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Rätselcache
Der Münzschatz des Blinden

 Dieser Cache befindet sich im Herzen des schönen Westerwaldes und beinhaltet einen "beeindruckenden" Münzschatz.

von Mr. Red     Deutschland > Rheinland-Pfalz > Westerwaldkreis

N 50° 40.406' E 007° 50.217' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: kann gesucht werden
 Zeitaufwand: 0:15 h   Strecke: 0.2 km
 Versteckt am: 04. Juli 2009
 Gelistet seit: 27. Juli 2009
 Letzte Änderung: 17. Juni 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC8B47
Auch gelistet auf: geocaching.com 

5 gefunden
2 nicht gefunden
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Geokrety-Verlauf

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Infrastruktur
Der Weg
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Der Münzschatz des Blinden

In längst vergangenen Tagen lebten vier Brüder zusammen in einer einsamen Hütte im tiefen Westerwald, zu einer Zeit, als dieser noch kaum besiedelt war. Die vier waren einst reiche, venezianische Kaufleute, doch ein schlimmer Schlag des Schicksals brachte ihre Geschäfte zum Erliegen. So kam es, dass sie gemeinsam ihr Dasein in einfachen Verhältnissen als Holzfäller und Fallensteller fristen mussten. Ein Bruder war der Dumme, einer der Stumme, einer der Blinde aber Gescheite, einer der Geschwinde und alle waren sie pleite. Eines Tages, als die Geschäfte im Wald schon lange nicht mehr gut liefen, machte der Geschwinde den Anderen den Vorschlag, die nahe gelegen Wolfsteine aufzusuchen um nach Feen zu Ausschau zu halten, die ihnen den Weg zu einem Schatz zeigen könnten. Der Blinde sprach jedoch dagegen: „Alles hat seine Zeit, mein lieber Bruder. Gestern waren wir reich, heute sind wir arm und was morgen ist, weiß niemand. Doch sollten wir uns nicht den Wesen der Anderswelt einlassen, denn sie haben Gesetze, die wir nicht kennen und manche übernatürliche Macht hat den Menschen mehr geschadet als genützt.“ Doch wurde trotz der Weisen Worte des Blinden der Vorschlag des Geschwinden beschlossen, denn der Dumme hatte den Vorschlag nicht verstanden, beim Stummen war die Gegensprache nicht vorhanden, nur der Blinde war dagegen und dem Geschwinden kams gelegen. Gesagt getan, die vier marschierten bei Anbruch der Nacht mit zwei Spaten und einem Sack zu den Wolfsteinen um nach Feen zu suchen. Kaum dort angekommen entdeckten sie auch eine in Gedanken vertieft auf einer Wurzel sitzend. Der Geschwinde nahm den Sack und stülpte ihn urplötzlich über das kleine, schwarze Wesen, sodass sie gefangen war und erst wieder herausgelassen wurde, bis sie den vieren den Weg zu einem Schatz verriet. Fröhlich über das Geheimnis zogen die Brüder beim nächsten Morgenrot zu der beschriebenen Stelle, mehr oder weniger guten Mutes, denn der Dumme hatte das Vorhaben nicht verstanden, beim Stummen war die Gegensprache nicht vorhanden, nur der Blinde war dagegen und dem Geschwinden kams gelegen. Kurz bevor die vier den Schatz erreichten, erschien im letzten Strahl des Morgenrotes eine kleine, rote Fee, die gute Schwester der bösen schwarzen Fee, um die Schatzsucher zu warnen. Doch weil sie so leise piepste, konnte sie nur der Blinde mit seinem guten Gehör verstehen. Die Fee sprach: „Nehmt euch in Acht vor dem Schatz, den ihr heben wollt. Er stammt von einem Raubritter, der einst mit dem Teufel im Bunde war. Meine schwarze Schwester vergrub ihn nach dem Tode des Raubritters im Namen des Teufels und belegte ihn mit einem schrecklichen Fluch. Haltet Euch an meine Anweisungen, sonst lasst ihr euer Leben: Wenn ihr grabt, dann redet kein Wort! Hebt ihr die Kiste, dann sprecht „Teufel und Mord!“ Ist sie offen nehmt nur eine Münze fort!“ Als die vier Brüder an der besagten Stelle ankamen, wollte der Geschwinde direkt beginnen zu graben, doch der Blinde reichte dem Stummen den Spaten, da dieser beim Graben nichts reden konnte. Nach wenigen Metern wurde dieser jedoch müde, sodass, ohne dass der Blinde es verhindern konnte, der Dumme den zweiten Spaten nahm und seinem Bruder mit den Worten „Ich helfe Dir, dann geht es leichter!“ zur Hilfe kam. Doch kaum hatte er die Worte gesprochen, verwandelte er sich in eine Hand voll Kupfermünzen und weilte nicht mehr unter den Lebenden. Erschrocken und bestürzt über den Verlust des geliebten Bruder gruben die drei jedoch schweigend weiter und stießen schließlich auf eine alte Holzkiste. Gerade noch rechtzeitig bevor der Geschwinde die Kiste heben wollte, wies der Blinde seine beiden Brüder daraufhin, was zu sagen sei, wenn sie den Schatz aus seinem Loch herausnähmen. Alle nickten und fassten die Truhe an drei Ecken an. Gemeinsam zogen sie mit aller Kraft, doch mit den Worten „Teufel und Mord“ verwandelte sich auch der stumme Bruder in eine Hand voll Münzen, denn dieser konnte schließlich nicht sprechen. Während der Blinde noch trauerte öffnete der Geschwinde bereits die Truhe und Griff beherzt zu, was ihm, bevor der Blinde noch ein Wort sagen konnte, zum Verhängnis wurde. Als alle drei Brüder tot, in Form von Münzen vor dem Blinden lagen, weinte dieser bitterlich, zwei komplette Tage lang. Am Dritten Tag verließ dieser mit den Kupfermünzen, die einst seine Brüder waren, den Ort und kam erst Jahre später wieder, um einen Grabstein aufzustellen, den man trotz starker Verwitterung noch heute sehen kann. Eine Woche nach dem Ereignis erhielt der traurige Blinde die Botschaft über ein reiches Erbe in seiner Heimatstadt Venedig, was er auch sobald antrat. Der verfluchte Schatz blieb derweil über die Jahrhunderte offen auf der Erde liegen. Die rote Fee jedoch, jammerte das Schicksal der Brüder so sehr, dass sie im Abendrot des gleichen Tages eine dichte Hecke über die Stelle wachsen ließ und den Schatz über einen starken Zauber nur für den Zugänglich machte, der sich eine Münze herausnähme um gleichzeitig eine gleich- oder höherwertige Münze hineinzulegen. Jeder, der später den blinden Händler besuchte und nach seinen Brüdern und dem Schatz fragte bekam als Antwort nur eine handvoll Kupfermünzen zu sehen, die ihm den Weg zu dem einst verfluchten Ort zeigen sollten. Was er einst damit sagen wollte, wissen wir heute nicht mehr genau, aber wir können versuchen es herauszufinden.

