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Das 19. Loch

 Schloss im Münsterland

von Erlbach_sixpack     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Coesfeld

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 44.424' E 007° 38.377' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: normal
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 1:00 h   Strecke: 2.8 km
 Versteckt am: 20. Oktober 2009
 Gelistet seit: 19. Oktober 2009
 Letzte Änderung: 12. Dezember 2013
 Listing: http://opencaching.de/OC9571
Auch gelistet auf: geocaching.com 

6 gefunden
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401 Aufrufe
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Geokrety-Verlauf

große Karte

   

Gefahren
Infrastruktur
Wegpunkte
Saisonbedingt
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Dies ist unser Erster selbst erstellter Cache. Falls er gut ankommt und entsprechende Resonanz erfährt, wollen wir diesen erweitern.

Viel Spaß beim cachen……


Zum Cache:

·         Bei regnerischem Wetter ist festes Schuhwerk für die Waldwege empfehlenswert

·         Es handelt sich um einen Rundkurs, der in ca. 1h zu Fuß zu schaffen ist (2,8 Km)

·         Der Cache kann auch mit dem Fahrrad gesucht werden (teilweise schieben erforderlich – z.B. Schlossinnenhof)

·         Der Cache ist auch für Kinder geeignet (daher auch die einfachen Rechenaufgaben) evtl. bei der letzten Aufgabe den Taschenrechner im Handy/GPS Gerät bemühen)

·         Hunde sind erlaubt aber an der Leine zu führen

·         Dieses Gebiet ist an schönen Wochenenden ein teilweise viel besuchtes Ausflugs-/Naherholungsziel, achtet bitte verstärkt auf Muggels.

Rechenaufgaben:

·         Jeder Klammerwert bildet eine eigenständige Zahl (nicht die Klammern multiplizieren!!!)

·         Wie immer Punkt- vor Strichrechnung

 

 

Historisches:

Für das Jahr 1225 ist die Existenz einer Burganlage in Westerwinkel urkundlich belegt. Eine trutzige Wasseranlage muss es dort gegeben haben, geschützt durch ein doppeltes Grabensystem mit Wällen, die - für die Zeit des Dreißigjährigen Krieges bezeugt – so hoch waren, dass sie die untere Fensterreihe fast völlig verdeckten. Eine Wehrbefestigung muss an diesem Standort jedoch bereits zu einem früheren Zeitpunkt existiert haben. So ist beispielsweise verbrieft, dass Graf Arnold von Altena-Isenberg, der zudem den Titel Graf von Hövel führen durfte, um 1190 im Besitz einer Wehranlage im Bereich von Westerwinkel war. Westerwinkel gehörte bis etwa zum Jahr 1000 zur Grafschaft Werl und wurde nach der Erbteilung integraler Bestandteil der 1003 gegründeten Grafschaft Hövel. Am Nordwestrand der Werler bzw. Höveler Grafschaft gelegen, war Westerwinkel zusammen mit Stockum ein einsamer Außenposten am Rande des Interessengebietes von Münster. Die strategische Bedeutung des Standortes dürfte sich also reziprok zur Anzahl der erhaltenen Quellen verhalten, was das Bestehen einer Wehranlage in dieser Zeit für den gesamten Zeitraum des Bestehens der Grafschaften Werl und Hövel wahrscheinlich, aber nicht belegbar macht. Dies gilt umso mehr, als von der ursprünglichen Burganlage keinerlei Bausubstanz erhalten ist und niemand sagen kann, wie die Burganlage ursprünglich ausgesehen hat. Zu Zeiten der Werler Herrschaft existierte aber jedenfalls bereits das heute zu Ascheberg gehörende Dorf Herbern, in dessen unmittelbarer Nähe Westerwinkel liegt (Herbern wird geschichtlich erstmals um 889 in den Büchern des Klosters Werden an der Ruhr erwähnt[1]). Für seinen Besitzer dürfte zwingerweise die Notwendigkeit bestanden haben, diesen Besitz am Nordwestrand der Grafschaft gegen mögliche Invasoren abzusichern. Zudem lag Herbern an der alten Handelsstraße Münster - Dortmund - Köln, der heutigen B54, die durch Herbern führte, was die strategische Bedeutung des Platzes unterstreicht.

