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Gods and Stones

 Wanderung vorbei an steinernen Zeugen der Gottesverehrung. Höllentrip inklusive.

von Schnatterfleck     Deutschland > Rheinland-Pfalz > Bernkastel-Wittlich

N 49° 52.954' E 006° 57.115' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: kann gesucht werden
 Strecke: 3.0 km
 Versteckt am: 23. März 2008
 Gelistet seit: 24. März 2008
 Letzte Änderung: 22. August 2014
 Listing: http://opencaching.de/OC550E

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Gefahren
Infrastruktur
Der Weg
Wegpunkte
Saisonbedingt
Listing

Beschreibung   

Wetterbedingungen: Bei Nebel, starkem Regen und anderem Wetter mit schlechten Sichtverhältnissen ist die Tour nur schwer oder gar nicht zu vollenden. Ein Fernglas kann an Station 3 hilfreich sein, wird aber nicht unbedingt benötigt. Ihr solltet sowieso überlegen, hier bei schönem Wetter vorbei zu schauen, allein wegen der tollen Aussicht...

Ganz, ganz wichtig:
Dieser Cache ist auffindbar, ohne an irgend einer Stelle Strassen und (leidlich) ausgetretene Fußwege zu verlassen. Auch wenn es womöglich sinnvoll ist, hier und da eine Abkürzung zu nehmen, schlagt Euch bitte nirgendwo an Abhängen halb-blind in die Büsche. Speziell in der Umgebung von Stage 3 liegen nämlich direkt hinter den Büschen 20m tiefe, senkrechte Felswände.
Also, wie immer: Augen auf, Hirn an und da bleiben, wo die Bodenbeschaffenheit klar ist!



Stage 1:
N49° 52.953' E6° 57.116'

An dieser Stelle steht ein altes Wegekreuz. Über dem Eingang des Hauses, zu dem es gehört, ist eine Inschrift eingemeiselt. Ihr braucht die letzte Ziffer dieser Inschrift.

S = ___



Stage 2:
N49° 52.935' E6° 57.229'

Während die meisten religiösen Artefakte im Moseland christlichen Ursprung haben, sind einige älter und heidnischer, wie etwa der römische Tempelbezirk in Tawern. Manche Reste dagegen waren schon alt und verwittert, bevor die römischen Tempel überhaupt ihren ersten Anstrich erhielten. An so einer Stelle steht Ihr jetzt.

Hier findet Ihr einen senkrecht stehenden, etwa 70cm hohen unauffälligen Quarzit-Pfeiler (der allerdings noch etwa einen Meter tief im Boden steckt). Zwar weniger beeindruckend als einer seiner tonnenschweren Cousins in Frankreich oder auch im nahen Saarland, ist er doch genauso ein Überbleibsel der rätselhaften Megalith-Kultur, die an vielen Stellen in Europa ihre Menhire hinterlies. Ob und welche Götter hier verehrt wurden, kann nicht einmal mehr spekuliert werden.

An dieser Stelle befand sich auch schon in vorrömischer Zeit eine wichtige Wegkreuzung, die Hunsrück und Mosel verband. Auch heute gehen Wege von hier ab. Sucht nach Wegweisern, die Euch verraten, wie weit es noch zu den benachbarten Orten Minheim und Piesport ist.

Piesport: T,U km T = ___   U = ___

Minheim: V,W km V = ___   W = ___

Für die Statistik-Cacher unter Euch gibt es an der Stelle auch noch einen Nano zu finden:
http://coord.info/GC4BPVR



Stage 3:
N49° 52.394' E6° 57.038'

Zurück aus der Bronzezeit macht Ihr jetzt einen Sprung in die Neuzeit. Dazu unternehmt Ihr eine kleine Wanderung durch die Weinberge zu dem Gott, der nun seit etwa 1600 Jahren die religiöse Sichtweise in der Gegend geprägt hat, dem "Großen Herrgott"
Auf dem Weg dort hin folgt ihr einem recht interessanten Weinlehrpfad. Wer also schon immer einen Weinbau-Crashkurs machen wollte: hier ist die Gelegenheit!

Am Ziel bringt bitte in Erfahrung, seit welchem Jahr die Statue dort laut der Infotafel hier steht. Ihr benötigt die letzte Ziffer der Jahreszahl.

