Wegpunkt-Suche: 
 
Normaler Geocache
Käpt'n Blaubär in der Steinzeit

 Traditional an einem urgeschichtlichen Siedlungsort auf dem Frankenjura

von TrioViero     Deutschland > Bayern > Lichtenfels

N 50° 03.662' E 011° 06.260' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Versteckt am: 08. April 2009
 Gelistet seit: 09. April 2009
 Letzte Änderung: 15. Juni 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC7E10
Auch gelistet auf: geocaching.com 

24 gefunden
2 nicht gefunden
0 Bemerkungen
0 Beobachter
0 Ignorierer
338 Aufrufe
1 Logbild
Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Infrastruktur
Zeitlich

Beschreibung   

Wer „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ kennt, weiß, dass es keinanderes Wesen gibt, das so viele Abenteuer erlebt hat. Einige davonhat ja sein Biograph Walter Moers dankenswerterweise für dieNachwelt aufgezeichnet. Doch da ein Blaubär bekanntlich ja 27 Lebenhat, gibt es mehr als genug Episoden, die der Nachwelt bislang nochgar nicht überliefert wurden. So zum Beispiel auch das Abenteuerdamals mit seiner Zeitmaschine, als er sein schönes blaues Fellbeinahe an ein paar Steinzeitmenschen hätte abtreten müssen.

Mit dem Besuch der legendären Nachtschule bei Prof.Nachtigaller („Wissen ist Nacht!“) war Käpt’n Blaubär ja sozusagenein Allroundgenie geworden. Daher hatte er sich anschließend sofortdaran gemacht, eine Zeitmaschine zu konstruieren, um mal eben imalten Rom im Palast des Lukullus ein paar frische Erdbeeren fürseinen Nachmittagskuchen zu stibitzen. Bei Konstruktion und Bauhatte alles perfekt geklappt, doch dann unterlief ihm ausgerechnetbei der Eingabe der Zielkoordinaten ein klitzekleiner Fehler. Undso kam es, dass er nicht im antiken Rom, sondern ein paar TausendJahre früher und in einem dichten germanischen Wald landete. Dortsah er sich einer Horde Steinzeitmenschen gegenüber, die wohl nochmehr erschrocken waren als er selbst und voller Angst davon liefen.Käpt’n Blaubär, der die Lage ebenfalls eher unbehaglich fand,schaute derweil, dass er sich und seine Maschine in einer kleinenHöhle in Sicherheit brachte, die nur wenige Schritte hinter seinemLandepunkt lag. Dies war in der Tat sehr angebracht, denn esdauerte nicht lange, bis die Eingeborenen zurückkehrten. Bewaffnetmit Speeren und Steinen näherten sie sich vorsichtig der Höhle, inder Käpt’n Blaubär eifrig daran arbeitete, seine Maschine startklarzu machen und mit neuen Zielkoordinaten zu füttern.

Schon flog der erste Stein in Richtung Höhle, dem gleich danachein zweiter und dritter folgten. Dem Zeitreisenden wurde es langsametwas heiß unter seinem blauen Fell und er verdoppelte seineAnstrengungen, die Maschine endlich wieder starten zu können. Alsder Motor endlich mit Rumpeln und Brummen zu laufen begann, wurdefreilich auch der Steinhagel stärker. Käpt’n Blaubär musste jetztalles auf eine Karte setzen, um wieder heil aus der Sache zukommen. Gut, dass er noch für alle Fälle einen Raketenantrieb inseine Maschine eingebaut hatte; schließlich konnte man ja niewissen.

Käpt’n Blaubär drückte den roten Notknopf und die Turbinestartete mit riesigem Donner und einem Feuerstrahl, der dieFelswand hinter ihr zum Schmelzen brachte. Zitternd warfen sich dieEingeborenen zu Boden und Käpt’n Blaubär nutzte die Gelegenheit, umzu fliehen. Wie ein Komet schoß die Maschine mit einem Feuerschweifaus der Höhle heraus, wo sie Käpt’n Blaubär sofort abrupt steilin einer scharfen Linkskurve nach oben zog. Dass ihm dabei eine seiner Schatzkisten von derMaschine rutschte und in der Nähe zu Boden fiel, war zwarbedauerlich, aber nicht zu ändern. Unter ihm blieben zu Todeerschrockene Eingeborene und ein Felsen zurück, dessen vormalskleine Höhle nun von einem Ende bis zum anderen reichte.

