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The Foxtail Legend

 Digger-Jaykay's 8. GeoCache

von Digger-Jaykay     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Hagen, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 21.257' E 007° 33.183' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 1:30 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 16. Januar 2011
 Gelistet seit: 24. September 2007
 Letzte Änderung: 16. Januar 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC42DE

18 gefunden
3 nicht gefunden
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Listing

Beschreibung   

Ich habe diesen Cache aus Naturschutzgründen archivieren müssen.

Otto-Normal-Bürgern und somit auch GeoCachern ist es nicht gestattet einen Fuss in das Gebiet zu setzen. Der Torbogen der Hünenpforte, eines der pittoresken und interessantesten Hagener Naturdenkmale, das vor allem im Sommer anders nicht gesehen werden kann, wird so für die Allgemeinheit unzugänglich gemacht. Mit Ausnahme aller "grün" bekleideten natürlich (Förster, Naturschützer und solchen die es vorgeben zu sein, Waldbesitzer, Behördenvertreter, Jäger, Höhlenforscher und so weiter...). Der "Rest" muss draußen bleiben. So wollen es die Naturschutzgesetze.

 

Cache-Art:
"Multi-Rätsel-Sonder-Cache" (oder so) mit fünf Stationen bis zum Final und ausführlicher Beschreibung.


Die Sage vom "Fuchsschwanzhalter":
(selbst überarbeitete Fassung, Quelle: Gottlieb Vormann: Erzählungen für das Blüthenalter, Verlag W. Langewiesche, Hagen, 1833)

„Die Sage spricht vom Riesentor, das jetzt noch raget weit empor.“

Dem Kirchturm von Elsey gerade gegenüber, findet man auf einer Anhöhe ein natürliches Felsentor von außergewöhnlicher Größe. Eine Felsenkette läuft von der Spitze des Gebirges bis an einen Abhang und bildet nicht weit von der Lenne dieses Tor. Wagt man es, über die Felsen zu klettern, so sieht man in eine schauerliche Tiefe hinab. Zur Rechten prangt im Sonnenschein die neue Limburg und im Tal, am Fuße des Schloßberges, erblickt man die freundliche Stadt. Dieses Felsentor nennt man bis auf den heutigen Tag die »Hünenpforte«. Das Tor ist von der Natur gebildet und soll der Eingang zu einer Riesenburg gewesen sein, wovon man noch die alten Mauern finden soll.

Ein armer Dachdeckergeselle namens Johann kam vor langen Jahren aus dem Bergischen Land, um seinen Meister zu besuchen, der jenseits der Lenne in Hohenlimburg arbeitete. Als er in Hagen angekommen war, fragte er nach dem rechten Weg und erhielt schlechte Nachrichten. Der Weg zur Lenne führte über ein Gebirge. Auf diesem aber hausten noch einige gefährliche Riesen, die aus alten Zeiten übrig geblieben waren. Was sollte der arme Johann machen? Während er noch hin und her überlegte, kam ein Kollege vorbei und reichte ihm freundlich die Hand. »Hör, Bruder,« sagte er, als er dessen Verlegenheit hörte, »ich weiß ein gutes Mittel. Es führt eine Höhle durch den Berg bis nahe an die Lenne und ich habe einen nützlichen Fuchs, den will ich dir mitgeben. Du kannst ihn an seinem langen Schwanz festhalten und er wird dich sicher durch die Höhle führen.« Johann dankte seinem Zunftbruder, der ihn mit dem Fuchs zum Eingang der Höhle brachte. Munter ließ Johann den roten Vierfüßer vor sich hintraben und passte auf, daß ihm dieser nicht entwischte. »Das geht ja vortrefflich,« dachte er, so lange die Höhle noch weit und groß war, daß er aufrecht darin gehen konnte. Nun aber wurde dieselbe immer enger und beschwerlicher und endlich mußte Johann, wie der Fuchs, auf allen Vieren kriechen. »Den schlechten Tag muß man auch vorlieb nehmen,« sagte Johann und kroch geduldig weiter. Bald besserte sich auch wieder der schlüpfrige Weg und er kam dem Höhlenausgang immer näher. Erleichtert sah er endlich in einiger Entfernung das Tageslicht schimmern. Nahe am Ausgang hörte er aber ein sonderbares Geräusch und konnte sich nicht erklären, was es wohl sein möchte. Endlich wagte er sich an den Ausgang und steckte schüchtern den Kopf hervor. Nicht weit davon sprudelte eine Quelle hervor, aus der pflegten die Riesen ihren Durst zu löschen. Einer von denselben lag nahe bei der Quelle im Gras und schlief. Zuweilen kratzte sich der Riese im Schlaf und dieses war das seltsame Geräusch, was unser Johann vernommen hatte. Der arme Johann kroch, so schnell er konnte, mitsamt seinem Fuchs in die Höhle zurück und zitternd an allen Gliedern flehte er: »Gott, helf mir vor dem Riesen, Amen!«
Johann hatte in seiner Angst kaum ein halbes Pater noster gebetet, da hörte er den Riesen gewaltig grunzen, als dieser plötzlich wach wurde. Der Riese erhob sich und ging zur Quelle, um daraus zu trinken. Mit leichter Mühe riß er ziemlich dicke Bäume aus der Erde und wütete fürchterlich. Johann konnte nur die Worte verstehen: »Wenn ich nicht krank wäre, die wären mir in den Hals gelaufen!« Johann war darüber so erschrocken, daß er den Schwanz seines Fuchses endlich los ließ. Das schlaue Tier lief erfreut über seine Freiheit aus der Höhle. Kaum bemerkte es der Riese, da machte er sich auch schon auf, den Reinecke zu erhaschen. Der Fuchs aber lief schnell in den Wald und der Riese stapfte hastig hinterher. Von seinen schweren Tritten erbebte das Gewölbe der Höhle so stark, daß Johann fürchtete, es könne über seinem Kopf zusammenstürzen. Endlich verstummte das Jagdgeschrei in der Ferne und der genug Geängstigte wagte sich aus seinem sicheren Zufluchtsort. Nachdem auch er seinen Durst an der Quelle gestillt hatte, setzte sich Johann erleichtert in den Schatten des Felstores am Höhlenausgang und hielt Ausschau nach einer Furt oder Brücke über die Lenne. Da bemerkte er plötzlich neben sich, in einer kleinen Felsnische, ein kleines Holzkästchen, das durch einen Stein fast ganz verborgen war. Neugierig holte er es hervor und öffnete den Verschluss. Wie erstaunt war er, als er sah, daß darin glitzernde Kleinodien und ein pergamentenes Schriftstück lagen. »Der Inhalt dieses Kästchens entlohnt mich wohl für meinen Schrecken.« dachte er bei sich und machte sich auf, die Lenne zu überqueren. In Limburg fand er schließlich eine Brücke und konnte nach kurzer Zeit seinem Meister sein Abenteuer berichten.
Die Urkunde aus dem Schatzkästchen aber verhalf Johann später zu einer glücklichen Hochzeit, wodurch er vom Stand eines Handwerkers in den Adligenstand aufsteigen konnte.


