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MCT2: Von Drachen, Affen und Eiern

 Willkommen zu einer Geocache-Tour durch die Muenchner Innenstadt. In diesem Teil geht es durch das Graggenauviertel mit

von Knopfauge     Deutschland > Bayern > München, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 48° 08.252' E 011° 34.521' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Versteckt am: 20. Februar 2005
 Gelistet seit: 18. Oktober 2007
 Letzte Änderung: 23. Februar 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC45A0
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Willkommen zu einer Geocache-Tour durch die Muenchner Innenstadt. In diesem Teil geht es durch das Graggenauviertel mit interessanten und teilweise weltberuehmten Sehenswuerdigkeiten./pNatuerlich koennen hierbei nicht alle Sehenswuerdigkeiten angegangen werden. Auch wird auf Hinweise auf andere Caches weitgehend verzichtet (Aktualitaetsfrage). Wir hoffen trotzdem, dass Ihr viel Spaß bei diesen Touren haben werdet.

Die Beschreibung steht hier auch als PDF zur Verfuegung: Munich City Tour 2
PDF nur mit Aufgaben, ohne Beschreibungen: MCT2 Aufgaben

Dauer: ca. 50 Minuten.
Laenge: ca. 1,4 km
Letzte Kontrolle: 05. August 06

Start: Neues Rathaus

N48 08.252
E11 34.521

An diesen Koordinaten befindest Du im Prunkhof des Muenchner Rathauses.

Das Neue Rathaus wurde von 1867 bis 1909 von Georg von Hauberrisser im neu-gotischen Stil erbaut, der damals Mode war. Der Komplex aus Back- und Muschelkalkhaustein hat sechs Innenhoefe, darunter den sehenswerten Prunkhof mit Wendeltreppenturm. Historische Gestalten bevoelkern als Bauplastik die fast 100 m lange Frontfassade. Das Rathaus ist in weiten dem mittelalterlichen Rathaus in Bruessel nachempfunden.

Der 85 m hohe Mittelturm mit dem Müuechner Kindl an der Turmspitze, enthaelt eines der groessten Glockenspiele Europas. Die 43 Glocken der mechanischen Uhr spielen vier verschiedene (von insgesamt 24 möglichen) Melodien (zugegebenermaßen leicht verstimmt), zu denen insgesamt 32 Figuren den Schaefflertanz (seit 1683 Zunfttradition; damals gingen die Schaeffler nach der Pest als erstes auf die Straße und tanzten als Zeichen der Zuversicht. Heute findet dieser Tanz nur noch alle sieben Jahre zwischen Neujahr und Aschermittwoch statt. Der Naechste im Jahr 2012) und ein Ritterturnier bei der Hochzeit des bayerischen Herzogs Wilhelm V. mit Renate von Lothringen im Jahr 1568 darstellen.
Abends um 21 Uhr zeigen sich zusaetzlich ein Muenchner Nachtwaechter und das Muenchner Kindl (das eigentlich ein Moench ist und an die Gruendungszeit erinnert), von einem Engel gesegnet, in den Erkern des 7. Geschosses

Der Rathausturm besitzt auch eine Aussichtsgalerie an der Spitze, die mit einem Lift erreicht werden kann.

Am suedwestlichen Eck des Rathauses windet sich ein Lindwurm empor. Dieser soll über Muenchen geflogen sein und blies seinen todbringenden Atem in die Gassen und Haeuser. Er liess sich dann am Schrannenplatz nieder. Ein paar mutige Maenner brachten dann diesen Drachen mit einem einzigen, gut gezielten Kanonenschuss zur Strecke. Die Stadt war gerettet.

Auf der oestlichen Seite des Rathauses blickt Herzog Heinrich der Loewe auf seine Salzstraße. Er zerstoerte im Jahr 1156 die eintraegliche Isarbruecke bei Foehring, die Bischof Otto von Freising gehoerte, und leitete saemtlichen Verkehr zwischen Reichenhall und Augsburg über eine neu erbaute Brücke ?bei den Moenchen? (also bei Muenchen). Der erboste Bischof beschwerte sich zwar beim Kaiser, aber die Bruecke durfte bestehen bleiben. Allerdings musste Heinrich der Loewe ein Drittel der Zolleinnahmen an Bischof Otto abgeben.

