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Normaler Geocache
Straße der Sünder

 An den Cache-Pranger gestellt ...

von lexparka     Deutschland > Mecklenburg-Vorpommern > Nordvorpommern

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 54° 18.850' E 013° 05.303' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Versteckt am: 09. August 2008
 Gelistet seit: 09. August 2008
 Letzte Änderung: 01. April 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC63E0
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Mittelalter - Finstere Zeiten ...

"... Empörte Rufe und derbe Beleidigungen brandeten dem Sünder entgegen, als er ausstieg. Seine Fußketten rasselten über das Pflaster der Verhevur, als er schweren Schrittes seinen letzten Gang Richtung Schandpfahl antrat. Links und rechts am Straßenrand tobte der Mob und trieb den Sünder unbarmherzig vorwärts - dem Fegefeuer entgegen ..." (Auszug aus "Schauriges Stralsund")

Die Sünder wurden "an den Pranger gestellt" und manchmal sogar mit einer speziellen Schandmaske versehen oder mit dem "Ziegenlecken" zusätzlich bestraft. Die Straße, in der im Mittelalter diese Art von Hinrichtung stattfand, hieß früher Verhevur - Straße des Fegefeuers! Heute wird sie Mönchstraße genannt. Sie ist eine der ältesten Straßen im ältesten Viertel Stralsunds rund um den Alten Markt und die Nikolaikirche. Historisch stellt die Mönchstraße somit die älteste Verbindung zwischen dem Alten und Neuen Markt dar.

Neben der Fährstraße ist sie eine der geschichtsträchtigsten Straßen Stralsunds. Ein bedeutender aber wenig bekannter Sohn der Stadt wohnte in der Mönchstraße Nr. 23 von 1866 bis zu seinem Tode 1905. Die Rede ist von Ernst von Haselberg, dem Ersten Stadtbaumeister Stralsunds. Er wirkte fast 42 Jahre im Hintergrund und veränderte das Bild der Stadt grundlegend. So wur-den unter seiner Leitung die Staßen gepflastet, Bürgersteige angelegt und die Kanalisation vollendet. Der Bau eines Wasserwerks zur Beseitigung des Trinkwasserproblems, die Anlegung der beiden Hafeninseln, des Krankenhauses und mehrerer Schulen zählen zu seinen größten architektonischen Leistungen und für Stralsund in der damaligen Zeit war es ein riesiger Fortschritt!

Heute schmücken immer noch mittelalterliche Giebelhäuser und historisch bedeutende in Fachwerk ausgeführte Hofgebäude (Nr. 7) die Fassade der Straße. Etwas Einzigartiges stellt das für Besucher geöffnete Museumshaus (Nr. 38) dar. Mit dem auf 1320 datierten Dachstuhl ist es eines des ältesten Giebelhäuser der Stadt. Dort kann man das mit allen Spuren der Nutzung erhaltene Innenleben des Hauses bestaunen. Ferner haben in der Mönchstraße ihren Sitz: das Burmeisterhaus (Nr. 45) und das ehemalige St. Katharinenkloster, in dem heute das Meeres- und Kulturhistorische Museum (Nr. 25-27) untergebracht sind!

Zum Finden des Caches

Der Cache, flach gestaltet und kleiner als eine Microdose, ist aufgrund des ständigen Muggelstroms in der Mönchstraße leicht zugänglich direkt am Bürgersteig versteckt. Was aber nicht heißt, das er leicht zu heben ist, da die Muggel ihre Augen natürlich überall haben und ich ihn deshalb etwas getarnt habe. Die Suche vor Ort wird sich also als schwierig gestalten. Um nicht zu stark aufzufallen, solltet ihr deshalb eventuell die Spoiler im Hinterkopf haben. Einen Tipp gebe ich euch schon mal, am besten sucht ihr, wenn ihr euch wie die Sünder im Mittelalter mit dem Rücken an den "markierten Pranger" stellt und dann nach dem Cache tastet.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

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Hilfreiches

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Logeinträge für Straße der Sünder    gefunden 26x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 15. Mai 2010 hcy hat den Geocache gefunden

Hier dachte ich schon, der Cache wäre bestimmt nicht mehr zu finden, da ich in meinem SmartGPX keine Info hatte, nur die Koordinaten im eTrex. Ok, also ganz ohne Zusatzinfos suchen. War nicht so einfach denn die Koordinaten zeigten mal auf die eine mal auf die andere Straßenseite. Dann waren wir am richtigen Ort, wollten aber schon wieder abziehen als ich die "Tarnung" des Caches entdeckte. Wo eine Tarnung ist, kann ja der Cache auch nicht weit sein, also noch mal genauer geschaut und das Döslein entdeckt.

Danke fürs Verstecken: hcy & steinmarder1

gefunden 08. Mai 2010 Sweetwoodraspler hat den Geocache gefunden

Nachdem ein Auto-Muggel sein Parkplatz-Gespräch mit einer holden Maid beendet hatte, konnte ich hier endlich ungestört suchen und hatte bald danach auch den gut getarnten Kleinen in der Hand. Schön gemacht, da mußte man wirklich 3 x hingucken icon_smile.gif ! Mein erster Fund des Tages. Ohne den Hint hätte ich den Cache wohl auch nicht finden können icon_smile.gif , aber hier hatte ich mir zum Glück alle Zusatz-Infos extra notiert icon_smile_clown.gif .
Gruß Sweetwoodraspler icon_smile_wink.gif

gefunden 01. Mai 2010 danielst hat den Geocache gefunden

Nachts war das finden der kleinen Dose recht unproblematisch. Gut getarnt und doch offensichtlich.<br />Vielen Dank sagt<br />danielst<br />

gefunden 17. April 2010 Mandragora Vulgaris hat den Geocache gefunden

#79 01:10
Auf dem Heimweg von unserer Nachttour noch schnell mitgenommen. Geschickte Tarnung, die allerdings bei den momentanen Gegebenheiten eher von Nachteil sind. (Zitat Kathatrin: "Das ist aber besonders..., das gehört hier nicht hin." Zu anderer Tages/Jahres/Bauarbeitenzeit wird es vermutlich richtig schwer!

TFTC!

Mandra

gefunden 30. Dezember 2009 Glubosch hat den Geocache gefunden

Zusammen mit Ypsdala am 30.12.09 um 16:42 Uhr quasi sofort gefunden. Nach dem "Dreimörderhaus" und dem "Besuchermagneten" war es der dritte und letzte Cache unseres 30 minütigen "Cache-Marathons".

Es ist schon krass... Damals hab ich echt gedacht, mit drei Caches in Folge machen wir powercachen. Wie jung und unerfahren wir doch waren ;-)