Digger-Jaykay


Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet LSG-Egge (Info)

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Logeinträge für The Foxtail Legend    gefunden 18x nicht gefunden 3x Hinweis 7x

nicht gefunden 20. Juli 2010 alice hat den Geocache nicht gefunden

Dieser Cache weckte bereits bei meinem ersten Besuch in Holthausen meine Neugier. Heute hatte ich Gelegenheit, ihn anzugehen. Es war ein sehr lohnender Spaziergang, der uns wie gehofft die Hünenpforte und ihre Umgebung zeigte. Geländemässig soweit alles halb so wild und sogar kurze-Hosen-tauglich.

Allerdings konnten wir den Vorfinal nicht finde, schade.

 

gefunden 14. November 2009 cjj2009 hat den Geocache gefunden

Smile Der erste Cache und sofort süchtig!

     Einfach super, hat total Spaß gemacht und wir waren der Hühnenforte noch 

     nie so nahe. Geniale Location!!

     Gruß cjj2009

 

gefunden 07. September 2009 Buttermakrele hat den Geocache gefunden

Wir haben ein paar Anläufe gebraucht, aber last but not least haben wir DEN SCHATZ gefunden. War unser erstes Cache und wir sind total begeistert, toll gemacht, Logbucheintrag haben wir selbstverständlich gemacht und alles wieder fein versteckt.

Out: Goldener Elefant Surprised (die Kinder hätten lieber ne Pfeife gehabt, aber das ist Elternfolter)

In: Matchboxauto, sponsert bei dem jüngsten Mitglied der Truppe (ein Jahr alt) ;-)

Echt toll gemacht und endlich weiss ich wo die Hünenpforte ist, total klasse :-) Nur leider liegt am Finale viel Müll, da hat wohl jemand wild gecampt :-(

Hinweis 27. Juli 2009 Digger-Jaykay hat eine Bemerkung geschrieben

Nachtrag: Ich war zwischenzeitlich (im Juni) noch mal da und habe den TB wieder mitgenommen und über ein TB-Hotel in der Nähe auf die Reise geschickt, weil mir das zu lange dauerte. Die anderen drei TB's aus der Serie "Hagen goes..." waren ja schon lange unterwegs und dieser sollte nicht zu sehr hinterher hinken.

Bitte um Entschuldigung, daß ich vergessen habe, das auch hier zu erwähnen.

CU Digger-Jaykay

nicht gefunden 26. Juli 2009 Franjo87 hat den Geocache nicht gefunden

Den Micro bei Stage 5 auch nach Stunden nicht gefunden Frown
Musste die Suche dann wegen der Abenddämmerung abbrechen.

Mein Cacherinstinkt ist wohl noch nicht so ausgeprägt Cry