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Rätselcache
Tractatus de Purgatorio Sancti Patricii

 Nachtcache in anstrengendem Gelände, dafür sind die Aufgaben einfach gehalten.

von Grillmeister & Korbmacherin     Deutschland > Baden-Württemberg > Bodenseekreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 47° 49.648' E 009° 22.241' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 3:00 h   Strecke: 5 km
 Versteckt am: 14. November 2008
 Gelistet seit: 14. November 2008
 Letzte Änderung: 30. Dezember 2012
 Listing: http://opencaching.de/OC6E99
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Gefahren
Zeitlich
Benötigt Werkzeug
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Nachtcache in anstrengendem Gelände, dafür sind die Aufgaben einfach gehalten. An den Meldekoordinaten findet sich nichts, der Start muss vorher ermittelt werden. Bitte drei Tage vor und nach Vollmond nicht suchen gehen, auch in diesem Gelände gibt es fast so viele Jägerstände wie Bäume. Für  die Pilgerfahrt sollten etwa drei Stunden eingeplant werden. Wer sich himmlische Hilfe offen halten möchte, kann bei uns gerne um Beistand nachfragen.


Dieser Nachtcache orientiert sich an der im Mittelalter sehr weit verbreiteten Erzählung Tractatus de Purgatorio Sancti Patricii des unbekannten Mönchs „H“ der Abtei Saltrey, niedergeschrieben auf Wunsch den Abtes H(enri?) von Wardon . Die Erzählung schildert Buße, Leiden und Prüfungen des tapferen und gottesfürchtigen, aber auch sündigen Ritters Owein im Purgatorium des heiligen Patrick.  Allerdings muß man nicht ganz so viele Peinigungen durchlaufen wie einst der gute Owein, schon nach sieben Peinigungen wartet das irdische Paradies auf uns.

Warnung: Die unterwegs verwendeten Bilder sind Abbildungen alter Holzschnitte und damit, dem Mittelalter entsprechend, teils recht makaber. Auch die Texte sind an die Originalgeschichte angelehnt. Dieser Cache ist – als unser einziger – für Kinder nicht geeignet. Wer jetzt zweifelt oder dennoch mit  den Kleinen losziehen will, kann sich bei Wikipedia unter „Tractatus de Purgatorio Sancti Patricii“  ein Bild machen, unterwegs wird man auf vergleichbare Abbildungen und Texte stoßen.

Dabei gibt es folgendes zu beachten:

  • Wer die Startkoordinaten ermittelt hat, braucht kein weiteres Vorwissen, zusätzliche Recherchen sind nicht nötig.
  • Bis  zur "Schwefelstation" findet sich immer eine Phiole mit Hinweisen auf die nächste Peinigung. Die Koordinaten finden sich aber nicht in den Phiolen.
  • An keiner Station müssen oder SOLLEN Werkzeuge benutzt werden! Also bitte Leatherman, Victorinox & Co in den Täschchen lassen, es geht auch so.
  • Bei der dritten Peinigung bitte darauf achten, dass beim auspacken nichts herausfällt.
  • Orangefarbige Reflektoren dienen der Streckenführung.
  • Weiße Reflektoren sind nahe an den Stationen mit den nächsten Koordinaten angebracht.
  • Wanderstöcke sind kein Fehler.
  • Keinesfalls bei Glätte losziehen.
  • Bei Schnee sind bestimmte Aufgaben/Reflektoren - ohne Hotline - nicht zu finden, bitte in dieser Zeit nicht suchen.
  • Das Final ist etwas abgelegen, am besten aus südlicher Richtung angehen.
Willst Du starten, frage den Prior, ob Du gut vorbereitet bist!
  

Tractatus de Purgatorio Sancti Patricii

Der Weg zum Purgatorium

Der fromme, aber dennoch sündige Ritter Owein wollte sich seiner Sünden entledigen. Als ein Bischof ihm erklärte, wie schwer seine Sünden wiegen, bat Owein darum, zur Buße das Purgatorium des heiligen Patrick aufsuchen zu dürfen. Der Bischof riet ihm davon ab und berichtete, wieviele vor ihm dabei umgekommen seien. Owein ließ sich aber nicht beirren, und da der Bischof sah, dass er ihn nicht davon abbringen konnte, ließ er ihn mit einem Empfehlungsschreiben an den Prior des zur Pilgerstätte gehörenden Klosters ziehen.

