Wegpunkt-Suche: 

archiviert

 
Rätselcache
Seeschlacht vor Eckernförde

von mac2k2     Deutschland > Schleswig-Holstein

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 54° 27.650' E 009° 52.100' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Versteckt am: 16. Juni 2007
 Gelistet seit: 19. Januar 2009
 Letzte Änderung: 08. April 2014
 Listing: http://opencaching.de/OC7535
Auch gelistet auf: geocaching.com 

11 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
1 Wartungslog
0 Beobachter
1 Ignorierer
455 Aufrufe
0 Logbilder
Geokrety-Verlauf

große Karte

   


Beschreibung   

Seeschlacht vor Eckernförde

An den angegebenen Koordinaten werdet Ihr nichts finden, zumindest keinen Cache! Sondern dies ist der Ort an dem das "Gefecht von Eckernförde" stattgefunden hat.

Der Cache befindet sich an einem anderen Ort, der an die Seeschlacht bzw. dem "Gefecht von Eckernförde" wie die Schlacht offiziell genannt wird, erinnert.


Aber zuerst etwas geschichtliches:
Am Gründonnerstag 1849 besiegten in der Eckernförder Bucht schleswig-holsteinische Landbatterien ein dänisches Geschwader. Das "Gefecht von Eckernförde" galt als Sensation und wurde selbst in der TIMES ausführlich beschrieben. Militärisch ohne Wert, war der moralische Effekt im zweiten Jahr der Erhebung der Herzogtümer Schleswig und Holstein gegen den dänischen Gesamtstaat jedoch groß. Vor Eckernförde begann die zweite Phase des Kriegs. Die erste hatte auf massiven Druck der europäischen Großmächte am 24. 8. 1848 mit dem Malmöer Waffenstillstand geendet. Doch nach erfolglosen Gesprächen kündigten die Dänen Ende März 1849 den Waffenstillstand auf. Am Abend des 4.4.1848 lief ein dänisches Geschwader in die Förde ein und ging außerhalb der Schußweite der beiden Küstenbatterien vor Anker. Auftrag des Geschwaders mit 1.315 Mann Besatzung war es, die Stadt anzugreifen, um abzulenken. Obwohl der Wind ungünstig war, weil er von Osten kam und die Angreifer auf den Strand zu treiben drohte, griffen sie am folgenden Gründonnerstagmorgen an. Sie gingen davon aus, mit ihren 146 Geschützen die nur 16 schleswig-holsteinischen niederkämpfen zu können. So gingen das Linienschiff "Christian VIII." und die Fregatte "Gefion" zwischen der Norder- und der Süderschanze vor Anker und eröffneten das Feuer auf die beiden Küstenbatterien. Weil die Mannschaften der Schiffe mangelhaft ausgebildet waren, wurden nur Breitseiten geschossen, deren Treffer sich im Pulverqualm kaum beobachten ließen. Von Land konnte dagegen mit gezieltem Einzelfeuer entgegnet werden. Trotz der Anker trieben die Schiffe immer näher auf die Batterien zu. Die Ankertrosse der "Gefion" wurde schließlich durchschossen. Die beiden Dampfer der Dänen konnten keine Hilfe bringen. Sie scheiterten bei dem Versuch, die zwei Segelschiffe aus dem Feuerbereich zu ziehen. Später wurden auch glühende Kugeln eingesetzt. Eine zusätzliche Feldbatterie war am frühen Nachmittag am Ufer in Stellung gegangen und erhöhte durch ihr Feuer den Druck auf das manövrierunfähige Geschwader. Das Flaggschiff fing Feuer, eine halbe Stunde nach "Gefion" holte schließlich auch die "Christian VIII." ihre Flagge nieder. Allerdings kannten die Soldaten an Land dieses seemännische Zeichen für die Kapitulation nicht und feuerten weiter. Erst als ein dänischer Offizier unter Lebensgefahr an Land gegangen war, wurde begriffen, daß sie an Land in dem ungleichen Gefecht gesiegt hatten. Gegen 18 Uhr schwiegen die Waffen. Der größte Knall sollte jedoch noch folgen. Unteroffizier Preußer hatte eigenmächtig die Mannschaft des Flaggschiffs aufgefordert, die brennende "Christian VIII." zu verlassen. Nach einem späteren Bericht soll das Feuer an Bord zu diesem Zeitpunkt jedoch gelöscht gewesen sein. Dennoch explodierte das Linienschiff gegen 20 Uhr. Über die Ursache - eine glühende Kugel, die übersehen wurde oder gezielte Sabotage - kursieren vor allem in Dänemark noch heute wilde Spekulationen. Sicher ist dagegen, daß unter den Opfern der Explosion auch Preußer war. So fiel den Siegern des Gefechtes nur die "Gefion" als Prise zu. Sie wurde als "Eckernförde" an die Deutsche Marine abgegeben. Trotzdem wurde das Gefecht um die Wende vom 19. auf das 20.Jahrhundert im Deutschen Kaiserreich gefeiert und zum Anfang der deutschen Seemacht verklärt, obwohl es ein Sieg von Landbatterien war.

