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Normaler Geocache
St. Johannes Baptist

 Beschreibung übernommen aus Wikipedia

von mtb-db     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Hochsauerlandkreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 27.149' E 007° 57.717' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:20 h   Strecke: 0.5 km
 Versteckt am: 04. Oktober 2007
 Gelistet seit: 12. November 2008
 Letzte Änderung: 30. Januar 2012
 Listing: http://opencaching.de/OC6E54
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Infrastruktur
Zeitlich

Beschreibung   

Geschichte

Im April 1807 brannte Neheim bis auf wenige Häuser ab. Dabei ging auch die Kirche verloren. Eine neue Kirche konnte erst zwischen 1819 und 1822 gebaut werden. In der Zwischenzeit existierte nur eine mit Stroh bedeckte Notkirche. Diese Kirche wurde nicht an derselben Stelle errichtet, sondern vor den damaligen Stadtmauern an dem heutigen Neheimer Marktplatz. Der im Basilikastil errichtete Neubau war ein schmuckloses Gebäude. Wegen der außerordentlich starken Bevölkerungszunahme wurde bereits kurze Zeit später eine größere Kirche notwendig.

Das heutige Kirchengebäude sollte in zwei Bauabschnitten errichtet werden. Im ersten Bauabschnitt wurden zwischen April 1892 und November 1893 Kreuzschiff, Chor und zwei Osttürme als Erweiterung der bestehenden Kirche von 1822 gebaut.

Mit einer 17jährigen Unterbrechung wurde im zweiten Bauabschnitt zwischen 1910 und 1913 anstelle der 1822 fertiggestellten Kirche das Langhaus und der Westturm errichtet. Die Konsekration der Pfarrkirche fand am 07. Juli 1913 statt.

In der Folgezeit wurden verschiedene Renovierungen durchgeführt. Eine umfassende Außen- und Innensanierung erfolgte von 2000 bis 2004.

Baubeschreibung

Die St. Johannes Kirche ist eine dreischiffige Basilika in neuromanischem Stil. Sie besitzt ein Kreuzschiff, einen West- und zwei Osttürme. Die größte Länge der Kirche beträgt 67m einschl. Mauer und Treppe 75m, die größte Breite 44m und die lichte Höhe des Mittelschiffes 20,5m. Die beiden Osttürme messen je 41m, der Westturm (mit Kreuz und Hahn) 83m.

 

Inneneinrichtung

Das älteste und wertvollste Kunstwerk der Kirche ist das Triumpfkreuz aus dem 13. Jahrhundert bzw. 14. Jahrhundert. Es ist aus Eichenholz und trägt die Symbole der vier Evangelisten an den Kreuzenden.

In der Kirche befinden sich sieben Altäre: der Hochaltar von 1893, der Marienaltar von 1894, Johannesaltar von 1894, der Barbara-Altar, der Herz-Jesu-Altar sowie der Zelebrationsaltar. Im Rahmen der letzten Innenrenovierung wurde im Chorraum zwischen Zelebrations- und Hochaltar eine Werktagskirche mit einem eigenen kleinen Altar eingerichtet.

Der Herz-Jesu-Altar enthält das Kreuzostensorium, ein monstranzähnliches Gerät für die Zurschaustellung der Kreuzreliquie. Etwa 1780 erhielt die Johanneskirche die Kreuzreliquie aus dem kaiserlichen Schatz zu Wien. Dort soll ein echtes, größeres Stück des Kreuzes Jesu sein.

Glocken

Im Rahmen der Sanierung von 2000 bis 2004 wurde 2001 auch der Glockenstuhl erneuert. Die Glocken wurden überholt und auf acht Glocken ergänzt. Nach den Änderungen wird der direkte Schall der Glocken in die Ferne getragen, während der Schall in der Umgebung der Kirche gefiltert wird.

Aufzählung der Glocken:

  • Christusglocke (Gussjahr 2001, Bronze, 7283 kg schwer, Schlagton fis+3)
  • Hermann-Joseph (Gussjahr 1920, Stahl, 1885 kg schwer, Schlagton ais+4)
  • Maria (Gussjahr 1920, Stahl, Stahl, 1572 kg schwer, Schlagton cis´+1)
  • Johannes Baptist (Gussjahr 1920, Stahl, 1375 kg schwer, Schlagton e´+4)
  • Apollonia (Gussjahr 1920, 1247 kg schwer, Stahl, Schlagton fis´=0)
  • Große Uhrglocke (Gussjahr 2001, 454 kg schwer, Bronze, Schlagton ais"+3)
  • Kleine Uhrglocke (Gussjahr 2001, 397 kg schwer, Bronze, Schlagton cis´´´+4)
  • Wandlungsglocke (Gussjahr 1790, 485 kg schwer, Bronze, Schlagton G"+1)

 

Orgel

1929 wurde nach mehr als einjähriger Bauzeit eine der bis heute größten Orgeln der Erzdiözese Paderborn und seinerzeit eines der größten Instrumente im Lande fertiggestellt. Die Firma Anton Feith in Paderborn (ehemals Eggert - heute Orgelbau Siegfried Sauer, Höxter) hatte sie nach dem Vorbild der kurz zuvor erbauten Paderborner Domorgel geschaffen. 58 Register waren auf drei Manuale und Pedal der Hauptorgel im Westturm verteilt, 14 Register bildeten (und bilden unverändert bis heute) das Fernwerk über dem Gewölbe vor dem Hochchor. Die Orgel wurde wiederholt restauriert und umgebaut

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Logeinträge für St. Johannes Baptist    gefunden 33x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

Hinweis 23. Januar 2012 Bundy609 hat eine Bemerkung geschrieben

! Cachemeldung !

Dieser Cache wurde als vermutlich nicht mehr vorhanden gemeldet. Aus diesem Grunde setze ich seinen Status auf "Momentan nicht verfügbar". Der Owner sollte ihn vor Ort überprüfen und ggf. wieder instandsetzen/ersetzen. Sollte binnen Wochenfrist (30.01.12) keine Reaktion erfolgen, werde ich den Cache archivieren.

Bundy609 (OC-ADMIN)

gefunden 16. August 2010 3Düsis hat den Geocache gefunden

#99: Endlich wieder ohne Regen. Ein schneller Fund vom Mini-Düsi...

gefunden 12. August 2010 lenecroft hat den Geocache gefunden

Schönes Gebäude. DenCache haben wir bei einem Stadtbummel schnell gefunden und fix geloggt. Danke fürs verstecken!

gefunden 19. Juni 2010 casymator (OC-retired) hat den Geocache gefunden

#793 schnell gefunden. tolle location. leider keine zeit die kirche von innen zu betrachten. informatives listening. danke Tftc sagt der Casymator

gefunden 29. Mai 2010 Candy Widi hat den Geocache gefunden

Nach einiger Fuckelei hatten wir ihn. TFTC  Grüße aus Ense