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MSM 3 - MeinSchatz-Märchen - Die Reise!

 Aller guten Dinge sind drei!

von meinschatz71     Deutschland > Nordrhein-Westfalen > Soest

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 51° 30.000' E 008° 20.000' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: klein
Status: archiviert
 Versteckt am: 16. November 2009
 Gelistet seit: 16. November 2009
 Letzte Änderung: 16. September 2010
 Listing: http://opencaching.de/OC97EF
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Geokrety-Verlauf

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Zeitlich
Saisonbedingt
Benötigt Vorarbeit

Beschreibung   

Dies ist die Fortsetzung von MSM (GC20EX1) und MSM 2 (GC20MPX).
„Ist Egon noch unterwegs?“ fragte mich mein Sohn. „Wo ist er denn, was macht er so?“ Und da nicht nur Kinder neugierig sind...

Heute hatte Egon einen wichtigen Termin bei der Bank. Deshalb hatte er sich für seine Verhältnisse fein gemacht, setze sich auf sein giftgrünes Rad und fuhr von Nordhagen nach Rietberg. Der Himmel war grau. Das nervte ihn. Hoffentlich komme ich trocken nach Hause, dachte er. Er hatte vorsorglich sein Regencape in den Eimer am Lenkrad gesteckt. „ufffffff“, der Wind wurde stärker... zum Glück war es nicht der kalte Ostwind, aber er bremste ihn gewaltig.
Schließlich stand er vor der Sparkasse. Kaum hatte er die Tür geöffnet, da stürze sich Herr Friechmann, der Bankdirektor auf ihn. „Egon“, sagte er (im Großraum Rietberg duzten ihn eh alle) „etwas Wunderbares ist passiert!“ Er drückte dem verdutzten Egon einen Blumenstrauß in die Hand. „Haaaatschi!“ nieste Egon. Wie konnte es auch anders sein... mal wieder vermalledeite Veilchen. „Was ist denn?“ brummte er. Mittlerweile war er von Sparkassen-Angestellten eingekreist. Und alle lächelten ihn an. Das ihn so viele Menschen angelächelt hatten... wie lange war das wohl her? Mauerfall? Er wusste es nicht mehr.
„Egon Du hast beim Gewinnsparen gewonnen!“ lachte Direktor Friechmann. „Und jetzt?“ stammelte Egon.
„Und jetzt fliegst Du mit deiner Ida nach Amerika!“
Das er nicht auf der Stelle umfiel war alles... Die nächsten Momente nahm er kaum bewusst war. Nicht die Heimfahrt auf seinem grünen Rad. Auch nicht Idas Freudentaumel und die ganze Hetzerei mit Klamotten packen. Er war erst wieder bei Sinnen, als sie im Flugzeug saßen.
„Ida wo fliegen wir eigentlich hin?“ brummte er. „Nach Californien...Los Angeles!“ Sie stiegen im Hollywood Roosvelt-Hotel ab. Der Aufzug brachte sie in den fünften Stock. Zimmer 152 sollte ihr kurzes Zwischenzuhause sein. Nach dem langen Flug musste Egon erst einmal den Jetlag verdauen. Er schnachte so heftig, dass die Nachbarn aus 153 und 151 sich durch lautes Klopfen bemerkbar machten. Dann ging es wohl ausgeruht in die Universal Studios und später shoppen auf den Rodeo Drive. Beiden wurde schwindelig: Egon wegen der vielen Menschen, Geräusche und Gebäude, Ida wegen der zahlreichen Geschäfte und der horrenden Preise. „Nein, nein“, wetterte Egon. “Was zum Donnerwetter hat sich der Friechmann bei der Reiseplanung nur gedacht?“ „Ach Egon, morgen gehts doch weiter!“ tröstete Ida ihn. Und recht hatte sie.
Er hatte noch nie was von Talladega und dem Talladega National Forrest gehört. Wunderbar sein Egon-Anker! Soooooooo viel Grün. Und die Bäume dort waren so groß... stellenweise an die 43 Meter hoch. Und wie viele Bäume mochten hier wohl sein... 8539 oder etwas noch mehr? Egon grinste über alle 4 Backen und Ida freute sich mit ihm. Von Talladega ging es dann wieder nach „Neiiiiiin!“ brüllte Egon „nicht wieder Loooooooooooo....“ Aber Ida unterbrach ihn. „San Francisco“ lächelte sie. „Oh ich mag dieses Lied!“
