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Rätselcache
Des Feldvermesser's Vermächtnis

 Im Bodenseehinterland gelegen, basierend auf einer wahren Sage. Auch bei geocaching.com gelistet

von Der Burki     Deutschland > Baden-Württemberg > Bodenseekreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 47° 41.912' E 009° 23.863' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 3:40 h   Strecke: 5 km
 Versteckt am: 17. Juli 2009
 Gelistet seit: 16. Dezember 2008
 Letzte Änderung: 26. November 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC716C

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Beschreibung   

                  
Des Feldvermesser's Vermächtnis

 

 


Irgendwann um 1630 in Mitten des magischen Kreises zwischen drei badischen Dörfern im Bodenseehinterland. Der Mond scheint in dieser Nacht sehr hell. Kein Dorfbewohner traut sich zu dieser Zeit nachts aus seinem Haus.
Man sagt, überall in den Wäldern wimmelt es nur so von Soldaten die sich in den Kriegswirren im Wald verlaufen haben. Die es aus dem Wald geschafft haben erzählten von grausamen Geistern und wilden Tieren die sich nur durch kurze Schreie angekündigt hätten.  

Viele der alten Dorfbewohner sagen heute, es würde mit dem Feldvermesser in Zusammenhang stehen, der genau für diesen Landstrich zuständig war. Man würde Ihn am rasseln seiner Messketten erkennen - jede genau einen Meter lang. Jeder der Ihm zu nahe kommt oder gar begegnet würde mit üblen Scherzen tief in den Wald getrieben. Aber es liegt auch schon Jahrhunderte zurück als er das letzte Mal bei der Arbeit gesehen wurde.

Damals gab es nur wenige, die es verstanden, Karten und Pläne anzufertigen und zu lesen. Immer wenn ein Grundstück neu vermessen werden sollte, rief man den Feldvermesser, der die Felder und Waldstücke mit Ketten ausmaß. Seine Maßeinheiten hatte er zum Schutz vor den, zu dieser Zeit nicht sehr beliebten Immenstaadern mit dem Löhlefaktor verschlüsselt. Der Feldvermesser war ein übler und unehrlicher Bursche, denn er begünstigte jene Bauern, die ihm zu seinem geringen Lohn noch Wein, Kirschwasser und Fleisch gaben. Die Armen aber, die sich solche Geschenke nicht leisten konnten, benachteiligte er ohne Gnade.

Doch nach seinem Tod wurde der habgierige Feldvermesser für seine Unehrlichkeit bestraft. Er konnte in seinem Grab keine Ruhe finden. Als er auf dem Totenwegle zu seiner letzten Ruhestätte getragen wurde, wurden die Totenträger fortwährend von einem eisigen Wind begleitet und in den Senken bildete sich stets schlagartig Nebel.

Fortan jede Nacht zur Geisterstunde zwischen zwölf und eins war der Feldvermesser an der Kreuzmark beim Steinbrückle oder an anderen Stellen des Waldes anzutreffen, wo er mit den gefangenen Seelen der Soldaten und Wanderer sein Unwesen trieb. An manchen Stellen findet man auch heute noch Knochen mit denen er nach Wanderern wirft.

Die letzte überlieferte Geschichte handelt von einem Mühlenkutscher.

Eines Nachts war ein Mühlenkutscher mit seinem Fuhrwerk unterwegs von Immenstaad nach Kluftern. Er war ein unerschrockener Mann und kannte die Geschichten, die man sich im Dorf erzählte. "Ich werd's ihm zeigen", dachte er, als er in der Dunkelheit durch den Wald fuhr.

An einer Wegbiegung musste er die Pferde anhalten, denn ein umgestürzter Baumstamm versperrte ihm den Weg. Der Kutscher sprang vom Bock und machte sich daran, das Hindernis mit ganzer Kraft zu beseitigen.

Da hörte er plötzlich eine schauerliche Stimme rufen: "Wo soll i d' Grenzpfôhl änne stecka?" Der Kutscher erstarrte zunächst vor Schreck, jetzt hatte er nicht mit dem Spuk gerechnet. Beherzt rief er dann aber den magischen Satz in die Dunkelheit die den Geist des Feldvermessers besänftigen sollte.

Er hörte das Echo seiner Stimme, ein unheimliches Rauschen, und dann war es still – sehr still. Es lief ihm eiskalt den Rücken hinab. Als er sich aufrichten wollte traf ihn ein Gegenstand am Kopf. Er entdeckte einen Knochen neben sich. Rasch sprang der Kutscher auf sein Fuhrwerk und lenkte es schnell nach Kluftern.
Heute liegt an eben dieser Stelle ein großer Findling.

Sei auf der Hut, der Geist des Feldvermessers ist nachts allgegenwärtig und kann nur durch die richtige Antwort auf seine Frage besänftigt werden. Es liegt nun an dir nicht seinen Scherzen aufzusitzen. Folge deinen Intuitionen und deinem reinen Gewissen, lass dich nicht von dem Einfluss der Geister um dich herum in die Irre führen.



Wichtig, den Cache bitte nicht in den Tagen vor und nach Neumond gehen - hier wird gejagt. 

Zum lösen der Aufgaben werden folgende Hilfsmittel benötigt:

  • deinen Verstand und die Gabe den üblen Scherzen zu widerstehen
  • 3 Paketschnüre mit je 6m Länge
  • Magnet mit 30cm Schnur
  • Eine Leuchte mit schwarzem Licht kann von Vorteil sein

 

Die genannte Koordinate ist der Startpunkt und der Ort zum Abstellen neuzeitlicher Fortbewegungsmittel.


