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Rätselcache
Das verschollene Amulett

von Möwe     Österreich > Südösterreich > West- und Südsteiermark

N 46° 48.791' E 015° 11.794' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: andere Größe
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:45 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 06. April 2008
 Gelistet seit: 12. April 2008
 Letzte Änderung: 12. April 2008
 Listing: http://opencaching.de/OC573D

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Beschreibung   

Das verschollene Amulett

Die Geschichte die hier erzählt wird spielt in einer Zeit wo Gewalt, Leid und Raub an der Tagesordnung waren. In einer Zeit wo Steinhütten und Lagerfeuer Wärme und Geborgenheit boten. Es waren Lebensbedingungen die man sich heute nicht mehr vorstellen kann.
In dieser Geschichte geht es um ein junges Mädchen, das ein magisches Amulett geschenkt bekommt. Niemals hätte sie geahnt was die Gier nach diesem Schmuckstück auslösen kann…

Es war an einem regnerischen und nebligen Herbst – Tag auf der Burg an dessen Fuße ein Ort liegt, der Jahrhunderte später einmal Deutschlandsberg genannt werden wird.
Der Tag war gerade erst angebrochen und die Sonne bahnte sich langsam ihren Weg durch die Nebelschwaden. Die ersten Anzeichen des nahenden Winters sah man in Form von Morgenfrost am Gras und an den Bäumen.
Das Burgfräulein Elisabeth erwachte und fröstelt. Die Temperatur in ihrem Zimmer war schon relativ tief gesunken. Der Ofen war in der Nacht erloschen und auch das Strohbett konnte nicht viel Wärme spenden.
Als Elisabeth den großen Saal der Burg betrat wurde sie von ihrer Urgroßmutter bereits sehnsüchtig erwartet. Man konnte den Lebensabschnitt in welchem sich die Urgroßmutter befand ohne Übertreibung mit der vorherrschenden Jahreszeit vergleichen. Sie hatte ein Alter erreicht, das untypisch für diese Zeit war. Sie war bereits so alt geworden, dass es aus der Zeit wo sie noch ein kleines Mädchen war, kaum mehr Aufzeichnungen gab.
Die Urgroßmutter war kein Freund langer Reden und deswegen übergab sie ihrer Urenkelin ohne großer Worte ein Amulett. Elisabeth wusste nicht was sie von diesem Geschenk halten sollte. Das Amulett war sehr schlicht und farblos und schien sehr, sehr alt zu sein. Elisabeth beschloss ihr eine Freude zu machen und nahm das Geschenk an und beschloss gleichzeitig es in einer ruhigen Stunde genau zu untersuchen.
Am Nachmittag verschwand Elisabeth in ihrer Kammer und betastete das Amulett von allen Seiten. Es fühlte sich seltsam an und eine Energie durchflutete ihren Körper die sie noch nie verspürt hatte. Sie fühlt sich frisch, erholt und voller Tatendrang.

