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Bernsteinzimmer

 Kleine Waldwanderung mit ca.1 Stunde reiner Gehzeit. Im Final kannst Du den Regen abwarten.

von Kuno von der Parthe     Deutschland > Sachsen > Muldentalkreis

N 51° 13.203' E 012° 43.691' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 2:00 h   Strecke: 3.0 km
 Versteckt am: 05. März 2008
 Gelistet seit: 31. August 2008
 Letzte Änderung: 03. Oktober 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC6638
Auch gelistet auf: geocaching.com 

18 gefunden
0 nicht gefunden
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1 Wartungslog
3 Beobachter
1 Ignorierer
337 Aufrufe
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Geokrety-Verlauf
3 Empfehlungen

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Gefahren
Der Weg
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Werkzeug
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

ACHTUNG

Die Finaldose liegt ab sofort nicht mehr IN, sondern LINKS VOR dem Bernsteinzimmer,
unter einer 1x1m-Betonplatte, und zwar ganzjährig.

5 Jahre nach Cachelegung ist das leider nötig geworden, weil immer mehr selbsternannte Fledermausexperten speziell auf der Plattform geocaching.com unwahre Behauptungen über Fledermaus-Überwinterungslocations aufstellen, die dann ohne nähere Prüfung von geocaching.com archiviert werden. Leider wirkt sich das auch auf die opencaching-Cachebeschreibung auf, sorry.

(Wenn in den Grotten vor Ort Fledermäuse überwintern würden, hätte die BUND-Ortsgruppe Waldbardau dieses gut besuchte Ausflugsziel längst entsprechend markiert und gesperrt. Selbsternannte Fledermausschützer unter den Cachern, die für die Grotten trotzdem eine Wintersperre befürworten, können eine solche Beschränkung sehr gern für sich selbst gelten lassen, da wär ich sehr dafür :-)

Bei der ursprünglichen Version war der Baubeginn der Grimmaer Steinbrücke gefragt. Die Jahreszahl war in den Grundstein des Brückenpfeilers gemeißelt, der mitten in der Mulde stand. Weil viele den Anblick einer halb zerstörten Brücke nicht ertragen konnten oder wollten, wurde nun eine neue Muldenbrücke gebaut. Weil sie nicht wieder als „Hochwasser-Staumauer“ wirken darf, bekam sie einen großen Durchflußquerschnitt und der alte Original-Brückenpfeiler im Fluß mit der Jahrteszahl ist verschwunden. Bei dieser Gelegenheit habe ich gleich, wie von einigen gewünscht, den Weg zum Versteck des Bernsteinzimmers etwas verkürzt.

Da gab´s ein Gerücht aus den chaotischen letzten Kriegstagen: die Grimmaer Eisenbahnbrücke über die Mulde war schon gesprengt. Und der Bahnhof Großbothen, wo die Muldentalbahn endet, stand schon unter Beobachtung der Amerikaner. Der Güterzug mit dem Bernsteinzimmer stand in Nimbschen, also in der Falle.

Bei Nacht&Nebel sollte nun das Bernsteinzimmer noch schnell im extra vorbereiteten Versteck verschwinden. Damit sich keiner der Lastenträger orientieren und erinnern kann, wählte der Bewachungsoffizier den einzigen Weg, der den ganzen Nimbschener Wald ohne Kurven durchquert. Das ist der Siebenhügelweg. So schnurgerade wie auf dem *Satellitenbild* ist er aber gar nicht ... er überquert 3 Berge sowie 4 eher kleine Hügelchen.

kleiner Abstecher:
Das erste Hügelchen streift der Weg nur, an dieser Stelle erinnert ein Schild an die bedeutenden, 3500 Jahre alten (!!) bronzezeitlichen Hügelgräber, das ist nördlich vom angegebenen Parkplatz. Eins der Hügelgräber ist rund 100m nördlich von dem Schild auf dem Hügelchen, hinter dem Rand des Kahlschlags. Bitte nicht drauf rumtrampeln, ist ein archäologisches Denkmal ! Vor 25 Jahren wurden sie von Wissenschaftlern untersucht, eine zentrale Steinpackung ist von einem Steinkranz umgeben. Urnen, Gefäße und andere interesssante Beigaben befinden sich seitdem im Museum.

Bei der Sitzbank 250m südwestlich vom Startpunkt kann man 1 Auto einparken. Und am Startpunkt bist Du schon mittendrin auf der langen Schneise namens Siebenhügelweg.

