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Drive-In-Geocache
Signal unter Strom

von firlefranz     Deutschland > Sachsen-Anhalt > Ohrekreis

Achtung! Dieser Geocache ist „archiviert“! Es befindet sich kein Behälter an den angegebenen (oder zu ermittelnden) Koordinaten. Im Interesse des Ortes sollte von einer Suche unbedingt abgesehen werden!

N 52° 15.890' E 011° 38.508' (WGS84)

 andere Koordinatensysteme
 Größe: mikro
Status: archiviert
 Zeitaufwand: 0:20 h   Strecke: 0.02 km
 Versteckt am: 10. März 2010
 Gelistet seit: 10. März 2010
 Letzte Änderung: 19. Oktober 2011
 Listing: http://opencaching.de/OC9F23
Auch gelistet auf: geocaching.com 

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Geokrety-Verlauf

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Gefahren
Infrastruktur
Zeitlich

Beschreibung   

Zu Beginn etwas Theorie über die Grundlagen unseres Hobbys:

Satellitensysteme:

Zu Zeit gibt zwei funktionierende Satellitennavigationssysteme, das Navigational Satellite Timing and Ranging - Global Positioning System kurz NAVSTAR GPS oder nur GPS (32 Satelliten Stand: September 2009) der Amerikaner und das Navigationaja Sputnikkovaja Systema (Glonass) der Russen (21 Satelliten Stand: 29. März 2010). Beiden Systemen liegt eine militärische Nutzung zu Grunde. Daher gab es beim GPS bis zum 02.05.2000 eine künstliche Verschlechterung der Signale (Selective Availabilit). Bei eingeschalteter SA wurde eine Positionsgenauigkeit von ca. 100 m erreicht, ist die SA abgeschaltet, steigert sich die Genauigkeit auf ca. 10-15m je nach Satellitenkonstellation.

Zukünftig soll es zwei weitere Systeme geben. Galileo, das europäische zivile Satellitennavigationssystem, und Compass von den Chinesen. Beide Navigationssysteme wollen die gleichen Frequenzen nutzen und stehen daher in direkter Konkurrenz. Wer zuerst die Frequenzen belegt, darf sein Navigationssystem nutzen. Da China zwei Jahre vor den Europäern ihr Navigationssystem betriebsbereit haben möchte und Europa mit Galileo bereits in der Vergangenheit immer wieder mit Verzögerungen zu kämpfen hatte, besteht die Gefahr, dass Galileo nicht mit den geplanten Frequenzen eingesetzt werden kann.

Satelliten-Messprinzip

Es wird im Prinzip die Strecke vom Satelliten zum Empfänger gemessen. Die Strecke wird aus der Laufzeit des Satellitensignals ermittelt. Zur Bestimmung der Position werden mindestens 4 Satelliten benötigt. Die zugrunde liegende Idee ist ein mehrfacher Bogenschlag. Ist die Entfernung zu einem Satelliten bekannt, muss die Position des Empfängers irgendwo auf der Oberfläche einer imaginären Kugel liegen, deren Mittelpunkt im Satelliten liegt. Durch den Schnitt dreier Kugelschalen kann die Empfängerposition bestimmt werden. Aus jeder Kugelschale ergibt sich eine Unbekannte, der 3 unbekannten geozentrischen Koordinaten X, Y, Z. Das Problem dabei ist, die Zeitverschiebung der Empfängeruhr (aus Kostengründen wird im Empfänger keine Atomuhr installiert) zur GPS-Zeit ist nicht bekannt (4. Unbekannte), deshalb werden mit dem Empfänger nur Pseudostrecken gemessen. Durch die Messung zu einem 4. Satelliten erhält man die 4. benötigte Gleichung zur Lösung dieses Problems. Durch die Satellitenanordnung des GPS wird gewährleistet, dass fast auf der ganzen Erdoberfläche gleichzeitig vier Satelliten empfangen werden können.

Erreichbare Genauigkeiten:
Format Abkürzung Auflösung in ['] Auflösung Breite [m] Auflösung Länge [m]
Grad, Minuten DD°MM.mmmm' 0.0001 0.2 0.1
Grad, Minuten, Sekunden DD°MM’SS.ss" 0.0002 0.3 0.2
Grad DD.ddddd° 0.0006 1.1 0.7
Grad, Minuten DD°MM.mmm' 0.0010 1.9 1.1

Verbesserung der Koordinaten

Um eine weitere Steigerung der Genauigkeit zu erreichen, werden Korrekturwerte für die Fehlereinflüsse bei der Streckenmessung zum Satelliten bestimmt. Diese werden durch unterschiedliche Verfahren dem Empfänger mitgeteilt.

WAAS, EGNOS oder MSAS sind geostationäre Satellitensysteme die Korrekturdaten senden, wodurch die Genauigkeit auf unter 5 m gesteigert wird.
WAAS (Wide Area Augmentation System) ist das amerikanische System, das über Nordamerika steht und den amerikanischen Raum mit GPS-Korrekturdaten versorgt.
EGNOS (European Geostationary Navigation Overlay Service) ist das europäische System. EGNOS ist ab Juli 2006 in den Normalbetrieb gegangen. Nutzer können ein von 2 Immarsat-Satelliten ausgestrahltes Signal empfangen, dass Europa mit GPS- und Glonass-Korrekturdaten versorgt. Später sollen Korrekturdaten für das geplante europäische GALILEO-System gesendet werden.
Über Japan ist noch das MSAS-System im Einsatz. Alle diese Systeme sind hauptsächlich für die Flugsicherung eingerichtet worden, um dort die Sicherheit zu steigern. Sie werden aber auch in der Schifffahrt in Küstennähe genutzt.

