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Rätselcache
Mikroklimatische Bedingungen in Cachebehältern

 oder was wachst den da? im Umkreis der oben angegebenen Koordinaten.

von nilses     Deutschland > Hessen > Marburg-Biedenkopf

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 50° 47.651' E 008° 39.005' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 1:00 h   Strecke: 3.0 km
 Versteckt am: 28. August 2009
 Gelistet seit: 28. August 2009
 Letzte Änderung: 06. September 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC8F5C
Auch gelistet auf: geocaching.com 

5 gefunden
0 nicht gefunden
1 Hinweis
0 Beobachter
1 Ignorierer
240 Aufrufe
0 Logbilder
Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Gefahren
Der Weg
Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Werkzeug

Beschreibung   

Hygrometrische Cacher

1. Einleitung

Wer von euch kennt das nicht, man irrt durch den Wald, läuft von Station zu Station, löst Rätsel, klettert an Stellen, die man sonst wie erklommen hätte und findet dann letzt endlich einen Schatz und der steckt in einer Tüte. Dann wir es meistens etwas ekelig, den Schatz aus der Tüte zu bekommen. Das Thema an sich ist nicht neu. Schon die Abhandlung von Vascodagama et al. (2006) nimmt sich dieses Themas an. Auch die Untersuchungen von  sqrt (2006) kommen zu dem gleichen Ergebnis. Die Ergebnisse wurden in einem Review veröffentlicht ( siehe Plastiktüten und andere Ekelfaktoren von West468). Auf Grund dieser Abhandlungen kann die These geäußert werden, dass der Gebrauch von Plastiktüten oder anderen Umverpackungen als Schutz einer Cache-Dose erläßlich, wenn nicht sogar kontraproduktiv ist. Als positives Beispiel, dass in den letzten Tagen von uns untersucht wurde, sein der gut gemachte, unterhaltsame, tütenlose, lackierte Normdosen (Lock-Lock) Schatz "Die Marburg"  (GC1MRJT) von Quästor erwähnt.Ein Beispiel von dem vielleicht nicht sinnvollen Einsatz einer Tüte konnten wir beim tatellos und sehr liebevoll gemachten Schatz von  Henkel1976  " Der wackelnde Wald" ( GC1RXZH) machen. Hier wurde ein Tüte zur Tarnung verwendet.

2. Problemstellung

Die oben beschriebene These würde nach unserem Wissen bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht wissenschaftlich untermauert. Aus diesem Grund starten wir ein experimentelles Setup, das zur Aufgabe hat die These zu untermauern oder zu widerlegen. Zu diesem Zweck werden zwei vollkommen identische Cache-Dosen am einem Platz im Wald deponiert. Mindestens einmal im Monat wird der Zustand der Materialien, die sich in den Dosen befindet, kontrolliert. Wir erwarten von dieser Untersuchung einen Aufschluss über den Nutzen oder Schaden, den eine Plastiktüte auf den Inhalt eines Schatzes hat.

3. Material und Methoden

2 x  0,9 Liter Behälter eines namhaften Herstellers (Toppits Twist ZS-Nr. 6534363 New 05/08) gekauft im Edeka Niederweimar
        dichte Ausführung nach Angaben des Herstellers.
2 x official Geocache Aufkleber
2 x Hinweisschild Geocache
2  x Geocaching Logbuch
    Papier 80g Inkjet + Lase 2574 (Avery , Zweckform)
    Laminierfolie (Discounter)
2 x Bleistift (Ikea)
2 Geocoins
2 Glasspritzen
1 x handelsübliche Tüte "Modissa Ahrens" selbstentsorger.net in 1A Qualität (Keine Löcher, kaum Gebrauchsspuren)
alle anderen Materialien sollten den Versuchsverlauf nicht beeinflussen

3.1 Herstellung der Logbücher

Die Logbücher wurden auf Din A4 Papier mit einem Laserdrucker (Kyocera) gedruckt, geschnitten und geheftet. Die erste und Letzte Seite wurden laminiert. Jeder Logbucheintrag sollte genormt (DIN EN/ ISO A6-43) durchgeführt werden.

