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Junker Ulrichs falscher Fuffzger

von d0wnl0rd     Deutschland > Bayern > Regensburg, Landkreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 49° 03.494' E 011° 54.311' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Versteckt am: 16. September 2007
 Gelistet seit: 10. November 2007
 Letzte Änderung: 25. Februar 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC4805
Auch gelistet auf: geocaching.com 

20 gefunden
0 nicht gefunden
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große Karte

   


Beschreibung   

Junker Ulrichs falscher Fuffzger

Dies ist die Geschichte von Junker Ulrich zu Brüll und seiner Liebe zur schönen Jungfer Gudrun, Tochter des Grafen Gundermann. Als Ulrich diese hübsche Maid während eines Turniers erblickte, entflammte sein Herz in Liebe und sogleich eilte er zum  Grafen, um diesen um die Hand seiner Tochter zu bitten.

Aber leider gehörte Ulrich dem falschen Glauben an, so dass ihm Graf Gundermann die Hand seiner Tochter verwehrte. Doch auch die Jungfer war dem Junker zugetan und flehte ihren Vater um Erbarmen an. Da wurde des Grafens hartes Herz erweicht und er sprach:

?Junker Ulrich, zwar gehörst Du nicht zu den Wirschtgläubigen und bist deswegen meiner Tochter Hand nicht würdig. Doch erfüllt mich ihr Bitten mit Mitgefühl und so will ich Dir eine Aufgabe stellen, die, so Du sie erfüllst, mir beweisen wird, dass Du ein tapferer Mann und meiner Tochter würdig bist.

So höre denn Deinen Auftrag: Schon lange ist mir altem Mann die Jugend meiner Freunde ein Dorn im Auge. Und so bin ich auf der Suche nach einem Gegenstand, der diese Bande in kürzester Zeit in 50-jährige Greise verwandeln wird: der legendäre falsche Fuffzger.

Dieser gilt zwar als verschollen und unauffindbar. Doch mir ist eine Karte in die Hände gefallen, auf der der Weg zwar nicht direkt bis zu diesem Kleinod, aber doch immerhin bis zum nicht minder legendären Becken der Weisheit verzeichnet, welches Dir den weiteren Weg weisen kann. Bring mir den falschen Fuffzger und meine Tochter soll die Deine sein.?

Überglücklich über diese Chance stimmte Junker Ulrich den Bedingungen zu und machte sich nach einem tränenreichen Abschied von seiner Holden auf die Suche nach dem falschen Fuffzger.

Am Beginn des verzeichneten Pfades (J1) fand er einen Bach und am seinen Ufer eine alte Frau, die verzweifelt versuchte, die Schar der Fische, die sie in diesem Wasser züchtete, zu zählen.

?Edler Junker? so sprach ihn die alte Vettel an, ?helft mir, ich bin schon 49 und das Licht meiner Augen ist schon fast verloschen. Wieviele Fische sind denn nun mein? Aber zählt nicht die quirligen Biester, sondern nur diejenigen, die nach 10 Sekunden noch immer am gleichen Ort verharren.?

Hilfsbereit folgte Junker Ulrich ihrer Bitte und nannte ihr kurz darauf die Zahl ihrer Fische (Anzahl=A).

Gutgelaunt ob dieser braven Tat folgte Ulrich dem Weg, bis er kurz darauf einen Schwarm Tauben erblickte. Diese für den Briefverkehr so nützlichen Vögel hatten sich ob des heftig blasenden Windes auf den Boden zurückgezogen, wo sie von umherstreunenden Katzen bedroht wurden.  Da er aber dringend Briefe mit feurigen Liebesschwüren an seine Angebetete schicken wollte, verjagte er die Katzen und baute den Tauben einen Unterschlupf. Diesen baute er auf einem hohen Stamm (J2), unerreichbar für die Katzen und ausgestattet mit ausreichend Fenstern und Türen (Summe=B), um den Tauben Zugang zu dieser Zufluchtsstatt zu ermöglichen. Auf der Suche nach Papier für seinen Liebesbrief riss er kurzerhand einen unbeschriebenen Teil seiner Karte ab, auf der er seine Botschaft niederschrieb und mittels Taube an Jungfer Gudrun versandte.