15 Jahre später

Elisabeth konnte sich kaum mehr daran erinnern: Einen Tag nachdem Elisabeth das Amulett bekam, verstarb ihre Urgroßmutter. Was sich aber die folgenden Jahre ereignet war so grausam, dass es nur selten in Geschichtsbüchern zu finden ist. Kriege brachen aus, viele Kämpfe fanden statt und unzählige Menschen ließen ihr Leben.
Die Burg wurde unzählige Male belagert und umliegende Dörfer ausgeraubt.
Zuerst war den Bewohnern der Burg nicht klar warum sie plötzlich im Mittelpunkt standen und warum alle diese Kriege gegen sie geführt wurden.
Es wurde ihnen aber zugetragen, dass es nur um das Amulett gehe. Es würde dem Träger magische Kräfte und nahezu Unsterblichkeit verleihen.
Alle wollten dieses Amulett haben um für ihren Stamm Macht, Ruhm und Stärke zu sichern. Dieses Amulett war der Schlüssel zu uneingeschränkter Macht. Der Stamm der dieses Amulett besitzt würde nie wieder einen Krieg verlieren.
Elisabeth war erschrocken über die Macht dieses Amulettes. Sie konnte diese Belagerungen und Kriege nicht mehr ertragen und daher beschloss sie dieses Amulett los zu werden um diese Kämpfe zu beenden. Sie fragte einen der tapfersten Ritter, welcher gleichzeitige auch ihr Vertrauter war, ob er eine Idee hätte.
Der Ritter hieß Sebastian von und zu Efeu – Stein und war bekannt für seine cleveren Ideen. Er sicherte Elisabeth seine Hilfe zu und sie überreichte ihm das Amulett.
Sebastian musste nicht lange darüber nachdenken was mit dem Amulett geschehen sollte. Er hatte einen Einsiedler als Freund welcher unweit der Burg lebte und von allen nur Heinrich genannt wurde. Er hatte eine kleine Hütte am nahegelegenen Fluss und ließ sich von dem was in und um die Burg geschah nicht beeindrucken. Heinrich mochte die Gegend in der er lebte. Rings um seine Hütte waren hohe Felsen und die Burg thronte fast senkrecht über seiner Hütte. Man muss sich ein wenig anstrengen um Heinrich besuchen zu können. Der Weg von der Burg zur Hütte ist nicht einfach aber man kann sofort verstehen warum Heinrich so gerne hier lebt. Imposante Felsen und das Rauschen des Wassers prägen die Idylle um seine Hütte.
Sebastian machte sich auf den Weg zu Heinrich. Es dauert ein wenig zu ihm zu gelangen aber er freute sich immer wenn er Gelegenheit hatte ihn zu besuchen.
In der Tasche hatte er das Amulett von Elisabeth und er hoffte, dass Heinrich eine Idee hatte was sie damit anstellen sollten. Als er Heinrich erreichte war er gerade auf seinem Balkon und Blickte auf die Felsen und auf den Fluss. Sebastian gesellte sich zu ihm und so genossen sie beide die wunderbare und natürliche Umgebung.
Sie lauschten einige Zeit dem Gesang des Flusses und der Gemächlichkeit des Moses und Efeus. Heinrich hatte Geschichten um das Amulett gehört aber es nie selbst gesehen. Er war nicht sicher ob er das Amulett berühren sollte um nicht auch von der Energie gepackt zu werden. Er konnte verstehen warum Sebastian es los werden wollte und daher machten sie sich beide Gedanken was mit dem Amulett geschehen solle.
Zuerst kam ihnen der Gedanke das Amulett zu zerstören. Sie ließen den Gedanken aber Fallen weil sie so beeindruckt von der schlichten Schönheit waren die das Amulett ausstrahlte.
Sie beschlossen das Amulett zu verstecken. Es sollte keinen Vorteil mehr für irgendeinen Stamm darstellen. Niemand sollte es besitzen und daraus Vorteile bekommen. Sie wollten es so gut verstecken, dass niemand es mehr finden könnte.
Beide einigten sich darauf und so zogen sie los um einen geeigneten Ort zu finden. Als sie seine Hütte verließen, gingen sie die wenigen Meter zum Fluss hinunter. Nun mussten sie sich entscheiden. Sollten sie Flussaufwärts oder Flussabwärts gehen und so entschieden sie sich für den Weg der sie zur Legende machen würde.
Sie gingen einige Meter bis das Haus des Einsiedlers nicht mehr zu sehen war und entschieden sich das Amulett in einer Öffnung zu verstecken. Beide waren sehr zufrieden mit der Wahl des Versteckes und waren sich sicher, dass das Amulett hier für sehr lange Zeit absolut sicher sein würde.

