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Ruine Ehrenstein

 Klettern und Kraxeln in der Ruine Ehrenstein

von Krolock     Deutschland > Rheinland-Pfalz > Altenkirchen (Westerwald)

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 37.023' E 007° 27.275' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 3:00 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 02. Oktober 2008
 Gelistet seit: 29. September 2008
 Letzte Änderung: 23. Juni 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC6975
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Beschreibung   

Achtung, dieser Cache ist nichts für Sonntagsspaziergänger! Das Gelände ist mit sehr viel Geröll durchzogen und sehr rutschig. Lest die Hinweise am Ende der Beschreibung. Den Cache auf keinen Fall alleine, am Besten mit 2-5 Personen angehen. Der Besuch ist absolut auf eigene Verantwortung ! ! ! Geht ihn nur an, wenn ihr wisst was ihr tut und zieht alte Klamotten an.

So wie Lara Croft in Tomb Raider müsst ihr bei diesem Cache nicht nur durch die Gegend laufen und Dosen sammeln, sondern auch mal fiese Hänge hinaufkraxeln, etwas länger nach den Dosen suchen und zum Schluss noch Werkzeuge einsammeln und zusammenbauen.

Die Burg in Ehrenstein gilt seit jeher als mystischer Ort, über den gerade in unserem Raum eine Menge Legenden und Unwahrheiten verbreitet werden.

Über die Entstehung dieser Burg ist bis heute so gut wie nichts bekannt. Es ist jedoch sicher, dass nicht die Herren von Ütgenbach sie erbaut haben im Jahre 1330, sondern sie schon gestanden haben muss. Dies begründet sich darin, dass in Verbindung mit der Entstehung der Burg nie die Rede ist von den Herren von Ütgenbach. Vielmehr wird ein Ritter Rorich (1312-1347) erwähnt, der im Jahr 1330 nach Ehrenstein umzieht und sich von 1331 an Herr zu Ehrenstein nennt. In der Klosterkirche ist in einem Fenster eine mittelalterliche Abbildung zu sehen von der Burg wie sie im Mittelalter ausgesehen haben muss. Historiker fragen sich aufgrund dieser Abbildung, wie ein relativ mittelloser Ritter eine solch große Burg hätte errichten können.

Wahrscheinlicher ist eher, dass die Burg von Templern errichtet wurde, diese aber dann das Anwesen 1312 verlassen mussten, aufgrund des Verbots des Ordens durch Papst Clemens. Nun fragt man sich natürlich, warum die Templer gerade im sumpfigen vorderen Teil des Westerwaldes eine Burg errichten sollten. Die Templer hatten ein europäisches Banksystem aufgebaut. Den Kaufleuten ersparten sie dadurch die Geldtransporte, auf die es "Wegelagerer" abgesehen hatten. In allen Templer-Niederlassungen gab es daher einen Geldvorrat. Es ist also nahe liegend, dass diese Burg als eine solche „Niederlassung“ gedient hat. Entlang dieses Bereiches verliefen einige Hohlwege, die als Handelswege fungierten. Einige dieser Wege kann man heute noch erahnen. Es wird vermutet, dass zur Erholung der Reisenden ein Hospiz errichtet wurde. (Das heutige Klostergebäude).

Von der Burg ist heute noch in nahezu unbeschädigten Zustand der vorgelagerte Artillerie Turm zu sehen, der einen weiten Blick ins Land erlaubte. Des Weiteren sind die beiden Türme an der Burg selber noch gut zu erkennen. Ja der vordere ist sogar noch in seiner annähernd originalen Größe erhalten. Außerdem kann man das Torhaus noch anhand seiner Grundmauern erahnen. Ihr werdet es schnell erkennen. Erwiesen ist, dass unter dem Artillerieturm auf dem benachbarten Hügel unterirdische Gänge verlaufen. Unbekannt ist dagegen wie weit sich dieses System unterirdisch erstreckt. In den 50’er Jahren des letzten Jahrhunderts verschwanden in diesem System drei Kinder , die neugierig waren und wohl den Weg hinaus nicht mehr gefunden hatten. Eine groß angelegte Suche blieb erfolglos. Danach wurde der Turm mit einer Stahlplatte verschlossen. Anwohner des Ortes Altenburg berichten, dass man bei klaren Vollmondnächten weinende Kinder aus Richtung des Turmes hören kann.

