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Mathe/Physik-Geocache
Fly-In

von SteinGans     Deutschland > Rheinland-Pfalz > Worms, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 49° 36.416' E 008° 22.167' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:30 h   Strecke: 0.5 km
 Versteckt am: 25. Januar 2008
 Gelistet seit: 28. Januar 2008
 Letzte Änderung: 04. Juni 2012
 Listing: http://opencaching.de/OC4FBF
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Die oben angegebenen Koordinaten verweisen auf das Zielkreuz, das ihr ausschließlich für dir Final-Berechnung benötigt. Es ist nicht Notwendig, die Koordinaten aufzusuchen. Ihr benötigt sie nur zum Rechnen. Ein Parkplatz steht an der Zufahrt zum Flugplatz zur Verfügung. Dort solltet ihr euer Gefährt für den kurzen Spaziergang zum Final abstellen. Das innere Flugplatzgelände muss und darf in keinem Fall betreten werden! Dies gilt auch für die nahe gelegene Landstraße. Dieser Cache führt euch an den Flugplatz in Worms.
Der Flugplatz ist ein potentieller Startplatz und Anfahrtsziel für Aufgaben der Deutschen Meisterschaft im Heißluftballon-Fahren im Jahr 2008.
Die Cachebox ist an einer Stelle versteckt, die in der folgenden Geschichte eine wichtige Rolle für einen Ballonpiloten spielen sollte.
Details, mit deren Hilfe die Final-Koordinaten berechnet werden können, sind im folgenden Text enthalten.

Beginn Briefing

Aufgabe: Fly-In

Willkommen bei der heutigen Morgenfahrt der deutschen Meisterschaft im Heißluftballon-Fahren.
Die heutige Aufgabe wird das so genannte Fly-In sein.
Hierbei müsst ihr euren Ballon auf einem selbst gewählten Startgelände aufrüsten und starten.
Ihr müsst an ein vorgegebenes Ziel auf dem Gelände des Flugplatzes in Worms navigieren um dort euren Marker abzuwerfen.
Nach Möglichkeit sollte der Marker mittig auf dem 10x10m großen Zielkreuz, dessen Position genau bestimmt ist, landen.
Der Marker ist ein 75g schweres Sandsäckchen mit einer 1,5m langen Fahne, das euch von der Wettbewerbsleitung zur Verfügung gestellt wird.
Marker auf Zielkreuz

Damit ihr euren Startplatz optimal auswählen könnt, ist bereits ein Messteam am Zielgelände, um für euch die Windgeschwindigkeit und die Richtung zu bestimmen. Dafür nutzt es einen Theodoliten und einen Pilot-Ballon mit einer Größe von ca. 75cm. Dieser Ballon steigt in die Luft und der Winkel, den er über dem Horizont einnimmt mit Hilfe des Theodoliten gemessen. Da der Ballon eine definierte Steiggeschwindigkeit von 140m/min hat, kann auf die Veränderung des Windes in den verschiedenen Höhen geschlossen werden.
Das Messteam hat für heute Morgen einen Wind aus 116° gemessen. Den Ballon sahen sie ständig in einem Winkel von 30° über dem Horizont. Interessanterweise hat sich heute Morgen weder die Geschwindigkeit noch die Richtung in den verschiedenen Höhen geändert. Diese Information solltet ihr euch merken für eure Wahl des Startplatzes und vielleicht auch später für den Markerabwurf.

Das Messteam hat nach der Ermittlung der Winddaten auch noch das Zielkreuz eingemessen. Die Koordinaten des Zielkreuzzentrums, das ihr natürlich möglichst genau treffen solltet, findet ihr in der Wegpunktliste am Ende eurer Aufgabenbeschreibung.

