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Normaler Geocache
Gizeh, Louvre oder Hechtsheim

von fbelardi     Deutschland > Rheinland-Pfalz > Mainz-Bingen

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 49° 56.800' E 008° 14.600' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:30 h   Strecke: 0.1 km
 Versteckt am: 22. Oktober 2008
 Gelistet seit: 14. Januar 2009
 Letzte Änderung: 09. Juli 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC74D7

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Infrastruktur
Der Weg
Zeitlich
Saisonbedingt
Listing
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

 

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Geschichte und Geschichten

 

Gizeh, Louvre oder Hechtsheim?

 

   Gizeh mit Palmen    

 

Die Pyramide ist eine Bauform, meist mit quadratischer Grundfläche, die aus unterschiedlichen alten Kulturen bekannt ist. Pyramiden wurden vorwiegend für Gebäude mit religiösem (Totenkult) und/oder zeremoniellem Charakter verwandt.

Pyramiden wurden schon im Altertum zu unterschiedlichen Zeiten auf verschiedenen Kontinenten erbaut. Forscher gehen heute davon aus, dass zwischen den verschiedenen, durch große geographische Distanz getrennten Kulturen keinerlei Verbindungen bestanden, sondern dass weit voneinander entfernt lebende Volksstämme diese Bauwerke völlig selbständig und unabhängig errichtet haben.

Es gibt unterschiedliche Theorien über den Ursprung der Pyramiden.

 

Ägyptische Pyramiden

Bedeutung

In Ägypten dienten die Pyramiden als Grabstätten für Pharaonen. Der Weg zu den Grabräumen führte in den Pyramiden durch einen langen Tunnel. Zum Schutz vor Grabräubern lag der Eingang zu diesem Tunnel versteckt und war sorgfältig versperrt. Die Pyramiden wurden in der Nähe des Nils erbaut, so dass die Steinblöcke auf dem Wasserweg dorthin transportiert werden konnten. Das letzte Stück zog man sie auf Schlitten, wie auch die Leiche der Pharaonen mit Schiffen gebracht wurde.

Bauweise und -materialien

Die Außenseiten der Pyramiden waren ursprünglich mit weißem Kalkstein verkleidet, der aus dem Felsmassiv Mokatan nahe bei Kairo oder auch Tura abgebaut wurde und in vielen Arten zu finden ist. Für den Kernbau der Pyramiden wurde jedoch grober, lokaler Kalkstein verwendet, der von minderer Qualität war.

Die Sarkophagkammern, Verkleidungsblöcke, Scheintüren, Blockierungsblöcke, Verstärkungen des Korridors, das Gangsystem der Innenräume, Pfeiler, Säulen und Türkonstruktionen des Tempels wurden aus Granit gefertigt, der vor allem an der Südgrenze bei Assuan abgebaut wurde,

Für Tempelbögen, Sarkophage, Kanopenkästen und Altäre wurde ägyptisches Alabaster verwendet, welcher in der Nähe von Kairo und vor allem in Mittelägypten gewonnen wurde und eine besonders gute Qualität aufweist.

Die Tempelböden der Cheops-Pyramide wurden aus dem sehr harten schwarzen vulkanischen Gestein Basalt gefertigt.

 Cheops-Pyramide

Vermessung

Eine Pyramide steht auf einer genau ausnivellierten Fläche, deren horizontale Abweichung nicht größer als ein paar Zentimeter ist. Dazu wurde das Land zuerst planiert. Anschließend wurden Gräben ausgehoben, die nach ihrer Fertigstellung mit Wasser ausgefüllt wurden. Das Wasser ermöglichte die Ausnivellierung der Basisfläche.

Um das Bauwerk gegen Verschiebungen zu sichern, wurden die Ecksteine vertieft und die Fundamentsteine um zwei bis drei Grad nach innen geneigt. Die Eckpunkte der Pyramiden wurden sehr genau nach den vier Himmelsrichtungen ausgerichtet, wozu sich die alten Ägypter der Sternbeobachtung bedienten. Wahrscheinlich wurde der Auf- und Untergang eines bestimmten Gestirns auf einer die Pyramide kreisförmig umgebenden Mauer beobachtet.

