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Normaler Geocache
Gotteshäuser: Ev Kirche St. Johannis NB

 Einfacher Cache

von NekoFra     Deutschland > Mecklenburg-Vorpommern > Neubrandenburg, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 53° 33.597' E 013° 15.617' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Versteckt am: 07. Oktober 2007
 Gelistet seit: 21. April 2008
 Letzte Änderung: 11. Juni 2015
 Listing: http://opencaching.de/OC5834
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Dies ist eine Cacheserie, wie sie auf dem Kasseler Geocacher Stammtisch am 04.03.05 beschlossen wurde. Dabei sollen Caches in der Nähe von Gotteshäusern ausgelegt werden, die entweder historisch oder architektonisch eine Besonderheit darstellen. Es ist hierbei völlig egal, welcher Religion diese Häuser angehören. Jeder der an dieser Serie teilnehmen möchte, kann dies tun. Er sollte sich jedoch an die einheitliche Schreibweise halten, damit die einzelnen Caches der Serie zuzuordnen sind. Außerdem ist dieser Absatz zu kopieren und mit in die Beschreibung aufzunehmen. Zusätzlich sollte man wenn möglich, eine Beschreibung des Ortes liefern, damit man auch etwas über dieses Gotteshaus erfahren kann. Der Cache ist bitte so zu verstecken, dass er die Würde des Ortes nicht verletzt. Gegebenfalls ist er so zu platzieren, das er über eine Wegpunktprojektion zu finden ist und die eigentlichen Koordinaten auf das Gebäude selbst weisen.


Baugeschichte der Kirche St.Johannis zu Neubrandenburg

Schon bald nach der Gründung der Stadt (1248) wurde das Franziskaner-Kloster errichtet. Dazu gehörte eine schlichte einschiffige Kirche, die in erster Linie den Mönchen mehrfach am Tage für das gemeinsame Gebet diente. Seit damals ist hier regelmäßig Gottesdienst gefeiert. Jede Generation hat seit dem ihren eigenen Beitrag an der Gestaltung dieses Gotteshauses geleistet. Aus der Anfangszeit steht noch die aus Feldsteinen errichtete Nordwand.

Anfang des 14. Jahrhunderts, wahrscheinlich nach einem Brand, wurde die Kirche vergrößert. Offenbar war die alte Klosterkirche jetzt zu klein, weil Neubrandenburger Bürger gerne am Gottesdienst der Franziskaner teilnahmen. So hat man ein zweites Kirchenschiff südlich dazu gebaut - das jetzige Hauptschiff.

Als das Kloster im 16. Jahrhundert aufgelöst wurde, wurden die Klostergebäude von der Stadt als Spital und Armenhaus genutzt. Die Stadt übernahm dafür das Patronat über die Kirche. Da der Mönchschor nun nicht mehr gebraucht wurde, hat man damals den Chorraum durch eine Wand abgetrennt und - recht ehrfurchtslos - als Speicher genutzt. (Mitte des 19. Jahrhunderts ist er eingestürzt.) Neuer Mittelpunkt des Gottesdienstes war jetzt die Predigt. Davon zeugt die kunstvolle Kanzel aus jener Zeit.

In den Jahren 1890 bis 1894 wurde die Kirche gründlich renoviert: Die Trennwand zum Chor wurde wieder entfernt und durch Errichten eines neuen Giebels ein wesentlich kürzerer Altarraum geschaffen. Besonders schön sind die Buntglasfenster im Altarraum. Auch der Westgiebel entstand neu sowie der Dachreiter über der Mitte des Hauptschiffs. Im Inneren hat man nicht gespart: Nach Erneuerung der Gewölbe wurde alles im neugotischen Stil ausgemalt, eine Dampfheizung und Gasbeleuchtung installiert und Orgel (Sauer-Frankfurt/Oder) eingebaut. Bauherr war damals der Rat der Stadt als Patron der Kirche. Kennzeichnend für den Geist jener Zeit mit seiner engen Bindung von "Thron und Altar" war der Festgottesdienst zur Wiedereinweihung in Gegenwart der groß herzoglichen Familie - wovon eine marmorne Gedenktafel zeugt, die jetzt etwas versteckt im Altarraum hängt.

Bei der letzten Neugestaltung-1976 bis 1980- hat sich die Gemeinde bemüht, die Achtung vor dem Werk vergangener Jahrhunderte mit den Notwendigkeiten des Lebens einer gegenwärtigen Gemeinde zu verbinden. Nach der Zerstörung der Marienkirche (1945) war die Johanniskirche zur Hauptkirche geworden. Es fehlte ein Gemeindehaus mit einem größeren Mehrzweckraum. So wurde die alte Orgelempore entfernt und durch den Neubau in doppelter Riefe Platz geschaffen für vielfältig nutzbare Räume. Der gesamte Fußboden ist erneuert und mit einer Warmwasserheizung versehen. Die neuen Kirchenbänke kommen nach Bedarf umgestellt werden. Aus dem alten Gaskronleuchter sind elektrische Leuten entstanden. Die Altarstufen sind um einige Meter vorgezogen, um so Raum für einen schlichten Altartisch nahe der Gemeinde zu schaffen. Der Eingang ist neu gestaltet. Dabei wurde es notwendig, die Kanzel von ihrem Platz direkt neben dem Eingang nach vorne umzusetzen. Da die Ausmalung im 19. Jahrhundert mit wenig dauerhafter Leimfarbe ausgeführt war, musste sie ganz abgewaschen werden. Jetzt ist alles nach altem Rezept (mit Naturkalk und Kasein)neu gestrichen, schlichter als vorher, doch im Wesentlichen so wie vordem: die schwarzen Pflanzenmotive in den Gewölbe-Zwickeln(94 verschiedene!) und die Streifen und Striche in den Gewölben sind in alter Form neu entstanden. Nur der Altarraum ist nicht verändert: die Leimfarben sind fixiert und restauriert. Als letztes entstand 1989/1990 die neue Schuke-Orgel.

Weitere Infos siehe:
http://www.kirche-neubrandenburg.de/Johannis/Start.htm

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Blick f. Cache zur Kirche
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Logeinträge für Gotteshäuser: Ev Kirche St. Johannis NB    gefunden 37x nicht gefunden 2x Hinweis 0x Wartung 1x

archiviert 11. Juni 2015 NekoFra hat den Geocache archiviert

gefunden 09. Oktober 2014, 15:04 Hunsrücker2 hat den Geocache gefunden

Von unserem Urlaubsort am Fleesensee einen kurzen Abstecher nach NB gemacht. Dabei auch diesen Cache gefunden
DFDC
Es grüssen der "Hunsrücker2" (237) und Nadina

gefunden 05. September 2014, 20:52 Gelion7 hat den Geocache gefunden

Im Halbdunkel ertastet, während nebenan geistliche Lieder geprobt wurden.

gefunden 27. August 2014 schnubbi284 hat den Geocache gefunden

tftc. Mit Icke NB den sonnigen Tag genossen und gecachet. <3

gefunden 27. August 2014, 18:22 ickenb hat den Geocache gefunden

Mit Schnubbi284 zügig gefunden, die Beschreibung war ja auch äusserst gut gemeint.