Der Prior versuchte ebenfalls Owein umzustimmen, der aber bestand auf dem Besuch. So schilderte der Prior, dass der Weg von einer steinigen Ebene in einen finsteren Wald führe. Dort würden ihn Dämonen aufsuchen, peinigen und versuchen. Der Prior wies ihn an, keine Hilfe von den Dämonen anzunehmen, dies sei eine List, die ihn seine Seele kosten würde. Stattdessen solle er mutig den Namen den Herrn rufen.


Erste Peinigung

Die Daemonen schleppten Owein bergauf durch einen Sumpf an den Fuß eines Felsens. Dann schlugen sie ihn in Ketten und zogen ihn hoch zu den anderen Sündern an die Felsen, die in Furcht nach oben blickten. Plötzlich ertönte ein lautes Tosen und sie wurden von eisigen Fluten umschlossen. Im Wasser schwamm Eis, scharf wie Glas, und schnitt ihre Haut in Stücke. Das Wasser versiegte und Fluten kochender Laugen kamen stattdessen und peinigten sie, in der Lauge schwammen eherne Fische, mit Schuppen, scharf wie Schwerter.

Owein besann sich und rief den Namen des Herrn. Sofort war er frei und die Dämonen boten ihn an, ihn zum Ausgang des Purgatoriums zu bringen. Owein lehnte dies ab.

Hilfreiches

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Logeinträge für Tractatus de Purgatorio Sancti Patricii    gefunden 5x nicht gefunden 0x Hinweis 2x

gefunden 12. April 2009 Dagobert2010 hat den Geocache gefunden

Einmal Fegefeuer und zurück !
Im Team Steinschnüffler, Fanto und Searchinator (jeweils Doppelpack) sind wir die einzelnen Peinigungen angegangen. Sowohl die klasse Stationen als auch die steilen Wege dazwischen ließen uns Höllenqualen erleiden .
So pilgerten wir in 2 3/4 Stunden bis zum Final und zurück zum Parkplatz, wo von das Owner-Pärchen mit göttlichen Leckerbissen auf uns wartete 

Herzlichen Dank an den Owner und das Team für den heißen Abend
Dagobert2010

zuletzt geändert am 14. Februar 2017

gefunden Empfohlen 06. Januar 2009 ZaphodBeeblebrox2 hat den Geocache gefunden

Als ich am Abend von Katunga angerufen wurde, war ich sofort Feuer und Flamme: der Grillkörblerische Nachtcache stand schon lange auf meiner Liste. Beim Hinausgehen jedoch erkannte ich: still und leise hatte es angefangen zu schneien. War da nicht mal eine Warnung vom Owner herausgegeben worden, bei Schnee die Runde nicht anzugehen ?...

Egal, was soll's: los, am Start war bald alles notwendige zusammen und wir machten uns auf den Weg. Der Mond hüllte den verschneiten Wald in fahles Licht, und so waren die ersten Peinigungen noch gut zu ertragen.
Doch bald wendete sich das Blatt, und wie Ungläubige irrten wir umher, mal da, mal dort suchend, bis uns nichts anderes mehr blieb, als einen Hilferuf an den Owner zu senden. Dieser bestätigte uns zwar unsere Berechnungen, doch wir waren in diesem Falle nicht hartnäckig genug gewesen und hatten die Geländeeinstufung auf die leichte Schulter genommen.
Heute wissen wir, daß wir ohne den Tipp die Amphibienstation nicht gefunden hätten. Ebenso die nächste Station, zum einen flüsterte uns die Unke ein falsches Wort zu, zum anderen deckte auch hier der Schnee alles in seinen weißen Mantel.

Doch dann, beflügelt von den Worten des Owners, machten wir uns auf die Suche der restlichen Stationen, fanden diese ohne nenneswerte Vorkommnisse, liefen noch kurz vor dem Final etwas aus der Richtung und fanden schliesslich die Belohnung für all die Peinigungen.

Logzeit: 3:15 Uhr

Danke für diesen tollen Nachtcache mit und für Tractatus, danke an den Owner für seine nächtliche Telefonhilfe.

Danke an Katinka und Katunga für die Begleitung und das Bereitstellen von wärmenden Tees und Marzipanbrot...