Auch heute sind noch der Oberbuergermeister, Ratsfraktionen, Sitzungssaal und kleine Teile der Stadtverwaltung im Rathaus untergebracht. Im Neuen Rathaus und auf dem Marienplatz finden in der Regel auch die Empfaenge und Ehrungen für erfolgreiche Muenchner Sportler und Mannschaften statt.

Der Platz vor dem Rathaus war seit der Gruendung der Stadt 1157/58 deren Handelszentrum, wo fast taeglich die verschiedenen Maerkte stattfanden. Letztere wurden 1801 verlegt und kamen 1807 auf den Platz, auf dem er sich heute noch als "Viktualienmarkt" befindet. Mehr hierzu bei ?MCT1?

Du befindest Dich im Prunkhof, wo unsere Tour beginnt.

A = Anzahl der abgebildeten Personen ueber dem Eingang zum Ratskeller

Verlasse über den suedlichen Durchgang den Prunkhof.

B = Anzahl der abgebildeten Wappen der Partnerstaedte Muenchens im Durchgang

Wann dankte die Landesahuptstadt Muenchen den amerikanischen Streitkräften für die Befreiung?

C = Letzte Ziffer der Anbringung der Dankesschrift
D = ?Tag der Anbringung? ? ?Tag der Befreiung?

1) Der kletternde Affe

N 48°.08. C (A * A) (B + C)
E011°34 . B D D

Um dort hin zu gelangen gehe erst am ?Beck am Rathauseck?, einem renommierten Kaufhaus seit 1861, vorbei und folge dann der Straße nach links.

Auf dem Weg zu den naechsten Koordinaten ist links der ?Weinstadl?, Muenchens ältestes noch erhaltene Buergerhaus, das vor ca. 450 Jahren erbaut wurde. Es diente viele Jahre lang als Stadtschreiberei und ist mittels ?Lueftlmalerei? verziert (vgl. GC ?Ammertal ? der Ort?).

Bei der Hausnummer 12 befand sich jahrelang der Loewenzwinger der bayrischen Herzoege. Herzog Albrecht spazierte vor rund 400 Jahren sogar mit einem zahmen Loewen durch die Stadt. Die Begeisterung der Muenchner Bürger hielt sich aber verstaendlicherweise zurueck ?

Der Strassennamen verraet bereits, wo dieser Weg enden wird und durch das suedliche Tor kann der Innenhof betreten werden. Ludwig der Strenge ließ diese Anlage sowohl gegen innere als auch aeussere Feinde an der Nordostecke der damaligen Stadt als ?Ludwigsburg? anlegen. Eine genaue Bauzeit ist aber nicht bekannt.

Hier ist Kaiser Ludwig der Bayer vor über 600 Jahren geboren worden. Er war es, der den Muenchnern erlaubte, die kaiserlichen Farben Schwarz/Gold in ihr Stadtwappen (Muenchner Kindl) aufzunehmen.

