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Los Conquistadores del Agua Blanca

 Dieser/das Multicache liegt im Weisswassertal in der Nähe von Göttingen und besteht aus zwei Stationen (Start und Final)

von hutzelchen     Deutschland > Niedersachsen > Göttingen

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 34.403' E 010° 04.325' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Versteckt am: 02. September 2009
 Gelistet seit: 02. September 2009
 Letzte Änderung: 17. Dezember 2016
 Listing: http://opencaching.de/OC9004
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Geokrety-Verlauf

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Gefahren
Infrastruktur
Der Weg
Saisonbedingt
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Die erste Station des Caches ist bequem auf gut befestigten Wegen mit dem Fahrrad oder per Pedes zu erreichen.
Für Autofahrer besteht eine Parkmöglichkeit an den Koordinaten:
N 51°34.346
E 010°05.977
Von dort aus sind es ca. 2 km Luftlinie in westliche Richtung. Die letzten ca. 50 m sind sehr steil und bei Regen besteht Rutschgefahr. Festes Schuhwerk ist jedoch in jedem Fall empfohlen.
Vorher gab es in der Nähe das Cache “Wadentrainer”, welches nun leider nicht mehr zur Verfügung steht. Da wir aber diesen schönen Ort für weitere Cacheabenteuer erhalten wollten, waren wir ein bisschen kreativ und haben hier“Los Conquistadores del Agua Blanca” installiert.
Es handelt sich hierbei um ein Cache für Leute, die gerne Natur des schönen Weisswassertals geniessen und sich ein wenig in dieser netten Umgebung austoben wollen.
An den Startkoordinaten (oben angegeben) findet man einen versteckten Hinweis für das Final. Für weitere Anregungen und Vorschläge haben wir gerne ein offenes Ohr.

Los Conquistadores del Agua Blanca

Januar des Jahres 1534.
Mit der Absolution des Papstes, der Unterstützung Carlos I von Spanien und der Begründung des "Requerimientos", welches in Wahrheit aber eine entartete Suche nach dem El Dorado ist, fallen Conquistadores in das Reich des Caciquen Caccha Tupec im heutigen Amazonasgebiet ein.
Als der Cacique immer mehr in Bedrängnis gerät und das Wüten der Conquistadores immer brutaler wird, beschliesst er mit seinen Beratern ihren Schatz in geheimer Mission von fünf Chasquis ausser Landes schmuggeln zu lassen, um ihn solange zu verstecken, bis die Invasion vorbei ist. Die Hoffnung des Caciquen und seiner Leute war es zu jener Zeit, dass die Conquistadores nach einiger Zeit der Brandschatzung wieder abziehen würden, wenn sie nichts wertvolles bei den Eingeborenen vorfänden.
Die Boten des Caciquen leisten sehr gute Arbeit. der Schatz verschwindet spurlos.
Durch Verrat jedoch wird der Geheimtrupp schliesslich im Juli 1535 von den Conquistadores in dem damals zumSacrum Romanum Imperium gehörenden Deutschland gestellt. Trotzdem findet man aber nur einige vermeintlich wertlose Ritualgegenstände bei den Indianern. Den Spaniern gelingt es trotz aller Bemühungen nicht weitere Informationen über den Verbleib des Schatzes aus den Kriegern herauszupressen. Im Dezember 1536 werden die Chasquis in den Kerkern von Madrid hingerichtet. Die Ritualgegenstände landen in den königlichen Archiven und werden bald vergessen.
Erst Jahre später stösst der Jesuitenmönch Ignazio de Alioli bei der Recherche über die Mythodologie unterworfener Indianerstämme des Virreynatos auf die Ritualgegenstände der Chasquis in den Archiven. De Alioli, mit der indianischen Kultur vertraut, ahnt bereits, dass es sich eher um Schriftfragmente handelt, denn um blosse Ritualgegenstände. Zur damaligen Zeit hatte er einen Mestizen als Übersetzer, Don Poma Kuntur Hoerdel, den er aus seinem Südamerikanischen Missionsgebiet mit nach Spanien genommen hatte und der ihm nun bei seinen etnischen Studien hilft. Diesen beauftragt er die gefundenen Fragmente zu entziffern. Hoerdel, der die Lebensweise des spanischen Hofes nahezu vollkommen angenommen hat, sympathisiert ob seiner Herkunft mit der indigenen Bevölkerung Lateinamerikas, empfindet jedoch nur Hass für die Conquistadores.
Hoerdel ist sofort klar von welcher ungeheuren Bedeutung die unscheinbaren Gegenstände sind. Es handelte sich um nichts anderes als einen verschlüsselten Hinweis auf den verschollenen Schatz des Caciquen Caccha Tupec. Er findet heraus, dass nur ein Ort im fernen "Valle del Agua Blanca“bei Gotinga gemeint sein kann.
Obwohl er seine Erkenntnis vor de Alioli und der spanischen Krone geheimhält, wird man auf seine Arbeit aufmerksam. Poma Kuntur Hoerdel, weiss dass er nun schnell handeln muss, wenn er den Schatz der Indianer vor den Spaniern schützen soll.
So flüchtet er mit den Fragmenten heimlich bei Nacht und Nebel auf den Weg ins "Valle del Agua Blanca".
Da Carlos I zu dem Zeitpunkt bereits die königlichen Archive mit seinen Spionen infiltriert hatte, bleibt Hoerdels Fehlen nicht lange unbemerkt und bald sind ihm die spanische Krone und deren Conquistadores auf den Versen.
Kurz nach seinem Erreichen des "Valle del Agua Blanca", wird er gestellt. In aussichtsloser Lage versteckt er die Fragmente und nimmt sich bei N 51°34.403’ und E 10°04.325’ im März1547 das Leben.