Auf seiner weiteren Reise wurde Ulrich von einem Regenschauer überrascht. Auf der Suche nach einem schützenden Dach fand Ulrich einen Unterschlupf (J3), in dem er das Ende des Regens abwartete. Da dieser aber lang anhielt, langweilte sich Ulrich sehr. Und so zählte er erst Schäfchen und anschließend die Anzahl der Bäumchen, die direkt über seinem Standort eine kleine Baumgruppe bildeten (Anzahl=C). Und als er sich noch weiter umschaute, entdeckte er über dem Chaos einen kleinen Behälter mit einer magischen Zahl. Diese sollte ihm offensichtlich helfen, weitere zukünftige Abenteuer zu bestehen.

Nachdem der Regen endlich nachgelassen hatte, setzte Ulrich seine Reise fort, kam an ein paar grünen Toren (Anzahl=D) vorbei und erreichte schließlich eine Ruhestätte (J4), auf der er sich niederließ, um sich auszuruhen (Zahl der Bretter der Bank=E).

Nach kurzer Pause setzte er seinen Weg fort und gelangte an eine Brücke (J5), die über den Fluss führte, dessen Verlauf er die ganze Zeit gefolgt war. Schwankend und gefährlich war dieser Übergang und so heftete Ulrich seinen Blick auf jede einzelne Planke, über die er schritt, um nicht zu stürzen und in den reißenden Fluten des Wildwassers zu versinken (Anzahl der Bodenplanken=F).

Da er nun fast am Ende seiner Reise angekommen war, hielt er inne (J6), um in Ruhe noch einmal die Karte zu studieren. Wie groß war sein Schreck, als er feststellen musste, dass er beim Schreiben des Liebesbriefes an Jungfer Gudrun offenbar zuviel von der Karte abgerissen hatte und die Position des Beckens nicht mehr auf dem verbliebenen Rest zu sehen war. Voller Zorn auf sich und sein Ungeschick sowie auf die Launen des Schicksals blickte er wie zufällig auf ein Schild, das seinen aktuellen Gemütszustand mit einer Zahl verband (Zahl=G).

Trotz dieses Rückschlages folgte Ulrich dem auf der Karte vorgezeigten Wege bis zu seinem (abgerissenen) Ende in der Hoffnung, vielleicht Hinweise auf die verlorene Stelle zu erhalten. So traf er auf eine Gruppe von Rittern (J7), die in ein Streitgespräch verwickelt waren (Zahl der Ritter=H).

Ein jeder der Rittersleut? beschuldigte den anderen, während des letzten Turniers sich unfairer Methoden bedient und so einander betrogen zu haben. Und so zeigten Sie aufeinander mit den Fingern und waren sich offenbar spinnefeind. Doch trotz Ihres Streites hielten sie inne und hörten Ulrich zu, als dieser ihnen von seinem Unbill berichtete. Und als er ihnen offenbarte, dass seine Karte hier zu Ende sei und er das Becken der Weisheit einfach nicht finden könne, sprachen sie:

?Wir haben vom Becken gehört und kennen auch seinen Standort. Am besten folgst Du zunächst den über Dir gespannten Seilen von der ?2? bis zur ?1?. Das Becken findest Du dann unter: 

N 49°0D.(A + C + D + H) E 11°(30 + B).(C*E + F*G)

Schildere dem Geist des Beckens Deine Lage und die finale Erkenntnis wird Dir zuteil.?

Junker Ulrich bedankte sich bei den uneinigen Rittern, verließ sie, um ihren Anweisungen zu folgen, und fand tatsächlich kurz darauf das gesuchte Wasserbecken. Er folgte dem Ratschlag der Ritter, blickte auf die Wasseroberfläche, sprach zögerlich die Anrufformel und schilderte sein Problem.

Zu seiner großen Überraschung ertönte eine Stimme aus dem Nass und sprach:

?Junker Ulrich, Dein Schicksal dauert mich. Und so will ich Dir aus Deiner Not helfen. Zähle die Ecken meiner Umfassung (Anzahl=I). Sodann gehe zu:

N 49°0D.(A - B + H + 2*I) E 11°(30 + B).(A*C + B*I + D*G + H - 8)

Dort wirst Du finden - versteckt vor den Blicken der Sterblichen - das Behältnis mit dem falschen Fuffzger. Hältst Du diesen erst in Händen, so ist Dir der Weg zum Herzen der Edeldame Gudrun geebnet.?