1225 ermordete Friedrich von Isenberg seinen Oheim Erzbischof Engelbert I. von Köln. Nach der Hinrichtung des Mörders entbrannte eine heftige Fehde zwischen seinem Sohn Dietrich von Altena-Isenberg und dem Grafen Adolf I. von der Mark, der die Isenbergschen Güter an sich gerissen hatte. Dietrich von Isenberg behielt nach dieser Fehde Westerwinkel, Heessen und die Burg Limburg an der Lenne. Er nannte sich nun Graf von Limburg.

Die Burg wechselte mehrfach den Besitzer. Bis 1430 waren die Herren von Ascheberg Inhaber der Burg. Um 1430 wurde dann Hermann von Merveldt von den Grafen von Limburg mit dem Besitz Westerwinkel belehnt. Familie von Merveldt gehört zum westfälischen Uradel. Sie stammt von Burg Merfeld, die nordwestlich von Dülmen liegt, wo sie seit 1251 urkundlich belegt ist. Der neue Besitzer der Burg hörte auf den Namen Hermann von Merveldt (1399 – 1450), Marschall des Fürstbischofs von Münster und Droste des Amtes Stromberg. Als die Familie in finanzielle Engpässe geriet, wechselte der Besitz kurzzeitig wieder an die Familie von Ascheberg. Hermanns Neffe kaufte ihn jedoch im Jahre 1498 wieder zurück. 1515 musste die Familie Westerwinkel erneut verkaufen. So ging er an die Raesfeld zu Ostendorf über, und dann über den Grafen von Limburg an die Diepenbrock zu Lake (1523). Als Dirk von Merveldt eine wichtige Rolle bei der Eroberung Münsters aus den Händen der Wiedertäufer spielte und selbst den Täuferkönig Jan van Leyden gefangen nahm, ging es mit den Merveldts finanziell wieder aufwärts – die Kriegsbeute war reichlich. Mit ihrer Hilfe baute Dirk von Merveldt in Wolbeck ein Meisterwerk der Renaissance – den Drostenhof. Im Jahre 1555 ehelichte er die Erbtochter der Familie von Diepenbrock, Ursula von Diepenbrock zu Westerwinkel. Auf diese Weise gelangten die Merveldts 1567 durch Erbteilung wieder in den Besitz von Westerwinkel, der ihnen bis heute geblieben ist.

Diese jüngere Linie derer von Merveldt konnte ihren Grundbesitz bedeutend erweitern: Als weiterer bedeutender Vertreter der Familie ist Dietrich Hermann von Merveldt zu nennen (1598 – 1658). Er war Droste zu Wolbeck, Geheimer Rat, Oberstmarschall und Kanzler. Im Jahre 1625 kaufte er die Burg Geinegge in Bockum-Hövel und 1855 das Haus Beckedorf, mit dem die Familie das Patronatsrecht über die Pfarre Bockum erlangte.

Das heutige Schloss Westerwinkel hat mit der ursprünglichen Burganlage nichts mehr gemeinsam. Die Gebäude der Vorburg wurden zwischen 1663 und 1668 errichtet. Vier Jahre nach Baubeginn trat rechtlich gesehen eine entscheidende Wende ein. Bis zu diesem Zeitpunkt war Westerwinkel noch ein Lehensgut gewesen. 1667 gelang es jedoch, es durch Zahlung einer Geldsumme aus dem Hohenlimburger Lehnsverhältnis herauszulösen. Westerwinkel wurde auf diese Weise persönliches Eigentum der Familie von Merveldt. Nur ein Jahr später, am 17. Februar 1668, wurde Theodor Hermann von Merveldt (1624 – 1696) von Kaiser Leopold I. in den erblichen Reichsfreiherrenstand erhoben. Diese Standeserhöhung zog ein gehobenes Repräsentationsbedürfnis nach sich. Die Anlage wurde also insgesamt großzügiger und weitläufiger angelegt. Dies bedingt die Tatsache, dass Schloss Westerwinkel eines der frühesten Barockschlösser Westfalens ist.