 

Nachtrag nach ausgiebigem Schlaf:

- meine Beine schmerzen ein bisschen, es ist aber eher ein wohliger Schmerz
- wer mir vor 2 Jahren gesagt hätte, ich krabbele nachts durch einen Wald und befreie sämtliche Baumstümpfe im 100m Umkreis von Schnee, dem hätt ich gesagt: Du spinnst wohl
- die letzte Peinigung erfuhr ich beim Aufstehen heute, der ungewollte Bodenkontakt auf vereistem Weg hat seine Spuren hinterlassen
- jedoch wurden meine Begleiter noch mehr gepeinigt, mag es doch vielleicht an dem Topf mit Sauerkraut gelegen haben, der gestern bei uns auf dem Tisch stand (@GM/KM: mit Schäufele Badischer Art und Kartoffelstock, also ersteres in Brühe pochiert und zweites mit dem Stampfer gedrückt)
- die vom Owner empfohlene Gaststätte mit Schlachtplatte hatte leider schon geschlossen. Das wäre ein würdiger Abschluß gewesen
- nach der Heimkehr wurde ich noch von einem 'Neuen' überrascht, den es noch zu besuchen galt. Doch war das Hirn schon zu sehr ermattet, als daß mir ein Fund glückte. Dieser wurde aber bei Tageslicht nachgeholt.


Bilder für diesen Logeintrag:
Katinka (rot) und Zapphod (blau) in weißKatinka (rot) und Zapphod (blau) in weiß

gefunden 18. November 2008 Der Burki hat den Geocache gefunden

Über sieben Brücken musst du gehn ;-) Ganz so eng haben es die Owner nicht genommen, dafür durften wir unzählige Peinigungen ertragen, gar eine geschlagene Stunde lang eine Station suchen um dann nach einer Vermisstensuche ähnelnden Aktion endlich die Stage zu finden... Innocent Neu vermessen ist der Punkt - die neuen, RICHTIGEN, Koordinaten gehen den Ownern zu.

Absolut zu empfehlender Cache! Super kreative Stationen und relativ anspruchsvolles Gelände, besonders dann wenns grad geregnet hat. Steigeisen wären an mancher Stelle kein Nachteil gewesen ;-)

 Gefunden und geloggt von der Lipbacher Spezialeinheit 'inteam' Brenzkofer & Der Burki

zuletzt geändert am 14. Februar 2017

gefunden 16. November 2008 monkey hat den Geocache gefunden

Juhu, FTF.

Also dieser Cache ist einfach nur spitze EInfach toller Stationen und Aufgaben, der Cache ist absolut empfehlenswert.

TFTC

monkey

gefunden Empfohlen 15. November 2008 bodenseepingu hat den Geocache gefunden

Heute wandelten wir zusammen mit Cäsar II auf den Spuren von Owein. Wir nahmen die Peinigungen auf uns und hofften, dass wir armen Sünder für würdig befunden wurden, die finale Erlösung zu erlangen. Doch irgendwie schienen höhere Mächte nicht mit unserem Lebenswandel einverstanden gewesen zu sein - sie wollten uns an einer der Stationen nicht mehr von dannen ziehen lassen, so dass in unserem Falle ein einfaches "Herr hilf mir" nicht mehr ausreichend war. Wir konnten dann die Dämonen mit modernen Telekommunikationseinrichtungen überlisten - damit hatten sie nicht gerechnet und ein Rest von versprengten Funkwellen halfen uns, den Kontakt zum Diesseits wieder herzustellen. Dort hatte der Schöpfer der Peinigungsstationen Erbarmen mit uns und half uns wieder auf den rechten Weg. Nachdem wir dann glücklich die finale Erlösung erlangt hatten, leistete der obengenannte Schöpfer Abbitte für die überaus harte Prüfung an einer Station und rückte mit fürstlicher Bewirtung an.

Vielen Dank für den tollen Cache - ganz klasse ausgearbeitet - tolle Wegführung - und ein kleiner Tipp für die nachfolgenden Cacher: Glaubt an Euch - nicht verzagen - auch dort wo normalerweise nichts sein kann gibt es etwas - zumindest waren das unsere Erfahrungen.

Vielen Dank an den Owner für die klasse Geschichte, die tolle Ausarbeitung und die anschliessende Bewirtung. Vielen Dank auch an Team Cäsar II für den schönen Abend.

bodenseepingu mit monkey.
...ach so - ganz vergessen - ein [:D][:D][:D]FTF[:D][:D][:D] wars auch noch.