Differentiell korrigierte Positionierung (DGPS) durch Referenzstationsdienste Sapos/ascos
Im Bereich des Vermessungswesen (Geodäsie) werden noch höhere Genauigkeiten verlangt. Dafür werden Empfänger über genau bestimmten bekannten Punkten (Referenzstationen) errichtet. Durch diese Referenzstationen werden die Korrekturdaten ermittelt und über spezielle terrestrische Funktechniken an die Nutzerempfänger übermittelt. Mit dieser Technik der Echtzeitmessung werden Lagegenauigkeiten von 2-3 cm erreicht.

Zum Cache

Ihr könnt die dadurch die Genauigkeit eurer GPS-Geräte vergleichen. Anderseits können Rückschlusse über die Zuverlässigkeit des Satellitennetztes getroffen werden (und, da sich der Punkt über dem Abbaugebiet des Kaliwerk Zielitz befindet, ist vielleicht auch eine Verschiebung oder Senkung der Erdoberfläche zu erkennen). Weitere Informationen und Hintergründe findet ihr auf geodrift.com.



Der Tradi versteckt sich unweit von einem geodätischen Festpunkt. Das Finden sollte kein Problem sein.
Da es keine bindenden Logbedingungen mehr gibt, seid bitte so nett, legt euer GPS auf den Festpunkt, wartet fünf Minuten, fotografiert es (vorzugsweise sollten die Koordinaten im Display stehen) und ladet das Foto mit dem Log hoch.

Wer will, kann hier seine 'Messwerte' eingeben (als Stations-ID die GC21VT5 eingeben).

Für eine vollständige Messung müsst ihr euch folgende Werte notieren:
- Breitengrad: Grad (0 - 90), Minuten (0 - 59.999)
- Längengrad: Grad (0 - 180): Minuten (0 - 59.999)
- Höhe in Meter
- Datum und Zeit der Messung
- Anzahl der empfangenen Satelliten
- Genauigkeit in Meter
- Messmethode, Korrektur, Konditionen (gibt’s Auswahlboxen)
- Hersteller und Name eures GPS (sollte bekannt sein)

Alle Messungen zu diesem Punkt findet ihr hier:

Zeige Stationsdaten bei geodrift.com

Viel Spaß beim messen wünscht euch firlefranz!

Hilfreiches

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Logeinträge für Signal unter Strom    gefunden 7x nicht gefunden 0x Hinweis 0x

gefunden 25. April 2011 Christoph/-in hat den Geocache gefunden

Wir standen zwar nicht unter Strom,haben den Kleinen aber trotzdem gut finden können!Gruß Christoph/-in

gefunden 24. August 2010 docstade hat den Geocache gefunden

jetzt komme ich endlich mal zum nachloggen der caches vom sommer - hier konnte ich das projekt geodrift kennenlernen - danke dafür!

gefunden 12. April 2010 eliminator0815 hat den Geocache gefunden

Der eliminator0815 war da!<br/><br/>Auf meiner heutigen Tour von den Caches im Magdeburger Norden nach Colbitz und Tangerh&#xFC;tte machte ich <br/>einen kleinen Abstecher in Richtung Zieleitz, um diesen Cache zu loggen. Die Dose konnte ich schnell finden, <br/>ein gleichartiges Versteck wartet bei mir noch auf seinen Einsatz. Leider kann ich nicht mit einem Foto meines <br/>altehrw&#xFC;rdigen etrex dienen, denn mein Fotokasten verweigerte wegen Energiemangels seinen Dienst. Schade.<br/>Und meine Messung war nicht so erfolgreich: <b>Die eingegebenen Koordinaten sind 1.08539 mi / 1.74677 km von <br/>dem Durchschnittswert dieser Station entfernt.</b> Dabei hatte ich N 52&#xB0; 15.888 E011&#xB0; 38.509, also gar nicht so <br/>weit weg. Na ja, was soll's, ich habe es versucht.<br/>Danke f&#xFC;r den cacheT<br/><br/>Tsch&#xFC;&#xDF; Micha <br/><br/>

gefunden 08. April 2010 MayBe hat den Geocache gefunden

#1530 - 17.15 Uhr - 1/2

Erstmal bin ich an der unglaublich unscheinbaren Messeinrichtung vorbeispaziert, bevor ich sie entdeckte. Dann GPS auf der steinernen "Vorrichtung" abgelegt und den schick getarnten Cache gesucht. Während ich loggte, hatten die Satelliten Zeit, sich auf Koordinaten zu einigen. Wie ich bei geodrift sehe, habe ich die gleichen Werte wie danielst. Allerdings dauerte der Eintrag dort ewig, da ich mit der Koordinateneingabe Probleme hatte. Jedes Mal kam eine Warnung über die Entfernung zu den anderen Werten. Am Ende gab ich die Koordinaten dann entnervt genauso ein, wie sie auf dem GPS standen und dann konnte ich sehen, dass die bisherigen Werte alle ähnlich waren. Das war mal ein richtig interessanter Cache! Was es nicht alles gibt... [:D]

Danke an firlefranz.
LG MayBe

gefunden 19. März 2010 danielst hat den Geocache gefunden

Heute im Schutze der Dunkelheit vor Ort gewesen und trotz meines Handy-GPS ganz ordentliche Werte bekommen. Nur die H&ouml;henangabe ist recht ungenau.<br />Vielen Dank sagt<br />danielst<br />