Der gesellschaftliche Aufstieg der Familie war damit noch nicht beendet. Am 20. Dezember 1726 wurden die Reichsfreiherren von Kaiser Karl VI. in den erblichen Reichsgrafenstand erhoben.

Ab 1840 wurde den Merveldts die Erbmarschallswürde des Fürstbistums Münster verliehen, was durch das Aussterben der Plettenbergs bedingt war.

Ferdinand, der letzte Graf von Merveldt, hatte nur eine Tochter. Diese heiratete 1949 Freiherr Johannes von Twickel. Um den Namen fortzuführen, wurde der gemeinsame Sohn der beiden vom Großvater adoptiert. Die Familie lebt nun fort unter dem Namen Reichsgraf von Merveldt, Freiherr zu Lembeck, Freiherr von Twickel.

Die Grafen von Merveldt haben an Schloss Westerwinkel keine Umbauten vorgenommen. Aus diesem Grunde zeigen die Gebäude seit dem 17. Jahrhundert keine Veränderungen und entsprechen seitdem dem jetzigen Zustand, allerdings mit einer gewichtigen Einschränkung: Einer der Flügel, aus denen die Gebäude bestehen, ist inzwischen einem Brand zum Opfer gefallen und verschwunden.

Quelle: www.Wikipedia.de

Seit 2008 ist Herbern und das Schloss Westerwinkel Station des westfälischen Jakobswegs von Osnabrück nach Wuppertal.

Startpunkt / Parken:

Einen Parkplatz findet Ihr unter:

N 51° 44.424“             E 007° 38.377“

 

Von dort geht erst einmal zu einer nahegelegenen Weggabelung,

1.)

N 51° 44.419“                         E 007° 38.462“

haltet Euch dort links, so dass das Schloss auf der rechten Seite liegt. Am Eckturm liegen Holzfenster parallel zu dem Weg den Ihr gerade begeht. Wie viele Holzfenster sind es am ersten Turm? (Doppelflügel zählen als 1 Fenster)

A= _________

 

An den Koordinaten:

2.)

N 51° 44.(A)(A/2)(2xA)“         E 007° 38.(A+2)(2xA-1)(2xA+1)“

findet Ihr eine Karte von dem “Spielplatz“ vor dem Ihr steht. Dort ist ein “Biotop“ eingetragen. Welche Bahn (Nr.) liegt direkt daneben?

Lest Euch hier die Sicherheitshinweise durch und befolgt diese bitte!

B: __________

 

Weiter geht es zur “Uhr“ die nur am Tage richtig “geht“:

3.)

N 51° 44.( A)(A-A)(A)“           E 007° 38.(A+1)(A)(A-B)“

Direkt an der Uhr seht Ihr eine Jahreszahl, wie lautet diese?

C: _________

 

Wenn ihr jetzt zu den folgenden Koordinaten geht,

4.)

N 51° 44.(B)(2xB)(2xB)“        E 007° 38.(A)(2xB)(2xB)

steht Ihr vor dem wunderschönen Obstgarten. Wie viele Stein-Pokale hat der Baumeister über den Toren hinterlassen?

D: _________

 

 

Da wir uns noch etwas die Beine vertreten wollen, gehen wir zu:

5.)

N 51° 44.(D/2)(A/2)(B)“         E 007° 38.(D+1)(A-B)(A)“

Wie viele Eichenblätter sind hier an dem Zweig auf dem Schild?

E: ________

 

Der “Kopflose Sct. Hubertus“ wird Euch nun den weiteren Weg zum Cache weisen.

6.)

N 51° 44.(D-B)(A+B)(D-A)“   E 007° 38.(E-A+B)(A-B)(B)“

 

Hierfür benötigt Ihr jedoch erst die Jahreszahl auf seinem “Monument“.

