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Vogelstimmenwanderung Niederdorfelden

von Lupo 512     Deutschland > Hessen > Main-Kinzig-Kreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 11.916' E 008° 47.930' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 1:00 h   Strecke: 0.5 km
 Versteckt am: 13. April 2009
 Gelistet seit: 13. April 2009
 Letzte Änderung: 03. Februar 2014
 Listing: http://opencaching.de/OC7EA5
Auch gelistet auf: geocaching.com 

20 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
1 Wartungslog
4 Beobachter
0 Ignorierer
233 Aufrufe
0 Logbilder
Geokrety-Verlauf
6 Empfehlungen

große Karte

   

Gefahren
Infrastruktur
Saisonbedingt
Benötigt Werkzeug

Beschreibung   

Vogelstimmenwanderung Niederdorfelden

Dieser Cache beschäftigt sich mit Tieren, für die durch das Gründen von Städten und Dörfern ein neuer Lebensraum geschaffen wurde – nämlich mit den Vögeln.

Viele Vogelarten haben sich im Laufe der Jahre an die Veränderungen und Störungen, verursacht durch den Menschen, gewöhnt und gehören heute in fast jedes Stadtbild. Tierische Stadtbewohner sind zum Beispiel ehemalige Felsbewohner, die heute oft an vom Menschen errichteten Häusern brüten, aber auch z.B. die eigentlich höhlenbrütenden Schleiereulen, die heute fast nur noch in älteren Gebäuden oder Kirchtürmen brüten. Zudem haben sich auch viele wärmeliebende Vögel eingebürgert, die eigentlich aus wärmeren Gefilden stammen. Ein Beispiel hierfür ist der Halsbandsittich, der ursprünglich aus der Savannenzone Nordafrikas stammt. Grund hierfür ist die Tatsache, dass Städte sogenannte Wärmeinseln darstellen. Durch den in Häusern und Gebäuden verbauten Beton und die versiegelten Straßen heizt sich eine Stadt viel schneller auf als ihr Umland, hinzu kommt menschliche Wärmezufuhr z.B. durch Heizungen. Diese Tatsachen führen dazu, dass die Jahresmitteltemperatur gegenüber des Umlandes erhöht wird und dazu dass die winterliche Frostperiode deutlich verkürzt wird.

In ganz Deutschland gibt es ca. 250 Brutvögel. Sie alle voneinander zu unterscheiden ist schwer und selbst für Profis eine Herausforderung. Daher begrenze ich mich in diesem Cache auf die Vögel, die es geschafft haben sich an den menschlichen Lebensstil in der Stadt anzupassen und somit zu unseren direkten Nachbarn geworden sind, auch wenn viele von ihnen sehr scheu sind und daher nur selten gesehen werden können.

Erkennen sollten wir unsere Nachbarn daher nicht primär am Aussehen, sondern vor allem auch an ihrer Stimme und genau darum geht es hier.

An den angegebenen Koordinaten findet ihr eine CD mit sieben verschiedenen Vogelstimmen. Die Vogelstimmen können sowohl mit einem Autoradio mit CD-Funktion, einem Discman oder auch mit Hilfe eines Laptops mit CD-Romlaufwerk angehört werden. Zusätzlich findet ihr dort ein Heft mit sieben Vogelnamen. Jedem Vogelnamen ist jeweils ein Bild des entsprechenden Vogels und dessen Sonagramm + eine schriftliche Beschreibung des Sonagramms beigefügt.

Bei den Vogelstimmen handelt es sich jeweils um den Gesang, natürlich verwenden Vögel in ihrem Repertoir zusätzlich Rufe oder Instrumentallaute, diese lassen wir hier jedoch außen vor.



ACHTUNG! WICHTIG!

Was ist ein Sonagramm? Werdet ihr euch vielleicht fragen.

Ein Sonagramm ist eine akustische Lautäußerung, die visuell dargestellt ist. Das bedeutet, dass die Schallaufzeichnungen eines Vogelrufes oder Vogelgesanges aufgezeichnet werden, um sie in einem Graphen darzustellen. Wobei auf der x-Achse der zeitliche Verlauf und auf der y-Achse die Tonhöhe darstellt wird. Daraus kann z.B. geschlossen werden: hohe Töne haben einen großen y-Wert, tiefe Töne haben einen geringen y-Wert.

Bei den vor Ort vorliegenden Sonagrammen handelt es sich jeweils um genau das passende Sonagramm zur jeweiligen Vogelstimme, jedoch ist zu beachten, dass nur die ersten drei Sekunden dargestellt sind. Diese Sonagramme könnt bzw. sollt ihr als Hilfestellung verwenden, falls ihr die Vogelstimmen nicht spontan zuordnen könnt.

