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Isarbrücken

 Nette Runde an der Isar entlang. Dauer etwa 1 Std. Länge:2,5km

von nalila99     Deutschland > Bayern > München, Kreisfreie Stadt

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 48° 08.499' E 011° 35.706' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Versteckt am: 02. Januar 2009
 Gelistet seit: 04. Januar 2009
 Letzte Änderung: 06. Juni 2013
 Listing: http://opencaching.de/OC73A3
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Geokrety-Verlauf

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Beschreibung   

ISARBRÜCKEN

Über viele Brücken musst Du gehen... Über die Isar innerhalb Münchens führen immerhin 20 Brücken, befahrbare oder auch nur begehbare. Aber keine Sorge; wir beschreiten nur einen kleinen zentralen Teil der Brücken und beginnen mit der

Start Luitpoldbrücke N48 08.499 E011 35.706

Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick isaraufwärts zur Maximilianbrücke, zu den Türmen von Muffathalle und Müllerischem Volksbad bis hin zur Maria Hilf Kirche.

Die Prinzregentenbrücke gehört zur Prinzregentenstrasse – die letzte königliche Prachtstrasse, die um die Jahrhundertwende vom bayrischen Prinzregenten Luitpold errichtet wurde. Diese Brücke verbindet die Münchner Innenstadt mit dem Stadtteil Bogenhausen.

Die Prinzregententraße führt vom frühklassizitischen Prinz-Carl-Palais nach Osten über die Isar hinweg zum Friedensengel und weiter zum Prinzregententheater. 1891 wurde nach Ideen von Friedrich von Thiersch eine prächtige Eisenbogenbrücke als Bestandteil der Prinzregentenstraße erbaut. Diese Brücke stürzte am 14. September 1899 beim Hochwasser in die Isar. Sofort nach dem Hochwasser gab der bayrische Prinzregent Luitpold den Auftrag, die schon früher von ihm finanzierte Eisenbrücke in der Verlängerung seiner Prinzregentenstraße durch eine neue Stenbrücke zu ersetzen.

Ersetzt wurde sie durch einen edlen, flachen 62,40 m weiten Steinbogen nach einem Entwurf Theodor Fischers. Er gehörte neben Friedrich von Thiersch zu den fähigsten Architekten der Jahrhundertwende. Es sollte die erste Bogenbrücke aus Stein werden. Umgesetzt wurde das Projekt mit der ein Jahr zuvor gegründeten Firma Sager & Woerner. Schon am 28. August 1900, also weniger als 1 Jahr nach der Hochwasserkatastrophe, konnte mit dem Bau begonnen werden. Nach einer Rekordbauzeit von 13 Monaten übergab der Prinzregent am 29. September 1901 die Brücke dem Verkehr und natürlich wurde sie nach ihm benannt! Die Schäden des 2. Weltkriegs wurden 1953 beseitigt und 1962 wurde die Brücke saniert.

Wie heißen die auf der Brücke dargestellten bayerischen Stämme? Wie oft kommt der Buchstabe a in den Wörtern vor? Notiere diese Zahl als A und teile diese durch die Anzahl der weiblichen "Darsteller". A =

Gehe nun zu den Schwaben und begleite auf dieser Seite die Isar ca. 400 m flussabwärts vorbei am Achtersee. Notiere am diesem Ort den Wert des Abflusses im Jahre 1965, nehme von dieser Zahl die erste Ziffer und notiere diese als B =

Nun spazieren wir wieder zurück, flussaufwärts, bis zur Koordinate:
N48 08.(A+1)22 E011 35.(B)00

Dort findest du mehrfach das abgebildete Bild.

Wie oft kommt dieses Teil an diesem Ort vor? Notiere dies als C =

In Richtung Maximilianbrücke gehen wir weiter flussaufwärts bis zur Koordinate:

N48 08.(A)11 E011 35.(B-2)6(A)

dort findest Du eine römische Zahlenreihe. Notiere hier die höchste Zahl dieser Reihe als D =

Die Maximiliansbrücke gehört zum Ensemble der Maximilianstraße. Diese weitere königliche Prachtstraße ließ Max II. nach der Mitte des 19. Jhs. von seiner Residenz nach Osten über die Isar hinweg in einheitlichem Stil errichten. Es war natürlich selbstverständlich, daß sich die erste Maximiliansbrücke diesem Stil anpassen mußte : Gewölbe und Brüstungen bestanden aus grünlichem Sandstein, Stirnmauern und Füllungen wie bei vielen anderen Bauten der Maximilianstraße aus rotem Ziegel. Außerdem durfte die Brücke nicht die Sicht von der Residenz hinunter zum Maximilianeum durch einen „Katzenbuckel“ verstellen. Es kam also nur eine gerade Fahrbahn in Frage! Die Bogenkonstruktion nach unten wurde absichtlich offen gelassen, um die Isar bei Hochwasser mit ihren Wassermassen nicht unnötig einzuengen.

Weiter geht es zum Lieblingskind vieler Münchner dem Kabelsteg. Die Entstehung verdankt der Kabelsteg dem Wunsch, vom Muffatwerk, einem Elektrizitätswerk auf der rechten Isarseite, Stromkabel für die Privatbeleuchtung und die elektrische Trambahn auf die andere Seite der Isar zu legen. Die Führung der Kabel über die Maximilians- oder Ludwigsbrücken wäre zu umständlich gewesen, deshalb entschloss man sich für den direkten Weg über die Praterinsel. Außerdem wünschte man wegen der bevorstehenden Eröffnung des Müllerschen Volksbad (1901) eine Fußgängerverbindung vom Lehel auf die andere Isarseite.