Ende Briefing


Nun zu eurer Fahrt:

Nachdem ihr euren Startplatz sorgsam gewählt habt und diese Entscheidung auch mit eurem Team, das auch ein wenig Ahnung von Navigation hat, abgesprochen habt, könnt ihr gemeinsam den Ballon aufrüsten und starten. Ihr schafft es auch, genau auf Kurs zum Zielkreuz. Nur leider habt ihr beim Heizen ein wenig geschlafen und seid nun mit eurem Ballon in die Höhe geschossen. Diese Steigfahrt könnt ihr nicht mehr abfangen, sodass ihr in einer Höhe von 900m über Grund auf das Zielkreuz zu fahrt.
Um nun möglichst doch noch eine gute Wertung abzuliefern erinnert ihr euch zurück an viele Stunden, die ihr mit eurem Team damit verbracht habt, die Fallzeit eines Markers in Abhängigkeit von der Höhe und die dabei zurückgelegte Strecke über Grund zu berechnen. Dabei seid ihr immer zu dem Schluss gekommen, dass dies ein nicht ganz so einfaches Unterfangen war, denn die Windgeschwindigkeit und die Richtung in unterschiedlicher Höhe unterscheiden sich ja doch erheblich. Auch der Marker hat durch das lange Fähnchen ein unberechenbares Flugverhalten. Dazu kommt dann noch, dass er ja nocht von Beginn an mit der maximalen Geschwindigkeit zu Boden fällt, sondern erst beschleunigen muss, um diese zu erreichen.

Nicht aber heute Morgen. Der Meteorologe sagte was von einem äußerst seltenen Phänomen, dass der Wind in allen Höhenlagen gleich wäre.
Die Wettkampfleitung brachte einen neuen Marker-Typ in die Aufgabe. Dieser Marker ist kugelförmig mit einem Durchmesser von 60mm und man darf den Marker senkrecht nach unten werfen, statt ihn nur fallen zu lassen. Somit kann man ihn ja mit einem Wurf schon auf seine Maximalgeschwindigkeit bringen, noch bevor er den Ballonkorb verlässt. Einzig die Masse des Markers hat sich gegenüber den bisher verwendeten nicht geändert.

Na unter den Bedingungen sollte sich doch der Abstand zum Zielkreuz, an dem ihr den Marker abwerfen müsst, um genau zu treffen, berechnen lassen, denkt ihr euch. Nur wo war nochmal die Formel, die immer wieder als Resultat eurer stundenlangen abendlichen Berechnungen heraus kam? Irgendwo in diesem Korb muss die doch sein. Ahh, hier ist sie: Sorgsam auf das Kartenbrett mit einer topografischen Karte der Gegend und der heutigen Aufgabenstellung geklemmt.
Formel zur Berechnung der Fallgeschwindigkeit
Jetzt noch schnell die Fallgeschwindigkeit des Markers ausrechnen, das sollte ja jetzt kein so großes Problem mehr sein und dann wisst ihr genau, in welcher Entfernung zum Ziel ihr den Marker abwerfen müsst. Aber was waren nochmal diese ganzen Buchstaben. Nur gut, dass ihr euch immer wieder gerne an euren Physik-Unterricht zurück erinnert und ihr euch sogar noch ein paar Konstanten bis heute behalten konntet:
m:          Masse des Markers
g:           Erdbeschleunigung =9,81m/s²
c_W:     Luftwiderstand =1,4
r_Luft:  Dichte der Luft  =1,21kg/m³
A:          Querschnittsfläche des kugelförmigen Markers

Na das wäre geschafft, jetzt habt ihr auch keine Probleme mehr, den Abstand zu berechnen, bei dem ihr den Marker abwerfen müsst.
Nur hoffentlich habt ihr euch nicht verrechnet...

Nach der Fahrt

Nachdem ihr nun euren Marker abgeworfen habt, macht ihr euch auf die Suche nach einem optimalen Landegelände. Da ihr ja leider so hoch über das Zielkreuz hinweg gefahren seid, habt ihr schon nach kurzer Fallzeit euren Marker aus den Augen verloren und nicht gesehen, wo er gelandet ist. Daher wisst ihr nicht, wie genau ihr die Position bestimmt habt, an der ihr werfen müsst. Da bleibt wohl nur zu warten, bis die Wettkampfleitung die Marker eingemessen und die Auswertungen abgeschlossen haben und die Informationen am Official Notice Board hängen.

Aber einer eures Teams hat sich auch daran erinnert, wie viel Zeit ihr bei der Formelbestimmung in der Vergangenheit schon verbracht habt. Er hat genau wie ihr die genaue Abwurfposition berechnet und euch verraten, dass ihr an dieser Position eine Überraschung finden solltet, die das Team für euch dort versteckt hat.

