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Normaler Geocache
das versunkene Schloss im Hengsteysee

 ein Spaziergang entlang des Nordufers zum neuen Niedernhof (Seeschlösschen)

von BADEBUDE     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Ennepe-Ruhr-Kreis

Achtung! Dieser Geocache ist „gesperrt“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 25.052' E 007° 27.818' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: gesperrt
 Zeitaufwand: 0:45 h   Strecke: 2.0 km
 Versteckt am: 22. August 2007
 Gelistet seit: 06. Dezember 2007
 Letzte Änderung: 09. Oktober 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC4ABF
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Versunken in den Fluten des Hengsteysees ist im wahrsten Sinne des Wortes das alte Schloss Niedernhofen der Herren von Ovelacker. Unmittelbar auf dem linken Ufer der alten Ruhr gelegen, zeigt sich noch heute sein Standort dem Betrachter vom Flugzeug aus als ein dunkles Viereck in den Wassern des Sees, etwa 150 m südlich des Koepchenwerkes.

Die einzige Ansicht des Schlosses findet sich in der Karte der Böhler Markenteilung von 1770. Das zweistöckige walmgedeckte Herrenhaus mit dem ebenerdigen Kellergeschoss öffnet sich nach Osten zu dem von Wirtschaftsgebäuden beidseitig flankierten Schlosshof. Eine geschwungene Freitreppe führt hinauf zum Haupteingang im ersten Stock, welcher wohl selbst bei großem Ruhrhochwasser nicht überflutet wurde. Die schon entfestigte Schlossanlage dürfte, so wie sie sich in dieser Ansicht präsentiert, aus dem 17. Jhdt. stammen.

1857 brannte das Herrenhaus nieder und wurde nicht wieder aufgebaut. Die Wirtschaftsgebäude wurden verpachtet. Im Jahre 1895 erwarb der Hagener Schraubenfabrikant Wilhelm Funke, den alle Welt liebevoll spöttisch „Schruwen Wilm" nannte, das Rittergut Niedernhofen. Etwa 700 m ruhraufwärts, oberhalb des alten Schlosses, auf dem rechten Ruhrufer am Hang des Klusenberges, erbaute er das neue Haus Niedernhofen, eine prachtvolle, burgähnliche Villa, welche im Volksmund den Namen „Funkenburg" erhielt, vermutlich weil er im Park hinter der Villa, ganz im Stil des Historismus, eine künstliche Ritterburgruine errichten ließ. Zur "Ruine der Ritterburg" gelangt über den Schotterweg, der hinter dem Wohnhaus recht steil ansteigt.

Um seine Fabrik in Hagen jederzeit ohne große Umwege erreichen zu können, erbaute Funke eine private eiserne Fußgänger-Hängebrücke über die Ruhr, welche zwischen zwei „mittelalterlichen", gezinnten „Burgtürmen" den Fluss überspannte. Mit dem südlichen Brückenturm verbunden, der als „Mäuseturm" noch vielen Leuten bekannt sein dürfte, war ein burgartiges Gebäude, in welchem der Kutscher wohnte und in dem sich die Pferdeställe und die Wagenremise befanden.

Ein Dammweg führte von hier, quer durch die Ruhrwiesen, in Richtung Hengstey. Selbst bei mäßigem Hochwasser, wenn die Ruhraue schon völlig überflutet war, konnte man diese Privatstraße noch befahren. Eine Bildpostkarte von etwa 1900 vermittelt ein schönes Bild von der Funkenburg, diesem „Hohenschwangau der Ruhr".

