Uferbefestigung und in der direkten Nähe der Brückenpfeiler. Dort liegt der Schatz nicht.

  • Wenn Ihr den Schatz wieder verstaut und den Deckel geschlossen habt, dann schüttet das Loch wieder vollständig zu und tretet den Sand fest. Das Wasser sorgt anschließend dafür, dass Eure Spuren bei der nächsten Flut verwischt werden.

Viel Spaß, Spannung und Freude wünsche ich Euch bei dieser Schatzjagd auf den Spuren der Likedeeler.

Startinhalt:

- Logbuch und Schreibgerät (bleiben im Cache)
- Erstfinderurkunde und ein Satz "Kanonen"kugeln als Erstfinderbonus
- Der Goldschatz (jeder darf sich etwas nehmen)
- Die Piratenbeute (zum Tauschen)

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Altona-Südwest, Ottensen, Othmarschen, Klein Flottbek, Nienstedten, Dockenhuden, Blankenese, Rissen (Info)

Cache-Empfehlungen von Benutzern, die diesen Geocache empfohlen haben: alle
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Logeinträge für Likedeeler Goldschatz    gefunden 17x nicht gefunden 1x Hinweis 34x

gefunden 08. Mai 2015 carlohh hat den Geocache gefunden

Heute ging es mit dem Juniorcacher auf Schatzsuche. Die richtige Stelle natürlich auf Anhieb gefunden und losgebuddelt.
Komisch....
...hier ist nix.
Wohl doch nicht die richtige Stelle?
Unser Equipment war leider äußerst dürftig, ein viel zu dicker Stocherstock und eine Minischaufel.

Ein wenig in alle Richtungen mit der Kinderschaufel aus Babycacherins Fundus gesucht und dann mit einem Stock bis fast zum Pfeiler und zurück herumgestochert. Etwas hartes gefunden dann und einen 20x20cm großen flachen Stein freigelegt. Die Frustration nahm spürbar zu.

Nach etwa einer Stunde wollten wir wieder abziehen und ich buddelte an der Anfangsstelle mit den Händen noch ein wenig tiefer. Was ist das? Stahldraht? Wo hängt der denn dran? Ist das nicht...

Juchu, wir haben ihn gefunden!
Der ist aber wirklich tief unten.

Dann wurde der Deckel soweit freigelegt, dass kein Sand beim Öffnen reinfällt und die Schatzkiste gehoben.

Was für eine Freude! Danke für diese tolle Idee samt Umsetzung!

gefunden 20. August 2014 powerpeanut hat den Geocache gefunden

GCcom Nachtrag:
Eben noch beim Süderelbe Stammtisch, dann ruck zuck auf die passende Fähre gehüpft um schnell noch hier am heutigen Gezeitenevent teilzunehmen und eeeeendlich mal den Goldschatz heben zu können. Man das wäre doch sonst gelacht für einen Piraten! Unterwegs noch herrlich unter einem schicken Regenbogen durchgefahren, immer gen nebligem Sonnenuntergang, um dann festzustellen, dass das Event gerade beendet werden sollte.. :/
Der Goldschatz war auch schon wieder versteckt.. Sollte es wieder nicht klappen?? Ohje.. Beim letzten Versuch kam ich ja nichtmal zur Fähre, da ein verrückter Muggel versuchte die Berittenen zu beschäftigen....
Doch die Rettung nahte in tapferer Gestalt und vor allem mit Schaufel und ich hatte Glück und konnte endlich mal an den Golddukaten lutschen. :D

Danke und Grüße
powerpeanut
Hamburger Piraterie

gefunden 20. August 2014, 21:00 LadySaratius hat den Geocache gefunden

Heute ging es von der südlichen Seite der Elbe auf nach Teufelsbrück, um den alten Piratenschatz endlich zu heben.
Lange wollten mein Agent und ich dieses Projekt angehen. Aber irgendwie passte es nie so recht rein in die Tourenplanung.
Heute passte alles.
Gemeinsam mit mickyfan und püpsi ging es dann vom Rüschpark aus dem Wetter trotzdem zum Buddeln.

Danke für die tolle Idee und den tollen Cache :-)
Viele Grüße
LadySaratius
Hamburger Piraterie

Hinweis 31. Mai 2011 Mystphi hat eine Bemerkung geschrieben

Da der Cache auf GC seinen Besitzer gewechselt hat und der neue Besitzer hier nicht aktiv ist, archiviere ich diesen Cache auf OC. Vielen Dank für die vielen schönen Logeinträge und Empfehlungen. Der Cache ist weiterhin auf GC logbar.

 

Viele Grüße

Gerald

Hinweis 25. März 2011 Mystphi hat eine Bemerkung geschrieben

Heute endlich mal pünktlich zum Niedrigwasser vor Ort gewesen, um mal die Lage abzuchecken. Ja ja, die Lage ... liegt ja ganz schön tief wieder, die Kiste . Stolze 40cm! Na gut, das haben wir ja schon tiefer gesehen, und genau genommen ist das für einen Zeitraum von 4 Monaten und sandgefüllter Kiste gar nicht so schlecht . Ich habe mich jedenfalls dann doch entschlossen, den Cache heute wieder auszusetzen, zumal die Freilegung der Kiste in diesem Zustand noch durchaus machbar ist. Es kann also hier erstmal weitergehen. Man sollte sich natürlich eine entsprechend lange Stocherstange und eine vernünftige Schaufel mitbringen, wobei die bloßen Hände zumindest auf den letzten Zentimetern doch die beste und effektivste Schaufel sind. Ich wünsche viel Spaß beim Kampf gegen Sand und Fluten .

Viele Grüße
Gerald