 

Ein Russe, der die Bernsteintafeln mit schleppen musste, erinnert sich: Als er sich an dieser Stelle kurz nach hinten umdrehte, sah er rechts hinter sich den Großen Wagen am Firnament. Dann ging es hurtig bergauf, 300 Schritte nach dem höchsten Punkt des Weges und des Waldes namens Bockberg war eine rechtwinklige Waldwegkreuzung. An den 4 Eck-Bäumen standen die Zahlen 202, 203, 204 und 20X . Zwischen 20X und 204 führt ein Waldweg über einen Hügel. Genau an der höchsten Stelle des Waldweges geh rechts (nördlich) 10 m in den Wald. In der Spalte zwischen 2 auffälligen Felsbuckeln bei 51° 12. ...81 / 012° 43. ... 43 findest Du unter Steinen den nächsten Hinweis. Diese Felsbuckel sind übrigens keine Findlinge, sondern verwitterte Reste von einstigen Gipfelklippen.

Ich danke opencaching.de für die Bereitstellung des Mediums. Das gedankliche Eigentum dieses Geocaches liegt jedoch bei mir als Owner. Mit einer kommerziellen Nutzung (Medien, Werbung) bin ich nicht einverstanden. Dieses Verbot gilt nicht für öffentliche Gebietskörperschaften und unpolitische gemeinnützige Organisationen (wie natürlich die Deutsche Wanderjugend). Touristikunternehmen können die Caches gern nutzen, aber keine auf konkrete Geocaches bezogene Werbung veröffentlichen. Wenn das nicht klappt, werde ich meine Dosen wieder einsammeln

Wegpunkte:

Schild Hügelgräber: N 51° 12.863 E 012° 44.127 

Waldweg-Kreuzung. N 51° xx.132 E 012° xx.724

Bernsteinzimmer: N 51° xx.120 E 012° xx.491 

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Bo Qh qnf Bevtvany-Oreafgrvamvzzre abpu xbzcyrgg ibesvaqrfg, xnaa vpu angüeyvpu avpug tnenagvrera. Nore qre Mvrybeg vfg uvfgbevfpu nhguragvfpu, zrva Ruerajbeg! Haq znpug rf avpug jvr qvr Qrhgfpuarhqöesyre, ynßg qra Zrgnyyqrgrxgbe mh Unhfr. Oreafgrva vfg xrva Zrgnyy.

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Bilder

das Vor-Vorfinal zwischen den Felsbuckeln
das Vor-Vorfinal zwischen den Felsbuckeln
dort musst Du den Siebenhügelweg verlassen
dort musst Du den Siebenhügelweg verlassen

Hilfreiches

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Logeinträge für Bernsteinzimmer    gefunden 18x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

kann gesucht werden 03. Oktober 2016 Kuno von der Parthe hat den Geocache gewartet

Achtung,

es gibt 2 neue Spoilerbilder von den Zwischenstationen,

und im Text folgende Änderung:

An den 4 Eck-Bäumen standen die Zahlen 202, 203, 204 und 20X . Zwischen 20X und 204 führt ein Waldweg über einen Hügel. Genau an der höchsten Stelle des Waldweges geh rechts (nördlich) 10 m in den Wald. In der Spalte zwischen 2 auffälligen Felsbuckeln bei 51° 12. ...81 / 012° 43. ... 43 findest Du unter Steinen den nächsten Hinweis. Diese Felsbuckel sind übrigens keine Findlinge, sondern verwitterte Reste von einstigen Gipfelklippen.

gefunden 10. September 2016 Trüffelswine hat den Geocache gefunden

10.09.2016 - 13:40

So langsam werden wir zu Kunos Fans, oder sind es schon. Das Bernsteinzimmer schien auch wieder einer seiner Geniestreiche zu sein. Na dann mal los:
Den Karthagonachweis konnten wir leider nicht erbringen, haben wir nicht gesehen. Die folgenden Hinweise wurden alle gefunden. Nur der letzte Hinweis, der mit dem Hinweis zum Final, war nicht da, haben wir nicht gefunden... Was nun? Die Gegend ist uns unbekannt. Zum Final aus der Beschreibung muss aber auch das Gelände passen. Also sind wir mal um die Ecke rum und da standen einige steinerne Zeitzeugen, die stark vermuten ließen, was danach noch kommt. So war es dann auch. Das ist ja wieder eine richtig coole Location und wieder mit LP-Charakter. Solche mag ich. Wenn die bessere Hälfte LPs eher nicht mag, man vorher aber nicht genau weiß, dass es einer wird, dann ist das ein gutes Training.
Die Dose wurde nach einer Weile auch gefunden. Danach haben wir alles inspiziert und dann ging es zufrieden und etwas geschafft auf den Rückweg.