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Qvr natrtrorara Xbbeqvnagra fvaq avpug qvr Pnpurxbbeqvangra, nore rva zötyvpure Cnexcyngm (zvg qre Zötyvpuxrvg tüafgvt Pnpurmhoruöe mh xnhsra).

Vue züffg avpug nhs rva Cevingtehaqfgüpx, nore fpuba erpug qvpug qena.

Yrfg qvr Trfpuvpugr nhszrexfnz, oribe vue rhpu nhs qvr Fhpur znpug...

Jraa Vue tneavpugf svaqrg: Rvasnpu orv "Ae. 4" xyvatrya...

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Bilder

Die Münzen des Kaufmanns führen zum Schatz...
Die Münzen des Kaufmanns führen zum Schatz...

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Logeinträge für Der Münzschatz des Blinden    gefunden 5x nicht gefunden 2x Hinweis 2x

gefunden 08. April 2012 Grauloewe hat den Geocache gefunden

Die Koordinaten hatte ich gestern ganz in Ruhe ermittelt. Heute haben wir uns dann zusammen mit 3pimetheus, Mi(e)ne und der Gastcacher-Oma spontan für eine kleine Sonntagstour in Richtung Kroppacher Schweiz entschieden und da lag der Münzschatz natürlich genau auf dem Weg.

Unser GPSr wollte immer zum Nachbargrundstück, dessen Besitzer aber Muggel sind und einen klein wenig muffeligen Eindruck machten
Zum Glück hatte uns der Owner aber schon entdeckt und kam uns winkend mit der Dose entgegen. So konnten wir uns auch noch ein wenig nett austauschen

Danke für die tolle Geschichte und die schöne Schatzkiste
Herzliche Grüße von den Grauloewen aus dem fernen Frankenland

gefunden 30. Januar 2011 bigdreamdoc hat den Geocache gefunden

Toller Cache

Hinweis 18. September 2010 Mr. Red hat eine Bemerkung geschrieben

Hallo zusammen,

 

ich wollte nur mitteilen, das der Cache zu 100% nicht gemuggelt wurde, da ich jeden Tag mehrfach draufschaue und heute morgen war er noch da. Wenn Ihr jedoch Probleme habt, gebe ich gerne Tipps...

 

LG, Mr. Red.

nicht gefunden 18. September 2010 KingBash hat den Geocache nicht gefunden

Leider nicht gefunden. Hat wohl schon einer gemuggelt. 

nicht gefunden 17. September 2010 lalaohon hat den Geocache nicht gefunden

Nicht gefunden! :( hat vielleicht jemand die Dose weggenommen? würde mich interressieren (als anfänger) wie die kiste oder dose aussieht.... HILFE! 

 

lalaohno