Dank den beigefügten Sonagrammen sollte die Zuordnungsaufgabe mit ein bisschen Überlegen, Vergleichen und dem Anwenden des berühmten Ausschlussverfahrens, auch ohne größere Probleme von Cachern zu lösen sein, die sich vorher noch nie mit Vogelgesang beschäftigt haben. Also lasst euch nicht abschrecken und vertraut eurem Verstand.

 

Nun könnt ihr zeigen, wie gut ihr euch mit euren Nachbarn auskennt. Eure Aufgabe besteht darin, jeder der sieben Vogelstimmen die richtige Vogelbeschreibung zuzuordnen.



Jetzt zur Bestimmung der Koordinaten:

Jeder Vogelstimme ist eine Zahl zugeordnet, Vogelstimme 1 hat die 1, Vogelstimme 2 die 2 ... und auch jedem Vogelnamen ist eine Zahl beigefügt, sodass man jeweils zwei Zahlen einander zuordnen muss.

Man erhält dadurch jeweils die Zahlen, die für A,B,C,D,E,F und G stehen und ist somit in der Lage die Finalkoordinaten auszurechnen.

Vogelstimme

Vogelname + Zahl des Vogelnamens

Zahl des Vogelnamens entspricht

1


A

2


B

3


C

4


D

5


E

6


F

7


G



Finalkoordinaten:

N 50 11.(3*A) ((3*G)-12) (E)

E 008 48.(B-6) (C+5) (G+F)

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim suchen und finden dieses Caches. Haltet dabei Augen und vor allem Ohren offen, da in der Gegend rund um den Cache viele der Vögel, die in diesem Cache behandelt werden, life ihre Gesangeskunst zum besten geben. Also genießt diese kleine Vogelstimmenwanderung am Rande von Niederdorfelden.

Geochecker für Cacher mit mobilem Internetzugang


 



 



Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Auenverbund Wetterau (Info)

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Logeinträge für Vogelstimmenwanderung Niederdorfelden    gefunden 20x nicht gefunden 0x Hinweis 1x Wartung 1x

gefunden Empfohlen 16. September 2015 cache_kraft hat den Geocache gefunden

Karl, mei Drobbe !
Also lieber Owner, an mir ist kein Ornithologe verloren gegangen 
Vielmehr hat der Cache meine Stümperhaftigkeit zu Tage gebracht, was das Zuordnen all jener heimischen Vogelarten zu deren Stimmen anbelangt. Aber der Reihe nach:
Gestern bereits hatte ich mich auf die 1. Reise zu diesem Cache aus den heimatlichen Gefilden jenseits des großen Berges mit dem Funkmast gemacht, um dieses Rätsel anzugehen, vor dem ich bisher ehrfürchtig (ich wusste wohl, weshalb) zurückgeschreckt war. Stage 1 war zwar kein großes Problem, jedoch war es auch da schon nicht gleich der erste Griff, aber wer erwartet das schon immer !?
Als ich die CD im Autoradio mit vollem Bass-Booster und 500 Watt Ausgangsleistung an den Boxen eingelegt hatte, erzitterte die gesamte Anwohnerschaft ob des tierischen Sounds  Naja gut, ganz so war es nicht und inzwischen kann ich auch wieder lachen.
OK, ich hatte zu kämpfen, was die lieblichen Stimmen bzw. deren Zuordnung angeht. Die Sonogramme waren in meiner Wahrnehmung eher als Anhaltspunkt zu begreifen und so kombinierte ich mir aus x- und y-Achse, d.h. aus zeitlichem und frequenzmäßigem Verlauf und dem, was ich meinte, zu kennen, einen zurecht.
Zwischendrin kam ich schwer ins Stocken und war der Heimreise nahe, bevor ich mal mutig anfing, zu rechnen. Ich kam bis zu den letzten beiden Nachkommastellen der Ostkoordinate, bevor es rein rechnerisch nicht mehr passte 
Also nochmal mit voller Konzentration die Tierchen durchgehen und was korrigieren, von dem es sein kann, dass es falsch ist. Wieder gerechnet und schon gefreut, als ich das "Richtig" im Checker sah ... wäre da nicht diese Anmerkung in roter Schrift gewesen.
Da die Sonne so langsam aber sicher verschwinden wollte, war es mein Anliegen, das Begonnene noch heute dem Ende, d.h. dem Logbucheintrag zuzuführen. Und so ging es dann mit "so la la-Koords" und einem unguten Gefühl im Leibe in Richtung Final.
An den errechneten, aber nicht ganz 100%igen Koordinaten begann ich dann die Suche und musste nach 10 Minuten oder so auch direkt die Tala auspacken. Es wurde dunkler und dunkler und auf einer nahen Weide war eine Kuh (ein Bulle wahrscheinlich), die derart von meinem Treiben gestört war, dass sie brüllte, dass es mir peinlich war. Sie gab erst Ruhe, wenn die Tala aus war. Da ich dann aber nix mehr sah, brach ich das Ganze nach bestimmt 35 Minuten erfolglos ab. Hätte ich mal die T-Wertung ordentlich angesehen, wäre mir sicher der eine oder andere alternative Gedanke gekommen .... Listing (ordentlich) lesen wird ja bekanntermaßen vollkommen überbewertet 
Also gut, Abbruch an Tag 1.
Zuhause dann, ich hatte keine Ruhe über den nicht ganz korrekten Koords, die Notizen nochmals rausgekramt und mittels einschlägiger Quellen im Web stichprobenartig gegengeprüft. Dabei fiel mir eine Unstimmigkeit auf, die aber noch immer nicht zum endgültigen Ziel führte. Mann oh Mann. Dann wurde die Ramme ausgepackt und der Checker zum Schweigen gebracht, denn schliesslich konnte es nur eine der dritten Nachkommastellen sein. Nachdem ich beim Checker ein paar mal das Spiel absolvieren musste, gab er nach. So, nun hatte ich die abschliessende Lösung, wollte das aber dennoch nun den richtigen Tieren zuordnen und so wurde im Reverse Engineering-Verfahren das Thema abgeschlossen, sodass der Lerneffekt doch noch eintrat und alles passte.
Heute dann, an Tag 2, erfolgte die nächste Anreise und die Dose war nach etwa 15 Sekunden gesichtet und siehe da, ich lief da gestern dauernd dran vorbei 
Ich ärgere mich dann immer über mich selbst, dass ich mich anstelle wie der letzte ....
Aber nach etwas Besinnen klappt es dann ja doch zumeist.
Gruß an den Owner !

