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König Heinrichs Vogelherd

von Jenhar     Deutschland > Niedersachsen > Osterode am Harz

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 36.520' E 010° 19.434' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Versteckt am: 14. Dezember 2007
 Gelistet seit: 16. Dezember 2007
 Letzte Änderung: 03. September 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC4B88
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Bei den oben angegebenen Koordinanten handelt es sich um eine Parkmöglichkeit!


Auf die Pfalz bezogen, liegt südlich oberhalb des Ortes auf dem langgezogenen Bergrücken des Rotenberges eine zweiteilige Befestigung. Durch die Anlage führt der alte “Fastweg”. Ein Hinweis für sein hohes Alter ist, daß er unweit westlich der Burg von bronzezeitlichen Grabhügeln begleitet wird. Vom Ort ziehen Hohlwege zur Burg hinauf. Auf dem Platz haftet der Name “König Heinrichs Vogelherd” Der Sage nach soll Heinrich I. im Jahre 919 hier die Nachricht seiner Königserhebung erhalten haben. Die ältere Unterburg bildet ein Oval von 220 auf 122 m. Im Westen schließt mit 97 bis 100 m Durchmesser die fast kreisrunde Oberburg an.

Schon im Plan läßt sich erkennen, daß die Westflanke der Unterburg geschleift werden mußte, um der jüngeren Anlage Platz zu schaffen. Auch hier führte Martin Claus bis 1974 Grabungen durch. Im Inneren fanden sich nur geringe Besiedlungsspuren, die auf keine größeren Bauten und längere Benutzungsphasen hinweisen. Offenbar wurde die Anlage vom Ort aus unterhalten und diente nur bei Bedarf als Fluchtburg. Die Befestigung der Unterburg bestand aus einem Trockenmauerwerk mit Wallhinterschüttung, in die mächtige Packungen liegender Hölzer aus Unterbau eingebracht waren. Davor war in die Hangböschung ein Sohlgraben eingetieft. Wenig später erhielt die Südflanke zur Verstärkung eine in Gipsmörtel gesetzte Buntsandsteinmauer. Der hier wohl ursprünglich vorhandene Sohlgraben durche durch einen Spitzgraben mit v-förmigem Profil ersetzt.

Die Oberburg war ebenfalls durch eine mit Gips gemörtelte Mauer von 1,8 bis 2 m Stärke befestigt. Im Westen nach Pöhlde zu und im Osten zur Unterburg hin befanden sich zwei Zangentore, wobei das östliche durch eine sehr lange zurückgezogene Torgasse gekennzeichnet war. C-Analysen und Keramikfunde stützen die Datierung vom 9. bis ins frühe 10. Jahrhundert. Erstaunlicherweise setzen die Funde im Pfalz- und Klosterbereich erst im beginnenden 10. Jahrhundert ein. Die Burganlage wurde demnach aufgegeben, als die Pfalzgebäude entstanden. Wo aber die zur Burg gehörige gleichzeitige Siedlung mit liudolfingischem Herrensitz gelegen hat, ist noch unbekannt.

Eine erste Nennung von Pöhlde zu 922 gilt als unsicher. Danach aber sind Königs- und Kaiserbesuche in Pöhlde oftmals bezeugt. 927 und 929 erhät Gemahlin Heinrichs I. Mathilde einen Hof zu Pöhlde als Witwengut. Dabei wird als Zubehör 929 eine “civitas” (Burg) genannt, den bekanntesten Tatsachen nach ist dies der erhaltene Burgwall “König Heinrichs Vogelherd”.

Die Gründung eines Kanonikerstiftes durch Königin Mathilde um 950 erhöhte die Bedeutung Pöhldes als Pfalz, da nunmehr ein Pfalzstift vorhanden war. Die Kaiser Otto II. und Heinrich II. hielten sich hier oft auf. Die häufige Anwesenheit der Herrscher zu Weihnachten gaben Pöhlde den Namen “Weihnachtspfalz”. Für 1017 war ein Brand überliefert, der die Funktion der Pfalz aber nicht einschränkte. Mit Heinrich III. endete schließlich 1059 die Reihe der Besuche deutscher Kaiser und Könige in Pöhlde. Das Stift wurde von 983 in ein Benediktinerkloster umgewandelt und erhielt wohl 1129/30 die Prämonstratenserregel. 1002 erschlug Siegfried von Northeim den nach der Königskrone greifenden Markgraf Ekkehard I. von Meißen in Pöhlde.

Schon in der Mitte des 16. Jahrhunderts verlor das Kloster nach den Zerstörungen im Bauernkrieg 1525 an Bedeutung. Die Mönche des inzwischen säkularisierten Klosters wichen nach Duderstadt aus. Eine Wiederbesetzung 1629 scheiterte.


Aufgabe:
---------
Löse das anliegende Sudoko, denn du benötigst die Zahlen in den roten Feldern. Diese Felder sind nummeriert, damit du die nachfolgende Rechenaufgabe lösen kannst.

Feld 1 Feld 2 Feld 3
+ Feld 4 Feld 5 Feld 6
+ Feld 7 Feld 8 Feld 9
________________________________
= A B C

Daraus ergeben sich die folgenden Koordinaten:
N 51°36.489
E 010°18.ABC

Die Genauigkeit liegt bei ca. 6 Metern.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Onhz bqre Fgrva?

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
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Logeinträge für König Heinrichs Vogelherd    gefunden 1x nicht gefunden 1x Hinweis 0x Wartung 1x

OC-Team archiviert 03. September 2016 Schatzforscher hat den Geocache archiviert

Das letzte Funddatum liegt lange zurück und der Archivierungs-Log bei geocaching.com läßt darauf schließen, dass der Cache auch bei Opencaching.de nicht mehr zu findenist. Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollten sich später neue Aspekte ergeben, so kann dieses Listing durch den Owner selbständig über ein "kann gesucht werden"-Log reaktiviert werden.

Schatzforscher (OC-Support)

gefunden 26. November 2009 Golgafinch hat den Geocache gefunden

Nachdem ich doch einige Anläufe beim Rätsel brauchte, hatte ich doch irgendwann eine Lösung. Heute also sollte es werden und ich wollte König Heinrichs Schatz heben. Die Burg war auch schnell gefunden. Nur der Schatz wollte sich nicht zeigen. Und als ich schon Aufgeben wollte und zurück zum Auto, viel mein Blick auf eine Cacherautobahn. Jetzt war alles nur noch eine Sache von Sekunden.
Wahrscheinlichste Location sichten beräumen und zugreifen.
TFTC

nicht gefunden 07. Mai 2008 volki hat den Geocache nicht gefunden

koordinaten hatte ich, einen ground zero auch,
aber fuendig bin ich leider auch nach langer
suche nicht gefunden,
fehlt mir wohl ein bischen erfahrung.
aber klasse location das gefaellt.
heute ist nicht aller tage, ich komme wieder
keine frage.
gruss
volker