Wie war es nun möglich, dass die Baumeister der Pyramide bis zur Pyramidenspitze den Steigungswinkel exakt einhalten konnten? Wahrscheinlich haben sie die vier Grate und auch die endgültige polierte Verkleidung immer um einige Steinlagen vorausgebaut. Dies aber setzt eine sehr exakte Messtechnik voraus, da eine spätere Korrektur nahezu unmöglich erscheint.

Von zentraler Bedeutung war vermutlich das Lot, mit dem der Mittelpunkt des quadratischen Pyramidengrundrisses während des lageweisen Baufortschritts „hochgezogen“ wurde. Damit war eine genaue Kontrolle der Höhenlage über dem Ausgangsplateau und die horizontale Einmessung möglich.

Die Parallelität oberer Steinlagen zur Basis lässt sich durch Fluchtlinien in Ost- West- Richtung folgendermaßen herstellen: Morgens und abends fällt das Sonnenlicht horizontal ein. Dazu werden vertikale Fluchtstangen in Höhe des Plateaus aufgestellt. Sie ergeben mit der Sonne als Fixpunkt eine Gerade. Das Gleiche wird entsprechend dem Baufortschritt in der jeweiligen Höhenlage angelegt. Zeigt sich eine Übereinstimmung zwischen beiden Fluchten, so ist die Parallelität gegeben.

Arbeitskräfte

An dem Bau einer Pyramide waren mehrere tausend Arbeiter beschäftigt. So halfen beim Bau der Cheops-Pyramide vor Gizeh laut Überlieferung 70.000-100.000 Arbeiter, was allerdings nach heutigen Nachforschungen logistisch unmöglich erscheint. Es ist dagegen ziemlich sicher, dass in den Steinbrüchen und an der Pyramide „nur“ rund 8.000 Arbeiter beschäftigt waren.

Die Arbeiter waren keine Sklaven, wie früher vermutet wurde, sondern einfache Bürger. Allgemein nehmen Ägyptologen an, dass während der Überschwemmungszeit an den Pyramiden gebaut wurde. Während die Arbeit auf den Feldern ruhen musste, wurde die Arbeitskraft in staatlichen Projekten gebunden. Möglich ist aber auch, dass Menschen sich aus freien Stücken für die Arbeiten meldeten und die Teilnahme als Ehre empfanden.

Transport

Die Steine für den Pyramidenkomplex von Gizeh wurden aus dem nahe gelegenen Makkatam-Gebirge geholt. Allein für die Cheops-Pyramide wurden 2,3 Millionen Steine mit je mindestens 2,5 Tonnen Gewicht verbaut. Für den Pyramidenbau wurden verschiedenste Steinsorten verwendet, z. B. Kalkstein, Granit und Sandstein.

Wie die Steine an der wachsenden Pyramide emporgezogen wurden ist noch nicht ganz geklärt, es wird u. a. vermutet, dass die großen Steinblöcke auf einer sich spiralförmig um die Pyramide ziehenden Rampe hinaufgezogen wurden.

Andere Rampenkonstruktionen sind denkbar, wobei am wahrscheinlichsten eine Kombination aus innen- und außenliegenden Rampen ist.

Grund für die Rampenkonstruktion ist vor allem der Transport der bis zu 50 Tonnen schweren Steinplatten der Grabkammer. Eine Rampe muss daher in eine Höhe eines Drittels der Gesamthöhe geführt werden, um die Grabkammer zu erreichen. In dieser Höhe sind rund 80 % des Steinmaterials verbaut.

 Cheops-Pyramide im Querschnitt

  1. ursprünglicher Eingang
  2. heutiger Eingang
  3. Blockiersteine
  4. unterirdische Kammer
  5. „Grotte“
  6. Eingang zum „Schacht der Diebe“
  7. Königinnenkammer
  8. Große Galerie
  9. Vorkammer zur Königskammer
  10. Königskammer
  11. Entlastungskammern
  12. Schächte

 

Maya-Pyramiden

Altun Ha ist eine Ruinenstadt der Maya. Sie befindet sich etwa 45 Kilometer nördlich von Belize City in Belize und zehn Kilometer westlich des Karibischen Meeres. Es wird vermutet, dass der Name Altun Ha soviel wie „Wasser, das aus Felsen kommt“ bedeutet.