Junker Ulrich beherzigte die Hinweise des wohlmeinenden Geistes des Beckens und erreichte nach kurzer Wegstrecke eine Hochebene. Mit sicherem Blick fand er dann auch das Behältnis mit dem legendären falschen Fuffzger.

Ausgestattet mit diesem Beweis seiner Tapferkeit kehrte er zurück zu Graf Gundermann und überreichte ihm den falschen Fuffzger. Der Graf hielt Wort und gab Ulrich die holde Gudrun zur Frau, die er auch sogleich schrey'te ähh freite. (Der kurze Kontakt mit dem Artefakt hatte im Übrigen zur Folge für Ulrich, dass dieser kurz darauf ebenfalls 50 wurde).

Ulrich errichtete zur Erinnerung an seine Taten am Ort des Fundes einen Burgstall, deren (spärliche) Überreste bis heute zu sehen sind.

So endet die Geschichte um Junker Ulrich. Von seinen weiteren Abenteuern wird später noch zu berichten sein.

Du, Leser dieser Zeilen, kannst versuchen, auf den Spuren des tapferen Junker Ulrichs zu wandeln. Folge den Hinweisen dieser Geschichte und Du wirst seine abenteuerliche Reise erfolgreich wiederholen.

Bitte beachten: Koordinatenberechnungen sind bitte immer geeignet mit führenden Nullen zu ergänzen, wenn das Ergebnis nicht bereits dreistellig ist! (10.11.07)

Warnhinweis: Am Final fällt das Gelände steil ab! Bitte achtet auf Kinder!

Dieser Cache ist unserem Vorcacher ulischrey zu seinem 50. Geburtstag gewidmet. Alles Gute von DiLeWa, Die Peanuts, d0wnl0rd und allen anderen Waldetzenbergern.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

[J1] Dhrefhzzr frpuf
[J2] Dhrefhzzr frpuf
[J4] Tnentragber, Fvgm- haq Eüpxrayruar
[J5] Dhrefhzzr mrua
[Final] Vazvggra iba Fgäzzra
Fhzzr qre Yöfhatra N-V vfg mjrvuhaqregnpughaqivremvt

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Bilder

Ausblick
Ausblick
Erstinhalt
Erstinhalt
Letzte Vorbereitungen beim Legen
Letzte Vorbereitungen beim Legen

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Schutzverordnung im Landkreis Regensburg (Info)

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Logeinträge für Junker Ulrichs falscher Fuffzger    gefunden 20x nicht gefunden 0x Hinweis 1x Wartung 1x

OC-Team archiviert 25. Februar 2016 mic@ hat den Geocache archiviert

Bitte bei Statusänderungen, die bei geocaching.com durchgeführt werden, auch immer hier den Status ändern.
Dieser Cache ist auf geocaching.com archiviert und hier nicht mit dem Attribut "OC only" versehen. Das letzte Funddatum liegt lange zurück und/ das Ownerlog auf geocaching.com läßt darauf schließen, dass dieser Multi unvollständig ist (fehlende Station). Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollte später der Multi vom Owner gewartet werden, so kann dieses Listing durch ihn selbständig über ein "kann gesucht werden"-Log reaktiviert werden.
Bei Unklarheiten oder Fragen kannst du gerne mich oder das Team kontaktieren.

mic@ (OC-Support)

gefunden 16. August 2014 hoekum23 hat den Geocache gefunden

Vielen Dank für die schöne Runde durch bekanntes Terrain. Den Finalplatz kannten wir noch nicht und so waren wir von der Aussicht dort und unterwegs begeistert. Zwar müssen wir uns irgendwo verrechnet oder verzählt haben was uns zu abenteuerlichen Klettereien und langem Suchen am falschen Ort brachte, durch etwas verspätetes Einschalten unseres Verstand wussten wir dann aber doch wo wir tatsächlich zu suchen hatten. Die Dose war dann auch schnell gefunden. Danke, es hat wirklich viel Spaß gemacht!

