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Gotteshäuser: St. Katharina Wenau

 Ein Micro aus der Serie "Gotteshäuser" an einem wundervollen Ort

von Eifel-Go     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Düren

N 50° 47.267' E 006° 19.872' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:45 h   Strecke: 1.5 km
 Versteckt am: 29. Juli 2007
 Gelistet seit: 28. Juli 2007
 Letzte Änderung: 02. Dezember 2013
 Listing: http://opencaching.de/OC3CE0
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

St. Katharina Wenau


Ein Micro aus der Serie "Gotteshäuser" an einem wundervollen Ort.

 


Dies ist eine neue Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher Stammtisch am 04.03.05 beschlossen wurde. Dabei sollen Caches in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt werden, die entweder historisch oder architektonisch eine Besonderheit darstellen. Es ist hierbei völlig egal, welcher Religion diese Häuser angehören. Jeder der an dieser Serie teilnehmen möchte, kann dies tun. Er sollte sich jedoch an die einheitliche Schreibweise halten, damit die einzelnen Caches der Serie zuzuordnen sind. Außerdem ist dieser Absatz zu kopieren und mit in die Beschreibung aufzunehmen. Zusätzlich sollte man wenn möglich, eine Beschreibung des Ortes liefern, damit man auch etwas über dieses Gotteshaus erfahren kann. Der Cache ist bitte so zu verstecken, dass er die Würde des Ortes nicht verletzt. Gegebenfalls ist er so zu platzieren, dass er über eine Wegpunktprojektion zu finden ist und die eigentlichen Koordinaten auf das Gebäude selbst weisen.

 


Im Wehebachtal zwischen Langerwehe und Schevenhütte, am einem der wahrscheinlich schönsten Plätze der Welt, liegt die mittelalterliche Klosteranlage von Wenau. Die Anlage mit ihrer heutigen Pfarrkirche St. Katharina blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück.

 


Kleine GeschichteBlick auf St. Katharina von Westen her
Die Gründung des Prämonstratenserinnenklosters geht auf das Jahr 1122 als Stiftung des Grafen Walram von Limburg zurück. Mutterabtei war das Kloster Floreffe bei Namur in Limburg (Belgien). Bis zum Jahr 1340 bestand Wenau als Doppelkonvent, in dem Männer und Frauen in getrennten Gemeinschaften lebten. Nach der Gründung des Kreuzbrüderklosters Schwarzenbroich wird Wenau als Frauenstift weitergeführt.
Die Anlage hat viele Jahrhunderte überdauert und dabei viele Veränderung, teils auch kriegsbedingt, mitgemacht.

Im Jahr 1542 wird Wenau durch die Truppen Kaiser Karls V. in den Wirren des „Geldrischen Erfolgekrieges“ geplündert.
Am 19. Mai 1561 brennen alle Gebäude ab und der Untergang des Klosters kann nur durch Gütertausch (u. a. des Nothberger Kirchenpatronats) abgewendet werden.
1642 werden die Klostergebäude durch die Truppen Ludwigs XIV. von Frankreich zerstört. Der Wiederaufbau dauerte bis 1678.
Das „Lissaboner Erdbeben“ vom 1. November 1755 beschädigt das Kloster stark (Die Bewohner mussten sich bis nach Ostern 1756 in Bretterhütten aufhalten).
1794 werden die Klöster Wenau und Schwarzenbroich durch französische Truppen beschlagnahmt. Am 21. März 1795 werden alle linksrheinischen Länder der französischen Verwaltung unterstellt.
Mit dem Reichdeputationshauptschluss wird das Kloster Wenau 1802 nach 680-jährigem Bestehen aufgelöst.
1804 wird die Pfarre „St. Katharina“ gegründet.
1944/45 wird die Anlage im 2. Weltkrieg stark beschädigt. Sie wird bis auf den Kreuzgang und einige Nebengebäude bis zum Jahr 1956 restauriert.
1969 werden die neuen Glocken eingeweiht.
Die Restaurierung des östlichen Kreuzgangflügels erfolgt bis 1980.
In den Jahren 1999 bis 2002 erfolgt die Restaurierung des Turmes und der Außenfassade.
Die Erhaltung der Anlage macht es erforderlich, dass immer wieder mal ein Gerüst aufgebaut werden muss.