?Der Vater von Ludwig besass ein kleines, zahmes Aeffchen, das frei in der Burg herum laufen durfte. Es war bei den Bewohnern der Stadt sehr beliebt, denn es erfreute alle mit seinen komischen Spaessen. So hatte das Aeffchen auch oft zugesehen, wie die Amme den kleinen Ludwig auf dem Arm hielt und hin und schaukelte. Als die Amme einmal das Zimmer verließ, hob der Affe das Baby aus seinem Bettchen, warf es ein wenig in die Luft und fing es wieder auf. Als die Amme ins Zimmer zurück kam und sah, was das Aeffchen mit dem Baby anstellte, schrie sie vor Entsetzen. Darueber erschrak nun wieder der Affe so sehr, dass er das Kind ganz fest an sich drueckte und davon raste, die Amme und andere Bedienstete hinterher. Die Jagd ging durch die Burg bis auf den Dachboden, wo ungluecklicherweise eine Dachluke offen stand. Durch diese schluepfte das Aeffchen mit dem Kind hindurch und kletterte auf die Turmspitze. Jetzt liefen alle in den Hof und breiteten Decken aus, falls das Kind herunter fallen sollte. Auch die Eltern standen schreckensbleich dabei. Weil nun alle vor lauter Angst still und leise wurden, beruhigte sich der Affe wieder und schluepfte durch die Dachluke zurueck ins Haus, um dort den kleinen Prinzen wieder in sein Bett zurück zu legen."
Daher heißt das oben und unten spitz zulaufende Tuermchen ?Affentuermchen?.

E = Wie viele Jahre dauerte der Wiederaufbau des Alten Hofes nach dem Zweiten Weltkrieg?
F = ?WAM? hat in der Naehe die Musik zu einer Oper komponiert. Wie lautet die Hausnummer lt. Steintafel?

Wird der ?Alte Hof? durch das Nordtor verlassen, so kann links ein Reiterstandbild mit Kaiser Ludwig den Bayern hoch zu Roß gesehen werden.

2) Verniedlichung des Platzes

N 48°08.(E : 10)(E ? F ? B)(F- C)
E011°34.(F + C) D C

Wilhelm V. gab am 27. September 1589 den Bau des Hofbraeuhauses als Brauerei zur Versorgung von Hof und Bediensteten in Auftrag, worauf auch der Name zurueckgeht. Der Zweck des Baus war es, die Ausgaben des Hofes zu senken, da das Bier zuvor kostspielig aus der niedersaechsischen Hansestadt Einbeck importiert oder von privaten Brauereien gekauft wurde. Als Planer und Baumeister verpflichtete man den Braumeister des Benediktinerklosters Geisenfeld in der Hallertau, der das Hofbraeuhaus am alten Hof in Muenchen errichtete. Mit der Fertigstellung wurde Pongratz auch der erste Braumeister im braunen Hofbraeuhaus, wo er das starke Muenchener Braunbier braute. Am 10. Juni 1602 starb Hans Sigmund von Degenberger. Er war der letzte maennliche Nachkomme des in Schwarzach im bayerischen Wald ansaessigen Grafengeschlechts der Degenberger, die in Bayern das alleinige Vorrecht inne hatten Weißbier zu brauen. Der gesamte Besitz der Degenberger einschließlich des Privilegs fiel zurück an die Wittelsbacher.

Ab 1604 wurde das herzoegliche Bier auch an die Hoefe in Landshut, Straubing und Regensburg verkauft. Die gestiegenen Produktionsmengen ließen die Kapazitaeten des Hofbraeuhauses bald knapp werden, so dass man 1605 beschloss, die Weissbierproduktion in einen Neubau auszulagern. 1607 war das weisse Hofbraeuhaus am Platzl, dem heutigen Standpunkt des Hofbraeuhauses, fertiggestellt und 1608 wurden auch die Sudstaetten für das Braunbier dorthin verlegt. Das braune Hofbraeuhaus stellte seine Brautaetigkeit ein. Der geschaeftssinnige Maximilian errichtete auch in anderen bayerischen Staedten Hofbraeuhäuser. Im Jahr 1610 erlaubte er den Bierverkauf an Wirte und Privatleute, und bald verpflichtete er die Muenchener Wirte durch das Schankrecht dazu, auch das Hofbraeu-Bier auszuschenken. Im Jahr 1828 verfuegte Ludwig I. die Gastung: Es war also fortan erlaubt, die Bevoelkerung im Hofbraeuhaus zu bewirten. 1844 setzte er den Bierpreis deutlich unter das damals uebliche Niveau, um dem Militaer und der arbeitenden Klasse einen gesunden und wohlfeilen Trunk zu bieten.