Also packt ihr schnell den Ballon in den Anhänger des Team-Fahrzeugs und schaltet nochmal das GPS ein, das ihr schon im Ballonkorb deponiert habt, um mit euren Koordinaten nach dem Versteck zu suchen.
Das ist jetzt schon das zweite Mal an einem Morgen, dass ihr hofft, euch nicht verrechnet zu haben...

Und bei welchen Koordianten habt ihr euren Marker abgeworfen?
Und habt ihr euch auch nicht verrechnet... Kontrolliert selbst: Geochecker.com

Hinweise

Für das Finden des Caches muss und darf das innere Flugplatzgelände nicht betreten werden. Die angegebenen Koordinaten des Zielkreuzes liegen zwar auf  dem Fluggelände, sind aber nur Grundlage für die Berechnung des Cache-Verstecks.
Weder liegt hier ein reelles Zielkreuz aus, noch sind an dieser Stelle irgendwelche Hinweise auf das Cache-Versteck zu finden!
Bei der Berechnung ist es nicht notwendig, die Werte bis auf die letzte Nachkommastelle auszurechnen. Es ist ausreichend, jeweeils auf zwei Nachkommastellen zu runden.

Die nahe gelegene Landstraße muss ebenfalls für das Finden des Caches nicht betreten werden!

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Rheinhessisches Rheingebiet (Info)

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Logeinträge für Fly-In    gefunden 3x nicht gefunden 0x Hinweis 2x

Hinweis 04. Juni 2012 mic@ hat eine Bemerkung geschrieben

Ankündigungsgemäß erfolgt hier nun die Archivierung. Sollten sich später neue Aspekte ergeben und der Cache wieder aktiviert werden, so kann dies durch den Owner selbstständig über die Funktion "Cache bearbeiten" erfolgen.

mic@ (OC-Admin)

Hinweis 28. Mai 2012 mic@ hat eine Bemerkung geschrieben

Die Nutzungsbedingungen von opencaching.de enthalten unter anderem diesen Punkt:

Ist der Geocache auch auf anderen Webseiten veröffentlicht, so muss die Beschreibung immer auf allen Webseiten aktuell und vollständig gehalten werden. Aktualisierungen der Beschreibung müssen zeitnah auch auf den anderen Plattformen vorgenommen werden.

Hier stimmt leider der Listingtext nicht, auf GC gibt es ein Update, was hier fehlt. Der Owner sollte hier dringend das Listing überarbeiten,bis dahin setze ich den Status auf "Momentan nicht verfügbar". Sollte binnen Wochenfrist (04.06.2012) keine Rückmeldung erfolgen, werde ich den Cache archivieren.

mic@ (OC-Admin)

gefunden 29. September 2009 Rübis hat den Geocache gefunden

Na endlich! Nachdem wir den Cache schon im Frühjahr gefunden hatten, aber mangels Stift nicht loggen konnten, habe ich ihn heute ein zweites Mal angesteuert. Es ist immer noch kein Stift da und ich war zu blöd daran zu denken, einen zum Dalassen mitzubringen (ich hatte nur mein gutes Stück dabei ...) Vielleicht erbarmt sich der nächste Finder.

Liebe Grüße an die SteinGans und "Danke" für das Rätsel!

gefunden 18. Januar 2009 frank67tt hat den Geocache gefunden

Diese Rechenaufgabe war schnell gelöst und heute haben wir den Cache nach etwas Sucherei gefunden.

TFTC

  Neue Koordinaten:  N 49° 36.416' E 008° 22.167', verlegt um 386 Meter

gefunden 27. Januar 2008 geodesta hat den Geocache gefunden

09:00 am - 2008-01-27
Interessante praxisnahe Aufgabenstellung, die ich gestern Abend direkt in die Abwurfkoordinaten umgesetzt habe. Das Versteck mit der Dose war damit heute kein Problem mehr. Die gut getarnte Dose konnte ich ohne Istabweichung nach "Ballonprofi Tom" um 9:00 Uhr bergen.
Damit wäre wohl Teil 1 der "Erdferkelprüfung" abgelegt.
Jetzt muss der Chef im Korb den Marker nur noch zum richtigen Zeitpunkt abwerfen!

Out: TB "Boston, United Kingdom" in :TB "Happy Easter!"

Gruß geodesta