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Meister meets Master

 Ein kurzer Multi rund um die architektonisch interessanten Gebäude der Wirtschaftskammer Niederösterreich

von f1nn     Österreich > Ostösterreich > Sankt Pölten

N 48° 11.059' E 015° 37.275' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:20 h   Strecke: 1.0 km
 Versteckt am: 14. Juli 2009
 Gelistet seit: 16. Juli 2009
 Letzte Änderung: 24. August 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC8A04
Auch gelistet auf: geocaching.com 

2 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
1 Wartungslog
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0 Ignorierer
160 Aufrufe
0 Logbilder
Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Infrastruktur
Zeitlich
Saisonbedingt

Beschreibung    Deutsch  ·  English

Erreichbarkeit

public.png Linien 1, 5, 8 (Schwaighof) oder Linie 7 (Landsbergerstraße)
parking.png In der Umgebung gibt es ausreichend Parkmöglichkeiten.
Die Runde verläuft ausschließlich auf asphaltierten bzw. gepflasterten Wegen und ist auch im Rollstuhl zu bewältigen.
Stuckdecke im Schwaighof

Stage 1 - Das Alte

N1 = 48° 11.059
E1 = 15° 37.275

Der unscheinbare Schwaighof ist das älteste Gebäude in der gesamten Umgebung. Seine Errichtung geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Im 17. Jahrhundert erfolgte eine Erneuerung, an der der berühmte St. Pöltner Barockbaumeister Jakob Prandtauer beteiligt war. In den 1980er-Jahren befand sich hier die Niederlassung einer internationalen Hotelkette, ehe der Schwaighof von der Wirtschaftskammer erworben wurde. Nach einer Renovierung im Jahr 2008 dient er nun als Veranstaltungsort für Seminare, Konferenzen und Firmenveranstaltungen.

Betrachte das Gebäude. Wieviele steinerne Figurengruppen (mit Menschen/Tieren) siehst du von hier, die auf Pfeilern stehen? Deren Anzahl => A.

Bevor du weitergehst, wirf auch einen Blick auf die Skulptur in der Mitte des angrenzenden Kreisverkehrs. Sie stammt vom niederländischen Künstler Hein Mader, und soll Krieg und Wiederaufbau symbolisieren.


Zentrale der Wirtschaftskammer NÖ

Stage 2 - Das Neue

N2 = 48° 11.213
E2 = 15° 37.272

Auf das Alte folgt das Neue: Du stehst nun vor der in den Jahren 2003-2005 durch Architekt Rüdiger Lainer neu errichteten Zentrale der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Das mehrfach geknickte Gebäude in Massivbauweise besticht durch die grob verputzte rote Fassade, aus der in zufälligen Abständen orangefarbene Balkone ausgeschnitten sind. Ebenso scheinbar zufällig sind die Fenster angeordnet, die auf der Fassade zu schweben scheinen. Aber auch das Innere ist sehenswert: Nach dem Durchqueren der Eingangshalle befindet man sich in einem großzügigen Lichthof, der bis zum Glasdach alle Etagen durchdringt und von unregelmäßig geformten Galerien umgeben ist.

Wenn du mit Kindern unterwegs sind, können diese hier etwas spielen, während du dich der nächsten Aufgabe widmest:

Wieviele der Fenster siehst du von hier im obersten Stockwerk, die den schmalen Teil auf der linken Seite haben? Die Anzahl => B.

(Falls die Fenster bei Dunkelheit nicht gut genug zu erkennen sind, kannst du B auch so berechnen: beim Zugang zum Spielplatz befindet sich eine grüne Tafel mit einem zusammengesetzten Wort in roter Schrift. Bilde die Buchstabensumme [a=1] des 2. Wortteils, subtrahiere davon die Buchstabensumme des 1. Wortteils, und subtrahiere davon die Buchstabenanzahl der allgemeinen Bezeichnung des abgebildeten Tieres.)


Der alte WIFI-Turm

Stage 3 - Der verlorene Turm

N3 = 48° 11.230
E3 = 15° 37.147

Das denkmalgeschützte Gebäude des WIFI entspricht mit seiner Sichtbetonbauweise vielleicht nicht mehr dem heutigen Geschmack, war zur Zeit seiner Errichtung in den 60er-Jahren aber ein bedeutendes Beispiel der Nachkriegsmoderne. Verantwortlich zeichnet Karl Schwanzer, einer der bedeutendsten österreichischen Architekten der Nachkriegszeit, auf den z.B. auch die BMW-Türme in München zurückgehen. Stark gegliederte Blöcke und Pfeiler sowie lange Fensterbänder sorgen für ein expressives Erscheinungsbild. Das Gebäude beherbergt heute neben dem WIFI Niederösterreich auch eine Fachschule für Tourismus.