Datum

 

Uhrzeit

 

Name

 

Temperatur

 

Luftdruck (falls dein GPS anzeigt)

 

Feuchte Dose Tüte (1-5)

 

Feuchte Dose ohne Tüte (1-5)

 

Aus der Dose entfernt:

 

In die Dose getan

 

1. trocken, 2. so gut wie trocken, 3. ein wenig nass, 4. Nass, 5. Schwimmt im Wasser

Abbildung 1: Seite des Logbuchs

3.2 Herstellung des Schatzes

Die Dosen werden mit je einem Logbuch (siehe Herstellung eines Logbuchs), einem Bleistift, und diversen Kleinteilen befüllt. Die Dosen werden entsprechend der Empfehlung des Herstellers verschlossen (Abb. 2). Dabei wird der Deckel mit der roten und blauen Markierung über die Blau Markierung an der Dose gesetzt. Dann wird im Uhrzeigersinn so lange gedreht, bis die blaue und die rote Markierung am Deckel mit der roten und der blauen Markierung an der Dose übereinstimmen (Abb.3). An der Aussenseite der Behälter wird eine "Official Geocache"-Aufkleber angebracht. Eine Dose (mit Tüte) wird in die Tüte verpackt. Die andere Dose (ohne Tüte) wird nicht verpackt.

Die PrüflingeDie PrHygrometrische Cacher 1. Einleitung Wer von euch kennt das nicht, man irt durch den Wald, läuft von Station zu Station, löst Rätsel, klettert an Stellen, die man sonst wie erklommen hätte und findet dann letzt endlich einen Schatz und der steckt in einer Tüte. Dann wir es meistens etwas ekelig, den Schatz aus der Tüte zu bekommen. Das Thema an sich ist nicht neu. Schon die Abhandlung von Vascodagama et al. (2006) nimmt sich dieses Themas an. Auch die Untersuchungen von sqrt (2006) kommen zu dem gleichen Ergebnis. Die Ergebnisse wurden in einem Review veröffentlicht (siehe Plastiktüten und andere Ekelfaktoren von West468). Auf Grund dieser Abhandlungen kann die These geäußert werden, dass der Gebrauch von Plastiktüten oder anderen Umverpackungen als Schutz einer Cache-Dose erläßlich, wenn nicht sogar kontraproduktiv ist. Als positives Beispiel, dass in den letzten Tagen von uns untersucht wurde, sein der gut gemachte, unterhaltsame, tütenlose, lakierte Normdosen (Lock-Lock) Schatz

Abbildung 2: Die Prüflinge von oben (Bild links) und von der Seite (Bild rechts)

Verschlussmarken

Abb. 3: Verschlussmarken an der Dose

3.3 Exposition der Dosen

Beide Dosen werden zur gleichen Zeit ausgebracht. Der Ort an dem die Prüflinge ausgebracht werden sollte, muss folgende Kriterien erfüllen:
1. Er sollte zu allem Jahreszeiten zu erreichen sein.
2. Er sollte auch motorisiert zu erreichen sein (Ein gewisser Fußweg kann ich kauf genommen werden)
3. Der Prüfort sollte ein gewisses Maß an Feuchtigkeit aufweisen und einem klassischen Cache-Versteck entsprechen. Tarnung mit Steinen oder Hasengrill.
4. Der Prüfort darf in einem landschaftlich attraktiven Gebiet liegen
5. Der Prüfort darf an einem Ort liegen, der neben den exakten Prüfbedingungen  auch für das Gemüt des Prüfers etwas liefert.
6. Der Prüfort sollte so gelegen sein, dass die Kontrolle der Prüflinge muggelfrei erfolgen kann.
7. Der Prüfort sollte 161m von anderen Prüforten entfernt sein.
8. Der Prüfort muss 1948 gekennzeichnet worden sein. (Datum der Erprobung als Prüfstelle, damals durch R.H.)
9. Auch Doggels sollten den Prüfort  erreichen können.
10. Transporteinrichtungen wie Kinderwagen sollten bis zum Prüfort transportiert werden können.

Die Prüflinge wurde an den Prüfort gebracht, mit dem Deckel zum Boden in der Mulde postiert und mit Steinen, Laub und einem Ast bedeckt, um die geforderten mikroklimatischen Bedingungen (siehe 3.) zu schaffen (Abb.4).

Prüfort 1
Abbildung 4: Der Prüfort.