Vielen Dank für die Dose !

P.S.

Warum ist der hier bei OC eigentlich im Archiv ?

gefunden 26. Juni 2015 60316 hat den Geocache gefunden

Entgegen unserer üblichen Gewohnheit musste ich heute mit dem Auto cachen, denn da befindet sich das einzige verbliebene Abspielgerät für dieses Medium. Offenbar hätte ich es mal mit der Ornithologie probieren können, denn die Zuordnung der Stimmen fiel mir überhaupt nicht schwer, obwohl die "natürlichen" Störgeräusche be geöffnetem Fenster schon etwas verwirrten. Bei der Ermittlung der Koordinaten versuchte ich es erst mit "höherer Mathematik", obwohl es mit einfacher Algebra viel besser klappt. Das schöne Final war dann schnell gefunden.
T4TC - 60316 - HJ+J
4022 - 11:25

OC-Team archiviert 03. Februar 2014 Opencaching.de hat den Geocache archiviert

Dieser Cache ist seit mehr als einem Jahr „momentan nicht verfügbar“; daher wird er automatisch archiviert. Er kann vom Besitzer jederzeit instand gesetzt und reaktiviert werden.

gefunden 31. August 2013 prussel hat den Geocache gefunden

Nachdem wir uns in den letzten Jahren schon mit Schleiereulen, Schnecken, Larven und Laubbäumen beschäftigt hatten, lauschten wir heute dem Zwitschern der Piepmätze. Gemütlich im Auto sitzend hörten wir die Klänge der Natur (begleitet vom Krächzen der Krähen in den Bäumen) und hatten auch bald die Lösung. Nach einem kurzen Spaziergang konnten wir zum Cache hinauf fliegen.
in: -- / out: Forficula auricularia
TFTC Jutta & Michael
17:00

gefunden 15. Juli 2012 Flixi hat den Geocache gefunden

Hallo Lupo512,

das war unser erstes Geocaching und es war der Hammer! Wenn man so etwas vorher noch nie gemacht hat und dann nur mit dem Netbook bewaffnet und mit Daten von Google das suchen beginnt und dann auch noch alles findet, dann muss man nicht mehr lange überlegen und ein GPS Gerät ist bereits bestellt! Das war so ein tolles Cache, die Idee und das drum und dran, Hut ab! Das nächste ist schon ausgesucht, jedoch dann mit einem GPS Gerät, da wir dieses Cache nur durch die guten Ortskenntnisse gefunden haben! 

PS Hippo Figur raus, Playmobilfigur rein! Zwinkernd

Danke für diesen wirklich tollen Einstiegserfolg!

Flixi und Team