F:________

 

Um Euch nicht zu verlaufen und/oder zu verletzen folgt Ihr an

7.)

N 51° 44.(F-F)(B)(Bx3)“        E 007° 38.(E)(A-B)(D)“

 

dem roten Pfeil, der Euch links führt und achtet auf das Schild. Als letzten Hinweis addiert ihr die zwei Zahlen auf dem SCHWARZEN Schild die unter dem “A“ zu finden sind (bitte nur einmal J)

G: ________

Um nun den cache zu heben müsst Ihr folgendes ausrechnen:

(Achtung neue Berechnung, da der Cache leider zerstört wurde !!! Die Wegpunkte sind gleich geblieben.)

Ziel:

N 51° 44.(F-C-G+E)“
E 007° 38.(GxExDxB-5xG-B)“

Als abschließenden Tipp:
Ihr solltet nachdem Ihr den Cache (hoffentlich) gefunden habt, den Weg weiter gehen. Nach einem kurzen Fußmarsch kommt Ihr an der Orangerie vorbei,

N 51° 44.299“ E 007° 38.786“

Sie war bei der Erstellung gerade zu vermieten, wer also Bedarf an einer schön gelegene Residenz hat.

Weiter geradeaus kommt Ihr dann wieder zu einem bekannten Schild. Hier in der Nähe befindet sich das entsprechende Clubheim wo es auch leckeren Kaffee und Kuchen gibt, nicht nur “Tee’s“.

P.S.: Bitte unbedingt die Öffnungszeiten und evtl. Turniere beachten.

Der Cache ist nicht ganz einfach für Kinder zu erreichen (Höhe).
Ich habe 2-3 Schrauben in dem Cache hinterlegt, falls einem mal der Original "Schließer" abhanden kommt. Bitte kurze Info falls diese verbraucht sind :-)

Verschlüsselter Hinweis   Entschlüsseln

Arora qrz Anqryorervpu, nhs qre Eüpxfrvgr rvarf Ynhoonhzrf.

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

Bilder

Cache
Cache
Orangerie
Orangerie
Tuer zu einer anderen Welt
Tuer zu einer anderen Welt

Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Landschaftsschutzgebiet LSG-Schloss Westerwinkel (Info)

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Logeinträge für Das 19. Loch    gefunden 6x nicht gefunden 1x Hinweis 0x Wartung 1x

OC-Team archiviert 12. Dezember 2013 Spike05de hat den Geocache archiviert

Das letzte Funddatum liegt lange zurück und/oder die Logs bei geocaching.com lassen darauf schließen, das der Cache nicht mehr zu finden, nicht zu loggen oder in sehr schlechten Zustand ist. Aus diesem Grunde archiviere ich ihn auch hier. Sollten sich später neue Aspekte ergeben und der Cache wieder aktiviert werden, so kann dies durch den Owner selbstständig über ein "Kann gesucht werden Log" erfolgen.

Bei Unklarheiten oder Fragen kannst du gerne mich oder das Team kontaktieren.


Spike05de (OC-Support)

gefunden 20. Oktober 2013 thomasderbahner hat den Geocache gefunden

Hallo

Ist unter Punkt 5,

dass Schid mit den Eichenblättern noch vorhanden......

 

Gruß Thomas

gefunden 01. Juni 2011 Mahajomima hat den Geocache gefunden

gefunden 08. April 2011 Van&Nero hat den Geocache gefunden

Heute bei wunderschönem Wetter diesen Cache gehoben.

Uns hat die Runde großen Spaß gemacht, alles war gut zu finden und die Aufgaben sind wirklich gut zu lösen. ;)

Auch von uns noch ein "Das Logbuch ist voll!"

TFTC

Nero&Vanora

gefunden 15. November 2010 Bennuhr hat den Geocache gefunden

Heute im 2. Anlauf gefunden

Keine Geocoin vorhanden Schade

Geokrety GK27B4 in

Klaus & Paula