Im Jahre 1919 verkauften Funkes Erben, zu denen auch unsere ehemalige Bundestagsvizepräsidentin Liselotte Funke gehört, die Ländereien des Hauses Niedernhofen an den Ruhrverband Essen, der ab 1926 mit den Bauarbeiten zu dem neuartigen Ruhrsperrwerk - dem Walzenwehr in Hengstey - begann, welches 1929 die Ruhr um 4,5 m zum jetzigen Hengsteysee aufstaute, dessen wichtigste Funktion noch heute darin besteht, als biologische Kläranlage das Ruhrwasser sauber zu halten.   
                                                                                           
                                                                              Quelle: Reinhold Stirnberg

Heute kann man an Wochenenden am Niedernhof - auch Seeschlösschen genannt - Kaffee trinken. Dort legt auch das Fahrgastschiff „ MS Freiherr von Stein“, das in den Sommermonaten auf dem Hensteysee zwischen dem Schiffswinkel in Herdecke und der Lennemündung an der Hohensyburg seine Runden zieht, an.


Parkmöglichkeiten gibt es etliche, z.B. auf Dortmunder Seite  bei  N 51.25.096  E  007.28.687 , von dort beträgt die einfache Wegstrecke 1 km
oder auf Herdecker Seite bei N 51.23.982   E 007.26.941, von dort beträgt die einfache Wegstrecke ca.2 km.


Der Weg zum Niedernhof führt jeweils am Nordufer des Hengsteysses entlang.

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet LSG-Rehberg-Wienberg-Kleff-Hengsteysee (Info)

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Logeinträge für das versunkene Schloss im Hengsteysee    gefunden 13x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

OC-Team gesperrt 09. Oktober 2016 mic@ hat den Geocache gesperrt

Der Benutzeraccount wurde deaktiviert.

gefunden 26. Januar 2013 CSTeam hat den Geocache gefunden

Heute bei eisiger Kälte diese schöne große Dose gefunden. Die Koordinaten sind hier allerdings etwas im off, man muß etwas weiträumiger suchen.

Vielen Dank für die gemachte Mühe und für's Verstecken.

Grüße vom CSTeam.

gefunden 09. Juni 2012 rolandforchrist hat den Geocache gefunden

Diesen Cache habe ich am angegebenen Datum bei Gc.com geloggt. Nun hole ich das bei Oc nach. Danke fürs VersteckenLächelnd

Mit freundlichem Glückauf - Roland

gefunden 16. September 2010 Lichtinsdunkel hat den Geocache gefunden

Unser letzter Cache des Tages. Bei hereinbrechender Dunkelheit im Taschenlampenlicht entdeckt.
Lichtinsdunkel

gefunden 11. Juni 2010 GeoBasic08 hat den Geocache gefunden

11.06.2010 / 16:20

Den Cache Schatzsuche am See konnte ich wegen zweier Kindermuggel, die dort angelten, leider nicht bergen. Deshalb bin ich weiter zu diesem Cache, den ich bereits letzten Dienstag begonnen hatte. Am Dienstag fing es aber leider sehr stark an zu regnen, so dass ich abbrechen musste.

Heute war das Wetter wunderbar sonnig. Die Wanderung zum Cache machte richtig gute Laune. Als ich dort ankam war ich sehr erstaunt. Das Versteck zog mich regelrecht an, ich fand die Dose tatsächlich auf Anhieb ohne mein GPS bemühen zu müssen. Auf der verpackten Dose machte sich eine Schnecke breit, die ich freundlich bat mir etwas Platz zu machen. Leider war sie nicht die schnellste, ich half deshalb ein wenig nach und zeigte ihr noch andere reizvolle Plätze in der Umgebung. Letztlich konnte ich sie wohl überzeugen, sie trollte sich und zog von dannen.

Ein tolle Gegend und eine interessante Geschichtsstunde, alles passte zusammen. Herzlichen Dank dafür an badebude. Herausgenommen habe ich nichts, hinein ging ein Zettelhalter und ein Einkaufschip sowie ein TB "das reisende Kochbuch".

GeoBasic08 aus Hagen sagt DFDC!

Bilder für diesen Logeintrag:
Die SchneckeDie Schnecke
Das SeeschlösschenDas Seeschlösschen