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archiviert

 
Rätselcache
Gotteshäuser: St. Joseph

von hummi     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Rhein-Sieg-Kreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 41.930' E 007° 14.740' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:10 h   Strecke: 0.1 km
 Versteckt am: 31. Dezember 2007
 Gelistet seit: 31. Dezember 2007
 Letzte Änderung: 18. Juni 2015
 Listing: http://opencaching.de/OC4CF6
Auch gelistet auf: geocaching.com 

28 gefunden
2 nicht gefunden
1 Hinweis
1 Wartungslog
0 Beobachter
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147 Aufrufe
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Geokrety-Verlauf

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Beschreibung   

Grundsätzliche Informationen:
Dies ist eine Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher Stammtisch am 04.03.05 beschlossen wurde. Dabei sollen Caches in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt werden, die entweder historisch oder architektonisch eine Besonderheit darstellen. Es ist hierbei völlig egal, welcher Religion diese Häuser angehören. Jeder der an dieser Serie teilnehmen möchte, kann dies tun. Er sollte sich jedoch an die einheitliche Schreibweise halten, damit die einzelnen Caches der Serie zuzuordnen sind. Außerdem ist dieser Absatz zu kopieren und mit in die Beschreibung aufzunehmen. Zusätzlich sollte man wenn möglich, eine Beschreibung des Ortes liefern, damit man auch etwas über dieses Gotteshaus erfahren kann. Der Cache ist bitte so zu verstecken, dass er die Würde des Ortes nicht verletzt. Gegebenfalls ist er so zu platzieren, das er über eine Wegpunktprojektion zu finden ist und die eigentlichen Koordinaten auf das Gebäude selbst weisen.

Ihr müsst das Gebäude nicht betreten.
Anreise:
Parkplätze findet Ihr bei den oben angegebenen Koordinaten.
Geschichte:
                           
Bereits kurz nach der Wende des 18. Jahrhunderts wollten die Strücher Bürger eine eigene Kirche haben und begannen 1901 mit vorbereitenden Gesprächen und Sammlungen. Nur das Geld dafür war im armen Schulbezirk Kuxenberg, wie er damals noch hieß, nicht so leicht zusammenzubekommen, und daran scheiterte es lange. Berichtet wird, daß im ersten Weltkrieg das bis dahin gesammelte Geld für eine Kriegsanleihe gezeichnet und das danach zusammengekommene Geld von der Inflation aufgefressen wurde. Doch immer wieder versuchte man es erneut. Am 5. Januar 1919 hob der MGV Kuxenberg seinen Monatsbeitrag von 10 Pf. auf 30 Pf an, um die erhöhten 20 Pf dem "hiesigen Kirchen-Bau-Verein“ zur Verfügung zu stellen. Am 06.03.1928 schien man auch schon konkrete Baupläne zu haben, denn in einem Schreiben der Fa. Bachem & Cie., Steinbruch- und Steinhauerbetriebe in Königswinter, vom 08.08.1928, an den Pfr. Lemmen aus Oberpleis heißt es, daß die Firma bereit sei, ,,die erforderlichen Bruchsteine aus den Halden des Stenzelberger Steinbruches für den Kirchenneubau in Thomasberg zum Preise von 120 RM abzulassen“. Bei der jetzigen schwierigen Finanzlage könne leider der Bau vorerst nicht in Angriff genommen werden. Um aber der Steine sicher zu sein, überwies man der Firma Bachem & Cie. vorsorglich schon mal die 120 RM. 1928 machten zunächst die schlimme Erwerbslosigkeit, durch die immer mehr Leute ärmer wurden und wirklich kein Geld mehr für den Kirchbau beisteuern konnten, und dann die Nazis allen diesbezüglichen Bestrebungen ein Ende.
Nach dem zweiten Weltkrieg entfaltete sich bei der Bevölkerung ein unbändiger Wiederaufbauwille. Und der Wille, jetzt die eigene Kirche zu schaffen. Ostern 1945 und am Weißen Sonntag las Pfarrer Wichert die heilige Messe auf dem Schulhof in Thomasberg. Die von den Alliierten verhängten Ausgangsbeschränkungen machten das erforderlich. 600 - 700 Gläubige besuchten die Ostermesse. Das unter anderem beeindruckte auch die erzbischöfliche Behörde in Köln, sie genehmigte am 08.10.1945 einen regelmäßigen Gottesdienst in Thomasberg. Zum Jahreswechsel 1945/46 wurde im Wicharz-Saal eine Notkirche errichtet. Hier feierte man nun über vier Jahre lang den katholischen Gottesdienst.
Als die Währungsreform von 1948 wieder mal fast alles Ersparte aufgezehrt hatte, gründeten die Thomasberger 1949 erneut einen Kirchbauverein, diesmal einen eingetragenen Verein. Mit der Sammelbüchse wurde von Haus zu Haus gezogen, Spenden gingen ein, am 13.02.1949 war der erste Spatenstich und am 12. Juni 1949 wurde der Grundstein gelegt. Zwei Tage später legte die Kreisbaubehörde den begonnenen Bau wieder lahm, denn er war weder angemeldet noch genehmigt. Das wurde in Ordnung gebracht und dann begann eine unvergleichliche Kraftanstrengung der Strücher. Am 30.10.1949 war Richtfest.
Am 5. Februar 1950 wurde der erste Gottesdienst in der neuen Kirche gefeiert, und am 19. März 1950 war die feierliche Einsegnung durch Prälat Peter Buchholz. Bald zeigte sich, daß die Kirche ruhig etwas größer sein dürfte, auch müßte sie eine Orgel und ein G1ockengeläut haben. Diese Wünsche übernahm der neue Pastor, der am 16.10.1960 die Nachfolge von Johannes Schürmann antrat. Es war Pfarrer Herbert Riem. Pastor Riem betreute dieses Amt bis zu seinem Tode, also ganze 20 Jahre. Unter ihm wurde 1960 ein neues Pfarrhaus gebaut, 1964 das Pfarrheim, fertiggestellt und 1965 der Kirchbauverein offiziell aufgelöst, d.h. im Vereinsregister (Reg.Nr. 199) gelöscht. 1966 begann der Um- und Erweiterungsbau der Kirche zur heutigen Größe, 1967 wurde sie von Dechant Tummer eingeweiht. Ferner wurde 1967 das Geläut, bestehend aus 4 Glocken, angeschafft. Natürlich kam auch eine neue Orgel und auch, im Verein mit der Pfarrgemeinde Heisterbacherrott, ein katholischer Kindergarten, den allerdings die Stadt 1974 für rund 1 Million DM baute und den beiden Kirchengemeinden übergab. Mit Urkunde vom 27.03.1977 ernannte Erzbischof Kardina1 Höffner die Rektoratspfarre St. Josef in Thomasberg zur selbständigen kanonischen Pfarrei. Die Thomasberger waren am Ziel! Am 20. Oktober 1980 verstarb Pfarrer Riem. Der neue Pfarrer, Pastor Paul Woelki, konnte erst am 22. März 1981 die Nachfolge antreten, weil er vorher in seiner bisherigen nicht abkömmlich war. 1987 - 89 wurden an der Kirche umfangreiche Renovierungsarbeiten vorgenommen an deren Ende eine erneute Kirchweihe, diesmal durch Weihbischof Dr. J. Plöger vom Erzbistum Köln, stand.
Quelle: www.Kirche-am-oelberg.de
Aufgaben:

Die Koordinaten des Caches findet Ihr bei  
GC184CM / Gotteshäuser: St. Judas Thaddäus


!Auf den letzten 3m wird der Empfang sehr schlecht!
Links:
Kirchengemeinde Thomasberg/Heisterbacherrott
Änderungen:
09.09.09 Neue Dose an neuer Position. Erhöhte Muggelgefahr.

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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Naturpark Siebengebirge (Info)

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Logeinträge für Gotteshäuser: St. Joseph    gefunden 28x nicht gefunden 2x Hinweis 1x Wartung 1x

OC-Team archiviert 18. Juni 2015 Spike05de hat den Geocache archiviert

Das letzte Funddatum liegt lange zurück und/oder die Logs bei geocaching.com lassen darauf schließen, das der Cache nicht mehr zu finden, nicht zu loggen oder in sehr schlechten Zustand ist. Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollten sich später neue Aspekte ergeben und der Cache wieder aktiviert werden, so kann dies durch den Owner selbstständig über ein "Kann gesucht werden Log" erfolgen.

Bei Unklarheiten oder Fragen kannst du gerne mich oder das Team kontaktieren.


Spike05de (OC-Support)

gefunden 22. Februar 2014 perseus98 hat den Geocache gefunden

Da wir uns nun auch auf Opencaching.com angemeldet haben, loggen wir mal alle Caches nach, die wir bereits über Geocaching.com gefunden haben (wir hoffen das ist okay!).

gefunden 05. Januar 2014, 16:30 beckztown hat den Geocache gefunden

Das war unsere zweiter Streich.

Leider ist das Logbuch sehr feucht, sodas man sich nicht drauf verewiegen kann.

danke für das tolle Versteck

gefunden 31. März 2013 TEMBO(Ausrufezeichen) hat den Geocache gefunden

Dieser Kirchencache bleibt mir als sehr außergewöhnlich im Gedächtnis.

T4TC

gefunden 28. April 2012 Team76 hat den Geocache gefunden

 Auch wenn der Owner nicht reagiert - gefunden und geloggt.

TB out