X = ___

(Übrigens ist das auf dem Schild angegebene Jahr falsch.
Die Statue und der größte Teil der umgebenden Anlage wurden schon  in den Jahren 1968 und '69 errichtet. Ihr rechnet aber mit der Angabe auf dem Schild.)

Jetzt könnt Ihr ein kleines Päuschen einlegen und die Aussicht ein wenig geniessen. Und wo Ihr sowieso gerade dabei seit, Euch die Landschaft anzuschauen: Wie viele Kirchtürme (richtige Kirchen, keine Wingertskapellchen) könnt Ihr von hier aus sehen?

Y = ___

Kleine Hilfe:
Der entfernteste und am schlechtesten zu erkennende Kirchturm steht NICHT im Tal selbst, sondern auf einem der umgebenden Bergrücken.

Wenn Ihr entspannt und ausgeruht seid, sucht den Fussweg Richtung Wintrich, der Euch an einer kleinen Hütte vorbei wieder etwas nach unten zur nächsten Station führen wird.

Direkt am Weg gibt es auch noch einen an netter Stelle versteckten Tradi:
http://coord.info/GC2GQK1



Stage 4:

Um zu dieser Station zu gelangen, berechnet bitte:

A = S - 3 = ___

B = T - 2 = ___

C = U - 0 = ___

D = V + 1 = ___

E = W - 4 = ___

F = X - 4 = ___

G = Y - 3 = ___


Die Station befindet sich bei:

N 49°5A.BCD' E 6°57.EFG'


Kleine Hilfe:
Die Quersumme von [ABCDEFG] ist 30

Hier ist ein Sandsteinrelief einer Marienszene zu sehen (die hiesige, intensive Marienverehrung wird höchstens noch von den Bayern übertroffen). Aus wie vielen Personen besteht die dargestellte Szene?

Z = ___

Kleine (wenn auch leicht brutal formulierte) Hilfe:
Bibel, Johannes-Evangelium, Kap. 19, 31-34:
"Die Juden aber, dieweil es der Rüsttag war, daß nicht die Leichname am Kreuze blieben den Sabbat über (denn desselben Sabbats Tag war groß), baten sie Pilatus, daß ihre Beine gebrochen und sie abgenommen würden. (3. Mose 23.7) (5. Mose 21.23) 32 Da kamen die Kriegsknechte und brachen dem ersten die Beine und dem andern, der mit ihm gekreuzigt war. 33 Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, daß er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht; 34 sondern der Kriegsknechte einer öffnete seine Seite mit einem Speer, und alsbald ging Blut und Wasser heraus."



Final:

So, jetzt habt Ihr's fast geschafft. Ihr habt die mystischen Götter der Vorzeit besucht, habt an bürgerlichen Wegkreuzen und Marienbildnissen innegehalten, und sogar den "Großen Herrgott" selbst erklommen.
Was jetzt noch fehlt, ist der Große Widersacher, der Üble Gegenspieler, der tief, tief unter dem Herrgott in den Fundamenten der Welt haust. Folgt mir also zum Tor zur Unterwelt!

Berechnet dafür folgenden Werte:

H = S - 3 = ___

I = T - 3 = ___

J = 9 - U = ___

K = V + 1 = ___

L = W + 2 = ___

M = 9 - X = ___

N = 4 - Y = ___

O = Z - 3 = ___


Ein Pfeiler des Tors zur Unterwelt befindet sich bei:

N 49°5H.IJK' E 6°5L.MNO'


Kleine Hilfe:
Die Quersumme von [HIJKLMNO] beträgt 21.

Vor Ort befindet sich in einer Felsspalte eine kleine Dose mit Logbuch, in das ihr Euch eintragen könnt:

Cacheversteck


Der Stein, auf den der Pfeil zeigt, kann nach vorne herausgezogen werden und gibt einen Hohlraum frei, in dem der Cachebehälter liegt.

Ihr braucht den Stein nicht komplett herauszuziehen, das macht das Zurückschieben später einfacher.

Bitte am Ende diesen Stein zur Tarnung dann auch wieder so wie er war, hineinschieben.