Das sollte jetzt erstmal genug sein an historischem Input !!!!! Viel Spaß nun beim Cachen an der Burg Ehrenstein……………

..und seht euch vor !!! Evtl. ruhen die Geister der Templer immer noch in den alten Gemäuern der Anlage. Und wer weiß schon wie sie reagieren, wenn man sie in ihrer Ruhe stört. Und solltet ihr weinende Kinder aus dem Turm hören, kommt nicht auf die Idee sie zu befreien.…..es könnte eine Falle sein.

  

Parken könnt ihr bei den obrigen Koordinaten und dann kann es bei Station 1 schon losgehen:

N 50° 37.001  

E 7°  27.363

Dort findet ihr den ersten Buchstaben und die Koordinaten der nächsten Dose.

Bitte passt bei Station 4 auf, ich habe dort bereits 2 Dosen verloren, da sie in einen kleinen Spalt gefallen sind. Also bitte so wieder hinlegen, wie ihr sie vorgefunden. Solltet ihr bei Station 4 eine schwarze Dose finden, dies ist eine alte Dose mit ungültigen Werten. Ich konnte sie beim Überarbeiten des Caches nicht finden, wahrscheinlich hat sie auch die Reise in den Spalt unternommen. Ihr müsst bei Station 4 also eine weiße Dose suchen.

Der Cache befindet sich bei

N 50° 37.ABC 

E 7° 27.DCE

vorher solltet ihr aber bei Station 5

N 50° 37.AFC

E 7° 27.DFG

eine Kiste mit mehreren kleinen Bauteilen, Werkzeug und einer Anleitung

und bei Station 6

N 50° 37.AFB

E 7° 27.DFC

die zwei fehlenden Bauteile einsammeln.

 

Bitte legt die Bauteile wieder so hin wie ihr sie vorgefunden habt. Bei Station 5 gibt es eine Inventarliste, die ihr bitte zuerst prüft. Sollte etwas fehlen oder solltet ihr merken, dass gewisse Bauteile abgenutzt sind, dann schreibt mir bitte direkt eine eMail an krolock1@gmail.com.

Solltet ihr etwas von den kleineren Bauteilen verlieren, so ist das auch kein Beinbruch. Sagt mir aber auf jeden Fall Bescheid, damit ich die Sachen wieder auffüllen kann.

 

So, nun zum Gelände:

Das Gelände ist sehr anspruchsvoll und gefährlich! Es besteht an sehr vielen Stellen Rutschgefahr! Die Schilder "Betreten verboten Lebensgefahr" sind zwar schon etwas älter und wahrscheinlich auch übertrieben um Kinder oder nichtgeländetaugliche Wanderer abzuhalten, aber ganz ohne Grund stehen sie nicht dort ! Es gibt zwar ein neueres "Betreten verboten" Schild, aber nach dem Cacheumbau müsst ihr nicht mehr in gefährdeten oder abgesperrte Bereiche. Wer sich jetzt dennoch über das Schild mokieren möchte, der möge lieber direkt zu Hause bleiben.

Seit längerer Zeit werden Bauarbeiten an der Ruine durchgeführt. Ein Besuch zu normalen Arbeitszeiten ist also wegen Muggelgefahr ausgeschlossen. Diese Bauarbeiten scheinen auch noch ein Weilchen zu dauern.

An Sonntagen bei schönen Wetter besteht zudem noch die Muggelgefahr durch Wanderer, die sich das anliegende Kloster anschauen. Auch hier muss vorsichtig taktiert werden.