Sie kehrten zum Haus des Einsiedlers zurück, Sebastian verabschiedet sich und Dankte seinem Freund für seine Hilfe. Sebastian machte sich auf dem Weg zurück zur Burg und als er Elisabeth sah, wie sie auf seine Rückkehr wartete, sagt er zu ihr: „Niemand wird es finden – Alles wird gut“

150 Jahre später

Nichts erinnerte mehr an Elisabeth, Heinrich oder Sebastian. Die Burg hatte einen neuen Herren und die Kriege und Kämpfe waren längst vergessen. Legenden von Elisabeth, Sebastian von und zu Efeu – Stein und dem Amulett wurden erzählt aber trotz Versuche es zu finden blieb es verschollen. Was sie nicht wussten ist, dass vor einiger Zeit ein Felsbruch stattgefunden hatte. Es war ein so gewaltiges Felsstück das von der Burg abbrach und Richtung Fluss stürzte das es noch heute (2008) so aussieht als ob eine gewaltige Stein Lawine ins Tal gestürzt wäre. Diese riesige Steinlawine hat das Versteck des Amulettes unter sich begraben. Doch wenn man genau schaut und einige Zeit sucht kann man es heute noch finden …


Annmerkung:
  • Alle Personen, Handlungen und „historische Geschichten“ sind frei erfunden. Weiters gibt es keinerlei gewollte Ähnlichkeit zu realen Gegebenheiten. Natürlich gibt es kein magisches Amulett oder andere wertvolle Gegenstände – außer dem Cache – zu finden.
  • Die Header – Koordinaten zeigen auf den Mittelpunkt der Burg Deutschlandsberg. Um den Cache zu finden ist es nicht notwendig die Burg zu besuchen.
  • Als geeigenten Ausgangspunkt für die Suche (und als Parkplatz) bietet sich der entsprechende Waypoint an.

Inhalt:
  • Jeton
  • Spielfigur
  • Fimo – Kugel
  • Glücksschwein
  • Amulett (Bitte nicht entfernen)
  • Bleistift (Bitte nicht entfernen)
  • Spitzer (Bitte nicht entfernen)
  • Logbuch (Bitte nicht entfernen)
  • Cache – Note (Bitte nicht entfernen)

Hilfreiches

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Logeinträge für Das verschollene Amulett    gefunden 6x nicht gefunden 2x Hinweis 0x

gefunden 26. Oktober 2009 AlterWandersmann hat den Geocache gefunden

nach vier Anläufen endlich gefunden - waren von Anfang an immer am gleichen Platz und er ist genau dort gelegen, wo wir ihn vermutet haben - muss sagen, die Tarnung ist ausgezeichnet; gratuliere wunderbarer Cache

Bilder für diesen Logeintrag:
AmulettAmulett

gefunden 12. April 2009 cezanne hat den Geocache gefunden

Today I revisited the gorge together with Alice to show her the nice location. This time the search for the cache was successful. I would have found the cache already at my first attempt if I had not believed the hint and the terrain rating which are both wrong. 2.5* would suffice for the new hideout (at most 3* if it is very wet). The distance from the path is wrong as well.

My overall resume stays the same: A nice story and a nice location, but I would have preferred a different hideout and a correct and helpful hint. The new location of the cache is in any case much better from the environmental point of view than the old one - a correct hint would further minimize the traces that result from searches for the cache.


Thanks for the cache.

In: Kansas Sunshine 2007 GC
Out: SIgnal GC

gefunden Empfohlen 05. April 2009 divingbrothers hat den Geocache gefunden

Nachdem ich ja schon einmal den Spuren des Amuletts folgte, durfte ich das heute noch einmal machen.
Als Familienausflug wars (wieder) ein netter Spaziergang. Und Ingrid hat die Macht des Amuletts wohl gespürt, und konnte den Cache rasch finden.

Die Tarnung und das Versteck sind auch nach 150 Jahren noch nahezu perfekt.

Danke für die nette Geschichte.

gefunden 21. Dezember 2008 gebu hat den Geocache gefunden

Beim zweiten Versuch dank mehr Suchpower und Telefonjoker gefunden, die Klause ist auch im Winter sehenswert.

gefunden 29. Juni 2008 Pr3ach3rman hat den Geocache gefunden

Endlich gefunden ... [xx(]