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Normaler Geocache
Lieglloch (Höhle)

 ungefährliche Exkursion in die steinzeitliche Vergangenheit von Tauplitz

von BADEBUDE     Österreich > Südösterreich > Liezen

Achtung! Dieser Geocache ist „gesperrt“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 47° 34.374' E 013° 59.970' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: gesperrt
 Versteckt am: 29. September 2007
 Gelistet seit: 08. Oktober 2007
 Letzte Änderung: 09. Oktober 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC4477
Auch gelistet auf: geocaching.com 

3 gefunden
0 nicht gefunden
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Geokrety-Verlauf

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Infrastruktur
Der Weg
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt

Beschreibung   

 Diese Höhle liegt oberhalb von Tauplitz am Fuße der Bergerwand. Von Tauplitz Ort ( Parkplatz Sessellift ) aus erreicht man in einer guten Gehstunde über den Ortsteil Hollam einen weiß/blau/weiß markierten Wanderweg. Wer es etwas kürzer mag, fährt mit dem Auto entlang des Sesselliftes bis zum Hinweisschild der Pfannerhütte ( vgl. Pfannerlehenhütte: im Sommer von MI bis SO ab 11 Uhr geöffnet ) zum Ortsteil Hollam und parkt am besten entlang der Fahrstraße. Dem Fahrweg weiter Richtung Mittelstation folgend, trifft man auf den nach links abzweigenden und anfangs steil bergan steigenden Wanderweg zum Lieglloch ( Gehzeit ab Hollam gut 30 Minuten ).

Die Höhle wurde von Archäologen bereits eingehend untersucht. Die Forscher fanden hier Knochen von Höhlenbären, aber auch eine steinzeitliche Knochenflöte und andere Gegenstände, die darauf hinweisen, dass der Ort einst als Kultplatz genutzt wurde. Sie diente den Steinzeitmenschen wohl auch als Jagdstation, denn in der großräumigen Eingangshalle befinden sich Ritzzeichen.


Da der ehemalige Cache in der Höhle von kleinen Höhlenforschern, die im Kinderprogramm der Gemeinde regelmäßig die Höhle erforschen, gemuggelt wurde, haben wir die neue Dose etwa 30 Meter vor den Höhleneingang plaziert. Leider sind auf Grund der hohen Felswand dort keine genauen ( ca. 5m Abweichung ) Koordinaten zu ermitteln, deshalb gibt es einen Hint. Beim Bergen der kleinen, runden Lock&Lock Dose, in der etliche kleine Tauschgegenstände Platz haben, bitte vorsichtig sein, da man sich knapp oberhalb des gesicherten Weges bewegen muss.


Für den Besuch der Höhle sollte man eine Taschelampe mitnehmen, denn man kann recht weit hineingehen. Das Betreten der Höhle ist ungefährlich, die in der Eingangshalle der Höhle stehenden Bänke laden zu einer Rast und das „Gipfelbuch“ zu einem Eintrag ein.


Den Fund bitte auch auf www.geocaching.com loggen.

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Im Buch  „Sagenhaftes Hinterbergertal, Sagen und Legenden aus Bad Mitterndorf, Pichl-Kainisch und Tauplitz vom Ende der Eiszeit bis zum Eisenbahnbau“ von Matthias Neitsch  habe ich noch folgendes zum Lieglloch gefunden:

