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Gotteshäuser: St. Stephanus (Kessel)

 Kirche im gocher Ortsteil Kessel

von Feodora_     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Kleve

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 42.540' E 006° 04.386' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:05 h   Strecke: 0.01 km
 Versteckt am: 30. Juli 2007
 Gelistet seit: 18. April 2009
 Letzte Änderung: 12. Dezember 2013
 Listing: http://opencaching.de/OC7F73
Auch gelistet auf: geocaching.com 

9 gefunden
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Geokrety-Verlauf

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Infrastruktur
Der Weg
Wegpunkte
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Die Kirche

Die Pfarrkirche St. Stephanus hat ihren Ursprung in einer Kapelle, die auf dem Reichshof "toe Overbrueck" stand. Sie findet 1255 erstmals Erwähnung, als das Patronat der damaligen Kirche der Graefenthal übertragen wurde.
Im Jahre 1255 übertrug Graf Otto II. von Geldern das Patronat über die "ecclesia in Kessele", dem neu gegründeten Kloster Graefenthal. In Urkunden aus den Jahren 1332 und 1380 wird die Kirche noch als Kapelle, im Jahre 1401 jedoch schon als Pfarrkirche bezeichnet.
Die Mutterkirche von Kessel war vermutlich Hommersum. Hierfür spricht, dass der Pfarrpatron von Hommersum der Apostel Petrus ist, Kessel als Filialkirche den Pfarrpatron St. Stephanus einen Diakon hat, wie Asperden (St. Vincentius) und Uedem (St. Laurentius).
Neben der Wahl des Schutzpatrons St. Stephanus weist auch die Verwendung eines den römischen Göttern Juno, Minerva und Herkules geweihten Altarsteins hin. Er wurde 1880 beim Abbruch des ehemaligen spätgotischen Chores im Hochaltar gefunden und befindet sich heute im Rheinischen Landesmuseum Bonn.
Nach dem Abriss der alten Kirche entstand an deren Stelle eine Kirche im neugotischen Stil. Interessant sind ihre Wand- und Deckenmalereien sowie der romanische Taufbrunnen aus dem 13. Jahrhundert. Somit ist die heutige Kirche der dritte Bau an dieser Stelle.

Geläut

Das Geläut von St. Stephanus besteht aus 3 Glocken von denen 2 sehr alt sind.
Die älteste ist die St. Stephanus Glocke, sie stammt aus dem Jahr 1414. Die Glocke wiegt 560 kg und schlägt den Ton b. Als Inschrift trägt sie, aus dem Niederländischen übersetzt:
„St. Stephanus ist mein Name, mein Geläut soll Gott gefallen.“
Die zweitälteste Glocke ist die aus dem Jahre 1496 stammende Marienglocke, oder auch Mutter-Gottes Glocke. Sie ist 700 kg schwer und erzeugt den Ton g.
Die dritte Glocke, Heinrich, wurde im Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt und für den Bau von Kriegsgerät eingeschmolzen. Hierfür kam erst im Jahre 1977 als Ersatz die neue Heilig Geist Glocke mit einem Gewicht von 1400 kg. Sie ist damit die schwerste Glocke und konnte nur mit einem Bagger, einer Winde und der Kraft von vier Männern an ihren Platz gebracht werden.

Der Heilige

Stephanus war mit unter den ersten sieben Diakonen, der urchristlichen Gemeinde von Jerusalem, welche von den Aposteln geweiht wurden. Sie waren für die sozialen Belange der Gemeinden zuständig ebenso wie für die Verkündung des Glaubens. Ihre besondere Rolle wird in der Apostelgeschichte (6, 1-7) dargestellt. Stephanus gilt als bedeutender Prediger. Seine Predigten stießen bei den hellenistischen Juden Jeruslems auf Kritik und brachten ihn vor den Hohen Rat (Apostelgeschichte 6, 8-15). Während seiner Verteidigungsrede soll sein Haupt geleuchtet und der Hohe Rat sich die Ohren zugehalten haben. In der Rede legt er sein Bekenntnis zu Mose und den Propheten ab und erhebt schon vor Paulus den universellen Anspruch des Christentums (Apostelgeschichte 7, 2-53).

Das Urteil über Stephanus lautete auf Lästerung, und er wurde, so sagt es die Überlieferung, am Damaskus-Tor gesteinigt. Er soll kniend, im Gebet, seinen Widersachern vergeben haben. Saulus von Tarsus, der spätere Paulus von Tarsus (Apostelgeschichte 8, 1-3) soll nach eigenen Aussagen die Hinrichtung befürwortet und ihr beigewohnt haben. Mit der Steinigung des Stephanus begann die erste Christenverfolgung in Jerusalem.

Die KOORDS weisen auf den Brunnen vor der Kirche. Von dort findet ihr den Cache in 10 m Entfernung 345° .

Tipp:
Gut kombinierbar mit : GC1FTWE; GC17527; GC1A39Z; GC16536; GC15K0W; GC17Q2G;GC1FTWE;  OC559E ; OC7636 ; OC5003;

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Uvajrvfgnsry. Hagrez Qnpu, yvaxf
Obneq, haqre gur ebbs yrsg.

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Logeinträge für Gotteshäuser: St. Stephanus (Kessel)    gefunden 9x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

OC-Team archiviert 12. Dezember 2013 Spike05de hat den Geocache archiviert

Das letzte Funddatum liegt lange zurück und/oder die Logs bei geocaching.com lassen darauf schließen, das der Cache nicht mehr zu finden, nicht zu loggen oder in sehr schlechten Zustand ist. Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollten sich später neue Aspekte ergeben und der Cache wieder aktiviert werden, so kann dies durch den Owner selbstständig über ein "Kann gesucht werden Log" erfolgen.

Bei Unklarheiten oder Fragen kannst du gerne mich oder das Team kontaktieren.


Spike05de (OC-Support)

gefunden 27. Mai 2013, 20:11 MaasMännchen hat den Geocache gefunden

Erster Fund unseres Geocaching-Restarts.

Schnell gefunden, sollte aber wieder am vorgesehenen Versteck deponiert werden. Die Dose lag auf dem Boden rum.

Die Maasmännchen

gefunden 31. März 2013 trinebine hat den Geocache gefunden

Ein kleiner Multi am Wegesrand, wie schön. Natürlich konnte ich das Finale rasch finden.

Danke und viele Grüße aus Voerde

die trinebine

gefunden 03. August 2012 DiMiCeLe hat den Geocache gefunden

UNSER ERSTER LOG!!!!

Das hat richtig viel Spass gemacht! Leonie 6J.

Zusammen sind wir STARK und finden ALLES! Celina 6J.

Auf das wir die anderen auch finden.....

Gelogt am 3.8.12 um 19:20 Uhr.

 

Danke für den Spass

DiMiCeLe

gefunden 14. April 2012 dodo-dogs hat den Geocache gefunden