Mit dem zunehmenden Tourismus in Muenchen erfreute sich das Hofbraeuhaus steigender Beliebtheit, so dass Prinzregent Luitpold 1896 beschloss, die Brauerei in die Innere Wiener Straße am Gasteig im Stadtteil Haidhausen zu verlegen und den Gastbereich des Hofbraeuhauses stark vergroessern und im Stil der Neorenaissance umbauen zu lassen. Am 22. September 1897 wurde das Hofbraeuhaus in seiner neuen Form, die größtenteils der heutigen entspricht, wieder eröffnet.

1945 wurde das Hofbraeuhaus im zweiten Weltkrieg bei dem Bombardement Muenchens durch die Alliierten bis auf die Schwemme vollständig zerstoert. Zur 800-Jahrfeier Muenchens 1958 konnte die Rekonstruktion mit der Wiedereroeffnung des Festsaals abgeschlossen werden. Bis heute ist das Hofbraeuhaus Attraktion für Touristen aus aller Welt. Es zaehlt taeglich bis zu 35.000 Besucher und erwirtschaftet dem bayerischen Staat jaehrlich Einnahmen in zweistelliger Millionenhoehe. In Las Vegas wurde 2004 eine originalgetreue Nachbildung des Hofbraeuhauses unter Lizenz errichtet.

Von seiner Gruendung an war das Hofbraeuhaus stets im Besitz des bayerischen Staates. Zur Zeit der Koenige hieß es koenigliches Hofbraeuhaus, die jetzige offizielle Bezeichnung lautet staatliches Hofbraeuhaus.

Das 1935 entstandene "Hofbraeuhaus-Lied" zaehlt heute weltweit zu den beliebtesten Stimmungsliedern und gehoert zum Repertoire wohl jeder Blaskapelle. Der eingaengige Refrain des Gassenhauers lautet: "In Muenchen steht ein Hofbraeuhaus - oans, zwoa, g'suffa".

Das "Hofbraeuhaus-Lied" komponiert hat Wilhelm "Wiga" Gabriel aus Berlin (!). Das Stueck, musikalisch ein Walzer, wurde 1936 zum Karnevalsschlager und fand so auch seinen Weg ins Hofbraeuhaus, wo Gabriel es sogar einmal selbst dirigiert und zum Dank einen riesigen Bierkrug erhalten haben soll.

Auch Lenin hielt sich waehrend seiner Emigration einige Jahre in Muenchen auf. Im Tagebuch seiner Lebensgefaehrtin Nadeschda Krupskaja findet sich der Satz: ?Besonders gern erinnern wir uns an das Hofbraeuhaus, wo das gute Bier alle Klassenunterschiede verwischt?.

Ein Zitat noch von Elke Barten: ?Kleinere Mengen, wie 0,5 Liter oder noch weniger, fuehrte man erst spaeter für Preussen, arme Kuenstler oder Studenten ein?.

Am Platzl gibt es aber auch das bekannte ?Orlando-Haus?. Zur Wiederkehr eines Ereignisses wurde hier eine Gedenktafel angebracht.

G = Anzahl der Wiederkehr des Ereignisses

3) Wolfsbrunnen

N 48°08.A D A
E011°34.(C * G) + (C * E) + (C * B)

Hier stand einst das Kosttor, an dem fuer die Armen der Stadt Muenchen kostenlos warme Suppe ausgeteilt wurde. Das Tor wurde genauso wie der angrenzende ?Neuturm? (umgangssprachlich ?Schuldnerturm?, womit auch seine Funktion erklärt waere) vor ca. 120 Jahren abgerissen. Der Brunnen, der ein bekanntes Maerchen darstellt, wurde von dem Grosshaendler Adolf Wolf gestiftet.