Die Lieglsage
Im Hochlamb oberhalb Tauplitz stand einst das Anwesen des Bauern Liegl; und weil sich hinter dem Liegl-Hof am Fuße der Bergerwand eine große Höhle weit in den Berg hineinzieht, nannte man diese Höhle „Lieglloch“.
Einst lebten im Lieglloch drei Wildfräulein, die sehr gutmütig waren. Vom Lieglbauern holten sie sich stets die Milch, wofür sie diesem für Mensch und Vieh das nötige Wasser aus einer Quelle in ihrer Höhle zurinnen ließen. Darüber hinaus ließen sie auf den Wiesen des Lieglbauern, ebenso auf den Äckern, alles bestens gedeihen, so dass es der Bauer bald zu Reichtum und in Tauplitz zu großem Ansehen brachte.
Dies ging über Jahrhunderte gut. Doch nach vielen Generationen wurde plötzlich ein Lieglbauer so überheblich, dass er glaubte, die Wildfräulein nicht mehr zu brauchen. Als an diesem Abend eines der Wildfräulein Milch holen wollte, verweigerte ihm dies der Bauer. Nachdem ihm das Wildfräulein seinen silbernen Gürtel für Milch anbot, sagte er, dass dieser gerade für ein einziges Mal genügte. Das Wildfräulein wurde darauf sehr zornig. Aber als der Bauer nicht umzustimmen war, versprach es, ihm den Gürtel für dieses eine Mal zu überlassen. Damit die Wildfräulein aber weiterhin Milch holen könnten, bot es ihm die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten an: Wenn er den silbernen Gürtel des Wildfräuleins zurück gäbe, könnte er immerwährende Fruchtbarkeit seiner Wiesen und Felder erhalten, anderenfalls könnte er sich Geld wünschen, wozu er den Gürtel um den vor dem Haus stehenden Baum binden und seinen Wunsch aussprechen müsste.
Der Lieglbauer entschied sich dafür, den Gürtel zu behalten und damit Geld zu machen. Kaum war das Wildfräulein gegangen, eilte er mit dem Gürtel zu dem Baum, band ihn um den Baumstamm und schrie, er wollte eine Tischlade voll Geld in Gold haben. Kaum war dieser Wunsch ausgesprochen, als sich mit mächtigem Donnerknall ein greller Blitz entlud, in den Baum mit dem Gürtel des Wildfräuleins einschlug und diesen völlig zerriß. Dem Bauern geschah nichts, doch erfasste ihn große Angst und er rannte in das Haus, versperrte die Haustür und zitterte wie Espenlaub. Als nach Mitternacht einige Burschen beim Lieglbauern vorbeigingen, sahen sie noch Licht in der Stube, und als einer von ihnen neugierig einen Blick durchs Fenster warf, prallte er entsetzt zurück. Am Tisch saß ein Mann ohne Kopf und zählte eine große Menge Goldstücke.
Die Wildfräulein sind seit jenem Tag verschwunden. Das Lieglloch existiert noch heute. Was aus dem kopflosen Lieglbauern geworden ist, weiß man nicht. Die späteren Lieglbauern hatten allerdings große Schwierigkeiten, sich am Hof zu halten. Die Ernten wurden immer geringer, der Wasserzufluss spärlicher. Seit mehr als hundert Jahren ist das seinerzeitige Liegl-Gut nur mehr ein Lehen (Pfannerlehen).

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Im Buch „Sagenhaftes Hinterbergertal, Sagen und Legenden aus Bad Mitterndorf, Pichl-Kainisch und Tauplitz vom Ende der Eiszeit bis zum Eisenbahnbau“ von Matthias Neitsch habe ich noch folgendes zum Lieglloch gefunden:

Die Lieglsage
Im Hochlamb oberhalb Tauplitz stand einst das Anwesen des Bauern Liegl; und weil sich hinter dem Liegl-Hof am Fuße der Bergerwand eine große Höhle weit in den Berg hineinzieht, nannte man diese Höhle „Lieglloch“.
Einst lebten im Lieglloch drei Wildfräulein, die sehr gutmütig waren. Vom Lieglbauern holten sie sich stets die Milch, wofür sie diesem für Mensch und Vieh das nötige Wasser aus einer Quelle in ihrer Höhle zurinnen ließen. Darüber hinaus ließen sie auf den Wiesen des Lieglbauern, ebenso auf den Äckern, alles bestens gedeihen, so dass es der Bauer bald zu Reichtum und in Tauplitz zu großem Ansehen brachte.
Dies ging über Jahrhunderte gut. Doch nach vielen Generationen wurde plötzlich ein Lieglbauer so überheblich, dass er glaubte, die Wildfräulein nicht mehr zu brauchen. Als an diesem Abend eines der Wildfräulein Milch holen wollte, verweigerte ihm dies der Bauer. Nachdem ihm das Wildfräulein seinen silbernen Gürtel für Milch anbot, sagte er, dass dieser gerade für ein einziges Mal genügte. Das Wildfräulein wurde darauf sehr zornig. Aber als der Bauer nicht umzustimmen war, versprach es, ihm den Gürtel für dieses eine Mal zu überlassen. Damit die Wildfräulein aber weiterhin Milch holen könnten, bot es ihm die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten an: Wenn er den silbernen Gürtel des Wildfräuleins zurückgäbe, könnte er immerwährende Fruchtbarkeit seiner Wiesen und Felder erhalten, anderenfalls könnte er sich Geld wünschen, wozu er den Gürtel um den vor dem Haus stehenden Baum binden und seinen Wunsch aussprechen müsste.
Der Lieglbauer entschied sich dafür, den Gürtel zu behalten und damit Geld zu machen. Kaum war das Wildfräulein gegangen, eilte er mit dem Gürtel zu dem Baum, band ihn um den Baumstamm und schrie, er wollte eine Tischlade voll Geld in Gold haben. Kaum war dieser Wunsch ausgesprochen, als sich mit mächtigem Donnerknall ein greller Blitz entlud, in den Baum mit dem Gürtel des Wildfräuleins einschlug und diesen völlig zerriß. Dem Bauern geschah nichts, doch erfasste ihn große Angst und er rannte in das Haus, versperrte die Haustür und zitterte wie Espenlaub. Als nach Mitternacht einige Burschen beim Lieglbauern vorbeigingen, sahen sie noch Licht in der Stube, und als einer von ihnen neugierig einen Blick durchs Fenster warf, prallte er entsetzt zurück. Am Tisch saß ein Mann ohne Kopf und zählte eine große Menge Goldstücke.
Die Wildfräulein sind seit jenem Tag verschwunden. Das Lieglloch existiert noch heute. Was aus dem kopflosen Lieglbauern geworden ist, weiß man nicht. Die späteren Lieglbauern hatten allerdings große Schwierigkeiten, sich am Hof zu halten. Die Ernten wurden immer geringer, der Wasserzufluss spärlicher. Seit mehr als hundert Jahren ist das seinerzeitige Liegl-Gut nur mehr ein Lehen (Pfannerlehen).


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Eingangsbereich Höhle
Eingangsbereich Höhle
Blick aus der Höhle
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Logeinträge für Lieglloch (Höhle)    gefunden 3x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

OC-Team gesperrt 09. Oktober 2016 mic@ hat den Geocache gesperrt

Der Benutzeraccount wurde deaktiviert.

gefunden 27. September 2009 Controler66 hat den Geocache gefunden

Smile TFTC Controler66

Nach kurzen heftigen Anstieg die Höhle gefunden und auch den Cache.

zuletzt geändert am 14. Februar 2017

  Neue Koordinaten:  N 47° 34.374' E 013° 59.970'

gefunden 31. Oktober 2007 Samuel9999 hat den Geocache gefunden

Diesen schönen Spaziergang von der Pfannerhütte gestartet leider im Moment geschlossen. Da der Weg laut GPS nicht mehr so weit anzeigte gleich den Pfeil nach oben in der Hoffnung auf den Weg zu stossen. Als ich an der Höhle ankam fand ich auch den Weg bin wohl zu weit links angewesen aber dass macht das Spiel auch so interessant.
Aussergewöhnliche Höhle die ich sonst nie gefunden hätte.
Danke für den schönen Cache

Gruss Christian
in-kl.Fingerbord
out-Figur

gefunden 06. Oktober 2007 pantani98 hat den Geocache gefunden

Haben den doch sehr steilen Aufstieg durch den zerstörten Wald geschafft und wurden durch eine tolle Höhle belohnt. TFTC.

  Ursprüngliche Koordinaten:  N 47° 34.***' E 014° 00.***'