Lieber Kuno, danke für den feinen Cache.

gefunden 01. Juli 2016 trassolix hat den Geocache gefunden

Heute war wieder einmal eine gemeinsame Cachetour KatoS angesagt. Zum Abschluss machten wir uns noch auf die Suche nach dem Bernsteinzimmer. Auf Grund des Geländes haben wir uns hier aber für die Fußvariante entschieden. Aber irgendwie hatten wir mit den russischen Entfernungsangaben unsere Schwierigkeiten. Aus taktischen Gründen näherten wir uns von der anderen Seite dem höchsten Punkt. Aber schon da ging es los. Der höchste Punkt war an einer anderen Stelle als auf der Karte verzeichnet. Egal es ging weiter die beschriebene Kreuzung zu suchen. Nach etwa dieser Schrittzahl wurde die 204 gefunden, aber die Richtung links daneben führte nicht nach NW. Egal aber es ging zumindest nur dort bergauf. Also ging es weiter in diese Richtung. Aber wo war oben angekommen der Nistkasten. Die nächsten Buchen waren auch viel zu weit weg. Wir waren schon fest am aufgeben. Die Bedeutung der Zahlen kennend gingen wir auf gut Glück weiter. Wieder trafen wir auf einen Hinweis und kurz darauf wurde auch der Punkt mit den Nistkasten und Buchen gefunden. Mit der Rotbuche hatten wir dann aber unsere Probleme. Egal, auf Grund einer „Unterhaltung“ mit dem Owner von vor einiger Zeit, an die ich mich gerade erinnerte, ging ich zu einem Ort den ich schon im Vorfeld als Final vermutet hatte, den ich aber auf Grund der Wegbeschreibung ausgeschlossen habe. Diesmal war auch genügend Zeit und ich hatte die richtige Bekleidung an um sich genauer nach dem Bernsteinzimmer umzusehen. Cool Schade dass der Cache nicht mehr direkt dort liegt. Die Dose entdeckte dann S von KaToS zuerst, nachdem ich mich schon durch meterhohe Brombeeren gekämpft hatte.

dfdc
trassolix

gefunden 06. April 2016, 18:37 Valar.Morghulis hat den Geocache gefunden

Als ich heute nach dem ersten Arbeitstag nach Hause kam, war noch richtig schönes Frühlingswetter. Da hebelte ich meinen Minicacher von der Flimmerkiste ab und es ging raus in die Natur. Da nur eine Stunde Zeit war, suchte ich einen Cache in der Nähe aus und da wir gerne Schätze suchen, war das Bernsteinzimmer am besten geeignet. Ich muss zugeben, dass wir nicht von der Grimmaer, sondern von der Großbothener Seite gestartet sind.Da ich aber wusste, wo es endet, spielte hier die zeitliche Komponenten eine Rolle.Spaß hat es trotzdem gemacht. Wir haben uns natürlich zum wiederholten Mal auch in die Höhlen vorgewagt. Konnten aber weder Fledermäuse  ;-) noch Bernsteine finden.Dafür gab's zur Belohnung eine schöne Dose mit einer schicken Kette darin.Die haben wir aber für die nächste Cacherin im Döslein gelassen. Schließlich haben wir auch nochmal den OC -Bonus gegenüber besucht.Den hatten wir aber schon im letzten Jahr gefunden. Da war er noch bei GC online. Auch hier ist alles tippitoppi. Auf dem Rückweg aus der Höhle passierte dem Minicacher übrigens noch ein Missgeschick und es gab ein blutiges Knie.Aber er hat sich tapfer zurückgekämpft und ich musste nicht mal den Rettungshubi oder die Bergwacht bestellen ;-)
Zu Hause wurde er dann mit einem Star-Wars-Pflaster wieder blitzgeheilt.

Wie immer vielen Dank für die schöne Runde und den Cache zum Feierabend an den Kuno.

Valar.Morghulis
6. April 2016 # 61

zuletzt geändert am 19. Mai 2016

gefunden Der Cache ist in gutem oder akzeptablem Zustand. Empfohlen 16. März 2016 Pumuckel* hat den Geocache gefunden

Den Weg durch den Wald haben wir in uns in 2 Etappen aufgeteilt, und heute wurde hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen das sehr idyllische Versteck des Bernsteinzimners entdeckt.Lachend

Ist schon erstaunlich, wie selten ein Cache besucht wird wenn man dazu mal ne Stunde durch den Wald laufen muss  

Der Dose geht es bestens und ich bedanke mich für's zeigen !