„Was hat ein Lied nur mit der Stadt zu tun?“ dachte Egon, sagte es aber nicht, denn seine Ida mit ihren roten Wangen sah zauberhaft aus.
Sie stiegen im St. Regis Hotel ab. Auch hier wieder im fünften Stock. Nach einem üppigen Frühstück für umgerechnet 65,03 € besichtigten sie die Golden Gate Bridge und danach Alcatraz. „Ich finde die Brücke hätten sie besser mal gelb gestrichen. Ich mag Rot nicht!“ brummte er. „Und wenn Du so weiter meckerst, schubse ich Dich in eine Zelle und lasse Dich hier!“, neckte ihn Ida.
Am nächsten Tag war sie auf dem Weg nach Anchorage. „Alaska! Das Land wo ich schon immer hin wollte. Der Friechmann kann doch was.“ Ihr Aufenthalt dort war für seinen Geschmack viiiiel zu kurz.
„Kansas City. Ach jaaaaaa!“ lachte Ida. „Da ist doch dieser entzückende Eisbär, den alle sehen wollen. Egon und Ida durften ihn sehen, obwohl Egon lieber gesagt hätte „Wir mussten ihn sehen“. „Ich will richtige Bären!“brummte Egon gereizt.
Ein Anruf bei Friechmann und sie saßen im Flieger. Er hatte schnell nach Egons Wünschen umgebucht. Sie fanden sich in Fort Yukon wieder. „Waaas... mit dem Kanu!“, stammelte Ida. Sie schaute auf die reissenden Wassermassen und war ganz weiss im Gesicht. „Im Leben nicht Egon, keine zehn, keine Hundert Pferde bringen mich da rein!“ Was tut man nicht alles für seine Liebste, dachte Egon. Sie hatten eine schönen Abend in einem kleinen Bed&Breakfast, wo sie sich in trauter Harmonie aneinander kuschelten. Was war ne Kanutour schon gegen seine glückliche Ida!
Die nächste Station ihrer Amerikareise war nicht mehr die Ostküste. Es ging nun Delaware. Hier hatte Friechmann in einem schnuckeligen Park – ach ja es war der Henlopen State Park – ein wirklich tolles Blockhaus für die beiden gemietet. Zwei Tage Ruhe, Wald und Meer.
Als nächstes landeten sie in St. Louis. Egon bestaunte das Gateway Arch. „Na ja, wenn ich so viel Stahl hätte...!“. Er stellte den Gedanken aber schnell ein den ein 192 Meter hoher Stahlbogen am Brinkkamp 51...Er grinste. Der botanische Garten gefiel ihm auch aber er wollte lieber wieder nach Cape Henlopen! Und da der (Bank-)Kunde bekanntlich König ist... Friechmann regelte alles aus der Ferne. Wieder 2 Tage Henlopen!
„So, nun möchte ich aber wieder heim!“ Egon vermisste seinen Garten. „Ach bitte Egonlein... noch eine Station. Es ist eh die Letzte.“ bettelte Ida.
Und so bärbeissig er sein konnte, für seine Ida.... „Na guuuut. Wohin geht es denn?“ Ehe er sich versah, landeten sie in Tuscon. Von dort aus ging es auf eine Pferderanch. Ein Ritt durch die Wüste... na klasse und für alle außer Egon gab es ein Pferd. Er musste ja unbedingt aufs Klo. So bekam er nur den Esel. Die Sonne brannte ihm auf den Pelz, Schweiss tropfte und die Mitreitenden drehten sich immer wieder um und lachten. „Vermalledeit...,“ brüllte Egon „was glotzt ihr so?“ Zum Glück verstand ihn niemand. Nur Ida gab ihm einen Schubs. Da plumpste er vom Esel und....
… und als er die Augen aufmachte lag er auf dem Boden neben seinem Bett.
„Egoooon? Alles in Ordnung? Du hast im Schlaf gesprochen?“ Es dauerte eine Weile bis er begriff. „Egon bist Du wach? Wir wollen doch heute nen Ausflug nach Bielefeld machen!“
Er grinste... na gut, dann eben Bielefeld.