den Cache findet Ihr an diesen Koordinaten:


N 54°28.274
E 009°50.179
10m Westlich


oder hier:

N 54°27.859
E 009°50.429

an beiden Koordinaten findet Ihr das selbe Motiv zum Gedenken an das Gefecht.
Ihr müsst herausfinden wo der Nachbau und wo das Original ist.
Den Cache findet Ihr dann am Nachbau.
 

Der Cache ist eine Standart-Fotodose
Cacheinhalt: Logbuch, Bleistift, Erstfinderurkunde

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Eüpxfrvgr

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Hilfreiches

Suche Caches im Umkreis: alle - suchbare - gleiche Cacheart
Download als Datei: GPX - LOC - KML - OV2 - OVL - TXT
Mit dem Herunterladen dieser Datei akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenlizenz.

Logeinträge für Seeschlacht vor Eckernförde    gefunden 11x nicht gefunden 0x Hinweis 1x Wartung 1x

OC-Team archiviert 08. April 2014 mic@ hat den Geocache archiviert

Das letzte Funddatum liegt lange zurück und die Logs bei geocaching.com lassen darauf schließen, das der Cache in sehr schlechten Zustand ist. Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollten sich später neue Aspekte ergeben, so kann dieses Listing durch den Owner selbstständig über ein "kann gesucht werden"-Log reaktiviert werden.

mic@ (OC-Support)

Hinweis 03. November 2013, 12:30 dannika78 hat eine Bemerkung geschrieben

richtige Statue leicht zu finden,aber kein Cache mehr,laut letztem Finder,siehe letzter Log,war der in der Botanik verstreut und wurde ersetzt und unterm Laub versteckt,ev.wurde jetzt alles beim grossen Orkan weg geweht 

Gruss von den UnkaputtbarenStirnrunzelnd


gefunden 11. Oktober 2013, 07:50 stalanden hat den Geocache gefunden

#159

Die richtige Skulptur war schnell identifiziert und auch der Cache war fix gefunden, weil die Halterungsdose und Filmdose beide offen und verstreut in der Botanik lagen. Es war kein Log daneben, die Schrauben sind verrostet.



Ich habe ein Behelfslog eingelegt und den kaputten Cache in der Nähe des angedachten Versteckes platziert und mit Laub bedeckt, so gut es ging.



Danke fürs Herführen und den Cache!

gefunden 21. Juli 2013, 13:00 the frogs hat den Geocache gefunden

Danke für den tollen Cache.

Bei sehr gutem Wetter sind doch sehr viele Muggles unterwegs.

the frogs

gefunden 29. September 2011 Grauloewe hat den Geocache gefunden

Eine Variante haben wir schnell ausgeschlossen. Wobei uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht so recht klar war worum es überhaupt geht.
Also nichts wie hin zum zweiten Standort. Dort wurden wir dann schnell fündig und konnten noch etwas die interessante Umgebung genießen

Danke für den schönen Cache und den ausführlichen historischen Hintergrund. So haben wir wieder etwas gelernt
Die Grauloewen