Die Kirche
Die heutige Pfarrkirche St. Katharina ist eine dreischiffige Basilika mit ihren Ursprüngen im 2. Viertel des 12. Jahrhunderts. Sie wurde mehrfach umgebaut. Im späten 15. Jahrhundert wurde das nördliche Seitenschiff mit dem Nordwestturm angebaut. Der Chor mit dem dreiseitigen Abschluss wurde ebenfalls zu dieser Zeit neu errichet. Ein weiterer Umbau erfolgte im 17. Jahrhundert.
Die barocke Ausstattung der Kirche entstand nach Plänen des Aachener Stadtbaumeisters Johann Gottfried Couven.
Die hölzerne Pieta im Marienaltar des nördlichen Seitenschiffs stammt aus der Zeit um 1520. Die Kreuzigungsgruppe im Triumphbogen ist die älteste vollständig erhaltene im maasländischen Raum und geht auf die Zeit um 1250/1260 zurück. Sehenswert ist die Nonnenempore sowie viele teilweise als Fragmente erhaltene Wandmalereien. In der Westfassade stellen die beiden von Emil Wachter gestalteten Fenster das weihnachtliche und das österliche Festgeheimnis dar.
Die Kirche beherbergt die Kopfreliquie des heiligen Pankratius.
An jedem ersten Sonntag im Monat kann die Kirche nachmittags besichtigt werden.
Wenau liegt am Rheinischen Jakobsweg auf der Etappe von Düren nach Schevenhütte. Die Stele vor der Kirche bietet hierzu weitere Informationen.

Pfarrleben heute
Die Pfarre St. Katharina Wenau deckt die Ortschaften Hamich, Heistern und Schönthal ab. Zahlreiche Aktivitäten sprechen für ein reges Pfarrleben. Dazu gehören neben der Jugend- und Seniorenarbeit, dem caritativen Engagement, auch besondere Veranstaltungen wie der „Wenauer Klosteradvent“ am 2. Adventsonntag oder die „Wenauer Klostersommernacht“ im Sommer. Besonders bei Brautpaaren ist die Pfarrkirche sehr beliebt.
Die Pfarre ist im Internet zu finden unter www.st-katharina-wenau.de .

Der Cache
Der Cache liegt etwas weiter entfernt von der Kirche, so dass die Würde der Kirche und des Friedhofs gewahrt bleiben. Er ist ohne besondere Mühen zu erreichen. Er soll einladen, hier ein wenig zu verweilen. Vom Cache aus ist die Kirche sehr leicht zu finden. Wer ein paar Meter ins Feld gehen kann, wird feststellen, warum das einer der wunderschönsten Orte ist.

Den Eingang zur Kirche findet ihr bei N 50° 47.412 E 6° 20.154 .


Der Cache lässt sich übrigens auch sehr gut kombinieren mit "Die Klostermäuse von Wenau" oder "Jack In The Green" .

Eine Parkgelegenheit findet sich bei N 50° 47.429 E 006° 20.117 oder bei N 50° 47.007 E 6° 19.250.

Bitte immer wieder gut verstecken.
Erstinhalt:
Mini-Logbuch
Cache-Note
Erstfinderurkunde

 

 

Bilder

Spoiler
Spoiler
Blick auf Wenau
Blick auf Wenau
St. Katharina von Westen her gesehen
St. Katharina von Westen her gesehen

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet LSG-Kreis Dueren <Teilflaeche 1> (Info), Naturpark Hohes Venn (Nordeifel) (Info)

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Logeinträge für Gotteshäuser: St. Katharina Wenau    gefunden 32x nicht gefunden 0x Hinweis 6x Wartung 2x

gefunden 23. Oktober 2015, 12:05 DoppelPoeppel hat den Geocache gefunden

Heute die nette Jack in the Green Runde gelaufen. Dabei habe ich dann diesen Abstecher gemacht. Das ist eine besonders schöne Gegend um die Kirche. Danke für das Zeigen! - 12:05 -

gefunden 21. Juli 2015, 20:19 The 8 hat den Geocache gefunden

Schöner Cache!
Danke dafür von The 8

kann gesucht werden 01. Dezember 2013 Eifel-Go hat den Geocache gewartet

Seit 01.12.2013 ist ein neues Döschen da. Es kann wieder gesucht werden.
Team Eifel-Go

momentan nicht verfügbar 17. November 2013 Eifel-Go hat den Geocache deaktiviert

Offenbar ist der Cache weg. Wir bauen eine neue Dose und melden es, wenn sie wieder an Ort und Stelle ist.
Sorry an alle, die ihn nicht loggen konnten.
Team Eifel-Go

Hinweis 18. August 2013 Eifel-Go hat eine Bemerkung geschrieben

Heute haben wir es endlich geschafft und den Cache "runderneuert".
Es gibt eine neue Dose mit einem neuen Logbuch. Und alles ist trocken.
Danke für die Hinweise, dass es "reingeregnet" hat.

Dennoch eine Bitte an alle, die noch kommen:
Nehmt Euch die Zeit und macht die Dose wieder richtig zu. Es ist eine Tüte drumherum. Verwendet diese, solange es geht.
Viel Spaß beim Suchen

Team Eifel-Go