Bei der Koordinate:

N48 08.0(78+D) E011 35.(C-1)0(B)

findest Du eine besprech- und betanz-bare Kunstebene. Notiere Dir Kapitel als E = und Vers als F =

Nun laufen wir weiter bis zur Lukas-Kirche. Die Lukaskirche ist der dritte evangelisch-lutherische Kirchenbau in München. Durch die stetige besonders fränkische Zuwanderung von evangelischen Gemeindemitgliedern wurden die beiden bestehenden evangelischen Kirchen schnell zu klein. Somit war eine weitere Kirche notwendig. Die Kirche wurde 1893-1896 von Albert Schmidt in dominierender städtebaulicher Lage errichtet. Ursprünglich war als Bauplatz die Nordspitze der Kohleninsel, der heutigen Museumsinsel, vorgesehen wo eine bescheidene Kirche gebaut werden sollte. Das bayrische Herrscherhaus war besorgt, dass München nicht den Eindruck einer rein katholischen Stadt geben könnte und somit wurden für Bauten anderer Konfessionen eher bescheidene Bauplätze vergeben. Da hatte das Evangelisch-Lutherische Kirchenbauamt was dagegen und konnte Prinzregent Luitpold und die Regierung von Oberbayern überzeugen, dass dieser prachtvolle Sakralbau von Albert Schmidt einen größeren Bauplatz erfordert. Also förderte die kgl. Haupt- und Residenzstadt München den Bau, indem sie ein großzügiges Grundstück am Mariannenplatz im Lehel zur Verfügung stellte.

Am 29. Juni 1893 wurde der Grundstein für St. Lukas gelegt, am 1. Advent 1896 wurde St. Lukas eingeweiht. Finanziert wurde der Bau in Wesentlichen durch Spenden und Zuwendungen aus der Kirchenumlage, in etwa dem Kirchgeld vergleichbar.

St. Lukas ist die einzige, fast vollständig erhaltene evangelische Pfarrkirche des Historismus in München. Der Ausdruck Historismus bezeichnet in der Stilgeschichte ein Phänomen des 19. Jahrhunderts, bei der man auf ältere Stilrichtungen zurückgriff und diese nachahmte. Die Architektur greift auf Baustile aus der Zeit vor der Reformation zurück: Während romanische Formen die Außenarchitektur bestimmen, wird der Innenraum von rheinischer Frühgotik beherrscht.

Finde an der Lukas-Kirche eine vierstellige Zahl die mit 22 beginnt und notiere Dir die letzten beiden Zahlen als G =

So, jetzt hast Du alle Stationen gemeistert, wir hoffen es hat Dir Spaß gemacht. Das Finale ist nur noch wenige Meter entfernt:

FINALE: N48 08.(A*C*D*E+15) E011 35.(F-9)((B*G)-383)

Dose hat einen Innendurchmesser von 4,5 cm und Höhe von 9cm
Initialer Inhalt:

  • Erstfinder Urkunde
  • Log-Buch
  • Bleistift
  • Spitzer


Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Fghsr mhz Nhfehura haq Fpuhurovaqra.
erpugf hagra

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Isarauen (mit ausführlicher Beschreibung der Schutzgebietsflächen zwischen der Stadtgrenze Oberföhring und dem St.-Quirin-Platz) (Info)

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Logeinträge für Isarbrücken    gefunden 14x nicht gefunden 2x Hinweis 1x Wartung 1x

gefunden 15. Dezember 2013 martl hat den Geocache gefunden

Diesen langen aber guten Multi habe ich heute zusammen mit zwei Halb-Muggels gemacht und geschafft. Manchmal hatten sie den richtigen Blick, manchmal ich  :D

Schöne Sache, danke fürs Zeigen!

IN: Empfehlung!

LG
Martina (mit Marianne & Claudia)

OC-Team archiviert 06. Juni 2013, 16:15 Opencaching.de hat den Geocache archiviert

Dieser Cache ist seit mehr als einem Jahr „momentan nicht verfügbar“; daher wird er automatisch archiviert. Er kann vom Besitzer jederzeit instand gesetzt und reaktiviert werden.

gefunden 29. Mai 2011, 21:00 diltigug hat den Geocache gefunden

Nachdem mir die Isarflimmern-Multis heute doch etwas zu feucht waren, habe ich mir diesen hier vorgenommen. Alle Stationen waren gut zu finden und das Final war trotz hoher Muggeldichte gut zu heben. Bis auf das er mir beinahe entglitten wäre, nur beinahe zum Glück.

TFTC

gefunden 13. März 2011 Isar-12 hat den Geocache gefunden

Log siehe Geocaching.com

gefunden 29. Mai 2010 novofoto hat den Geocache gefunden

Schöner und kompakter Multi an der Isar. Bei einigen Stationen musste man als Ortsfremder schon mal genauer hinschauen, auch die eine oder Soloumkreisung war mit dabei. Am Ziel saß ein Pärchen so nahe am Cache, und so musste ich warten, wart..; wa..., schnarch.
IN/OUT: none
TFTH
novofoto