Der Feldvermesser war zu seiner Zeit einer der wenigen die mit Karte und Kompass vertraut waren und war Multiplikator für alle Vermesser im Umkreis - die einzigste  überlieferte Peilung soll dir den Weg weisen.

Vertraue auf den Feldvermesser und laufe 524 Kettenlängen zur Mark in 313°

 

An der Mark angekommen weisen dich die Vermessungen in verschiedenste Richtungen. Zum Schutze hat der Feldvermesser seine Vermessungen mit dem Löhlefaktor verschlüsselt - lass dich nicht in die Irre führen sondern folge deiner Intuition - nutze dein Verstand, er wird dir den rechten Weg weisen.

 N 47°HD.DLN / E 009°DF.FLR 

 

Von jetzt an musst du im Grunde nur noch dem Geist des Feldvermessers folgen und seinen Scherzen widerstehen. Gelegentliche Wegweiser sind gelb, Stages leuchten stets weiß.

 




Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Mnuyraervur 1=N; 26=M

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

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Logeinträge für Des Feldvermesser's Vermächtnis    gefunden 5x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

gefunden 28. November 2009 Dagobert2010 hat den Geocache gefunden

Ein toller Nachtcache, den wir im Team bodenseepingu, husti und ich angegangen sind.
Mit ein wenig Geschick, Logik und Intuition war dies ein schöner Abend Smile. Mehr wird hier nicht veraten Cool. Zwar brauchten wir keinen TJ, ist aber ggf. empfehlenswert.

Herzlichen Dank für den schönen Abend
Dagobert2010

zuletzt geändert am 14. Februar 2017

gefunden 28. November 2009 bodenseepingu hat den Geocache gefunden

Wir haben das Listing sehr zu Herzen genommen, uns auf unsere Intuition verlassen und sind den Spuren des Feldvermessers gefolgt. Unsere Intuition erwies sich als unschlagbar, so daß wir heute auf einen Telefonjoker verzichten konnten und ratzfatz am Final angelangt waren. Schöne stimmige Stationen, manchmal schwierig - aber machbar.

Vielen Dank für die klasse gemachte Runde im Team unterwegs mit Dagobert2010 und Husti - private Mail folgt.

gefunden 19. September 2009 ZaphodBeeblebrox2 hat den Geocache gefunden

Heute abend war ich mit den Teams von alchimist6, Fanto und Katunga unterwegs, dem Feldvermesser sein Geheimnis zu entlocken.

Neben den kurzweiligen, teilweise rätselhaften Aufgaben fanden wir eine interessante Streckenführung, viel Spaß zusammen und schliesslich eine Finaldose.

Danke an den Owner für diese nächtliche Runde, und an meine Begleiter für die Unterhaltung

Hinweis 22. Juli 2009 Der Burki hat eine Bemerkung geschrieben

Die Irrlichter sind entfernt - gehörten auch nicht zum Feldvermesser sondern zu einem vergangenen  1x 'Ferienspiele Cache' der nicht mehr aktiv ist.

Gruß Der Burki

gefunden 19. Juli 2009 Xena71 hat den Geocache gefunden

Die Geschichte las sich so spannend, dass 711Polo und mir schnell klar war, dass wir den Geist des Feldvermessers suchen müssen. Würde er sich uns zeigen? So zogen wir los und machten uns auf die Suche...Eine stockdunkle Nacht war es, Nebelschwaden waberten uns um die Beine Wink und wir starteten das Abenteuer! Doch der Einstieg war schwer. Wo hat der Feldvermesser denn nur seine Spuren hinterlassen? Hat er vielleicht hier schon seinen Knochentanz aufgeführt? Nein, wir fanden - NICHTS! So dauerte es eine gefühlte Ewigkeit (gut 1 1/2 Stunden), bis wir des Rätsels Lösung an Stage 1 knackten! Stage 2 und 3 lösten wir ebenfalls noch in dieser Nacht. Aber nach 3 Stunden fanden wir, dass der Feldvermesser nun genug Scherze mit uns getrieben hat und flüchteten erst mal wieder ins heimische Bettchen.

Aber so schnell gaben wir uns nicht geschlagen und zogen am nächsten Abend noch vor Einbruch der Dunkelheit los! Diesmal konnte uns der Feldvermesser nicht so einfach an der Nase herumführen. Wir widerstanden seinen üblen Machenschaften, konnten uns Stage um Stage durch den Morast und Dschungel kämpfen (Wege, wo waren die Wege? Gummistiefel taten uns hier sehr gute Dienste!). Die Nacht brach herein...und der Feldvermesser tat wirklich alles, um uns Angst einzujagen. Er flüsterte uns üble Dinge ins Ohr, schmiss mit Knochen nach uns und zeigte uns seine widerliche Fratze in Gestalt eines Tierschädels! Schauerlich!

Vier Stunden (die Erschöpfung machte sich so langsam breit) und viele Rätsel später waren wir ihm fast doch noch auf dem Leim gegangen, weil er kleine Irrlichter setzte, die gar nicht dorthin gehörten. Auf den falschen Weg wollte er uns bringen! So mussten wir höhere Mächte (den Owner Laughing) um Beistand bitten, der dann noch auf einem schwarzen Rappen dahergeritten kam.

Lieber Owner, da hast Du echt einen klassen Cache mit einer wunderbar stimmigen Geschichte und tollen Rätseln gezaubert! Das war genau nach unserem Geschmack! Die Wege waren zwar echt anstrengend, aber das Finale entschädigte für alles. Wir duften nämlich einen LaughingCoolLaughingF T F LaughingCoolLaughing eintragen!

 

 

zuletzt geändert am 14. Februar 2017