Ihr müsst keinen Zaun übersteigen oder umgehen. Finger weg vom Gerüst was dort herumsteht. Da müsst ihr auf keinen Fall drauf.  Auch Türen müsst ihr weder aufbrechen noch aufschrauben. Die Dosen scheinen zwar nah beieinander, aber das trifft meisten nur auf die Luftlinie zu. Nehmt die Spoiler mit. Ohne werdet ihr die Dosen schwerlich finden. Mit Verweis auf den Schwierigkeitsgrad möchte ich daruf hinweisen, dass die Spoilerreihenfolge zufällig ist. Auf eMail-Anfrage gibt's auch nen Telefonjoker. 

 

Erstaustattung:

- Jumbo Buntstifte

- Würfel

- Soccer Fun

- Magnet-Reisespiel

- Geschicklichkeitsspiel

- Fliegenpatsche

- Portemonaie

- Panini-Bildchen

- Taschentücher

- Dekolicht

- Radio

- IDE 2fach Kabel

 

 

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Fgngvba 1: va pn. mjrv Zrgre Ubrur
Fgngvba 4: ovggr jvrqre fb uvayrtra jvr ibetrshaqra

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Bilder

Ruine Ehrenstein
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Vorsicht
Vorsicht
Ruine Ehrenstein
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Ruine Ehrenstein
Ruine Ehrenstein
Ausblick
Ausblick
Spoiler X
Spoiler X
Cache
Cache
Tools A
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Tools B
Tools B
Spoiler Y
Spoiler Y

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): FFH-Gebiet Felsentäler der Wied (Info), Naturpark Rhein-Westerwald (Info)

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Logeinträge für Ruine Ehrenstein    gefunden 3x nicht gefunden 0x Hinweis 3x

gefunden 21. November 2009 JOJEVA hat den Geocache gefunden

Nach einer kleinen Erkundungsrunde ums Gelände hat die Ritterschaft einen Plan ausgearbeitet wie er feiner nicht sein kann.
Im Handstreich wurde die Burg erstürmt. Die Gegenwehr die sich bot war nicht menschlich sondern eher versteinert. Da wir die Rüstung nicht ablegen konnten der etwaigen Feinde wegen derer wir uns zu Wehr setzen mußten konnte nur ein Teil im inneren der Burg weiterkämpfen. Nach erfolgreichem Sieg konnten wir die Burg einer friedlicheren Bestimmung überstellen.
Klasse Teil

Danke ans Team , JOJEVA

gefunden 13. Juni 2009 Cachalot hat den Geocache gefunden

Großartig!

Im Rudel war es dann nochmal so schön [:)]

Besonders erwähnenswert ist natürlich das im Prefinal versteckte Hilfsmittel. Während die einen noch danach suchten fragte ich schon herum, wer denn etwas adäquates im Auto hätte. Das war zum Glück ja nicht mehr notwendig und so konnten wir ganz "offiziell" alles von gaaaanz unten bis ganz oben erkunden.

Tolle Sache!

Wenn dass nicht (5 Sternchen bei [url=http://www.geocaching-franken.de/?p=1983]GCVote[/url]) verdient, dann weiß ich es nicht.

gefunden 13. Juni 2009 gelöschter account hat den Geocache gefunden

Hinweis 25. Februar 2009 Krolock hat eine Bemerkung geschrieben

Mangels Resonanz auf opencaching.de und wegen hohem Wartungsaufwand wird der Cache nur noch auf geocaching.com geflegt.

Hinweis 07. November 2008 Krolock hat eine Bemerkung geschrieben

Cache wurde überarbeitet. Man muss jetzt weder in abgesperrte noch gefährdete Gebiete. Auch muss man beim Suchen nicht mehr "die Ruine abtragen". Der Cache wurde um 2 Stationen gekürzt und hat eine neue Startstation bekommen. Seid aber dennoch vorsichtig. Der Schluss hat es nach wie vor in sich.