3.4 Kontrolle der Prüflinge

Die Prüflinge sind im nahen Umfeld der angegebener Position zu suchen. Die Steine und das Laub werden entfernt. Die Prüflinge werden von aussen inspiziert. Sind die Verschlussmarken noch an der angegebenen Position oder hat ein Tier oder ein Muggel versucht die Dose zu öffnen? An der Aussenseite der Prüflinge befindet sich eine 100ml Skalierung. Hier kann  schon zu diesem Zeitpunkt abgelesen werden, wie viel ml Flüssigkeit sich in der Dose befinden.
Nun kann die Dose geöffnet werden. Das Logbuch wir untersucht. Eine Protokollseite im Logbuch wird aufgeschlagen und die einzelnen Punkte (siehe Abb. 1) werden wahrheitsgetreu beantwortet. Im besten Fall wird das Protokoll von einer zweiten Person (auch Gastcacher sind zugelassen) überprüft und abgezeichnet. Die Aufzeichnungen sollten DIN/ISO EN  17025 entsprechen (Die Certifizierung der Prüfstelle wird angestrebt).
Das Protokoll-Buch wird zurück in den Behälter gegeben. Nun können Kleingegenstände, die sich im Behälter befinden entnommen werden. Ferner können auch zu testende Kleingegenstände in die Behälter gegeben werden. Dabei ist peinlich genau darauf zu achten, das aus jeden Behälter der gleiche Gegenstand entnommen wird und das auch in beide Behälter die gleichen Gegenstände gelegt werden. Also auf platt - es muss immer das gleiche Zeug in beiden Prüflingen vorhaden sein. Auf keine Fall dürfen Silika-Kissen in die Behälter gelegt werden, da diese das Prüfergebnis verfälschen würden. Die Prüflinge werden gemäß 3.2 und 3.3 wieder an den Prüfort verbracht.

Ergebnisse und Diskussion

Folgt nach erster Messung.




Verweise:

GCYAPR sqrt 2006

GCTQJA Vascodagama 2006

bag free cache (bfc)

 

 


Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet Lahn-Dill-Bergland (Info)

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Logeinträge für Mikroklimatische Bedingungen in Cachebehältern    gefunden 5x nicht gefunden 0x Hinweis 1x

Hinweis 06. September 2011 mic@ hat eine Bemerkung geschrieben

Dieser Cache ist auf geocaching.com archiviert und hier nicht mit dem Attribut "OC only" versehen. Das letzte Funddatum liegt lange zurück und die Logs bei geocaching.com lassen darauf schließen, das der Cache nicht mehr existiert. Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollten sich später neue Aspekte ergeben und der Cache wieder aktiviert werden, so kann dies durch den Owner selbstständig über die Funktion "Cache bearbeiten" erfolgen.

mic@ (OC-Guide)

gefunden 01. Januar 2010 rembrandt95 hat den Geocache gefunden

Der erste Cache im neuen Jahr und dann gleich ein so kompliziertes wissenschaftliches Experiment. Dank des schönen trockenen Verstecks sind beide Behälter auch bei 2 Grad unter Null weiterhin absolut trocken.
Dem Owner wünschen wir ein frohes neues Jahr.
Vielen Dank für den Cache.

gefunden 29. August 2009 DL3BZZ hat den Geocache gefunden

[b]#2151[/b] 29. August 2009 15:50 Uhr

Im Rahmen vom WIG GC1XGKW im größerem Team gefunden. Tolle Idee. Aufgrund der ähnl. Wetterverhältnisse von den letzten Findern keine Änderung feststellbar.
Vielen Dank für den/die Cache/s [;)].

NRNR

Bis denne
Lutz, DL3BZZ

gefunden 29. August 2009 DL3BZZ hat den Geocache gefunden

<b>#2151</b> 29. August 2009 15:50 Uhr

Im Rahmen vom WIG GC1XGKW im größerem Team gefunden. Tolle Idee. Aufgrund der ähnl. Wetterverhältnisse von den letzten Findern keine Änderung feststellbar.
Vielen Dank für den/die Cache/s [;)].

NRNR

Bis denne
Lutz, DL3BZZ

gefunden 28. August 2009 cezanne hat den Geocache gefunden

When Alice noticed this cache, we changed our plans and decided to visit this cache. In order to have a nice walk, we parked somewhere in Hermershausen and walked to the cache. On our way we also came along a nice old stone which is situated close to the path. On our way we also passed plum trees and pear trees. We collected some plums which will become the basis for one of Alice's famous cakes.

The target area is nice and both cache containers were easy to find and are in best condition and dry. We tried to fill out the required forms, but I was neither able to provide the barometric pressure nor the temperature data. I could have copied Alice's values, but maybe at her position the values were different .

Thank you for hiding a cache that is large enough to be found by Alice and myself and where no muggle issues occur.

In: Horseshoe GC
Out: Wales GC


PS: We dared to trade travellers since one of the containers already contained a GC while the other did not. If one tries to follow the protocol strictly, travellers are excluded as items for this cache.