Hinter dir stand einst der sogenannte WIFI-Turm, dessen Andenken dieser Cache ursprünglich gewidmet war (daher der alte Name "Der verlorene Turm"). Ebenfalls in expressiver Sichtbetonarchitektur gestaltet, war er mit seinen 17 Stockwerken das vertikale Gegenstück zum sonst flachen Gebäudekomplex des WIFI. In seinem plastischen Erscheinungsbild war das Bauwerk ein weithin sichtbares Wahrzeichen im Süden St. Pöltens, das 1986 sogar auf einem Sonderjeton der Casinos Austria verewigt wurde. Der Turm beherbergte ein Internat, für dessen winzige Zimmer in der heutigen Zeit jedoch kaum noch Bedarf bestand. Da sich ein Umbau nicht rentiert hätte, entschloss man sich um die Jahrtausendwende zum Abriss.

Wie viele weibliche Personen freuen sich darauf, das WIFI zu besuchen? Deren Anzahl => C.


Station 4 - Meister meets Master

N48° 11.246
E15° 37.157

Gehe nun in den Innenhof des von der ARGE AllesWirdGut an der Stelle des WIFI-Turms neu gebauten tede-Z (Zentrum für Technologie und Design). Markante Stützen formen den Charakter des Gebäudes. Glas als Hülle schafft maximale Transparenz, Beton als primärer Baustoff reflektiert die Nachbarschaft zum WIFI-Hauptgebäude.

Im Jahr 2014 wurde tede-Z unter dem Motto "Meister meets Master" eröffnet - eine Anspielung auf den Verwendungszweck des Gebäudes. Vornehmlich ist es die Heimstätte der New Design University, einer akkreditierten Privatuniversität, die mehrere Bachelor- und Master-Studiengänge in den Bereichen Design, Technik und Business anbietet. Zusätzlich beherbergt das Gebäude in den Untergeschoßen auch Werkstätten für WIFI-Lehrgänge, und vereint so akademische und handwerklich orientierte Bildung unter einem Dach.

Sieh dich um. Wieviele große betonierte Exemplare des Buchstabens "V" umgeben dich? Deren Anzahl => D.

Beim Eingang befindet sich eine grüne Informationsstele. Wie viele perfekte schwarze HALBkreise befinden sich auf einer Seite dieser Stele? Deren Anzahl => E.


Der Cache

Der Cache ist eine Filmdose und befindet sich an folgenden Koordinaten:

N48° 11.nnn
E15° 37.eee
wobei
nnn = A*B + C*D - A - D
eee = B + C + E

Bitte nach dem Loggen wieder an genau derselben Stelle verstecken und etwas hineinschieben. Viel Spaß!


Version 1.0: 14.07.2009: Veröffentlicht als "Der verlorene Turm".
Version 1.1: 09.10.2012: Änderung der Station 3 wegen Baustelle.
Version 2.0: 26.12.2015: Neue Station 4 hinzugefügt und umbenannt auf "Meister meets Master". Das Cacheversteck bleibt gleich.

Zusätzliche Wegpunkte   andere Koordinatensysteme

Station oder Referenzpunkt
N 48° 11.059'
E 015° 37.275'
Station 1 - Das Alte
Station oder Referenzpunkt
N 48° 11.213'
E 015° 37.272'
Station 2 - Das Neue
Station oder Referenzpunkt
N 48° 11.230'
E 015° 37.147'
Station 3 - Der verlorene Turm
Station oder Referenzpunkt
N 48° 11.246'
E 015° 37.157'
Station 4 - Meister meets Master
Info Die zusätzlichen Wegpunkte werden bei Auswahl des Caches auf der Karte angezeigt, sind in heruntergeladenen GPX-Dateien enthalten und werden an das GPS-Gerät gesendet.

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Qehagre, iba erpugf

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Logeinträge für Meister meets Master    gefunden 2x nicht gefunden 0x Hinweis 1x Wartung 1x

kann gesucht werden 24. August 2016 f1nn hat den Geocache gewartet

Listing aktualisiert, der Cache kann gesucht werden!

Hinweis Die Cachebeschreibung ist veraltet. 11. Juni 2016 following hat eine Bemerkung geschrieben

Auf einer anderen Website gibt es noch einen weiteren Rechenweg für Berechnung von B, für den Fall dass die Fenster nicht erkennbar sind: rotes Wort auf grüner Tafel am Spielplatz finden; B = Buchstabensumme (a=1) zweiter Wortteil minus Buchstabensumme des ersten Wortteils minus Buchstabenanzahl der allgemeinen Bezeichnung des Tiers.

gefunden 07. Mai 2010 Legolas_33 hat den Geocache gefunden

gefunden 28. Juli 2009 Johny299 hat den Geocache gefunden

Eine schöne Runde mit eindeutigen Stages und auch die Dose war schnell gefunden. Vor allem der neu renovierte Schwaighof ist eine nähere Betrachung wert. TFTC