gefunden 26. Oktober 2011 Schrottie hat den Geocache gefunden

Als Abschluß für den diesjährigen Herbsturlaub haben wir noch Junker Ulrichs falschen Fuffzger nebst Bonus in angriff nehmen wollen. Der Bonus, der ja irgendwie kein Bonus ist, ist doch ein Bonus stets eine machbare Belohnung für den Rückweg, blieb uns leider verborgen, denn wir suchten aus unerfindlichen Gründen schon in der Höhle nach dem Falschen.

Dafür aber fanden wir alles was nötig war, um des falschen Fuffzgers habhaft zu werden. Und das war etwas weniger als vermutlich vorgesehen, denn die letzte Station haben wir irgendwie nicht erreichen können. Aber auf der Suche nach einem geeigneten Weg zum "Becken" stolperten wir förmlich über den Final, so das wir auch ohne Badeeinlage erfolgreich sein konnten.

Allerdings haben wir unterwegs etwas gesehen, was durchaus auch das Becken hätte sein können, wenn dem so war, dann hatten wir wohl einfach irgendwo die falschen Zahlen verwendet oder uns schlicht verrechnet. Das machte aber nichts, denn schlußendlich konnten wir uns ja trotzdem im Logbuch verewigen und die Aussicht genießen! [:)]

gefunden 09. April 2011 Foschal hat den Geocache gefunden

Bereits im Oktober letzten Jahres machten wir einen schönen Spaziergang im Tal der Schwarzen Laaber uns sammelten unterwegs die Informationen für den Final ein. Auf dem Weg zur letzten Station bekamen wir nette Begleitung und eine ausführliche Information über die finale Gegend von den zwei netten Burschen von der Türklmühle. An ein Suchen nach der Dose war nicht mehr zu denken und langsam neigte sich auch der Tag dem Ende zu. So machten wir uns auf den Rückweg zum Parkplatz.
Heute ging es dann direkt zum finalen Ort und dort erblickten wir schon von Weitem das Doserl in seinem Versteck. Der Vorfinder hatte es wohl nicht mehr getarnt, sondern nur zurückgelegt. Uns machte es dann Spaß, in der Sonne sitzend, im neuen und alten Logbuch herumzustöbern und den einen oder anderen netten Logeintrag zu lesen. Nach einer Weile machten wir und dann auf, den Fuchsbau zu suchen.
Der Cache in dieser wunderschönen Landschaft hat uns super gefallen und das ist uns einen Favouritenpunkt Wert.

Grüße von Foschal

gefunden 13. November 2010 Clownfisch hat den Geocache gefunden

Entlang der Laber ging es schön zu spazieren und die ersten Stationen waren leicht zu meistern. Als wir dann die Ritter befragt hatten, fingen wir an zu rechnen und suchten uns dazu ein schönes Plätzchen. Hin ud Her, Her und Hin rechneten wir und irgendwie kamen immer wieder Koordinaten raus, die uns den Berg runterschickten. Eigentlich kam uns das unlogisch vor, doch irgendwann sagten wir uns, probieren wir es einfach mal aus. Dann besannen wir uns des Listing vom Bonus uns beschlossen uns, trotzdem erst nochmal umzusehen. Und siehe da, wir saßen bereits schon eine Weile nur ein paar Meter von der Dose entfernt. Den Brunnen haben wir so nicht entdecken können, aber dafür die schöne Dose aus der ich einen TB befreit habe.

Vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn sich die Prüfsumme aus dem Hint auf die Zahlen A-H beziehen würde, dann könnte man es evtl. eher nachvollziehen, wo man einen Fehler gemacht hat. Ganz schlau wurden wir auch nicht, wie man an Stage 1 auf die Quersumme aus dem Hint kommt. Kann es sein, dass da ganz erheblich neue Fische dazugekommen sind? Wie ist eigentlich der Rückweg im Original gedacht? Wir gingen entlang der Straße, weil wir keinen anderen Weg fanden.

This entry was edited by Clownfisch on Sunday, 14 November 2010 at 03:51:24.