Unbestätigten Berichten zufolge soll Käpt’n Blaubär ja nacheiniger Zeit und nach jeweils dreifacher Überprüfung derZielkoordinaten noch mehrmals mit seiner Zeitmaschine unterwegsgewesen sein. Aber ob er wirklich jener unbekannte blaue Ritterwar, der alle Ritter von König Artus Tafelrunde besiegte und soschnell verschwand wie er aufgetaucht war, ist ebenso unbewiesenwie ein möglicher Zusammenhang mit der Legende vom geheimnisvollenKoch mit der blauen Schürze, der den Dänen das Rezept leckererBlaubeermarmelade beibrachte. Käpt’n Blaubär jedenfalls soll sich,wie aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren war, zur Ruhe gesetzthaben und seine Zeitmaschine schon lange im Laderaum seines Kutterssicher verstaut haben. Obwohl, es gibt ja Stimmen, dass die TSG1899 Hoffenheim nicht zufällig mit lauter unbekannten Spielern inblauen Trikots einen bärenhaft starken Saisonauftakt in derBundesliga hingelegt hätte…

Den Ort, wo Käpt’n Blaubär damals in der Steinzeit geradenochmal mit heiler Haut davon gekommen war, betrachteten dieEingeborenen von da an als heiligen Ort, den sie "Hohler Stein"nannten und an dem sie Opfer darbrachten und wichtige Zeremonienvollzogen. Archäologische Grabungen haben dies mit Funden aus sechsJahrtausenden vor Christi Geburt bestätigt. Doch eines haben dieWissenschaftler interessanterweise bis heute nicht finden können:die Schatzkiste von Käpt’n Blaubär. Aber wer weiß, vielleicht habenGeocacher(innen) ja die bessere Spürnase…

Euer Gefährt könnt ihr parken bei: N 50 03.618 E 01106.300

Und nun viel Spaß bei der Suche!

Bilder

Käpt'n Blaubär in der Steinzeit - Hohler Stein
Käpt'n Blaubär in der Steinzeit - Hohler Stein
SPOILER - Kaept'n Blaubaer - Hohler Stein
SPOILER - Kaept'n Blaubaer - Hohler Stein

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): FFH-Gebiet Albtrauf im Landkreis Lichtenfels (Info), Landschaftsschutzgebiet LSG "Fränkische Schweiz - Veldensteiner Forst" im Regierungsbezirk Oberfranken (Info), Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst (Info), Vogelschutzgebiet Felsen- und Hangwälder im nördlichen Frankenjura (Info)

Suche Caches im Umkreis: alle - suchbare - gleiche Cacheart
Download als Datei: GPX - LOC - KML - OV2 - OVL - TXT
Mit dem Herunterladen dieser Datei akzeptierst du unsere Nutzungsbedingungen und Datenlizenz.

Logeinträge für Käpt'n Blaubär in der Steinzeit    gefunden 24x nicht gefunden 2x Hinweis 0x

gefunden 19. Februar 2017, 18:03 buchi1968 hat den Geocache gefunden

Auf unsere Tour schnell noch vor der Dunkelheit mitgenommen danke fürs Pflegen

gefunden 21. Januar 2016 makablau hat den Geocache gefunden

Nachtrag:Diesen haben wir bereits im Januar gefunden und wollen ihn nun auch auf dieser Plattform eintragen.Ein sehenswerter Ort.Danke sagen Makablau Lächelnd

gefunden 22. Dezember 2015, 16:03 drefplegülF hat den Geocache gefunden

Was man hier so alles findet  ;) .
Danke fürs zeigen dieser tollen Location.

Bilder für diesen Logeintrag:
Kein Spoiler ;)Kein Spoiler ;)

gefunden 16. November 2013 Die Murmel Bln. hat den Geocache gefunden

Als ich das letzte mal vor 4 Jahren hier auf Reha war,kannte ich noch gar keine Caches!Heute konnte er sich nicht vor mir verstecken!Gruss aus Berlin! In:Eine MurmelOut:NixT.F.T.C.

gefunden 06. September 2013 tellerings63 hat den Geocache gefunden

#58

Schon beeindruckend, was hier so wenig weit vom Straßenrand "rumliegt"!
Danke fürs Zeigen!