Und die Moral von der Geschicht
Schuster bleib bei deinen Leisten und Egon in Nordhagen!

Und damit ihr nicht ganz mutlos seid, bekommt ihr von mir eine Zahl geschenkt. Am Anfang hat man ja bekanntlich Null Ahnung
N _ _  _ _ . _ _ _
E _   _ _ . _ 0 _
Nachdem die letzte Dose gemuggelt wurde, habe ich den Cache verlegt. An den angegebenen Koordinaten seht ihr einen Trampelpfad. Folgt ihm bis kurz vor den Feldrand. Dort angekommen sucht die Dose am Fuße eines Baumes (wenn Ihr meine Dose nicht findet, kann Euch vielleicht der Hint weiterhelfen)
Euer Ergebnis könnt ihr prüfen unter

Geochecker.com.


Viel Spass beim Rätseln, Suchen und Tauschen! Bitte in den Logs nicht spoilern!

P.S.: Dies war die letzte "Egon-Geschichte"aber wen Egons weiterer Werdegang interessiert, dem kann ich beim Dönerstag gern ne Fortsetzung erzählen ;-)

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Hilfreiches

Dieser Geocache liegt vermutlich in den folgenden Schutzgebieten (Info): Naturpark Arnsberger Wald (Info)

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Logeinträge für MSM 3 - MeinSchatz-Märchen - Die Reise!    gefunden 6x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

  Neue Koordinaten:  N 51° 30.000' E 008° 20.000', verlegt um 41 km

gefunden 05. Februar 2010 lwal0130 hat den Geocache gefunden

Der richtige Ansatz für das Rätsel war schnell gefunden, nur die Logik verbarg sich mir etwas länger, aber dann doch noch vom geochecker grün bekommen. Das Versteck ist landschaftlich sehr schön. Die weite Anreise hat sich also gelohnt.

DFDC,
lwal0130

gefunden 07. Dezember 2009 Spusi12 hat den Geocache gefunden

Wir haben Egon und Ida auf
ihrer Reise begleitet und
zusammen eine Box gefunden.
Danke sagen Spu

gefunden 25. November 2009 conymahony hat den Geocache gefunden

Mahlzeit!
Wie es für einen guten deutschen Touri üblich ist, bin ich diese Reise mit weißen Tennissocken und Sandalen angegangen. So konnte ich unbemerkt loggen!!
Im übrigen eine sehr schöne Gegend dort!!
Logzeit: 16.10 Uhr
DFDC mit VG an die Ownerin sagt conymahony

gefunden 22. November 2009 hosi hat den Geocache gefunden

Während sich wohl viele gedanklich an die (fehlende?) Logik der Meinschatz-Rätselreihe zu gewöhnen scheinen, so sehr entferne ich mich davon. Auch bei MSM3 hatte ich anfangs eine vielversprechende Idee, bei der aber so recht keine sinnvollen Koordinaten herauskommen wollten. Dann habe ich mich (wie bei MSM1 und MSM2 auch) einfach durch die manigfaltigen Ablenkungsmanöver irritieren lassen und so den richtigen Ansatz verworfen. [:(]

Aufgrund fehlender Motivation hab ich mir dann irgendwann die Tipps angeschaut, die sich zwischenzeitlich in meinem Postfach angesammelt hatten (Danke!! [:D]) und so konnte ich heute endlich loggen.

Danke und Grüße,
hosi

gefunden 21. November 2009 Eibel hat den Geocache gefunden