 Altun Ha Pyramide

Erste Spuren der Besiedelung in Altun Ha lassen sich bis um 1000 vor Christus nachweisen. Die Stätte besteht aus zwei Hauptplazas und insgesamt 300 nachgewiesenen Gebäuden, davon mindestens dreizehn Tempel. Der größte Teil der heute sichtbaren Bauten entstand in der sogenannten Klassischen Periode. Die relativ hohe Anzahl von Gebäuden sowie reiche Grabbeigaben weisen darauf hin, dass Altun Ha vom Handelsnetzwerk zwischen der Küste und dem Inland profitierte.

Der höchste Tempel in Altun Ha ist etwa 16 Meter hoch. Zu den bedeutendsten Funden gehört ein 15 Zentimeter hoher und 4,5 Kilogramm schwerer Jadekopf, der den Sonnengott K'inich Ajaw darstellt.

 

Heutige Pyramiden

San Francisco

Die Transamerica Pyramid ist der größte und auffälligste Wolkenkratzer der Skyline von San Francisco. Er ist 260 Meter hoch und beherbergt 48 Stockwerke mit Verkaufs- und Büroräumen. Die Bauarbeiten an dem Gebäude begannen 1969 und wurden 1972 beendet.

 Transamerica Pyramid

Das Gebäude, das 3.678 Fenster hat, ist eine große, vierseitige Pyramide mit zwei „Flügeln“ an gegenüberliegenden Seiten des Hochhauses. Der „Ostflügel“ enthält einen Aufzugsschacht, während in dem westlichen „Flügel“ ein Treppenhaus untergebracht ist. An der 64,6 m hohen Spitze des Gebäudes wurden 4 Kameras installiert, die in die vier Himmelsrichtungen filmen. Im Eingangsbereich des Gebäudes können diese Bilder auf Monitoren 24 Stunden am Tag beobachtet werden. Die zuvor erwähnten Seitenflügel des Gebäudes sollen bei den in San Francisco häufig auftretenden Erdbeben das Gebäude stabilisieren und es so standsicherer machen.

Von 1972 bis 1974 war die Transamerica Pyramid der höchste Wolkenkratzer westlich des Missisippi, wurde jedoch schließlich vom Aon Center in Los Angeles übertroffen.

Das Gebäude wurde von dem Architekten William Pereira entworfen.

Seit 1999 ist die Transamerica Pyramid Eigentum des niederländischen Versicherungskonzerns AEGON.

Paris

Zweihundert Jahre nach der Französischen Revolution sollte der Louvre nach den Wünschen des französischen Präsidenten Francois Mitterand seiner eigentlichen Bestimmung als „universales Lyzeum“ übergeben werden. Dies sollte ein weiteres seiner „Großen Projekte“ werden, die einen Beitrag zur kulturellen Renaissance Frankreichs liefern sollten.

 Pyramide im Louvre in Paris

Seine Idee war es, den Palast aus dem 13. Jahrhundert in das größte Museum der Welt umzuwandeln. Dafür sollte ein neuer Eingang mit einer unterirdischen Halle gebaut werden, der bisherige Ministeriumsflügel entkernt werden sowie Tiefgaragen angelegt werden. Mitterrand erteilte für das Gesamtvorhaben dem berühmten sino-amerikanischen Architekten Ieoh Ming Pei einen Direktauftrag.

In den Jahren 1985 bis 1989 baute Pei die Pyramide im Innenhof des Louvre, welche komplett aus Glassegmenten konstruiert ist. Die Pyramidenform ermöglichte, die größtmögliche Fläche mit dem geringstmöglichen Volumen zu verbinden. Das gläserne Dach sorgte darüber hinaus für optimale Lichtverhältnisse unter der Erde.

Die Pyramide war anfänglich heftig umstritten und provozierte den Spott der Kritiker, die behaupteten, Mitterrand habe hier die Grabkammer der Sozialisten errichten lassen. Auf Vorwürfe gegen die Pyramidenform, die mit Bestattungszeremonien assoziiert wird, erwiderte leoh Ming Pei:

Die Form ist älter als alle ägyptischen Modelle. Außerdem ist sie dort aus Stein und schwer, ein Werk für die Toten. Meine Pyramide ist leicht, ist Leben.

Die Pyramide besteht aus 793 Glassegmenten und weist eine Höhe von 21,65 Metern auf, hat eine Basislänge von 35 Metern und einen Neigungswinkel von knapp 52 Grad.