H = Anzahl der Tierarten, die im Steinbrunnentrog dargestellt werden
I = Anzahl der dargestellten Fische in einem der Wappen

4) Lueg ins Land

N 48°08.(H ? I) I B
E011°34.(F + A) H D

Hier stand der groesste Turm der Stadtmauer. Seine Bezeichnung ?Lueg ins Land? hat nichts mit dem ?Luegen? zu tun, sondern mit dem ?Lugen?, dem Ausschau-halten. Hier kamen die Salzhaendler nach der Ueberquerung der Isar in die Stadt.

Ein Wandbild zeichnet eine Ansicht auf das mittelalterliche Muenchen nach.

K = Anzahl der Zinnen der dargestellten Stadtmauer

5) Isartor

N 48°08.(F + H) (B ? C)
E011°34.(K ? E) D B

Das Osttor Muenchens ist neben dem Karlstor und dem Sendlinger Tor eines von drei noch erhaltenen bzw. restaurierten mittelalterlichen Stadttoren von ehemals gesamt fuenf Stadttoren. Diese fuenf Tore und die Stadtmauer wurden von Ludwig dem Bayern im 14. Jahrhundert errichtet.

Auf der Ostseite des Isartors ist ein Fresko von Neher aus dem Jahr 1835 zu sehen, das den Siegeszug Kaiser Ludwigs nach seiner Schlacht bei Ampfing im Jahre 1332 zeigt. Das Fresko und das Tor wurden restauriert.

Auf dem Fresko wird Schweppermann dargestellt. Seyfried Schweppermann (1257 ? 1337) war ein Feldhauptmann der Reichsstadt Nuernberg.

Am 28. September 1322 endete die Schlacht bei Muehldorf, in der sich Schweppermann durch besondere Tapferkeit auszeichnete. Gemäß einer Anekdote spendierte dafür der Kaiser eine Mahlzeit mit einem Korb voller Eier und rief in die Runde: ?Jedem ein Ei, dem tapfern Schweppermann zwei?. Dieser Spruch wurde in das Wappen und in die Grabschrift Schweppermanns zu Burgkastel in der Oberpfalz aufgenommen.

Das Isartor beherbergt das Valentin-Musaeum.

Karl Valentin (sprich *F*alentin, 1882 ? 1948) war ein bayrischer Komiker, Kabarettist, Autor und Filmproduzent. Er stand dem Dadaismus, aber auch dem Expressionismus nahe. Der Humor seiner Sketche und Stuecke beruhte insbesondere auf seiner Sprachkunst bzw. seinem "Sprach-Anarchismus"; 1924 lobte ihn der Kritiker Alfred Kerr als "Wortzerklauberer".

Valentins Sprachwitz zielte besonders auf ihn selbst; unterstuetzt wurde sein Humor durch seine lange, hagere Gestalt, die er durch slapstickartige Einlagen betonte. Der Pessimismus und die Tragik seiner Komik wurden durch den staendigen Kampf mit alltaeglichen Dingen wie der Auseinandersetzung mit Behoerden und Mitmenschen genaehrt, die er auch selbst erlebte. Typisch dafuer waren die Brandschutzauflagen für sein Theater 1931, welches Valentin nur deshalb nach acht Wochen wieder schloss, weil er in einem Sketch auf einem brennendem Zigarettenstummel beharrte.

Valentins wichtigste Partnerin auf der Buehne war Liesl Karlstadt. Mit ihr gelang ihm 1911 der Durchbruch in Muenchen. Fortan trat er mit ihr in zahllosen Sketches auf.

Ein spezielles Faible Valentins war seine Ausstellung ?Panoptikum für Gruseliges und Nonsens? - z.B. ein "Hungerturm" und ein Glas Berliner Luft. Allerdings war es unrentabel und ruinierte ihn finanziell, aber auch Liesl Karlstadt. Diesem nachempfunden ist das hier ansässige ?Valentin-Musaeum?.

Seine beruehmtesten Werke:

- Buchbinder Wanninger
- Die Orchesterprobe
- Der Firmling
- Der neue Schreibtisch (1913 oder 1914)

Karl Valentin und Liesl Karlstadt wurden posthum mit je einem Brunnen am Viktualienmarkt geehrt (vgl. MCT1).