 

Die Verwegenen unter Euch können dann von dieser Stelle aus noch etwa 20m Richtung Südost gehen und einen Blick in den Höllenschlund werfen. Das ist aber keine Logbedingung. Falls Ihr Bedenken habt, lasst es deshalb bitte bleiben!
Und vergesst dann natürlich nicht, Euren Faden vom Eingang her abzurollen. In der Hölle gibt es nämlich keinen GPS-Empfang };-)


Bilder

Cacheversteck
Cacheversteck

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Moselgebiet von Schweich bis Koblenz (Info)

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Logeinträge für Gods and Stones    gefunden 2x nicht gefunden 0x Hinweis 3x Wartung 2x

gefunden 20. August 2014 Knickerbocker hat den Geocache gefunden

Danke für den schönen Cach. Wir kommen nicht aus der Gegend und die Empfehlungen der Chacher sind immer hilfreich um schöne Stellen zu finden. Wir waren etwa 2 Std unterwegs.

Bei der Cachbeschreibung ist bei Stage 3 leider eine Null zuviel, das kann zu Verwirrungen führen. Bei Final hatten wir eine abweichende Quersumme (20).

Dem Hinweis die Wege nicht zu verlassen, können wir uns nur anschließen. Ein Blick auf den Höhenmesser ist beim Finale zu empfehlen. Wir konnten uns als erste in das Logbuch eintragen.

Insgesamt ein lohnenswerter Cach mit schöner Aussicht.

kann gesucht werden 08. März 2014 Schnatterfleck hat den Geocache gewartet

Jetzt hat es tatsächlich fünf Jahre bis zur Neuauslegung gedauert...

Allerdings muss man sagen, dass bei mir in dieser Zeit auch ziemlich viel passiert ist...

Aber jetzt ist es soweit!

Nachdem ich im letzten Sommer schon ein schönes neues Versteck gefunden und vorbereitet hatte, erkläre ich das nach dieser Testphase jetzt mal als ausreichend muggelsicher.

Das Listing wurde etwas angepasst (vereinfacht) und die D-Wertung auch entsprechend korrigiert.

Und jetzt wünsche ich Euch wieder viel Spass.

Grüsst den Beelzebub in seinem Höllenschlund von mir!

OC-Team archiviert 05. Juni 2013, 10:20 Opencaching.de hat den Geocache archiviert

Dieser Cache ist seit mehr als einem Jahr „momentan nicht verfügbar“; daher wird er automatisch archiviert. Er kann vom Besitzer jederzeit instand gesetzt und reaktiviert werden.

Hinweis 19. Juli 2008 Schnatterfleck hat eine Bemerkung geschrieben

Direkt neben dem Cache sind seit meinem letzen Besuch Ende Mai Steine runtergekommen, und zwar zumindest ein ziemlich dicker. Ich gehe davon aus, dass das die Aufmerksamkeit auf das Versteck gelenkt hat. Womöglich wurde der Behälter schlicht von einem eingeborenen Muggle weggenommen, der dachte, damit verantwortungsvoll zu handeln. Wirklich verantwortungsvoll wäre natürlich gewesen, mir Bescheid zu geben, bzw. zumindest einen "Dose weg - Suchen zwecklos" - Zettel/Schild zu hinterlassen. Damit hätten dann die nächsten Chachesucher zumindest nicht extra lange unter potentiell instabilem Fels nach nicht vorhandenen Schätzen gesucht...

Bislang bin ich (aus eigener Ansicht über die Zeit) davon ausgegangen, dass hier höchstens alle paar Jahre mal was runter kommt. Grund genug für eine Warnung, aber nicht zur akuten Panik. Diese Meinung muss ich wohl revidieren. Wenn der Cache wieder aktiviert wird, dann an anderer, sicherer Stelle.

Schnatterfleck



Some stones have come down besides the cache location since my last visit in May. This may also have drawn attention to the hiding place and let to the removal of the box.

As the place seems more dangerous than I expected, I have to find a new and saver hiding spot before reactivating this cache.

Schnatterfleck


Hinweis 29. März 2008 Schnatterfleck hat eine Bemerkung geschrieben

Ich gebe es zu, an einer Stelle ist es wirklich nicht einfach auf die richtige Zahl zu kommen. Da übersieht man ganz einfach was... Also wirklich überall ganz, ganz genau hinschauen!