Als Vorbild für die Proportionen diente die große Pyramide von Gizeh. Insgesamt beträgt das Gesamtgewicht etwa 180 Tonnen.

Berlin

Die Pyramide ist ein von 1994 bis 1995 errichtetes Hochhaus im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Das Bürohaus und die angrenzenden Nebengebäude haben zusammen eine Nutzfläche von 43.800 m?. Es wurde von der Fundus-Gruppe aus Düren für ca. 145 Millionen Euro gebaut. Offizieller Fertigstellungstermin war der 17. Januar 1995.

 Pyramide in Berlin Marzahn

Das 100 Meter hohe, zweiflügelige Hauptgebäude hat 23 Etagen und fällt aufgrund seiner Architektur auf, die in das gewöhnlich aussehende Gebäude eine pyramidenähnliche Glasfassade integriert hat. Die Pyramide selbst stellt einen übergroßen Chronometer dar. An den oberen Stockwerken der Westfassade des Hauptgebäudes befinden sich in grünen Lichtleisten Stunden- und Minutenanzeige. Die pyramidenähnliche Glasfassade an der Nordfassade beinhaltet die Anzeige der Sekunden (blaue Lichtleisten; jeweils pro Sekunden links und rechts der Glasfassade eine Lampe mehr). Jeweils zur vollen Minute wird von der Spitze ein Lichtblitz ausgesendet. Die Pyramide gilt als größte Uhr Europas

Hechtsheim

Auch dieses pyramidenartige Gerippe wird einmal für viele Beteiligte einer rituellen Zeremonie dienen. Wenn dieses Stangengewirr denn einmal fertig gestellt sein wird, dann werden sie meist an den Wochenenden zuhauf hierher pilgern. Sie werden sich im inneren der Pyramide schütteln und mit den Hintern wackeln und nach beendetem Ritus zufrieden wieder nach Hause fahren.

 Pyramide in Hechtsheim

Auf diesem Parkplatz dürfen eigentlich nur Fahrzeuge mit solchen blauen Huppeln auf dem Dach parken. Man kann diesen Aussichtspunkt auf die Pyramide und das Versteck des Caches natürlich auch zu Fuß erreichen, wenn man will.

 Parkplatz für blaue Dachhuppel

Viel Spaß beim Suchen !

 

PS-1: Die in der Cachebeschreibung genannten Koordinaten sind natürlich fiktiv.

PS-2: Die Quelle für all die schlauen Infos über die Pyramiden ist natürlich Wikipedia. Danke dafür !

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Logeinträge für Gizeh, Louvre oder Hechtsheim    gefunden 17x nicht gefunden 0x Hinweis 3x

Hinweis 09. Juli 2011 fbelardi hat eine Bemerkung geschrieben

Ich kann bis auf Weiteres aus Zeitmangel die Wartung und Pflege nicht sicher stellen. Daher archiviere ich den Cache. Sorry.

Hinweis 25. Mai 2010 Schrottie hat eine Bemerkung geschrieben

Ganz offensichtlich handelt es sich hier um einen Cache vom Typ "Rätselcache". Damit niemand umsonst zu den angegebenen Koordinaten geht, setze ich den Status hier auch "Momentan nicht verfügbar". Der Owner sollte den Cachetyp anpassen und danach den Cachestatus selbstständig wieder auch "Kann gesucht werden" setzen.

Schrottie (OC-Admin)

gefunden 13. Mai 2010 OREGON-Trail hat den Geocache gefunden

15.50 Uhr #485#

Gut gefunden. Vielen Dank für den Cache und die tolle Information.

 

gefunden 15. Januar 2010 evian57 hat den Geocache gefunden

klar, dass hier ein Cache hinmuss. Seltsam, dass der hier auf GC archiviert ist. Umso schöner dass er noch da ist. Gut, wenn man auch auf OC schaut , was sich so in der Nähe vom Hotel versteckt. Danke fürs DALASSEN.

DFDC
evian57

gefunden 20. April 2009 Lakritz hat den Geocache gefunden

Gegen Ende der heutigen Feierabendcachetour mit schoa022 erhielt auch diese Dose noch einen Logeintrag.
Danke für's Verstecken!