Zwischen ?Lueg ins Land? und dem Isartor sind heute noch Teile der Original-Stadtmauer zu sehen. Sie sind witterungsgeschuetzt angebracht. Boese Zungen koennten behaupten, daß in der unmittelbaren Umgebung immer noch Geldeintreiber arbeiten, davon distanzieren wir uns aber. Eine kleine Infotafel gibt einen Ueberblick über den Verlauf der Mauern und der Standorte der Türme.

L = ?Lueg ins Land? * ?Zwingermauer?

Und am Isartor an den errechneten Koordinaten:

M = Anzahl der Torboegen des Isartors, durch die der Innenhof verlassen werden kann

6) Der Cache

N 48°08.(G : E) F
E011°34.L (M ? C) H

Bevor Du groß suchst: Schau Dich um und ueberleg. Er ist kinder- und hundesicher. Alles klar?

Hilfreiches

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Logeinträge für MCT2: Von Drachen, Affen und Eiern    gefunden 51x nicht gefunden 1x Hinweis 0x

gefunden 22. Mai 2015 Nordbaer hat den Geocache gefunden

Von Drachen, Affen und Eiern... Bisher habe ich diesen Multi nie gemacht, aber heute sollte sich das ändern. Zusammen mit Travelchriss und mucRaubtier konnten wir zeitgleich die Wherigos und den Multi machen. Das Finale war auch gut zu finden.

gefunden 11. Dezember 2013, 21:00 Schatzforscher hat den Geocache gefunden

Unter anderen zusammen mit panina_manina und Zora haben wir gestern dieses Döschen geloggt. Wir hatten viel Spaß in dieser Runde. Es war eigentlich gar nicht kalt. Trotzdem hattenen wir eine kleine Frostbeule unter uns. Daran war ich nicht ganz unschuldig, weil ich doch erst spät aus dem Büro entschwinden konnte.

Vielen Dank für die Dose sagt der Schatzforscher

gefunden 01. Juni 2013 Accept hat den Geocache gefunden

Mann, was für ein Wetter. Heute im Familienkreis diese schöne und lehrreiche Runde absolviert. Und ganz nebenbei im Dauerregen was geschichtliches erfahren. Kurz vor Ende mussten wir alle Kombinationshebel anwenden, weil uns die Koordinaten nicht schlüssig erschienen und doch konnte das Finale errechnet werden. Schade nur, dass diese schöne Runde nur mit einem einfachen Nano belohnt wurde. Dieser wollte sich auch zuerst nicht zeigen. Kurz vor Abbruch hat dann der Cache-Vater den richtigen Blick. Ein beherzter Griff und Erleichterung gepaart mit Freude machte sich breit. Danke für Innenstadtrunde!

gefunden 23. April 2012, 21:00 diltigug hat den Geocache gefunden

Die Runde vor ein paar Wochen schon absolviert, dann aber vor Ort nicht fündig geworden. Nachdem mir aber von Kollegen meine Zielkoordinate als richtig bestätigt wurde, heute nochmal vorbei geschaut und tatsächlich, da war er ja, der kleine Scheisser. [:)]
Das wieder "eintüten" des Logstreifens mit dem prov. Ergänzungsstreifen zusammen erweist sich als ziemlich fummelig. Wäre schön, wenn der mal ersetzt würde.
Ansonsten wieder ein schöne Innenstadtrunde, die einen auch mal in die Seitengassen bringt, durch die man sonst nie kommt.

TFTC

gefunden 03. Dezember 2011 benhurra hat den Geocache gefunden

Das war 'ne schwere Geburt! Angefangen vor 3 jahren, immer mal wieder ein Statiönchen weiter gekommen... Aber macht ja nix, die Runde war jedesmal schön! Am Final auch mit etwas abweichenden Koordinaten immer an falschen Ecken gesucht, bis ein Hinweis des Owners endlich in die richtige Richtung brachte, da war er aber dann auch gut zu finden.