Die Fragmente wurden jedoch nie bei ihm gefunden und nicht nur der spanischen Krone ist bis heute nicht bekannt, wo sie sich befinden könnten... 

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Gvcc 1: fgneg va rvare Sryfjnaq va pn. 2 z Uöur.
Gvcc 2: qre Uvajrvf nz fgneg vfg rva Xuvch.
Gvcc 3: rvar Gnfpuraynzcr jäer iba Ibegrvy qnf Fgrvauähsyrva nz Svany mh ragqrpxra (trug nore nhpu buar).
Gvcc 4: Qvr Xbgra qre xhemra oynhra Fpuaüer tvyg rf mh ragfpuyüffrya (fcbvyreovyq). Qvr Xabgra qre ynatra oynhr Fpuahe qvrara mhz Iretyrvpu haq orvaunygra Xabgra 1-9. Rvar tranhr Najrvfhat mhz Yrfra qre Fpuaüer tvog rf ibe Beg. Qvr Frvgr uggc://jjj.naguebcbybtl.jvfp.rqh/fnybzba/Punlfvzver/xuvchf.cuc frv rzcsbuyra, hz rvara trareryyra Üoreoyvpx üoref Xuvchfyrfra mh orxbzzra.

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Bilder

Fragmente mit Vergleichsknotenschnur
Fragmente mit Vergleichsknotenschnur

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): FFH-Gebiet Göttinger Wald (Info), Landschaftsschutzgebiet Leinebergland (Info)

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Logeinträge für Los Conquistadores del Agua Blanca    gefunden 6x nicht gefunden 0x Hinweis 0x Wartung 1x

OC-Team archiviert 17. Dezember 2016 dogesu hat den Geocache archiviert

Das letzte Funddatum liegt sehr lange zurück und die Logs bei geocaching.com (GC1VFZ4) lassen darauf schließen, dass der Cache nicht mehr zu finden ist. Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollten sich später neue Aspekte ergeben, so kann dieses Listing durch den Owner selbstständig über ein "kann gesucht werden"-Log reaktiviert werden.

dogesu (OC-Support)

gefunden 04. Mai 2013 netzzitrone hat den Geocache gefunden

Da ich auf dem Weg zum 4. Obelisken schon mal in der Gegend war, habe ich die Chance genutzt, hier noch etwas zu Rätseln und das Beinmuskel-Training zu intensivieren. Danke für diese kleine "Höhe-Training" . tftc.

gefunden 08. Juli 2012, 18:21 Jokus hat den Geocache gefunden

Auf dem Weg zum Obelisken haben wir natürlich noch schnell diesen kleinen Mini-Multi gleich mit gemacht.
Die Koordinaten waren schnell ermittelt und so ging es gleich weiter zum Final.

Schönes kreatives Rätsel & tolle Final-Location.

Dankeschön! =)

18:21
# 651

gefunden 28. Juli 2011 ajot128 hat den Geocache gefunden

Hier wurde beim Verstecken hervorragend gearbeitet und mit ein bißchen Überlegung und Räuberleiter an Station 1 habe ich zusammen mit UTE711 das Final relativ schnell gefunden. Der GPS-Empfang ist in diesem Gelände nicht so 100%ig, da sucht man schnell an der falschen Stelle.

DFDC  :)

gefunden 22. August 2010 chilledkröte... hat den Geocache gefunden

Auf schöner Sonntagstour gut gefunden und gelogged, TFTC